SocialNetworkStrategien Social Media Marketing, Communityaufbau, Crowdsourcing für den Mittelstand & KMU

18Nov/100

Geniales Videoprojekt: Trush

Autor des Artikels: Matias Roskos

Dieses Projekt finde ich so extrem gelungen, dass ich es hier posten muss. Super Story, die zeigt, wie man mit Bildern Spielen kann. Ein tolles Video, mit einer guten Story.

Ein Projekt, das mir wieder einmal sagt, wie genial das Internet ist. Wenn solche Projekte dabei entstehen.

Viel Spaß.

19Okt/100

Youtube-Fun: Old Spice trifft Blendtec

Autor des Artikels: Matias Roskos

Die berühmtesten Viralmarketing-Protagonisten treffen aufeinander. Blendtec schreddert Old Spice. Will it blend? Herrlich.

16Okt/100

Die 10 erfolgreichsten Video-Clips im Web – Top10 Virals all time

Autor des Artikels: Matias Roskos

Videos werden aus meiner Sicht in Sachen Social Media Marketing von vielen noch immer viel zu sehr als reines Entertainment und Ballaballa abgetan. Doch gerade mit Humor erreicht man viele Menschen. Und wir Menschen sind stark visuell orientiert. Dementsprechend gern werden auch aus meiner Erfahrung Videos weitergeleitet und auf Facebook & Co. kommentiert.

Visible Measures analysiert die weltweiten Datenströme bei Videos und hat nun eine Liste der Top10 Virals veröffentlicht. Spannend. Und überraschend. Denn es gewinnt dort nicht von einer der großen Werbeagenturen produzierter Clip, sondern ein Video, das Inhouse bei einem kleinen Mittelständler produziert wird.

Allerdings sind die Folgen von "Will it blend?" mittlerweile auch schon Kult. Und wenn man ein iPad zerschreddert, will das natürlich jeder sehen. Hier nun die Nummer 1 der weltweit meistgesehen Virals (nach Aussage von Visible Measures).

Ich gebe zu - das Video ist vor allem witzig. Aber gleichzeitig wird eine ganz eindeutige Markenbotschaft mittransportiert: die Mixer von Blendtec schaffen auch ein iPad. Sie sind verdammt stark und halten was aus. Besser geht Social Media Marketing doch kaum. Die Leute haben was zum Lachen. Weil sie es lustig finden, empfehlen sie das Video weiter. Und immer wieder die Kern-Botschaft der Marke mittransportiert. Blendtec hat leistungsfähige Mixer.

Hier nun die kompletten Top10, die Visible Measures errechnet hat. Ganz besonders freut es mich, dass es in dieses Ranking auch ein Doritos-Clip geschafft hat, der via Crowdsourcing für den Superbowl 2010 entstanden ist.

The Top 10 Most-Watched Viral Video Ads of All Time


Rank Brand Campaign Agency All Time Views Launch Date
Watch
1
Blendtec
Will It Blend?
In-House

134,256,499

October 2006
2
Evian
Live Young
BETC Euro RSCG

103,867,704

June 2009
3
Old Spice
Responses
Wieden + Kennedy

57,132,669

July 2010
4
Pepsi
Gladiator
AMV BBDO

46,742,892

January 2004
5
Microsoft
Xbox Project Natal
World Famous

42,698,599

June 2009
6
Dove
Evolution
Ogilvy & Mather

41,100,418

October 2006
7
T-Mobile
T-Mobile Dance
Saatchi & Saatchi

35,487,575

January 2009
8
Doritos
Crash The Super Bowl 2010
Goodby Silverstein & Partners

34,168,845

January 2010
9
Old Spice
Odor Blocker
Wieden + Kennedy

33,986,750

March 2010
10
DC Shoes
Gymkhana Two
Mad Media

32,872,531

September 2009

Source: Visible Measures

20Jul/101

Achtung – Urlaubsvideo

Autor des Artikels: Matias Roskos

Warum gibt es für deutsche Destinationen nicht auch so herrliche Videos? Macht doch einfach ganz gewaltig Lust auf Ferien, oder?

