HolidayCheck kürt die beliebtesten Hotels weltweit
HolidayCheck hat sich in den letzten Jahren zum wichtigsten deutschsprachigen Portal für Hotelbewertungen entwickelt. Davor ziehe ich zuerst einmal meinen Hut!
Seitdem ich in Garmisch-Partenkirchen wohne, höre ich immer wieder Kritik am Portal. Viele Hoteliers fühlen sich nicht fair behandelt, mit Blick auf die Bewertungen einiger Nörgel-Besucher. Doch den Schwarzen Peter an der Stelle HolidayCheck zuzuschieben, halte ich für unfair. Viel wichtiger wäre es eigentlich, dass Hotelbetreiber und Restaurant-Inhaber endlich lernen clever und engagiert mit den für sie relevanten Social Media Bausteinen umzugehen! Doch davon wollen die wenigsten etwas hören. Für sie ist das alles mehr oder weniger Teufelswerk. Schade. Aber ein Wandel wird auch hier stattfinden. Denn sie spüren mittlerweile die enorme Relevanz bei der Wahl des Urlaubsdomizils oder des abendlichen Ausgeh-Tipps. Man braucht nur Google nutzen und stellt sehr schnell fest, wie wichtig es ist auf Bewertungsplattformen wie HolidayCheck und anderen eine gute Reputation vorweisen zu können.
Nun vermeldet das Hotelbewertungsportal, dass sie die 99 beliebtesten Hotels weltweit gekürt haben. Diese wurden auf der Basis von mehr als 530.000 Hotelbewertungen aus dem Jahr 2011 ermittelt und dann zusätzlich in sieben verschiedene Kategorien unterteilt: Nr. 1 des Landes, Badeurlaub, Städtereise, Wintersport, Wellness/Wandern, Familie und Paare.
Wenn man sich alle Rubriken und alle Gewinner anschaut, dann stellt man erst einmal fest, dass unter den 99 Hotels nur insgesamt sieben Stück aus Deutschland kommen. Bei einem deutschsprachigen Portal hätte ich mit einer deutlich höheren Quote gerechnet. Woran liegt das? Weil wir Deutschen so gern im Urlaub ins Ausland reisen? Oder weil die deutschen Hotels qualitativ im Schnitt eher mittelmäßig sind? Ich weiß es nicht. Hier wäre eine Auswertung der Daten durch HolidayCheck sicherlich extrem spannend. Unter dem Fokus: Wie gut sind die deutschen Hotels im Vergleich weltweit.
Die Nummer 1 bei HolidayCheck 2011 für Deutschland
Nr. 1 des Landes für Deutschland kommt aus München. Glückwunsch an das Schiller 5 Hotel & Boardinghouse. Ich hätte nicht gedacht, dass die Nummer 1 in einer Großstadt liegt.
Gesamtbewertung: 5.6
Weiterempfehlung: 98.4%
Für Österreich kommt die Nr. 1 aus Saalfelden. Es ist Weiterlesen …
6 Tipps zum richtigen Umgang mit der Facebook-Seite / Neonazis auf der Facebook-Seite – Was man alles falsch machen kann.
(siehe auch Nachträge ganz unten)
Was musste ich gestern im Merkur lesen! Neonazis hatten die Facebook-Seite von "Murnau und Das Blaue Land" genutzt und ihren Werbeflyer dort platziert. Ja, das kann passieren. Ist an sich auch nicht weiter wild. Wenn - ja WENN man sich um seine Facebook-Seite kümmert. Das Social Web schläft nicht. Es gibt keine Öffnungszeiten auf Facebook. Und das ist prinzipiell auch gut so. Aber es ist UNERLÄSSLICH, dass eine so wichtige Facebook-Seite permanent überwacht wird! Durch ein erfahrenes Social Media Team. Und der Flyer war laut Merkur vier Tage zu sehen. Das sind mindestens drei Tage zuviel, finde nicht nur ich.
Ich weiß nicht, wie man in Murnau die Facebook-Seite verwaltet. Aber ich rede hier in der Region, in der ich seit dem 1.7.2011 wohne, mit etlichen Touristikern, Hotels und Politikern. Und kann erahnen, was da in Murnau falsch lief. Es ist fatal, wenn man Social Media so nebenbei macht. Und noch nicht richtig damit umgehen kann. Es ist nicht wild, wenn man erst wenig Erfahrungen hat. Aber wenn man noch unerfahren ist, dann holt man sich Profis mit ins Boot. Das ist in jedem Bereich des Berufsalltags so. Im Restaurant kochen Köche und selten der Chef. Einen LKW fährt ein erfahrener Fahrer und nicht der Dispatcher. Die Buchhaltung macht eine gelernte Buchhalterin und nicht der Pressesprecher noch nebenbei. Und so weiter und so fort.
