SocialNetworkStrategien Crowdsourcing, Communities, Communitymanagement und Social Media Marketing

6Okt/15Off

Homeland Staffel 5 startet mit der kompletten ersten Folge auf Facebook!

Autor des Artikels: Matias Roskos

Das ist ein echter Meilenstein für Facebook. Und ein extrem spannender Case für die TV-Landschaft. Homeland sendet seine erste Folge der neuen Staffel komplett auf Facebook! Kostenlos! Für jeden konsumierbar. Zu jeder Zeit. Ich finde das einen genialen Schachzug! Und bin gespannt, was es da an nachfolgenden Konzepten die nächsten Monate geben wird.

Homeland - Folge 1 Staffel 5  komplett auf Facebook

Homeland - Folge 1 Staffel 5 komplett auf Facebook

23Dez/12Off

Wie bekomme ich Youtube auf den Fernseher – Mit der Wii U

Autor des Artikels: Matias Roskos

Wie oft schon habe ich geflucht, weil ich Inhalte auf Youtube nicht auf dem normalen TV-Screen sehen kann. Endlich habe ich eine Lösung gefunden. Zumal noch eine, die wunderbar einfach und exzellent funktioniert. Die Wii U.

Gestern, als ich die Wii U, die ich zu Testzwecken zur Verfügung gestellt bekommen habe (ein dickes Dankeschön dafür!), erstmal anschaltete, um ein wenig zu schauen, was es darauf so alles gibt und was daran neu und anders ist, entfuhr mir aus vollem Herzen sofort ein "Yeah. Wie cool!". Genau SOWAS habe ich schon seit langem gesucht. Eine Youtube-App, mit der ich wunderbar unkompliziert Youtube-Videos auf dem TV-Screen sehen kann.

Youtube auf dem TV

Ich war ehrlich überrascht, wie einfach das geht und wie exzellent die Videos auf dem Fernseher wiedergegeben werden. So macht das echt Laune, Youtube auf dem TV zu schauen.

Youtube auf dem TV-Screen

Für die Nutzung von Youtube muss die Wii U mit dem Internet verbunden sein. Die Verbindung mit dem heimischen Wlan wurde schnell und unkompliziert hergestellt. Geht genauso einfach wie auf jedem PC oder Smartphone. Danach einfach nur auf dem separaten Gamepad mit Touchscreen - mit dem ich mich innerhalb von Sekunden angefreundet habe. Geniales Tool. Ich liebe es schon jetzt. - die Youtube-App aufrufen und schon ist man drin. Durch die Steuerung über den Touchscreen des Gamepads geht die Auswahl der Videos wunderbar einfach und intuitiv. Das hat ein wenig was von einem Tablet-Rechner.

Es gibt diverse Rubriken wie zum Beispiel "Youtube-Trends", "Musik", "Spiele", "Sport", "Film & Animation" usw. Eine Suche ist selbstverständlich auch eingebaut. Ein wenig gebraucht habe ich, um gesuchte (und gefundene) Videos zum Laufen zu bringen. Das Starten läuft über den "A"-Button auf dem Gamepad. Abbrechen wiederum über den "X"-Button. Aufgerufen wird die Suche mit dem "Y"-Button. Wenn man das erst einmal kapiert hat, klappt auch das wunderbar.

Sehr gelungen finde ich die Visualisierung der Suchergebnisse auf dem TV-Screen. Das schaut richtig schick aus und macht Laune. Nintendo hat sich hier richtig Mühe gegeben.

Wie schon gesagt - die Videos wiederum sehen verdammt gut aus auf dem Fernseher. So macht Youtube als neuer "Sender" Spaß. Und es wird noch besser deutlich, wohin die Reise für Youtube gehen wird. Im Internet ist es ein einfach ein Videoportal. Hier, mit solch einer Second-Screen-App, wird Youtube zu einem vollwertigen TV-Kanal. Kompliment an die Macher der Wii U für diese App, die mein Herz höher schlagen lässt.

