Nun ist’s geschehen. Auch Facebook führt das Followerprinzip ein
Autor des Artikels: Matias RoskosEs war nur eine Frage der Zeit. Spätestens nach dem Launch und dem Anfangsboom von Google+ war klar, dass man in einem modernen Social Network kaum noch ohne das seinerzeit von Twitter eingeführte Followerprinzip auskommt. Dieses bedeutet, dass man jemand anderem virtuell "folgt" (= follower), ohne dass man mit ihm eine (virtuelle) Freundschaft geschlossen hat. Diese Beziehung ist einseitiger Natur. Man sieht alles, was derjenige schreibt und postet. Dieser andere aber sieht nicht die Sachen, die man selbst schreibt. Wenn er es denn nicht möchte. Dafür müsste er einem wiederum "folgen". Twitter ist mit diesem Prinzip eines Abonnements groß geworden. Google+ hat es dann übernommen. Und nun auch Facebook. Aber mit einem guten Sicherheitsmechanismus.
Auf Facebook gab es dieses Prinzip auch schon vorher. Die Funktionalität war da. Nur wussten dies nur Insider. Nun wurde sie ganz offen freigeschaltet. Facebook nennt es "Abonnements". Was es tatsächlich exakt trifft.
Dazu muss man aber wissen - bevor wieder alle losschimpfen, dass sie das doof finden und gar keine Abonnenten wollen - dass Facebook es einem freistellt, ob andere einen abonnieren (followern) können oder nicht. Dafür gibt es nun im eigenen Profil links unter dem Profilbild (siehe Screenshot) den Punkt "Abonnements", über den man einstellen kann, ob man dies zulassen möchte! Wer also nicht mag, der muss nicht. Klasse!
Facebook beschreibt die neue Funktion wie folgt:
Mehr von Menschen erfahren, die dich interessieren, selbst wenn ihr nicht befreundet seid
Du hast die Aktualisierungen deiner Freunde schon immer erhalten. Jetzt kannst du auch bei Journalisten, Prominenten, Politikern und anderen Menschen, die dich interessieren, auf dem neuesten Stand bleiben. Du kannst ihre öffentlichen Aktualisierungen in deinen Neuigkeiten erhalten, indem du ihr Profil aufrufst und auf die „Abonnieren“-Schaltfläche klickst. Durch ein Abonnement erhältst du Weiterlesen …
Twitter als Kommunikationskanal – das Bundespresseamt hat’s verstanden – Journalisten nicht
Autor des Artikels: Matias RoskosBitte mal reinhören in diese Bundespressekonferenz. Es geht um Twitter! Das Bundespresseamt möchte mit Twitter vor allem auch die Bürger erreichen. Journalisten haben nun Angst, dass sie außen vor sind. Herrlich.
Herr Steegmanns (stellvertretender Bundessprecher): Sie machen dabei einen großartigen Job! Erstaunlich wie ruhig der gute Mann bleibt.
Und: Ja, liebe Journalisten. Man sollte Twitter in diesem Job als Kommunikationskanal nutzen! Und man kann dies auch als reiner Konsument. Man muss sich dafür NICHT anmelden! Vor allem sollte man sich endlich mit den neuen Kommunikationskanälen überhaupt beschäftigen.
Es ist so traurig zu hören, was namhafte Journalisten da von sich geben. So viel Unwissenheit auf einem Haufen ist beschämend. Aber Zeiten ändern sich... Es klingt so, als würden die Leute permanent nachfragen "Und Sie glauben, Herr Steegmanns, dass ein Fax nicht gefälscht werden kann?!" Herrlich. Wenn es nicht echt wäre, würde ich glauben, es wäre eine wunderbare Satire vom Scheibenwischer-Team.
Das Unbehagen der Hauptstadtjournalisten mit dem twitternden Regierungssprecher - Das Video from Carta on Vimeo.
Mehr dazu bei Carta.info.
Twitter-Tipps in einem guten Video – Wie man Follower bekommt
Autor des Artikels: Matias RoskosHeute mal ein Video eines Kollegen. Jochen Mai ist der Macher hinter der Karrierebibel, einem Fachblog, das ich nur wärmstens empfehlen kann. Hier ein Video von ihm unter der Überschrift "Wie bekommt man mehr Follower bei Twitter - Ein Tutorial". Sehr gut gemacht, absolut sehenswert. Viel Spaß damit. Und viel Erfolg auf Twitter.
Sie können übrigens auch mir auf Twitter folgen, wenn Sie mögen.













