SocialNetworkStrategien Crowdsourcing, Communities, Communitymanagement und Social Media Marketing

1Dez/11Off

Ein Ball zu viel: Warum das Blogsitting nicht funktionierte

Autor des Artikels: Daniel Rehn

Wir schreiben den 30. November 2011. Es ist kurz vor Mitternacht. Vor etwas mehr als einem Monat hatte Matias nach einem Blogsitter gesucht, da er für sein Buchprojekt doch ziemlich eingespannt war und ist. Nun, nach meiner Vorstellung am Ersten des Monats, sieht die Bilanz wie folgt aus: Blogposts Matias, der alle Hände voll zu tun hat - neun. Blogposts Daniel, der dachte, er könne das Blog ein wenig pflegen - das hier ist mein erster. Eine tolle Bilanz, nicht?

Ich wollte diesen Beitrag erst "Von einem, der auszog, um zu enttäuschen" nennen. Aber dann kam mir der Gedanke, dass der Titel a) zu einem anderen Beitrag, der in meinem Kopf herumschwirrt, besser passt, b) Matias hoffentlich maximal nur verärgert ist und c) das Bild des Jongleurs mit zu vielen Bällen besser funktioniert. Wer meine Vorstellung gelesen hat, der hat die Vielzahl an großen und kleinen (Neben-)Projekten bemerkt, die ich nebenberuflich noch pflege. Sie machen allesamt furchtbar viel Spaß, bedürfen aber allesamt auch ihrer nötigen Zeit und Aufmerksamkeit, wenn es wirklich funktionieren soll, damit sie im Fluß bleiben. Und gerade im November verlangten sie getreu Murphys Gesetz mit einem Mal noch mehr davon, als sonst schon. Mein Blogsitting-Angebot für Matias war, um auf das Bild des Jongleurs zurückzukommen, bei all dem, was projekttechnisch wie beruflich anfiel, ein Ball zu viel.

Genau überlegen, was man vorhat

Aus diesem Grund wird dieser Beitrag auch eher ein Plädoyer dafür, dass man sich vor allem im Vorfeld Gedanken machen sollte, was man eigentlich vorhat, respektive, dass man sich die Zeit dafür einteilt, fokussiert und auch priorisiert. Selbst bei einem kreativen Prozess wie dem Schreiben. Eine Binsenweisheit, die für so ziemlich alles im Leben gilt, gewiss, aber in meinem Empfinden wird sie immer wieder bei Seite geschoben, ohne auf die Ursachen und Folgen zu achten.

Jüngst stand ich im Rahmen eines ab und an stattfindenden Dozentenjobs vor einem Kurs, dem ich nicht nur Blogger Relations und Social-Media-Kultur näherbringen durfte, sondern auch das Bloggen an sich. Neben sehr lebhaften Diskussionen darüber, über was man denn schreiben solle (das, was im eigenen Empfinden der Sache mit Blick auf ein vorher anvisiertes Ziel dienlich ist, ohne sich beim Schreiben innerlich gegen jede einzelne Silbe zu stemmen) oder wie oft man pro Monat schreiben müsse (dann, wenn man etwas zu sagen hat bzw. ein Mehrwert dahinterstecken könnte - außerdem gibt es bei allem kein "muss"), kamen wir daran anknüpfend auch auf den Faktor Zeit zu sprechen. "Wann soll ich denn auch noch Blogartikel schreiben, wenn ich auch so schon kaum Zeit für meine Mails habe?", war eine Frage, die vielen von uns bekannt sein dürfte.

Zeit, Disziplin, (kreativer Flow) - die Grundzutaten zum Schreiben

Hier muss man gleich an mehreren Punkten ansetzen, die mir mit Blick auf das Blogsitting in einer solchen Regelmäßigkeit selten das Genick gebrochen haben.

Faktor Zeit: wir alle haben nur 24 Stunden pro Tag  zur Verfügung. Aus der Hüfte geschossen bleiben abzüglich Schlaf, Essen, (Zwischen-)Menschliches und Familie, Job (wir gehen mal davon aus, dass nicht jeder fürs Bloggen im/als Job bezahlt wird, sondern alles noch nebenbei machen muss - in puncto "Social Media nebenbei machen" kann man sowieso eine eigene Diskussion vom Zaun brechen), Arbeitsweg usw. usf. vielleicht vier bis fünf Stunden pro Tag übrig, die man wirklich als Freizeit beziffern kann. Und das ist meines Erachtens nach noch großzügig gerechnet. Sich dann in eben diesem kleinen, nicht einmal zwingend aneinanderhängenden Zeitfenster hinzusetzen, bedarf viel ...