Gaming auf der Wii U

Danach durfte dann mein Sohn ran. Er begab sich ins "Nintendoland", in dem man haufenweise Mini-Games findet. Bei Ninja-Castle musste er vom Gamepad aus (siehe Foto) Wurfscheiben auf den TV-Screen schleudern. Eine coole Idee, die wunderbar funktionierte. Hier eröffnen sich in der Zukunft ganz neue Möglichkeiten für Games. Ich warte schon auf den Tag, wo dann bei solchen Wurf-Aktionen in der Luft ein Lichtstreif zu sehen sein wird.

Ninja Castle auf der Wii U

Ein längerer Bericht zum Spielen auf der Wii U folgt dann die nächsten Tage.

Ich bin komplett begeistert von der neuen Wii U. Hätte nicht gedacht, dass sie mich so schnell in ihren Bann zieht. Ein extrem cooles Konzept. Nintendo zeigt wieder einmal, wo die Reise hin geht. Daumen hoch dafür.

25Jun/12Off

Die Entwicklung des digitalen Fernsehens bis 2016

Autor des Artikels: Matias Roskos

Laut Cisco wird es 2016 der Anteil von digitalem TV massiv steigen. Vor allem in Asien.

Interessante Infografik von Statista.

14Jun/12Off

Social Media Engagement im TV-Segment – beeindruckende Zahlen aus den USA

Autor des Artikels: Matias Roskos

Social Media und TV finden zueinander. Schritt für Schritt. Oft noch zögerlich und vorsichtig. Aber es geht voran. Zwangsläufig. Hier mal eine Infografik für den amerikanischen TV-Markt, deren Zahlen ich spannend finde. Erstaunlich, wie stark bereits Checkins für TV-Sendungen genutzt werden.

Gefunden auf Adweek.

8Mai/12Off

Gute Gedanken zum Thema SocialTV und Second Screen

Autor des Artikels: Matias Roskos

Dieses Thema interessiert und reizt mich. Und das nicht allein, weil ich selbst bald auch ein Stück weit ein "TV-Mann" sein werde. Wenn auch "nur" als Senior Community Manager bei Pro7. Das Social Web und die Echtzeit-Kommunikation via Twitter, Google+ oder Facebook hat nun auch (endlich) die strategischen Schaltzentralen aller (wirklich aller?) großen TV-Sender erreicht.

Es wird an Konzepten, Ideen und Plänen gefeilt. Vieles wird verworfen. Weil man nicht weiß, wohin das führen soll. Und weil es Kosten verursacht. Internet-Typen wie ich können sich austoben im Netz. Ist ja unsere eigene Zeit. Aber TV-Sender müssen wirtschaftlich denken. Da ist dann nicht alles realisierbar. Und der Zeitfaktor, will man im Social Web gut und clever agieren, ist immens. Daran scheitert ein Großteil der Projekte und spannender Konzepte. Nicht nur bei Fernsehsendern, sondern ganz allgemein bei Unternehmen jeder Branche.

Umso erfreulicher ist es, dass mit der "Rundshow" der Bayrische Rundfunk - Hey, ich wohn seit fast einem Jahr nun auch in Bayern. - ein gewaltiges Experiment wagt und sich mit Richard Gutjahr ganz sicher genau den richtigen Mann dafür mit ins Boot geholt hat. Worum es bei der "Rundshow" geht und warum es so wichtig ist, neue Dinge vor allem im Zusammenspiel mit dem Social Web und dem TV auszuprobieren, erzählt Richard Gutjahr in einem wunderbaren Interview bei den Netzpiloten: "Webkultur ins lineare Fernsehen bringen".