27Mai/100

Youtube funktioniert: Jenny von Poshposh und die russische Duma

Autor des Artikels: Matias Roskos

Immer wieder kann man feststellen, wie gut Youtube funktioniert. Oder auch, wie gut diese Plattform ist. Als Entertainment-Kanal. Als virale Marketing-Schleuder ab und zu auch. Sogar als Aufklärungs-Hilfe. Hier zwei Beispiele, über die ich gestern gestolpert bin.

Zuerst einmal ist da Jenny. Jenny macht Werbung. Für Poshposh. Ja, es ist die alte Leier: Sex sells. Wobei das hier nur bedingt stimmt. Jenny macht Werbung. Blond, nettes Dekolleté. Sie macht nen guten Job vor der Kamera wie ich finde. Sie schafft den Spagat. Aber "verkauft" man mit so einem Video schon? Nein. Nicht direkt. Aber man sorgt für Aufmerksamkeit.

Kaum hatte ich das Video in meinem Facebook-Profil gepostet, gab es auch schon Kommentare. Und es wurde weiter gereicht. Viralmarketing. Ob sich wirklich jemand dort im Online-Shop anmeldet und letztendlich was kauft, sei dahingestellt. Aber als Marketingbaustein hat es erst einmal funktioniert.

Und dann stolperte ich bei n-tv (via iPhone-App) über den Hinweis zu einem Video aus der russischen Duma. Es geht darum, dass bei einer Abstimmung nur 88 Abgeordnete anwesend waren, was keine Seltenheit ist. Erstaunlich war dann aber das Abstimmungsergebnis: 449 Ja-Stimmen von 450 Abgeordneten. Soso. Auf dem Video ist nun zu sehen, wie einige Abgeordnete fleißig die Ja-Knöpfe an den leeren Abgeordneten-Plätzen drücken. Was für eine Farce. Dank Youtube nun auch weltweit zu sehen, wie es mit russischer Demokratie ausschaut. Erst wenige Tage alt und komplett in russisch, hat es schon knapp 200.000 Aufrufe. Für solche Geschichten liebe ich Youtube!

9Dez/090

Gute Virals

Autor des Artikels: Matias Roskos

Es gibt immer mehr davon. Gut gemacht Videoclips fürs Internet. Sogenannte Virals. Weil sie so gut sind, dass sie freiwillig (!) weitergeleitet werden an Freunde und Kollegen. Sie transportieren dabei im Idealfall eine Markenbotschaft mit. Der Markt dafür wächst und wächst. TV ist out. Glauben sie mir.

Hier einer meiner Lieblings-Virals. Aber Achtung - "Signs" ist deutlich länger als die meisten. Das geht halt nur im Internet. Im TV wär ein solche Spot, der eigentlich mehr ein Film ist, undenkbar. Ach ja - schon über 3 Millionen Menschen haben ihn gesehen...

Man kann sich darüber streiten, ob die Marke dahinter überhaupt mit transportiert wird oder ob die Leute nur über den Film an sich reden. Ich bin fest davon überzeugt, dass gut gemachte Virals wie dieser tausend Mal besser sind als platte Einweg-TV-Werbung...

Hier gibts noch ein paar mehr guter Virals.

30Okt/090

Randy Peters: Octocat / Viralmarketing pur

Autor des Artikels: Matias Roskos

Randy Peters ist acht Jahre alt und kommt aus den USA. Angeblich. Er hat ein lustiges Video ins Netz gestellt. Simpel gezeichnet. Überaus erfolgreich. Schnell waren auf Youtube die ersten 100.000 Besucher zusammen, mittlerweile sind es über 200.000. Und schon folgten Fortsetzungen. Octocat funktionierte. Viral. Die Leute liebten es. Aber sind die Videos wirklich von Randy Peters?

Nein. Dahinter steckt der geniale irische Visual-Artist David OReilly, der im Frühjahr in Berlin auf der Pictopia zu sehen war. Und er musste bei seinem Vortrag selbst schmunzeln, wie gut dieser Coup funktioniert hatte. Lange wurde gerätselt, ob diese Videos echt von einem kleinen Jungen gemacht wurden, namens Randy Peters. Mittlweile hat sich David OReilly geoutet. Was für ein Spaß (der ihm zugleich etliche neue Kunden brachte...).