Ja - das kostet Geld. Ist aber auch nicht wirklich teuer. Und was Kollegen von mir und manchmal auch ich selbst höre ist: "Dafür ist kein Budget da." Das Geld wurde meist schon kräftig für Printwerbung ausgegeben. Doch wo sind die Menschen im Jahr 2011? Unter anderem auch ganz massiv online. Nichts gegen Print (Ich mag Print!) - aber die Relationen der Mediennutzung haben sich verschoben. Ist aber noch nicht überall angekommen. Die tägliche Nutzung des Social Web steigt monatlich, auch in Deutschland. Und die Zeit, in der Zeitungen und Zeitschriften gelesen werden, sinkt kontinuierlich. Das ist eine sehr eindeutige Entwicklung der letzten Jahre, die sich weiter fortsetzt.
Was nun ganz konkret wurde womöglich falsch gemacht in Murnau?
1. Die Seite wurde offensichtlich mehrere Tage nicht überwacht.
Das geht nicht! Auch Sonntags sind Menschen auf Facebook aktiv. Ich schaue mehrmals täglich auf die Facebook-Seiten, für die ich verantwortlich bin. Auch am Sonntag. Geht dank iPhone relativ unkompliziert.
Man muss seine Facebook-Seite tatsächlich täglich im Blick haben!
2. Der für die Seite Verantwortliche hat entweder die Benachrichtigung via Email durch Facebook abgestellt. Oder er checkt seine Emails nicht täglich. Beides ist fatal wenn es um das Facebook-Management geht.
Auch wenn der oder die Verantwortliche krank oder im Urlaub ist, muss es jemanden geben, der sich um Facebook und andere Social Media Bausteine kümmert. Zeitnähe ist enorm wichtig beim Agieren im Social Web!
Mit diesen beiden Elementen - regelmäßiges Überwachen der Seite und Emailbenachrichtigung bei Aktivitäten auf der Seite - kann so etwas nicht passieren. Dann würde man solchen Mist wie NPD-Flyer oder auch andere Dinge, die da nichts zu suchen haben, zeitnah löschen. Geht eigentlich ganz einfach. Man muss es nur tun. Und seine Seite im Griff haben.
Alternativ kann man es übrigens auch ausschließen, dass andere an die Pinwand posten. Das lässt sich in Facebook alles einstellen. Was ich allerdings gerade im Bereich Tourismus sehr schade finden würde, dieses Abstellen von "Fremd-Postings".
Für den absolut falschen Weg halte ich das Schließen einer Facebook-Seite, wie es nun im Fall von Murnau von Politikern gefordert wird. Da hört man deutlich heraus, dass aus Unwissenheit irgendwas gesagt wird. Im Merkur ist zu lesen:
Die Verwaltung zieht Konsequenzen aus dem Vorfall: Spezialisten sollen nach Lösungen suchen, um die Sicherheit der Seite zu erhöhen. Zudem wurde der Verweis von der Gemeinde-Homepage auf das Facebook-Angebot gestrichen.
Politiker und Bürger sind über den Vorfall entsetzt. Dritter Bürgermeister Guntram Gattner (ÖDP/Bürgerforum) stellt sich die Frage, ob Facebook die richtige Plattform für die Gemeinde ist. „Wen man das nicht kontrollieren kann, sollte man es abschalten.“
Was für Spezialisten "suchen" denn da nach Lösungen? Au Backe. Da gibts nix zu suchen. Es ist denkbar einfach, die Kontrolle über die Seite zu haben. Und: man kann eine Facebook-Seite ganz wunderbar kontrollieren, Herr Bürgermeister! Aber man muss halt tatsächlich wissen, wie. Das ist kein Hexenwerk. Beim Auto weißt auch jeder, wo der Scheibenwischer ist und wo das Licht. Aber Auto fahren darf man auch nur mit Führerschein. Den würde ich mir für Facebook auch manchmal wünschen.
6 Tipps zum richtigen Umgang mit der Facebook-Seite für Touristiker und andere mittelständische Unternehmen
Was empfehle ich Touristikern, egal in welchem Bundesland?