Disziplin: Man kann sich bei aller Zeitknappheit durchaus so etwas wie einen redaktionellen Rahmen stecken, der Luft lässt, um sich über aktuelle Themen zu informieren, andere Artikel und Blogposts zu lesen und somit die Recherche für den eigenen Beitrag voranzutreiben. Alle zwei Tage eine Stunde für Recherche und/oder Texten oder auch jede Woche ein Beitrag, damit das Blog läuft (vorausgesetzt, man fühlt sich beim Texten gut und hat etwas mitzuteilen). Klingt sehr souverän, ist aber leichter gesagt als getan. Gerade in der Anfangsphase der Bloggerkarriere fragt man sich mehr als einmal, warum man so viel Zeit und Mühen in ein derartiges Projekt steckt, wenn scheinbar niemand zuhört bzw. antwortet. "Augen zu und durch" ist keine wirkliche Option, da man sonst kaum mehr sieht, wohin man sich bewegt. Lieber mit eisernem Willen weitermachen, sprich Zähne zusammenbeißen und dabei genau beachten, wie man sich entwickelt. Diszipliniert Schreiben ist in diesem Prozess das eine. Diszipliniert Schreiben, obwohl es an der nötigen Zeit fehlt, ist etwas ganz anderes. Diszipliniert und unter Zeitnot schreiben, weil die wichtigste Zutat fehlt, ist der Horror schlechthin. Denn es braucht ...

Kreativen Flow: Als kreativen Flow bezeichne ich gerne das, was mich meistens dann ereilt, wenn ich mit etwas ganz anderem beschäftigt bin. Es ist das komplette Gegenteil der gefürchteten Schreibblockade, die natürlich immer dann auftaucht, wenn man Zeit und Druck hat, um zu Schreiben. Kreativer Flow bedeutet, wenn eine Idee nach der anderen im Kopf reift und verlangt niedergeschrieben zu werden. Natürlich hat man nicht immer die Zeit dies in elaborierte Blogposts fließen zu lassen, um das sofort in die Tat umzusetzen, aber für eine schnelle Notiz auf Papier oder direkt ins Device sollte man sich immer die Zeit nehmen. Wenn der Gedanke bei der späteren Betrachtung immer noch gut rüberkommt, Spaß macht und man Luft hat, dann kann man sich an die Umsetzung wagen. Interessanterweise ist die Hälfte meiner Ideen in der zweiten Betrachtung gar nicht mehr so umwerfend, aber die andere Hälfte, die bleibt, macht beim Schreiben richtig Laune - selbst unter Zeitdruck. Und manchmal gerät man auch so in absolute Schreiblaune, ohne überbordend kreativ sein zu müssen. Es muss nicht Shakespeare sein, um Spaß am Schreiben zu haben.

Meiner Erfahrung nach kann man sich, sofern die nötige Erfahrung bezüglich Schreiben, Ideenentwicklung und Kreation von Flow (ja, das kann man sich mit ein paar Mechanismen wie etwa gezielten Wiederholungen und dem Einführen von Automatismen vor dem und beim Schreiben ein wenig antrainieren) da sind - der Witz daran: das kommt mit dem Schreiben -, oftmals ganz achtbar aus der Affäre ziehen, selbst wenn nur zwei der drei Punkte machbar sind.

Lieber auch einmal stillhalten, selbst wenn es wurmt

Im Rückblick war das im November für mich eher selten der Fall. Mal waren Lust und Ideen da, aber es fehlte definitiv an der Zeit. Mal war die Zeit da, aber mir mangelte es schlicht und ergreifend an der nötigen Motivation, da eine Pause zum Verschnaufen wichtiger war (nehmt euch um Himmels Willen Auszeiten, wenn ihr könnt - und zwar bevor sich euer Kopf meldet!), mal ... naja, ihr könnt es euch denken. So viel zu tun, so wenig Zeit.