28Jul/090

Hochzeitstanz auf Youtube

Autor des Artikels: Matias Roskos

Wie erfolgreich ein gutes, authentisches Video sein kann, zeigt sich gerade einmal wieder auf Youtube: The Wedding Dance steht knapp vor 10 Millionen Views. Ich wiederhole: ZEHN MILLIONEN! Für ein kleines Youtube-Video. Das aber auch mir ein paar Tränen beschert hat. Und für viel gute Laune am Frühstückstisch sorgte. Wir swingten fröhlich mit.

Schade nur, dass man es nicht im Blog einbetten kann. Dennoch. Extrem sehenswert. Extrem authentisch. Extrem sympathisch. Und dadurch: extrem erfolgreich.

wedding dance

Siehe auch im VisualBlog.

13Mrz/090

Wohin mit meinem Video

Autor des Artikels: Matias Roskos

Ich war gestern im Haus der Kulturen der Welt um mir die Vorbereitungen für die nächste Woche stattfindende Pictopia anzuschauen und um meinen Freund Akinori Oishi zu besuchen. Ich hatte meine neue, kleine Kamera dabei und filmte ein wenig herum. Noch bin ich da totaler Amateur, was man den Aufnahmen auch ansieht. Egal. Auch das Zusammenschneiden funktioniert noch nicht so, wie ich mir das vorstelle, aber ich arbeite dran.

Die Frage, die sich mir dann stellte, als ich das gemachte Video in Händen hielt: wohin damit? Schließlich sollen es ja

  • a) viele Menschen sehen
  • b) Menschen sehen, die sich für die Pictopia und Character Design interessieren
  • c) Aki sehen

Bisher war der gängige Weg: hochladen auf Youtube. Dann im Blog posten. Habe ich natürlich auch erst einmal so gemacht.

Dann stellte sich mir aber ganz schnell die Frage: sehen es dort auch die Leute, für die es in erster Linie gemacht ist?! Die Pictopia-Fans. Finden die in unser VisualBlog? Der ein oder andere schon, aber sicherlich nicht allzu viele.

Also habe ich mich dazu entschieden, das Video in der Pictoplasma-Facebook-Gruppe hochzuladen und gleich noch in mein Blog zu verlinken. Gleiches werde ich später auch noch auf MySpace machen.

Ich schaue also, wo genau sind die Leute, für die das Video interessant ist? Und die finde ich nicht irgendwo im Netz, sondern an ganz speziellen Orten: auf Facebook und MySpace!

Das bedeutet: die Relevanz von Facebook und anderer Social Networks, die über entsprechende Funktionalitäten verfügen - nein, StudiVZ, Wer-kennt-wen und Lokalisten gehören da definitiv nicht dazu; die schlafen weiter ihren Sonntagsschlaf und denken, sie werden schon überleben; wenn sie sich da mal nicht irren - nimmt in ganz entscheidendem Maße zu. Worunter unter anderem Google immer mehr zu leiden haben wird. (siehe hierzu meinen Artikel "Sind Social Networks Google’s Untergang?")

Zwei exzellente Artikel, die ich heute morgen gelesen habe, zielen genau in die gleiche Richtung: Facebook und sein Newsstream werden immer wichtiger. Matthias Schwenk schreibt dazu auf Carta völlig richtig:

Ältere Menschen fühlen sich gut informiert, wenn sie ihre (gedruckte) Tageszeitung durchsehen konnten. Die etwas Jüngeren suchen sich ihre Nachrichten im Internet, sei es auf Nachrichtenportalen oder in Blogs. Dazu haben viele von ihnen jede Menge Newsletter abonniert. Die jüngste, schon ganz mit dem Internet aufgewachsene Generation, versteht unter “gut informiert sein”, dass sie darüber im Bilde ist, was ihre Freunde im Netz gut finden: Das können Videos auf YouTube sein, aber auch einzelne Artikel oder Diskussionen in einem Chatroom.

