Social Media bald so selbstverständlich wie Telefonat oder Email – Charles Schmidt von der Krones AG im Interview
Die Krones AG gilt als Vorreiter in Sachen Social Media Einsatz hier in Deutschland. Da das Unternehmen ausschließlich im B2B-Umfeld agiert aus meiner Sicht ein doppelt spannender Case. Darum bat ich einen der Verantwortlichen, Herrn Charles Schmidt, um ein sehr ausführliches Interview. Teile des Interviews werden auch in mein Buch einfließen, an dem ich gerade arbeite und das sich dem Thema "Mittelstand und Communities" annehmen wird. Hier ist das Interview mit Charles Schmidt:
![]()
Herr Schmidt, ich bedanke mich erst einmal, dass Sie sich die Zeit nehmen für dieses Interview.
Gerne! Kommunikation gehört ja schließlich auch zu meinen Aufgaben.
Sie sind bei der Krones AG, einem Konzern mit über 11.000 Mitarbeitern, davon etwa 8.000 allein in Deutschland, verantwortlich für die Kommunikation. Ist das richtig?
Das stimmt so nicht ganz. Lassen Sie mich das etwas einordnen. Die Krones AG beschäftigt weltweit in der Tat über 11.000 Menschen. Innerhalb der Unternehmenskommunikation bin ich als Teammanager Creations tätig. Ich bin verantwortlich für 17 Mitarbeiter. Gemeinsam mit meinem Team werden Filme produziert, Broschüren erstellt, Fotos gemacht, Artikel geschrieben, Messeauftritte organisiert, Kampagnen geplant und viele weitere spannende Sachen.
Hinzu kommt der Bereich Social Media. Hier bin ich als Corporate Social Media Officer tätig und verstehe mich als zentraler Ansprechpartner im Unternehmen. Ich leiste diesbezüglich Aufklärungs- und Koordinationsarbeit im Konzern und verantworte natürlich auch die Kommunikation der Krones AG im Social Web.
Was bedeutet das konkret? Gibt es parallel auch noch eine PR-Abteilung? Und dazu Marketing und eine Pressestelle?
Parallel zum Bereich Social Media sind selbstverständlich auch die „klassische“ PR und unsere Pressestelle innerhalb der Unternehmenskommunikation angesiedelt. Wir verstehen Social Media als ein zusätzliches Instrument in unserer Kommunikationsstrategie, welches andere Kommunikationsmittel bündelt und auch ergänzt. Dank unserer breit aufgestellten Kommunikationsabteilung, können wir so auf einen reichen Fundus an Inhalten aus den verschiedensten Bereichen zurückgreifen.
Warum wurde Social Media bei Krones der Kommunikation zugeordnet? Oft ist es dem Marketing unterstellt.
Hier muss man differenzieren. Die Aufgaben von Kommunikations- und Marketingabteilung sind je nach Unternehmen unterschiedlich strukturiert. Wir sind ja im Maschinen- und Anlagenbau unterwegs. Unser Marketing arbeitet mehr in Richtung Marktforschung. Es geht um Tendenzen und Marktbeobachtungen. Auch Bedürfnisse und Trends wie beispielsweise hinsichtlich der Getränkenachfrage in verschiedenen Ländern werden da untersucht. Die Schwerpunkte bei der Kommunikationsabteilung sind wieder anders gesetzt. Wir übernehmen hier eine Filterfunktion, bündeln Informationen und kommunizieren diese je nach Bedarf intern wie extern weiter. Daher ist Social Media als Kommunikationsweg und Medium auch in die Unternehmenskommunikation integriert. Außerdem verfügen wir hier auch über den notwendigen Content wie beispielsweise Fotos, Texte und Filme. Letztendlich gehen aber all unsere Tätigkeiten in der Unternehmenskommunikation Hand in Hand mit allen Abteilungen. Nur gemeinsam sind wir Krones.
Was genau macht die Krones AG eigentlich? Sie bewegen sich ausschließlich im B2B-Umfeld?
Die Krones AG plant, entwickelt und fertigt Maschinen und komplette Anlagen für die Bereiche Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnik sowie Intralogistik. Zu unseren Kunden zählen Unternehmen aus der Getränkeindustrie, der Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie aus den Bereichen Chemie, Pharmazeutik und Kosmetik. Damit bewegen wir uns in der Tat ausschließlich im B2B Umfeld.
Social Media bald so selbstverständlich sein wie Telefonat und Email
Und warum ist dann Social Media so spannend? Ich kenne eine eher ablehnende Haltung aus zahlreichen Konferenzen, wo mir Manager immer wieder sagen „Ach, wir sind im B2B unterwegs. Da ist Social Media nicht wichtig.“ Was waren und sind die Ziele der Krones AG beim Social Media Engagement?
Das Ziel, das wir in den Sozialen Medien verfolgen, ist schnell erklärt: Ein offener und ehrlicher Dialog – und zwar dort, wo sich unsere Kunden, Interessenten und (potentiellen) Mitarbeiter bewegen und auch „wohlfühlen“ – sei es auf einer klassischen Website, einer Fachmesse oder eben in Social Media. Das gilt selbstverständlich für B2B-Unternehmen genauso wie auch im B2C-Bereich, schließlich hat man es in beiden Bereichen mit Menschen zu tun – und diesen sollte man auf kommunikative Weise Wertschätzung entgegenbringen. Social Media ist dabei nur ein Kommunikationsmittel unter vielen, genauso wie auch die „klassische“ Website oder unser Kundenmagazin. Die Frage nach der Relevanz oder der Wichtigkeit von Social Media stellt sich somit für uns nicht, denn diese neue Form der Kommunikation wird meiner Meinung nach bald so selbstverständlich sein wie ein Telefonat oder eine Email.