Meine Lehre aus diesem Monat Blogsitting, das keines war: Ganz genau überlegen, ob man einen weiteren Ball aufnehmen möchte und kann, sofern der nötige Weitblick es erlauben. Denn so gern ich Matias diesen Gefallen getan hätte, es ging nicht. Das Ende vom Lied? Ich bin nicht sehr glücklich, weil ich meinem Versprechen nicht nachgekommen bin. Ihr seid irritiert, weil der angekündigte neue Input gefehlt hat. Und Matias hat sich die Sache sicher auch anders vorgestellt.

Aber, und auch das muss gesagt sein: Ich habe offen gesprochen lieber nichts geschrieben, dass ich nicht mit voller Überzeugung hätte vermitteln können und wollen und keinen Mehrwert liefert, als dass ich euch hier halbgare Kost vorsetze (wie gesagt: schreibt, wenn ihr etwas zu sagen habt).

Adaptiert diese Überlegungen einfach einmal auf euren Blogging-Duktus, ob ihr euch in diesen Zeilen vielleicht wiederfindet, damit wir dies in den Kommentaren weiter diskutieren können. Denn heute habe ich passenderweise endlich Zeit und Lust und die Motivation für alles, was da kommt. Wie gut, dass erst der 30. November ist ... Oh.

12Apr/11Off

Mein Rückblick auf die Pictoplasma 2011 – die beste Konferenz des Jahres

Autor des Artikels: Matias Roskos

Alle zwei Jahre findet in Berlin die Pictoplasma-Konferenz statt. Und wer mag, kann dort einige der wichtigsten und besten Protagonisten der weltweiten Kreativ-Szene sehen und hören. Und mit ihnen oft auch plaudern. Alles in englisch, versteht sich.

Ich bin der Pictoplasma seit Jahren eng verbunden. Weil sie 2006 meinen Lieblingskünstler nach Berlin holte. Und ich es mir nicht nehmen ließ, den bisher rein virtuellen Kontakt nun auch ins reale Leben zu übertragen. Ich half Nathan Jurevicius beim Aufbau seiner Ausstellung (Hier ein paar Bilder von damals. Und hier ist mein Sohn zu sehen, der mithalf die Bunnyguru-Figuren aufzupusten. Alles aus dem Herbst 2006.). Ich denke noch heute extrem gern an diese Tage zurück, an denen ich einen der inspirierendsten Menschen, die es gibt, kennen lernen und an seiner Seite arbeiten durfte.

Seit dieser Zeit bin ich Fan der Pictoplasma-Konferenz und finde es grandios, was die Macher dort immer wieder auf die Beine stellen. Mein größter Respekt vor Peter Thaler, Lars Denicke und dem ganzen Pictoplasma-Team.

Ich selbst arbeite in erster Linie mit dem Kopf. Denken, analysieren, vergleichen, die richtigen Fragen stellen und antworten aufzeigen, Konzepte entwerfen, (umsetzbare) Ideen haben - all das gehört zu meiner täglichen Arbeit. Da ist es wichtig, dass der Kopf frei ist. Dass er "funktioniert". Und offen ist für neue Ideen und Gedanken. Für Inspirationen. Dafür, neue Wege zu entdecken, zu erdenken, auszuloten. Erst im Kopf. Und dann auch in der realen (virtuellen) Welt.

Die Pictoplasma pustet mir immer wieder den Kopf frei. Auf eine sehr angenehme Art. Kreativität auf höchstem Niveau strömt auf einen ein und in mich hinein. Und macht Platz für neue Gedanken. Räumt Ballast weg, zeigt Neues auf und schafft so neuen, wichtigen Freiraum.

Das ging mir auch mit der Pictoplasma 2011 letzte Woche so. Großartige Künstler faszinierten, inspirierten, berührten. Es war viel Spaß, aber darüber hinaus noch deutlich mehr. Inspiration ist oft nicht so leicht fassbar. Denn Ideen entstehen und reifen im Kopf. Nicht sichtbar nach außen hin.