Auf die unübersehbare Vielfalt und Menge der medialen Angebote im Internet hat diese Generation längst ihre Antwort gefunden: Sie folgt nicht mehr einzelnen Leitmedien, sondern den Meinungsführern im persönlichen Freundeskreis. Instrumente wie der 2006 auf Facebook erstmalig eingeführte Newsfeed helfen dabei, das dafür erforderliche Kommunikationsmuster zu pflegen.
...

Der Schlüßel zum Erfolg liegt im Verständnis der Mediennutzung verschiedener Alters- und Zielgruppen. Nur wer sein Angebot entsprechend anpassen kann, wird auf Dauer überleben können. Den Mitgliedern auf Facebook ist es egal, ob irgendwo ein Medium sein Erscheinen einstellt, ihr Newsfeed ist dennoch stets gut gefüllt. Das Internet ist schließlich eine unerschöpfliche Fundgrube für Neues, Kurioses und Unterhaltsames.

Und auch bei Marcel Weiss auf Netzwertig.com geht es um die immer stärker werdende Relevanz von Facebook.

Videosites verdanken 3,3 Prozent ihres US-Traffics Facebook, wie Gannes auf NewTeeVee berichtet. Das ist noch nicht viel, aber es ist eine Steigerung um 112 Prozent gegenüber 2008. Hier wächst erst etwas heran.
...

28 Millionen ‘Pieces’ an Content werden laut Facebook jeden Monat auf dem Social Network von den Usern verbreitet. Das macht Facebook zu einem veritablen Dreh- und Angelpunkt für die Verteilung und Verbreitung von Inhalten. Und ebenso wie bei Twitter bedeutet es eine immense Verschiebung in der Art der Aufmerksamkeitsströme im Web, bei der selbst alteingessene Hasen wie Digg bald alt aussehen werden.

Bei all dem darf man außerdem nicht vergessen, dass Facebook in den USA zwar für einige Sites, wie Perez Hilton, mehr Traffic sendet als Google, aber zumindest in den USA erst ein Drittel der Zugriffszahlen von Google erreicht. Das Potential hier ist also enorm. Schwer vorherzusagen, welche Dynamiken dies noch entwickeln wird.

Social Networks sind dabei längst zu einer nicht mehr wegzudenkenden Online-Größe geworden, die selbst Email in ihre Schranken verweist.

Wer für die Zukunft an Facebook und auch MySpace, das als einziges Network hier einigermaßen mithalten kann, vorbeidenkt, verpasst den Zug!

Über die Rolle von Twitter will ich hier nichts sagen. Es bleibt abzuwarten, wie es in die großen Netzwerke integriert wird, damit auch Otto-Normal-User es nutzt. Noch ist es ein Dienst, der zwar von Internet-Geeks, wenig aber von Normalnutzern eingesetzt wird.

Ach ja - wer sich für das Video an sich interessiert. Hier ist es.

23Feb/0916

Buchtrailer – der unterschätzte Marketing-Kanal

Autor des Artikels: Matias Roskos

Bücher sind so ziemlich das Genialste was wir Menschen erfunden haben. In Büchern lebt nicht nur unser Wissen weiter, sondern sie sind DAS Medium um unsere Fantasie und unsere Kreativität zum Leben zu erwecken. Bücher können viel stärker wie ein Film oder auch ein Bild unsere visuelle Vorstellungskraft anregen und unser Gehirn dahin bringen selbst aktiv zu sein. Wir stellen uns die handelnen Personen vor. Wir bauen in Gedanken Handlungsstränge auf. Es werden Wünsche geweckt. Träume erwachen in unserem Geist zu Leben. Durch das geschriebene Wort. Wir möchten hinein ins Buch. Wir wollen Teil der Handlung werden und sie mitgestalten. Nicht umsonst lieben es Kinder, wenn man ihnen etwas vorliest oder wenn sie selbst lesen, sobald sie es können. TV betäubt, Bücher beleben den Geist.

Verlage gelten als altbacken und verstaubt. Viele meinen, Bücher können mit den neuen Medien nicht mithalten. Der Geruch von Tod und Verwesung umwehe den Buchhandel, Bibliotheken, das Lesen überhaupt. Dem ist - zum Glück - ganz und gar nicht so. Erfolge wie die von Harry Potter, Eragon, dem Schwarm, Hexe Lilli und vieler vieler anderer beweisen, das Lesen "in" ist. Zu Recht. Bücher sind eine Macht, die nicht so laut brüllend nach Aufmerksamkeit heischt wie das Fernsehen oder die Hollywood-Bollywood-Filmindustrie.