1. Machen Sie die Verantwortlichen in der Touristik-Behörde Weiterlesen …
Interview mit einem Hotelier aus Garmisch-Partenkirchen zu Groupon: “Kunden werden mit Angeboten überhäuft und somit bleibt einzelnes Angebot nicht haften”
Andreas Griess ist Inhaber des Rheinischen Hofes in Garmisch-Partenkirchen, des einzigen Inhaber-geführten Vier-Sterne-Hotels im Ort. Jessica Reindl ist im Rheinischen Hof für das Online-Marketing und die Social Media Aktivitäten verantwortlich.
Sie erzählten mir neulich, dass eine Vertriebsmitarbeiterin von Groupon bei ihnen im Haus war. Und dass diese sie letztendlich nicht von Groupon überzeugen konnte. Das fand ich - auch weil ich vom Geschäftskonzept von Groupon nur wenig halte - extrem spannend und bat die beiden um ein Interview. Hier nun das Interview mit dem Rheinischen Hof zum Thema Groupon.
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Hallo Frau Reindl, hallo Herr Griess. Sie haben mir erzählt, dass der Vertrieb von Groupon den Kontakt zum Rheinischen Hof gesucht hat. Wann war das und was konkret hat man Ihrem Hotel angeboten?
Jessica Reindl: Das war heuer im Frühjahr. Eine ausgesprochen nette Vertreterin hat sich mit uns persönlich bei uns im Hotel getroffen und uns das Konzept von Groupon erklärt. Dabei wollte sie uns natürlich auch -am liebsten sofort- als Partner gewinnen. Wir sollten ein Hotelpaket bei Groupon einstellen, das wir gerne selber schnüren könnten, sie würden uns dabei aber auch behilflich sein.
Andreas Griess: Die Hotelpakete, die andere Hotels bereits eingestellt hatten, hatte Sie dabei. Hierbei handelt es sich meist um Wochenenden bzw. verlängerte Wochenenden, weniger Langzeitbuchungen. Hierbei wurden oft größere Zimmer als auch Zusatzleistungen inkludiert, sprich hierdurch erschienen die Pakete relativ hochwertig.
Sie haben ja viel mit Vertretern und Internetportalen zu tun. Wie war der Eindruck vom Groupon-Vertrieb?
JR: Die Dame, die bei uns war, war extrem sympathisch und wahnsinnig gut geschult! Der erste Eindruck ist sehr professionell und trotzdem persönlich.
Was uns aber jetzt im Nachhinein negativ aufgefallen ist: Wir haben letzte Woche denselben Brief bekommen, wie im Frühjahr. In dem wurde uns auch wieder angeboten, dass ein Vertreter uns gerne besuchen würde, um uns kennenzulernen und uns das Konzept von Groupon vorzustellen.
Ist wohl schlechtes Datenbankmanagement, kommt aber beim Kunden nicht gut an.
AG: Kann ich bestätigen. Verteter anderer namhafter Portale wie z.B. booking.com oder expedia.com erscheinen auch nicht professioneller. Auf Fragen konnte Sie antworten, auch die etwas unangenehmeren.
Und konnte Groupon bei Ihnen einen Deal abschließen?
JR: Nein, die Vertreterin konnte uns nicht überzeugen.
Warum kam es nicht zu einer Aktion des Rheinischen Hofes auf Groupon? Was waren letztendlich die Gründe, warum es für ein Vier-Sterne-Haus wie das Ihrige nicht spannend ist auf Groupon Zimmer anzubieten?
JR: Das Problem waren die Bedingungen zu denen Groupon verkaufen will.
Zum Einen ist es so, dass Weiterlesen …
Grüße aus Garmisch-Partenkirchen
Ich bin aktuell (mal wieder) in Garmisch-Partenkirchen. Ich komme nicht mehr los von diesem Ort.
Als einer von zwei Admins der Gap-Fans-Seite auf Facebook habe ich natürlich viele Bilder hochgeladen in den letzten Tagen seitdem ich hier bin. Hier drei Bilder, die bei den mittlerweile über 5.000 Fans auf Facebook am besten ankamen.
Und? Auch Lust auf Garmisch-Partenkirchen bekommen? Als Quartier kann ich den Fiakerhof wärmstens empfehlen. Wir wohnen hier wieder. Und sind erneut absolut begeistert.
Und hier noch ein erstes Video dazu von mir. Aufgenommen mit der neuen Helmkamera.

