Hier ein Auszug aus diesem Interview:

Richard Gutjahr: Wir wollen einen Hauch Webkultur ins lineare Fernsehen bringen und die dort überwiegend vorherrschende Einbahnstraßenkommunikation durchbrechen. Zum Beispiel dadurch, dass wir Weiterlesen …

18Apr/12Off

Youtube-Fundstück: geniale Reallife-Werbung für’s TV

Autor des Artikels: Matias Roskos

Das nenn ich geniale Werbung. Im Reallife. Für einen Fernsehsender. Also mal umgedreht. Anschauen. Es lohnt sich!

13Apr/12Off

So baut man den perfekten TV-Beitrag – ein Youtube-Fundstück

Autor des Artikels: Matias Roskos

Dinge, die wir alle schon immer wissen wollten. Youtube hat darauf oft die passende Antwort. Heute ein Video von Martin Giesler zum Thema "Wie man einen Beitrag baut".

Viel Spaß damit.

13Mai/11Off

Die 10 besten Loriot-Sketche

Autor des Artikels: Matias Roskos

Wie ich dieses Youtube liebe. Sie auch? Wenn nicht, dann haben Sie es vermutlich noch nicht richtig entdeckt. Denn Youtube ist deutlich genialer als sein Ruf. Noch immer haftet ihm der fade Geschmack von schlecht gemachten Home-Clips an. 20 Sekunden Langeweile. Genau dafür würde Loriot Youtube lieben. Eine wahre Fundgrube für seinen Humor.

Doch dieser Eindruck von Youtube ist falsch. Die gibt es natürlich auch, die schlechten Privat-Clips. Aber Youtube ist deutlich mehr. In den USA startet man jetzt die Ausstrahlung kompletter Kinofilme. Gegen Bezahlung versteht sich. Und begibt sich somit in direkte Konkurrenz zu Apple, Netflix und anderen Video on demand Anbietern.

Auch im "freien" Youtube gibt es etliche Perlen. Gestern hatte ich mal Lust auf Loriot. Und siehe da, ich wurde fündig. Man kann damit eine (oder zwei) wunderbare Stunde voll mit Lachen füllen. Und danach zu Charlie Chaplin umschwenken. Hier nun ein paar Loriot-Fundstücke. Damit auch Sie Ihren Spaß haben. Und sehen, was Youtube so alles zu bieten hat. Hier meine 10 Favoriten der besten Loriot-Sketche.

  1. Die Nudel
  2. Der Waldmops
  3. Liebe im Büro
  4. Ödipussi "Wir nehmen das Aschgrau"
  5. Weiterlesen …

14Feb/11Off

Geniale SuperBowl TV-Spots – Doritos und PepsiMax erfolgreich dank Crowdsourcing

Autor des Artikels: Matias Roskos

Die folgenden TV-Spots gehörten zu den beliebtesten Spots beim SuperBowl 2011. Alle vier Filme landeten in den Top10 der Zuschauergunst bei der Sendung mit den höchsten Einschaltquoten in den USA. Dies zeigt die Grafik des TV Admeter von USA Today.

Alle Clips entstanden via Crowdsourcing über eine Kampagne, die bereits letzten Herbst startete: Crash the SuperBowl.

TV Admeter USA Today Superbowl 2011

So erfolgreich kann Crowdsourcing sein. Solche Ergebnisse können dabei herauskommen. Das sind greifbare und verständliche Mehrwerte. Dank Social Web und der cleveren Nutzung von Crowdsourcing-Mechanismen.

Die weitere Verbreitung erfolgt nun, nach der TV-Ausstrahlung, via Youtube und damit direkt hinein ins Social Web. So gehen TV und Social Web bereits heute eine enge Symbiose ein.