Aber warum nutzen die Verlage die anderen Medien nicht, um noch mehr Menschen auf Bücher aufmerksam zu machen? Es gibt so viele wunderbare Geschichten, so viele exzellente Bücher. Es gibt so viele Menschen, die viel zu wenig lesen. Viele dieser Menschen sind im Internet aktiv. Und damit sind sie leicht erreichbar. Man muss sich nur die Instrumentarien zu eigen machen, die da sind. Ein leuchtendes Beispiel, wie man es richtig anpackt, ist Paulo Coelho. Ich berichtete mehrmals über sein erfolgreiches Agieren im Internet.

Ein bisher kaum beachteter und deutlich unterschätzer Weg um Menschen im Internet zu erreichen sind Buchtrailer. So langsam jedoch scheinen ein paar Verlage auf den Geschmack zu kommen. Wie mans macht, zeigt zum Beispiel Lübbe mit seinem Trailer "Neue Bücher 2009: Jedem seine Welt!"

Ein guter und gelungener Buchtrailer ist auch "Caffe della Vita".

Schon deutlich schwächer ist "Das Versprechen der Wölfe". Hier fehlt leider das zitierende, sprechende Wort. Dadurch wird viel verschenkt. Dieser Trailer macht nur bedingt Lust aufs Buch, was bei dem Trailer für "Caffe della Vita" anders ist.

Eher schwach ist der Trailer zu "Eragon - Die Weisheit des Feuers". Dazu muss man wissen, das ich die Eragon-Saga liebe und genau dieses Buch gerade lese. Ich war schon des öfteren auf der Suche nach gutem Eragon-Artwork, um für diese wunderbaren drei Bücher Werbung machen zu können. Aber ich fand kaum etwas Gutes. Der Trailer ist schwach, weil nichts aus der Geschichte erzählt wird. Wer Eragon nicht kennt, wird keinen Bezug dazu bekommen. Es fehlt das Mystische, das Geheimnisvolle der ganzen Welt, in der Eragon lebt, kämpft und liebt.

Ich glaube und hoffe, dass das ganze Segment Buchtrailer in den kommenden Jahren einen starken Aufwind erleben wird. Sicher - Bücher haben nicht diese Marketing-Budgets wie die Movie-Industrie. Und man kann bei Büchern nicht über das Produktionsbudget eines sogenannten Blockbusters schon vorausplanen, ob es ein Kassenschlager wird. Was übrigens auch nicht immer funktioniert. Viele gute Bücher wurden vollkommen überraschend zu Topsellern. Die Budgets fürs Marketing im Buchwesen sind erheblich geringer wie in der Filmindustrie.

Aber gerade deswegen sollte man auf Trailer setzen, die man wunderbar im Netz einsetzen kann. Gewonnen werden könnten sie über Kreativ-Crowdsourcing-Projekte. Es gibt da draußen so viele gute Kreative, die gerade für spannende Bücher ganz sicher liebend gern aktiv werden würden. Die Budgets wären überschaubar. Und man schafft ganz früh eine enge Fanbindung und kann diese Bindungen auch für die Zukunft wunderbar nutzen. In Socialnetworks, über Blogs, Twitter, auf dem eigenen Youtube-Profil, auf Flickr und und und.

Liebe Verlage - gebt den Kreativen eine Chance. Sucht den Weg ins Internet hin zu den Menschen, wo sie sich bereits aufhalten. In den großen Socialnetworks. Und schafft gemeinsam Mehrwerte, die euch helfen eure Bücher noch besser zu verkaufen. Ihr seid dann ganz dicht dran an den Fans von Eragon, Hexe Lilli, Otherland und wie sie alle heißen, die wunderbaren Welten und ihre Helden.

Einen guten Artikel zum Thema gibt es auch von Susanna Gotsch bei Zoomer.de. Ich bin gespannt, wie sich dieses Gebiet weiter entwickelt.