Sie sprachen das Thema "potentielle Mitarbeiter", also Recruiting an. Ist da Krones so schlecht aufgestellt? Und gibt es bereits konkrete Erfolgsbeispiele?
Natürlich steht auch die Krones AG mit anderen Unternehmen im Wettbewerb, besonders wenn es um die Fachkräfte von morgen geht. Social Media bietet hier für uns eine fantastische Möglichkeit, um uns als attraktive Arbeitgebermarke zu positionieren. Von unseren rund 10.000 Fans auf Facebook entfällt bestimmt ein Drittel auf Krones Mitarbeiter. Diese bekennen sich nicht nur offen zur Krones AG als Arbeitgeber, sondern beteiligen sich auch an Diskussionen, „liken“ unsere Beiträge und teilen ihre Erfahrungen mit anderen Usern. Könnte man sich bessere Markenbotschafter vorstellen, als die eigenen, zufriedenen Mitarbeiter? Unser Recruiting in Social Media geht also weit über das reine Einstellen von Stellenangeboten hinaus. Im Dialog mit Bewerbern und Mitarbeitern geben wir uns authentisch und erhalten deshalb auch regelmäßig Bewerbungen über die verschiedenen Plattformen auf denen wir vertreten sind. Als konkretes Erfolgsbeispiel ließe sich wohl auch unser sechster Platz im Ranking der deutschsprachigen Facebook-Karriereseiten anführen – für ein Unternehmen aus dem B2B Bereich sicher nicht schlecht.
Wird Kommunikation im Social Web bei Krones separat angegangen oder integriert in die gesamte Kommunikationsstrategie?
Wir verfolgen bei Krones eine ganzheitliche Kommunikationsstrategie. Das beinhaltet neben Social Media selbstverständlich auch „klassische“ Kommunikationsmittel wie unser Kundenmagazin (das bei unseren Kunden ein besonders hohes Ansehen genießt), unsere Corporate Website und natürlich auch unsere Messeauftritte. In Social Media begleiten und bündeln wir alle diese Kommunikationsmaßnahmen und erhöhen so deren Reichweite. Als Paradebeispiel für diesen ganzheitlichen Ansatz ist wohl unsere Website magazine.krones.com zu nennen. Hier veröffentlichen wir besonders interessante Inhalte aus dem Kundenmagazin, begleiten unsere Auftritte auf Fachmessen multimedial und bieten mit einem „Social Media Newsroom“ auch jenen Interessenten, die selbst nicht auf Facebook & Co. aktiv sind, einen Einblick in unsere Aktivitäten im Social Web.
Es gibt auch eine Xing-Seite der Krones AG. Wie sehen Ihre Erfahrungen damit aus im Vergleich zu Facebook, Twitter, Flickr und Youtube?
Was uns hier zunächst sehr freut, ist Weiterlesen …
Ich habe angefangen zu schreiben
Hier etwas in eigener Sache. Was aber sicherlich auch für viele Leser dieses Blogs interessant werden wird. Die ersten Zeilen für mein erstes Buch sind geschrieben. Ein Verlag hatte vor drei Wochen bei mir angefragt, ob ich Interesse hätte für sie ein Buch für das Themenspektrum "Mittelstand und Communities" zu schreiben. Da dies stark in mein Themenspektrum passt - die Menschen im Social Web - habe ich gern zugesagt. Letzte Woche Freitag kam dann das definitive "Go" durch den Verlag. Bis Ende des Jahres muss ich fertig sein.
Das bedeutet für mich mal wieder eine ganz neue Erfahrung. Aber ich freue mich darauf. Zumal der Mittelstand noch deutlich unterrepräsentiert ist im Social Web.
Ich möchte im Buch nicht nur theoretisieren. Wer mich kennt, weiß, dass ich gern auch mit Praxisbeispielen arbeite. Wer also Cases von mittelständischen Unternehmen im Social Web hat, kann mich gern in den Kommentaren darauf hinweisen. Auch gegen "Eigenwerbung" ist in dem Fall nichts einzuwenden. Ich schaue dann, was ich an welcher Stelle möglicherweise gebrauchen kann.
Natürlich habe ich schon einige Cases eingeplant, die auf keinen Fall fehlen dürfen. Positiv-Beispiele wie auch Worst-Cases. Aber selbstverständlich freue ich mich über Anregungen und Vorschläge.
Die ersten Zeilen sind geschrieben. Es liegt noch viel Arbeit vor mir. Ich freu mich drauf.
Glückwunsch an eines der beeindruckendsten Blog- und Social Media Projekte Deutschlands
Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen um einem der wunderbarsten Mittelstands-Unternehmen und seinem sympathischen und zugleich cleveren Agieren im Social Web zu gratulieren. Das Walther's Saftblog wurde gestern 5 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch, Kirstin!
Erfahren habe ich davon via Twitter, wo auch immer wieder auf den Livestream des Saftblogs hingewiesen wurde. Dort findet man zahlreiche Videobeiträge, die zeigen wie bei Walther's Weiterlesen …
Eine Volksbank mit umfassendem Social Media Konzept: die Volksbank Bühl
Neulich wies mich der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Bühl, Herr Preis, vollkommen zu recht auf die Social Media Aktivitäten der Bank hin. Bei einer Konferenz am Bodensee konnten wir uns dann ein wenig näher kennen lernen. Und ich merkte, wie ernst es dem gesamten Team dort ist mit Social Media. Heraus gekommen ist ein Interview, das sicherlich Inspiration für viele andere Mittelständler sein kann. Einige Kernaussagen kann ich nur unterstreichen. Sie treffen nicht nur auf den Sektor Banken & Versicherungen, sondern auch auf viele andere Bereiche zu. Darum - viel Spaß mit dem informativen Interview.
