SocialNetworkStrategien Crowdsourcing, Communities, Communitymanagement und Social Media Marketing

16Mrz/12Off

Eine Regionalbank im Social Web – einjähriger Geburtstag für die Berliner Volksbank

Autor des Artikels: Matias Roskos

Immer mehr mittelständische Unternehmen, zu denen ich auch die Regionalbanken zähle, wagen sich hinein ins Social Web. "Gut so!" kann ich da nur sagen. In meinem bald auf dem Markt erscheinenden Buch "Social Media Communities" gehe ich da noch näher drauf ein, warum ich diesen Schritt gut und richtig finde.

Als Kunde und Teilhaber der Berliner Volksbank bekomme ich deren monatliches Printheft. Darin fand ich nun einen Artikel (siehe die beiden eingescannten Seiten), in dem sie voll stolz über "Das erste Jahr mit Social Media" berichten. Glückwunsch zu diesem Geburtstag!

Manchmal wirkt das alles noch etwas holprig. Man merkt, dass da jemand in diesem Gebiet nicht unbedingt Zuhause ist. Egal. Denn man spürt auch die Bereitschaft lernen zu wollen. Lust darauf zu haben, auf dieses Social Web und damit verbunden diese unmittelbare Nähe zu einem Teil der eigenen Kunden (und auch Kritiker). Das finde ich immens wichtig! Testen, Ausprobieren, bereit sein zuzuhören was die Kunden zu sagen haben... und immer dazu lernen, was dieses Social Web ausmacht und wie es funktioniert. Das ist der richtige Weg. So arbeitet die Berliner Volksbank geschickt am eigenen Image als Bank, die für die Kunden da ist und ihnen zuhört. Sympathisch, nah und aufmerksam. Diese Botschaften werden durchaus transportiert über Facebook und in einem eigenen Blog.

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26Mai/11Off

Nutzung von Social Media durch die Mitarbeiter im Unternehmen

Autor des Artikels: Matias Roskos

Im Blog der Volksbank Bühl, die in Sachen Social Media sehr weit vorn ist in Deutschland (ich berichtete darüber) bin ich neulich auf einen Beitrag unter der Überschrift "Social Media und die Innovationsfähigkeit von Unternehmen" gestoßen, die ich meinen Lesern nur wärmstens ans Herz legen möchte. Darin geht es weniger um die Frage ob man den Mitarbeitern das Agieren im Social Web während der Arbeitszeit erlauben, sondern viel mehr warum man es ihnen erlauben sollte. Und wie man diese (empfohlene) Nutzung sinnvoll für die Innovationskraft des eigenen Unternehmens einsetzen kann. Der Autor schreibt unter anderem ganz richtig:

Natürlich kann man (und wahrscheinlich sollte man auch) “Open-Innovation-Plattformen” nutzen um Kunden und/oder Partner in die Wertschöpfungskette eines Unternehmens zu integrieren. Ich glaube aber auch, dass die Social Media Nutzung am Arbeitsplatz die Identifizierung sowie Diskussion von neuen Informationen bzw. externem Wissen unterstützen kann. Wenn ein Unternehmen die Social Media Nutzung am Arbeitsplatz erlaubt und die passenden Rahmenbedingungen zur Verfügung stellt (Social Media Guidelines, Schulungen), ist es wahrscheinlich, dass sich Mitarbeiter in den sozialen Netzwerken nicht nur aus privaten Gründen tummeln, sondern sich auch mit Kollegen, Kunden oder Fachexperten vernetzen. Zumindest kann man davon ausgehen, dass die Wahrscheinlichkeit für eine berufliche Nutzung der sozialen Netzwerke höher ist, wenn die Nutzung am Arbeitsplatz erlaubt wird.

Mitarbeiter, die soziale Medien wie oben beschrieben nutzen, können den Platz der sogenannten Gatekeeper im Rahmen der Absorptive Capacity Theorie einnehmen. Diese Gatekeeper sind in der Lage, wertvolle Informationen bzw. externes Wissen zu identifizieren und in das Unternehmen einzubringen.

Hier das Modell der "Absorptive Capacity":

Absorptive Capacity

Die Volksbank Bühl empfiehlt also ganz klar, den Mitarbeitern die Nutzung des Social Web auch während der Arbeit. Freilich begleitet durch Social Media Guidelines und Schulungen. Es freut mich, solch einen Artikel im Blog einer Bank zu lesen. Wieder einmal Daumen hoch dafür. Und für alle Interessierten - unbedingt dort den kompletten Beitrag lesen.

28Jul/10Off

Eine Volksbank mit umfassendem Social Media Konzept: die Volksbank Bühl

Autor des Artikels: Matias Roskos

Neulich wies mich der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Bühl, Herr Preis, vollkommen zu recht auf die Social Media Aktivitäten der Bank hin. Bei einer Konferenz am Bodensee konnten wir uns dann ein wenig näher kennen lernen. Und ich merkte, wie ernst es dem gesamten Team dort ist mit Social Media. Heraus gekommen ist ein Interview, das sicherlich Inspiration für viele andere Mittelständler sein kann. Einige Kernaussagen kann ich nur unterstreichen. Sie treffen nicht nur auf den Sektor Banken & Versicherungen, sondern auch auf viele andere Bereiche zu. Darum - viel Spaß mit dem informativen Interview.

Homepage der Volksbank Bühl mit eigenem Social Media Bereich

Guten Tag Herr Preiss. Sie haben mich neulich im Vorfeld der Konferenz "Marketing & Vertrieb" am Bodensee auf die Social Media Aktivitäten ihrer Volksbank Bühl aufmerksam gemacht. Vielen Dank dafür. Seit wann ist die Volksbank Bühl im Bereich Social Media aktiv und welche Kanäle werden aktuell genutzt?

Die Volksbank Bühl ist seit Anfang 2009 im Bereich Social Media aktiv. Angefangen haben wir mit einer XING-Gruppe für Mitarbeiter und haben dann unsere Aktivitäten mit steigender Erfahrung über twitter, youtube, flickr und schließlich Facebook sukzessive ausgebaut. Wobei dazu gesagt werden muss, dass wir eine zweigleisige Strategie fahren: Die zentrale Nutzung als Institution und die dezentrale Nutzung über die Kolleginnen und Kollegen der Volksbank Bühl. Die zentrale Nutzung umfasst z.B. unsere Facebook Seite und wird von einem Kernteam gepflegt. Darüber hinaus ermuntern wir aber auch unsere Mitarbeiter Social Media zu nutzen. Zum Beispiel haben wir Mitarbeiter-Workshops durchgeführt, die zum einen das Phänomen Social Media erklären und dafür begeistern sollten und zum anderen aber auch die insbesondere im Bankenumfeld wichtigen Aspekte des Datenschutzes und der Datensicherheit thematisiert haben.

Wie kam es zu dieser doch recht umfassenden Social Media Strategie? Im Vergleich zu anderen Banken ist man damit ganz vorn dabei.

Anfang 2009 wurde unsere Internetstrategie Weiterlesen …