  • Phase 1: Erstellung der Spots via Internet mit Hilfe von Crowdsourcing-Mechanismen
  • Phase 2: Erstausstrahlung im TV bei der reichweitenstärksten Sendung
  • Phase 3: weitere Verbreitung dann wieder im Internet über die viralen Verbreitungsmöglichkeiten des Social Web (Youtube, Facebook, Twitter, Blogs)

Viel Spaß mit den Videos, entstanden durch Crowdsourcing:
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12Nov/10Off

Lab UK – die BBC nutzt die Kraft des Internets um Massen einzubinden

Autor des Artikels: Matias Roskos

Der Prix Europa ist der alljährliche Preis aller öffentlich-rechtlichen TV- und Radioanstalten. Den (leider) kaum jemand kennt. Gewinner in der Kategorie "Emerging Media" 2010 wurde nun vor wenigen Tagen Lab UK von der BBC. Warum die Rubrik noch mit "Emerging" betitelt wird, ist mir zwar ein Rätsel. Aber die Entscheidung gefällt mir.

Lab UK BBC

Thomas Weibel, ein fast schon "alter" Online-Freund von mir (schön dich endlich auch mal live in Berlin kennen gelernt zu haben, Thomas!), berichtete via Live-Blogging von der Veranstaltung und schrieb über den späteren Gewinner Folgendes:

Den Web-2.0-Slogan von der wisdom of the crowds nimmt die BBC beim Wort – und stellt die Site “Lab UK” vor, auf der das Publikum an web- und publikumsgerecht aufbereiteten, realen wissenschaftlichen Experimenten teilnehmen kann. Beispiel aus der Intelligenzforschung gefällig? Ein Schläger und ein Ball kosten zusammen Fr. 1.10; der Schläger ist ein Franken teurer als der Ball. Wieviel kostet der Ball?

Hintergrund: Forscher und wissenschaftliche Experimente sind auf Versuchspersonen angewiesen, die sie nicht immer in genügender Anzahl finden können. Mit Hilfe der BBC (“Science is fun!”) lassen sich grosse, motivierte Probandengruppen rekrutieren; das Ziel ist dabei die Durchführung von vier grösseren Experimenten pro Jahr. Das allererste nannte sich Brain Test Britain, mobilisierte 67 000 Menschen, von denen 13 000 ein volles Jahr lang dabei blieben. “Lab UK” bot ein Hirntrainingsprogramm in Form von (für vergleichbare Experimente jederzeit rezyklierbare) Quizzes und Games; aus den Ergebnissen resultierte eine klinische Hirnforschungs-Studie (deren aufbereitete Ergebnisse wiederum auf der Site veröffentlicht wurden), ein grosses BBC-Fernsehspecial namens “Can You Train Your Brain?” und eine tüchtige Portion Publikumsbindung. (Und, by the way, die wissenschaftliche Erkenntnis, dass Hirntraining nicht wirklich funktioniert.) Eine andere Studie, “Big Personality Test”, schaffte es sogar, 700 000 Probandinnen und Probanden zu rekrutieren – und daraus wird die womöglich grösste Studie werden, die jemals durchgeführt wurde. Detail am Rande: Das Projekt, auf die Beine gestellt von einem nur vierköpfigen Team, stand unter grossem Zeitdruck, dem unter anderem auch eine Facebook-Einbindung zum Opfer fiel. Die Breitenwirkung war jedoch so enorm, dass das britische Publikum Facebook mit Verweisen auf “Lab UK” förmlich flutete. Mehr als 400 Medien weltweit haben bisher über “Lab UK” berichtet.

Großartig, wie man hier die technischen Möglichkeiten des Internets nutzt um Reichweite zu erzielen und so wissenschaftliche Experimente zu ermöglichen. Unter Nutzung von Crowdsourcing-Mechanismen ist es möglich Tausende von Menschen zu motivieren mitzumachen. Wie die BBC beweist. Allerdings müssen dafür auch die Rahmenbedingungen stimmen. Die alles entscheidene Frage muss beantwortet werden: "Und warum soll ich da mitmachen?"

Die BBC löste dieses Problem mit der cleversten aller Optionen. Sie setzen auf den Faktor "Spaß" und bauten Spiele, die die Nutzer motivierten mitzumachen. Glückwunsch zum tollen Erfolg und zu diesem gelungenen Projekt. Ich würd mir wünschen, dass wir davon auch hierzulande mehr sehen in der Zukunft.