Guten Tag Herr Preiss. Sie haben mich neulich im Vorfeld der Konferenz "Marketing & Vertrieb" am Bodensee auf die Social Media Aktivitäten ihrer Volksbank Bühl aufmerksam gemacht. Vielen Dank dafür. Seit wann ist die Volksbank Bühl im Bereich Social Media aktiv und welche Kanäle werden aktuell genutzt?
Die Volksbank Bühl ist seit Anfang 2009 im Bereich Social Media aktiv. Angefangen haben wir mit einer XING-Gruppe für Mitarbeiter und haben dann unsere Aktivitäten mit steigender Erfahrung über twitter, youtube, flickr und schließlich Facebook sukzessive ausgebaut. Wobei dazu gesagt werden muss, dass wir eine zweigleisige Strategie fahren: Die zentrale Nutzung als Institution und die dezentrale Nutzung über die Kolleginnen und Kollegen der Volksbank Bühl. Die zentrale Nutzung umfasst z.B. unsere Facebook Seite und wird von einem Kernteam gepflegt. Darüber hinaus ermuntern wir aber auch unsere Mitarbeiter Social Media zu nutzen. Zum Beispiel haben wir Mitarbeiter-Workshops durchgeführt, die zum einen das Phänomen Social Media erklären und dafür begeistern sollten und zum anderen aber auch die insbesondere im Bankenumfeld wichtigen Aspekte des Datenschutzes und der Datensicherheit thematisiert haben.
Wie kam es zu dieser doch recht umfassenden Social Media Strategie? Im Vergleich zu anderen Banken ist man damit ganz vorn dabei.
Anfang 2009 wurde unsere Internetstrategie Weiterlesen …
10 Faktoren für den Erfolg einer Facebook-Seite: 2.000 Fans in 2 Monaten am Beispiel von McFit
Neulich hatte ich ja bereits den neuen Social Media Verantwortlichen bei McFit interviewt und ihn über die gelungene Blogger-Aktion mit Caschy befragt.
Seit Mai 2010 hat McFit nun auch eine eigene, zentrale Facebook-Fanpage. Und es ist Timo Maier gelungen innerhalb von sechs Wochen bereits über 2.000 Fans dort zu versammeln. Manch einer wird jetzt sagen "keine Kunst bei so einem großen Mittelständler". Und: ja - sie haben über 800.000 Mitglieder in der Kundenkartei (Quelle: Wikipedia). Dennoch zeigt auch dieses Beispiel, was für Möglichkeiten in Facebook stecken und wie schnell man wachsen kann, wenn man einige Dinge beachtet und die Rahmenbedingungen stimmen. Viele Mittelständler haben noch enorme Probleme ihre vorhandenen Kundenkontakte sinnvoll ins Social Web zu übertragen und daraus dann auch echte Mehrwerte für alle Seiten zu generieren. Denn darauf kommt es aus meiner Sicht letztendlich an. Eine Facebook-Seite um der Facebook-Seite Willen ist eine sinnlose Facebookseite.
Timo Maier von McFit hat mir verraten, worin er die Erfolgsfaktoren für das rapide Wachstum sieht. Bitteschön - Fanaggregation durch:
- Nutzung des McFit-Mitarbeiternetzwerks auf Facebook
- Kontaktaufnahme zu den Gründern der größten McFit-Gruppen auf Facebook
- Aufbau Info-Newsletter für Gruppen-Admins mit Bitte um Ankündigungen neuer Aktionen, Events, Content und der Fanpage
- Ankündigung auf allen bestehenden Social Media Kanälen von McFit wie Youtube und Twitter
- Artikel im Mitglieder-Newsletter
Timo Maier: "Dies hatte den größten Schub zur Folge: 850 Fans in 24 Std.!" - aktive, "gelebte" Kommunikation mit einem Mix aus Cross-Media Content von McFit und User Generated Content
- Hilfe für die Mitglieder durch Beantwortung relevanter Fragen verschiedener Kategorien wie Training, den einzelnen Standorten in ganz Deutschland sowie Verwaltung
Beispiele: "Habe meine Karte verloren. Was nun?" Oder: "Bin 14, ab wann kann ich trainieren?"
Als nächste Schritte sind geplant:
- Vernetzung mit allen McFit-Medien
- Social-Media Schnittstellen für die Webseite
- Verweis auch bei angrenzenden McFit-Aktionen und Koops
- aktives Auftreten in anderen Netzwerken und dort transparent kommunizieren, dass McFit zwar dort nicht vertreten ist, es aber andere Austauschmöglichkeiten auf Facebook gibt
10 Faktoren für den Erfolg einer Facebook-Seite
Wie schon im Artikel "10 Bausteine für eine erfolgreiche Facebook-Fanpage – 1.000 Facebook-Fans in 6 Wochen" und im Beitrag "Wachstum durch Relevanz – Mittelständler mit erfolgreicher Facebookseite: Kauperts" beschrieben, gibt es also Erfolgsfaktoren für den Aufbau einer Facebook-Seite, die sich wiederholen. Für McFit lauten die aus den Aussagen des Social Media Verantwortlichen bei McFit und aus meinen vielfältigen Erfahrungen im Bereich Facebook und Social Media abgeleitet:
- Nutzen des vorhandenen Netzwerkes um auf die neue Facebook-Seite aufmerksam zu machen und sich diese Nachricht im Idealfall viral verbreiten zu lassen
- die eigenen Kunden aktiv ansprechen und einladen (auch wenn sie noch nicht auf Facebook aktiv sind)
- auf Fragen der Fans eingehen und sie beantworten
- für die Fans relevante Informationen liefern
- Kommunikationsanlässe schaffen und somit die Facebook-Seite lebendig halten
- Kommunikation zulassen und fördern
- mit Spaß bei der Sache sein und diese Freude an Social Media weitergeben
- schon vorhandene "touchpoints" im Social Web (existierende Fanseiten, Blogs, Twitteraccounts usw.) kontaktieren und versuchen zu involvieren
- Vernetzung mit der Hauptpräsenz im Web, meist der eigenen Homepage
- glaubwürdiges, authentisches Auftreten und gelebte Kommunikation
Ja - ich weiß. Das hört sich alles so einfach an. Aber oft sind die erfolgreichsten Strategien die simpelsten. Wichtig ist, dass man es auch tut. Dass man sich traut, offensiv und mutig voran geht. Und bereit ist täglich dazu zu lernen. Weisheiten, die jeder erfolgreiche Unternehmer verinnerlicht hat. Und wer dies nicht tut, wird bald das Nachsehen haben. Denn der direkte Konkurrent ist im Internet meist nur einen Klickt entfernt!
Social Media im Mittelstand – Interview mit McFit zur Aktion mit einem Blogger
Auf die aus meiner Sicht sehr gelungene Social Media Aktion von McFit in Zusammenarbeit mit dem Blog Stadt-Bremerhaven.de hatte ich bereits mehrfach hingewiesen. Aufgrund dieser Aktion habe ich mich mit dem Verantwortlichen bei McFit, Timo Maier, zu einem virtuellen Interview verabredet, um ein wenig über die Hintergründe der Aktion und über die Social Media Strategie von McFit zu erfahren. Hier das Interview.
![]()
Guten Tag Herr Maier. Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu der erfolgreichen Social Media Kampagne mit dem Blog Stadt-Bremerhaven. Wie ist es ihnen denn gelungen einen der namhaftesten Blogger Deutschlands für ihr Unternehmen und eine solche Kampagne zu gewinnen? War er teuer?
McFit - Timo Maier: Hallo Herr Roskos. Vielen Dank! Eines vorweg: Carsten Knobloch hat von uns kein Geld erhalten. Er hat die Aktion von sich aus im Sinne der Wohltätigkeit durchgeführt. Von einem Bekannten haben wir erfahren, dass Carsten Knobloch, in der Blogosphere als Caschy bekannt, einen Sponsor für eine Wohltätigkeitsaktion sucht. Daraufhin habe ich Kontakt zu ihm aufgenommen, um zu erfahren, was er überhaupt vorhat.
Matias Roskos: Und wie kam er dann zu McFit? War er bereits Mitglied oder mussten sie ihn erst überreden?
Timo Maier: Caschy war bereits Mitglied bei McFit. Darin bestand ja zunächst einmal das Problem - er war zwar Mitglied, konnte aber seinen inneren Schweinehund nicht überwinden, um regelmäßig zu trainieren. So wollte er ein konkretes Ziel haben, um daraus Motivation zu schöpfen.
Verstehe. Und dann hat McFit ihm diese Social Media Kampagne vorgeschlagen? Oder von wem kam konkret die Idee?
Timo Maier: Wie sie ja selbst wissen, ist Social Media kein Alleingang. So habe ich zusammen mit Caschy die Grundzüge erarbeitet und dann weiter ausgefeilt. Wir waren uns von Anfang an einig darin, dass wir einen wohltätigen Zweck verfolgen wollen.
5.000 € wurden bei Erfolg an ein wohltätiges Projekt gespendet. War es schwer die Verantwortlichen bei McFit von dieser recht hohen Summe für eine Social Media Aktion zu überzeugen?
Timo Maier: Zunächst einmal ist es für deutsche Unternehmen im Allgemeinen noch etwas ungewöhnlich auf diesem Feld zu arbeiten. Da McFit aber generell sehr aufgeschlossen ist und willens, neue Wege zu beschreiten und darüber hinaus der Leiter der PR-Abteilung Björn Köllen ein sehr gutes Gespür für Entwicklungen hat, war er von Anfang an von der Aktion begeistert. Für uns ist es eine konkrete Zielsetzung, im Bereich Social Media zu arbeiten. Dorthin gehen, wo unsere Kunden sind. Dafür wurde im Unternehmen auch extra meine Position geschaffen.
Wie lautet ihre Position konkret? Und entsteht da eine eigene Social Media Unit bei McFit?
Timo Maier: Konkret lautet meine Position Junior Manager Online-PR. Natürlich könnte sie auch als Social Media Stratege oder anders betitelt werden. Von fundamentaler Wichtigkeit ist lediglich, dass die Position in der PR-Abteilung eines Unternehmens angesiedelt ist, da es sich nun mal um öffentlichkeitswirksame Arbeit handelt. Wir kommunizieren mit Menschen und wollen sie nicht bloß mit Werbung überfluten. Das ist es doch gerade, was Social Media aus Unternehmenssicht ausmacht: Partizipieren an einem dynamischen, offenen Dialog in gegenseitigem Respekt.
Zu ihrer zweiten Frage: Wir befinden uns natürlich noch im Aufbau. Zunächst einmal werden wir dieses Jahr den Bereich Social Media Stück für Stück erweitern und die gängigen Dienste im Internet erschließen. Dann werden wir evaluieren, welche Anforderungen unsere Aktivitäten nach sich ziehen.
Sie wurden also über einen Bekannten aufmerksam auf die Sponsorensuche von Caschy. Um solche Gelegenheiten zu nutzen, muss man seine Nase ja weit im "Social Media Wind" haben. Erfolgt bei ihnen denn ein Monitoring nach für McFit relevanten Feldern? Wie entstehen Ideen für Social Media Aktivitäten? Wie werden Chancen erkannt?
Timo Maier: Natürlich versuchen wir, im Netz soviel wie möglich in Erfahrung zu bringen. Was bewegt unsere Mitglieder? Wie spricht man über uns im Netz? Und natürlich, welche Dienste werden vorrangig genutzt? Ich durchsuche das Netz täglich insbesondere nach Blogs, die über uns berichten und recherchiere in Twitter. Ideen entstehen allein schon durch die Beobachtung technologischer Entwicklungen - was gibt es Neues, wie funktioniert das und was können wir damit machen? Der größte Teil meiner Arbeit ist Recherche. Dazu kommt dann noch eine gute Intuition und Beurteilungsgabe. Dies lernt man im Social Media Bereich meiner Meinung nach allerdings nicht als rein theoretischer Beobachter, sondern als Netzarbeiter. Persönlich komme ich aus dem Bloggen, was ich privat auch immer noch weiter mache. Es war auch eine konkrete Anforderung an meine Stelle, diese mit jemandem zu besetzen, der Teil der Entwicklung ist und nicht nur als Zuschauer am Rand steht. Der wichtigste Faktor allerdings ist die Teamarbeit - wir sind hier keine Eigenbrödler und Einzelgänger. Genau so wenig wie im Social Web.
Kommt dabei spezielle Monitoring-Software zum Einsatz?
Timo Maier: Noch nicht, ist jedoch geplant. Im Moment screene ich noch mit einer Reihe offener Dienste wie IceRocket, BlogPulse oder SocialMention. Aber auch hier probiere ich immer wieder neue Technologien aus.
Zurück zur Aktion mit Caschy. Wie passt das eigentlich zusammen - McFit und Blogs?
Timo Maier: Die entscheidende Kommunikation im Social Web spielt sich in der Blogosphere ab. Hier liegt das Potential für Diskurs. Das bietet für jedes Unternehmen, nicht nur für McFit, große Möglichkeiten. Und wir wollen am Diskurs teilnehmen und uns nicht verschließen.
Die Blogosphäre ist wichtiger als Facebook zum Beispiel? Und: sind denn McFit-Kunden Leser von Blogs wie Stadt-Bremerhaven?
Timo Maier: Das würde ich nicht unbedingt sagen. Ich halte Facebook für eine sehr wichtige Plattform, doch funktioniert sie anders als Blogs. Da aber auch hier ein großes Potential für McFit ersichtlich ist - es gibt allein über achtzig Gruppen, die von Mitgliedern gepflegt werden - werden wir uns auch auf Facebook in nächster Zeit konzentrieren (soviel verrate ich Ihnen schon). McFit-Kunden lesen eigentlich alle Arten von Blogs, da wir auch alle Arten von Mitgliedern haben – vom Arbeiter bis zum Akademiker, Schüler und Sportler, alt wie jung. Dieser Pluralismus spiegelt sich natürlich auch im Netz.
McFit hat 5.000 Euro für die Arche in Hellersdorf gespendet im Rahmen der Aktion. Sie haben zudem viel Zeit sicherlich investiert, was McFit wiederum auch Geld kostet. Wie hoch ist denn aus der Sicht von McFit der generierte Nutzen? Was konkret hat McFit eine solche Aktion gebracht?
Timo Maier: Nun ja, wir wissen wohl beide, dass sich ein ROI aus der Arbeit mit Social Media nur sehr schwer ableiten lässt. Zumindest lässt sich sicher sagen, dass wir mit Hilfe der Aktion ein sehr positives Bild in der Netzöffentlichkeit kreiert haben. Daraus sind auch neue Bindungen entstanden, die sich in monetärem Wert gar nicht messen lassen. Zudem ist uns Wohltätigkeit sehr wichtig. Der Firmengründer und Inhaber Rainer Schaller nennt das "etwas zurück geben". Außerdem haben wir gezeigt, dass wir unsere Kunden und die Menschen da draußen ernst nehmen, mit ihnen interagieren – und das Web nicht bloß als nächsten Werbekanal nutzen wollen.
Und was kommt als Nächstes? Ist schon eine weitere Aktion mit einem Blogger angedacht? Wie schaut die Social Media Zukunft 2010 für McFit aus?
Timo Maier: Die Zukunft ist sicher Facebook. Aber deswegen werden wir den Rest des Social Web bestimmt nicht missachten. Der Ausbau unseres YouTube-Channels ist auch ein wichtiges Feld, genauso wie des Unternehmens-Twitters. Und wie Sie schon sagten: Wenn es um Social Media geht, muss man seine Nase immer im Wind haben. Die Offenheit für den Zufall spielt eine wichtige Rolle.
Letzte Frage - Warum gibt es eigentlich kein McFit-Blog? In einem Magazinformat zum Beispiel. Das würde doch prima passen. Oder gibt es nichts zu erzählen aus den vielen Studios deutschlandweit? Mir jedenfalls fallen da hunderte von Themen ein... Und dann wäre McFit sogar Bestandteil der Blogosphäre und nicht nur Außenbetrachter.
Timo Maier: Auch dies ist eine gerechtfertigte Frage. Ein Corporate Blog hat viele Vorteile. Aber first things first, wie man so schön sagt. Und man darf nie vergessen, dass jedes Medium, dass von einem Unternehmen genutzt wird, auch einen echten Mehrwert für die User darstellen muss. Das Thema Blog steht definitiv zur Diskussion. Sollte es konkret werden, werden Sie es als Erster erfahren.
![]()
Herr Maier, ich bedanke mich für das interessante Gespräch und die Zeit, die sie sich genommen haben. McFit weiterhin viel Erfolg auch im Internet. Ich finde es gut, dass Unternehmen wie McFit sich an den Bereich Social Media herantasten und dort Engagement zeigen.
Wachstum durch Relevanz – Mittelständler mit erfolgreicher Facebookseite: Kauperts
Neulich habe ich mich mit Roman Kaupert, dem Geschäftsführer der Kaupert Media GmbH und Jan Unger, dem Leiter Interaktive Medien der Kaupert Media GmbH, getroffen, um ein wenig über "Kauperts", den Straßenführer für Berlin, vor allem aber über die sehr erfolgreiche Facebook-Seite von Kauperts zu reden. Ich bereite gerade meine Unterlagen für den Vortrag in der virtuellen Social Media Akademie vor und werde dort unter anderem auch einige gute Facebook-Seiten von mittelständischen Unternehmen vorstellen. "Kauperts" wird ein Erfolgs-Case sein.
Kauperts als Straßenführer ist ein Berliner Urgestein. Bereits 1946 erschien das erste Buch. Siehe hierzu das Foto - ich durfte ihn mir anschauen. Cool! Sowas liebe ich. Online ist man nun seit 2009 mit einer Seite, die mich von der Usability und dem Mehrwert absolut überzeugt. Sucht man etwas konkret in Berlin, zum Beispiel die nächstgelegene öffentliche Toilette, dann findet man sie über Kauperts einfach und schnell. Auch die nächste Feuerwehr oder die nächstgelegene Imbissbude ist mit Kauperts wunderbar zu finden.
Was mir als jemanden der sich intensiv mit Communitybuilding und Crowdsourcing beschäftigt dabei sofort in den Kopf schießt, ist die Frage: Warum gibt es denn keine Kauperts-Community, die die Online-Plattform weiter anreichert mit hilfreichen Tipps, aktuellen Fotos, Bewertungen, Hinweisen zu aktuellen Konzerten und Sportveranstaltungen und so weiter? Das würde sich gerade auch bei Kauperts extrem anbieten. Diese Frage stellte ich natürlich Roman Kaupert und Jan Unger. Und beide nickten sofort heftig.
"Genau darum haben wir die Facebook-Seite eingerichtet. Wir bauen hier eine Community auf, die dann in der Zukunft auch die Webseite mit Content anreichern soll." verriet Roman Kaupert. Man beginnt mit dem Communityaufbau via Facebook! Ein extrem cleverer Schachzug, der wunderbar funktioniert, wie das rapide Wachstum der Kauperts-Seite beweist, die seit kurzem die erfolgreichste Facebook-Seite von deutschen Buchverlagen ist (siehe die Auflistung hier).
Die Facebook-Seite ging Anfang 2010 an den Start und hatte nach 122 Tagen beachtliche 2.341 Fans eingesammelt. Das ist ein Startwachstum, von dem viele Mittelständler in Deutschland träumen. Darum galt meine nächste Frage dem Erfolgsrezept dahinter. Die sicherlich für viele interessante Antwort von Roman Kaupert lautete: "Wachstum durch Relevanz! Wir posten einfach Themen, die für die Leute relevant sind und die sie mit Berlin verbinden." Da geht es immer wieder um die Berliner Currywurst. Oder um die Subventionierung der Berliner Theater. Natürlich auch um Hertha BSC. Alles Themen, die die Berliner bewegen. Der Content für die Facebook-Seite kommt nicht allein vom Kaupert Media Team. Man arbeitet hier mit Bernd Philipp zusammen, der Feuilletonredakteur bei "Die Welt" und 18 Jahre Chefreporter bei der "Berliner Morgenpost" war. Content aus professioneller Hand also. Oft top-aktuell. Mit Bernd Philipp arbeitet man auch bei einem anderen super sympathischen Kauperts-Projekt zusammen: Berlin Beweger. Hier geht es um Persönlichkeiten, die Berlin durch ihre Arbeit, ihre Ideen und ihr Engagement voran bringen.
Man verlässt sich aber nicht allein auf relevanten Content für die Nutzer. So hat man auch Werbung auf Facebook geschaltet, um das Wachstum zu beschleunigen. Hierbei wirbt man vor allem mit der Currywurst-Aktion, die auch immer wieder heißes Thema auf der Facebook-Seite ist. Schafft man die 5.000-Fan-Marke, gibt es eine große Currywurst-Party von Kauperts in Berlin. Diese Aktion führt dazu, dass Fans immer wieder andere Berliner einladen um auch Fan zu werden. Damit die 5.000er-Marke schnell geknackt wird.
Zudem kann man bei Kauperts natürlich auf ein großes Berliner Netzwerk zurückgreifen, dass aktiviert wird um die Facebook-Seite voran zu bringen. Dieses Netzwerk existiert nicht nur online, sondern seit Jahrzehnten auch im realen (Offline-) Leben. Kauperts ist eine Marke, die man in Berlin einfach kennt. Und Roman Kaupert ist im Berliner Unternehmerleben extrem aktiv und extrem gut vernetzt.
Selbstverständlich ist auch eine iPhone-App ein ganz heißes Thema für Kauperts. Roman Kaupert wartet schon gespannt, wann sein Entwicklerteam ihm hier Erfolg melden kann. Darauf freue auch ich mich als Berliner und iPhone-Nutzer!
Auch auf das Thema Roi einer Facebook-Seite und Mehrwerte für Kauperts kamen wir zu sprechen. "Wir finanzieren das quer. Eine Facebook-Seite ist für uns natürlich zum einen Marketing. Aber noch viel mehr." verriet mir Roman Kaupert. Es geht um den schon angesprochenen Communityaufbau. Aber auch um das positive Marken-Image von Kauperts. Man ist sich bewusst, dass gute Arbeit im Bereich Social Media heutzutage unerlässlich ist um die Marke emotional aufzuladen und Imagepflege zu betreiben. "Die Facebook-Seite ist ein wunderbarer Kanal in beide Richtungen. Wir können den Fans Infos und Bildmaterial bieten. Sie geben uns viel Feedback und auch immer wieder Tipps." Dass die Kosten für die Betreuung nicht gering sind, bestätigte mir Jan Unger gern: "Es kostet Zeit. Viel Zeit! Aber es macht auch Spaß."
Ich beobachte die Seite schon seit einigen Wochen und kann bestätigen, dass sie extrem gut gemacht ist. Sie kommt authentisch rüber. Man spürt, dass Leute dahinter stecken, für die Kauperts und auch Berlin eine Herzensangelegenheit sind. Und das ist aus meiner Sicht ein weiteres Erfolgsgeheimnis einer guten Facebook-Seite: Authentizität und Herzblut.
Hier nochmal die Zusammenfassung der Elemente, die zum schnellen Wachstum der Kauperts-Seite und zum Erfolg dieses Social Media Projektes führten:
- relevante Inhalte (aktuelle Infos zu Berlin, Fotos, Programmtipps)
- ein vorhandenes Netzwerk, dass gut genutzt wird
- bezahlte Werbung innerhalb von Facebook für die Seite
- Hoher Grad an Authentizität (das spüren die Nutzer!)
- tägliches Engagement (zwei bis drei Posts pro Tag und Monitoring der Kommentare sowie Beantwortung von Fragen)
Zum Abschluss noch einmal Roman Kaupert: "Ich will Erfolg für das gesamte Projekt "Kauperts". Offline wie online. Und ich möchte, dass Kauperts wieder was richtig Geiles wird." Mit der eingeschlagenen Strategie - Print übertragen auf Online und Communityaufbau - ist er aus meiner Sicht auf genau dem richtigen Weg. Und da sie es mit viel Herzblut, Engagement und Authentizität anpacken, wird sich der Erfolg mit großer Sicherheit einstellen. Ich wünsche dafür allen erdenklichen Erfolg! Berlin kann Menschen wie das Kauperts-Team und Projekte wie dieses bestens gebrauchen. Und für andere Mittelständler ist es ganz sicher ein gutes Beispiel, wie man es anpacken muss in Sachen Facebook, Social Media und Communityaufbau.
![]()
Wer etwas in Berlin sucht - bitteschön. Mit der Kauperts-Online-Seite findet man meist relevantere Treffer als mit Google oder anderen lokalen Suchmaschinen:
Die aktuellen Facebook-Charts
Mein Buch
Der Roskos-Report
Der "Roskos-Report für die Welt des Social Web".
Jeden Monat die 10 wichtigsten und interessantesten Artikel rund um Facebook, Twitter, Youtube, Blogs, Viralmarketing und Social Media Kampagnen. Dazu das Thema des Monats, ein Blog-Tipp, Follower-Tipps für Twitter, die Facebook-Seite des Monats und die aktuellen Facebook-Charts.

Werbung mit Teliad
R² – Social Media für Garmisch
Meine Agentur für Social Media für Garmisch-Partenkirchen und das Werdenfelser Land: R² - Matias Roskos & Jessica Reindl
Werbung
Crowdsourcing
An Crowdsourcing-Mechanismen Interessierte, bitte hier nach "Crowdsourcing" suchen oder meine Artikel-Serie auf "Create or die" konsumieren.
Meine Crowdsourcing-Definition finden Sie hier: "Crowdsourcing – Mehrwerte, Chancen, Definition".
Die meistgelesenen Artikel
° Crowdsourcing – Mehrwerte, Chancen, Definition
° Die 7 wichtigsten Aufgaben eines Community Manager – führende Experten geben Auskunft
° Was Facebook alles nicht über mich weiß
° 66 amazing Social Media Infographics
° Hyperlokal - als Trend für 2011
° German Brands on Facebook - Launch der Beta-Version mit aktuellen Tages-Charts und Fanwachstum
° Cajong is nothing – 1.500 Facebook-Fans in 5 Tagen
° Social Media dient der Mitarbeiter-Motivation
° 10 Bausteine für eine erfolgreiche Facebook-Fanpage – 1.000 Facebook-Fans in 6 Wochen
° Berechnung des RoI einer Facebook-Seite
° Eine Volksbank mit umfassendem Social Media Konzept: die Volksbank Bühl
° Der Qype-Schock – Wenn Crowdsourcing nicht funktioniert
° Umfassende Social Media Marketing Strategie: DEWmocracy
° Crowdsourcing und Qualität – Doritos Superbowl-Spot auf dem 2. Platz
° Für 1.800 € monatlich wird Fan-Vieh angekarrt
° Olympiasieger auf Facebook – Social Media Marketing notwendig für Markenaufbau
Job-Anzeigen
Themengebiete
Social Media Marketing
° Was ist Social Media? Was ist das Social Web?
° Social Media im Bereich B2B – Wozu ist das gut?
° Crazy und erfolgreich als Mittelständler – Dank Youtube
° Ein paar Worte zum Nutzen von Social Media
Crowdsourcing
° 12 gelungene Crowdsourcing-Projekte
° 12 Dinge, die man beim Crowdsourcing unbedingt beachten sollte
° Crowdsourcing als Marketingbaustein am Beispiel der Mountain Dew Kampagne
Facebook
° Was tun, wenn die eigene Facebook-Seite leer bleibt? 10 Tipps
° In Sachen Facebook: Wir sind Schuld
° Verbessertes Lesen auf Facebook durch Nutzung der Listen
° Facebook-Tutorial: Wie Sie auf Facebook jemanden wieder los werden...
° Facebooks “Gefällt mir” funktioniert
° Social Media ist nicht nur Facebook
° Vorsicht auf Facebook – Likejacking gefällt uns ganz und gar nicht
Community Management
° Die 7 wichtigsten Aufgaben eines Community Manager – führende Experten geben Auskunft
° Ein guter Communitymanager ist…
° Die Rollen in einer Community
Twitter
° Das Twitter-Meme des Jahres – der Initiator der #einbuchstabendanebentiere im Interview
° Twitter: immer schön entfolgen – Ich könnt ko***
° Twitter als Kommunikationskanal - das Bundespresseamt hat's verstanden - Journalisten nicht
° Twitter flattert in eine gute Richtung
Social Media Reporter
° 500.000 Impressions auf Facebook zwischen den Feiertagen – Social Media works
° Brauche Hilfe! Ich als Social Media Reporter zu Gap2011. Sponsoren gesucht.
Spaß im Social Web
° Witzige Idee: die Mini-Giraffe
° Die 10 besten Loriot-Sketche
° Jürgen Klopp auf Youtube im Interview - ein bisschen Spaß muss sein
° Ist das Social Media? Die Deutsche Bahn auf Facebook. Ein Interview mit den Machern
° Ein optimales lokales Angebot für die Leser schaffen - Interview mit dem Gründer von Lokalnews.de
° Interview mit Kultkarren - das Optimum für Facebook-Seiten ist Reaktion und Dialog in Echtzeit
° Relevante Verschiebung von TV-Budgets hin zu Social-Media - Benno Müller von SchülerVZ im Interview
° Ein Facebook-Star im Interview - Heidi, das schielende Opossum steht Rede und Antwort
° Spieltz ist Mass Customization für Brettspiele - Karin Janner im Interview
° Interview mit den Machern von "Du bist Oberstaufen" - Teil 1: Bernhard Lingg / silberstern.tv
° Viele einzelne finanzieren gemeinsam ein Projekt. Neues Crowdfunding-Portal Pling.de im Interview
Local Bases Services / Hyperlokal
° Plakatwerbung interaktiv mit Foursquare - Was für eine geniale Idee
° Hyperlokal - der Trend für 2011
° Foursquare rückt in den Fokus
° Der Qype-Schock: Ein Jahr danach / Ich liebe Qype Radar
Etwas über mich
° Lassen sie sich nicht verarschen! I don’t like Marketing-Geschwafel.
Community Manager Lehrgang

Mein Reiseblog
Viel Spaß auch auf meinem Reiseblog "Burgen, Berge, blauer Himmel". Dieses werde ich Schritt für Schritt ausbauen und soweit es die Zeit zulässt als Social Media Reporter agieren. An Orten, die ich schön, sympathisch, spannend finde. Ich freue mich über jeden neuen Leser dort.

Die Social Media Akademie
Die Social Media Akademie ist Deutschlands erste, virtuelle Akademie in Sachen Social Web. Ich selbst bin dort als Dozent Teil des Experten-Teams und für die Felder Communityaufbau, Crowdsourcing und Social Networks zuständig.
Für 2011 planen wir gemeinsam einen eigenen, umfassenden Kurs mit Schwerpunkt Communityaufbau und Communitymanagement.
Ski-WM 2011
Ich war auf der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen und berichtete in meinem WM-Tagebuch "Ich in Garmisch-Partenkirchen". Dort gibt es viele Fotos und Impressionen. Jeden Tag Neues. Und das Tagebuch kam super an.

Ich bedanke mich für die Unterstützung durch Shirtzshop.de!

Suchen Sie für sich auch einen erfahrenen Social Media Reporter, scheuen Sie sich nicht mit mir Kontakt aufzunehmen. Ich freue mich.
Kategorien
- Allgemeines (190)
- Communitys (34)
- Crowdsourcing (109)
- Echtes Leben (16)
- Facebook (86)
- Google (3)
- iPhone (20)
- Mass Customization (4)
- PR und Social Networks (83)
- Schulungen (3)
- Social Media (95)
- Social Media Reporter (10)
- Theoretische Gedanken (22)
- Viralmarketing (51)
- Youtube-Fun (4)
Linkliste
- Der Krawattentraeger
- Exciting Commerce
- Frank Piller
- Netzwertig
- PR Blogger
- Stephan Roebbeln
- Talkabout
- VisualBlog
- Web 2.0 & Recht
- Werbeblogger
Ich im Social Web
Sie finden mich unter anderem auch hier:
Xing
Facebook
Twitter
Flickr
Youtube
VisualBlog
und als Redner auf zahlreichen Konferenzen.