Sozi zeigt, was wichtig ist bei Ideen

Genau mit diesem Aspekt hat sich Rilla Alexander intensiv beschäftigt, bevor sie ihre "Sozi" in die Welt hinaus ließ. Rilla kenne ich nun auch schon ein paar Jahre. Und so konnte ich ein wenig das Werden und das Suchen mitverfolgen. Und freue mich für sie, dass Sozi nun da ist. Ihr Buch kann ich nur jedem empfehlen, für den Ideenfindung ein wichtiges Thema ist. Das Buch ist zudem so wunderschön gemacht, dass es auch als Geschenk einfach perfekt ist. Siehe hierzu auch meine "Liebeserklärung" an Sozi. Darin schreibe ich unter anderem:

Sein Excerpt betrifft jeden. Egal wie alt. Egal in welchem Land der Welt. Egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Egal in welchem Beruf. Ob privat oder im Job. Es geht um Ideen. Und dass man nicht nur ständig welche hat, sondern dass es darauf ankommt sie auch anzupacken. Im Kleinen wie im Großen. Zu machen, statt zu grübeln.
...
Rilla Alexander erzählte im Vortrag auf der Pictoplasma 2011 von ihrem “Leidensweg”. Wie Ideen kommen und wieder entschwinden. Wie Inspiration in einen hinein fließt. Und man sie wieder hinaus lässt. Wie Dinge reifen. Oder nicht reifen wollen. Wie einfach es ist zu prokrastinieren. Und wie leicht man dabei vergisst, Dinge auch zu tun. Anzupacken. Ein Projekt anzugehen, voran zu treiben und zum Abschluss zu bringen.

Und hier kann man das Buch kaufen.

Sozi von Rilla Alexander

Weitere Highlights der Pictoplasma 2011

Weitere Highlights der vier Tage Weiterlesen …

3Jun/10Off

Was ich sonst so treibe

Autor des Artikels: Matias Roskos

Wer mich kennt, weiß, dass ich viele verschiedene Dinge parallel tue. Geht nicht anders. Ich kann nicht anders. Es macht Spaß. Und ich glaube daran, dass ich dadurch nicht einroste und einen guten Einblick in viele verschiedene Gebiete habe (Crowdsourcing, Social Networks, Tourismus, Kreative im Netz, Spielwaren (meine Frau und ich haben einen eigenen Laden in Berlin), Bloggen, Vorträge, Beratung, strategische Konzepte, viel Denken und Suchen nach neuen Wegen und guten Ideen, Networking, Facebook, Flickr, Twitter usw.).

Meine Internet-Wurzeln liegen in der Welt der Kreativen. Mein erstes Projekt war eine Linksammlung zu den besten Webseiten im Netz, entstanden 2001. Daraus entstand nicht nur das VisualBlog, sondern auch ein Netzwerk, auf das ich durchaus stolz bin und das Spaß macht. Echte Freundschaften wuchsen daraus, die zum Teil sogar den Weg aus der virtuellen in die reale Welt fanden.

Seit vergangenen Freitag ist Nathan Jurevicius mit Andrea Kang in Berlin. Seit 2001 mailen wir uns regelmäßig. Bereits 2006 bei seinem ersten Berlin-Aufenthalt half ich mit seine Ausstellung aufzubauen. Nun konnte ich ihn erneut nach Berlin lotsen und der Webinale empfehlen. Wunderbar wenn ein Netzwerk so großartig funktioniert. Und so war ich letzten Freitag und Samstag damit beschäftigt ein wenig mit zu helfen im 4010 beim Gestalten der Gallery Wall. Dabei entstanden die nachfolgenden Bilder. Ich liebe die Arbeiten von Nathan Jurevicius. Ich bin ein echter Fan. Und freue mich, wenn ich helfen kann.

Das ist ein Part meiner Tätigkeit, der mir sehr am Herzen liegt. Denn hier vermischt sich auf ganz wunderbare Weise privates Interesse und echte Begeisterung mit dem vorhandenen Social Media Netzwerk. Ein fließender Übergang, den ich für mich persönlich als gut und fruchtbar empfinde. Ich weiß - andere trennen da sehr strickt. Ich nicht. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Danke an die Webinale und ans 4010, die es ermöglicht haben, dass Nathan Jurevicius wieder nach Berlin kommen und hier ausstellen konnte. Und vielen Dank vor allem auch an Andrea Kang und Nathan Jurevicius für den Spaß, den wir gemeinsam hatten! Gern bald wieder, wenn es sich irgendwie organisieren lässt. Ich merke, wie gut solche Projekte meinem Kopf tun. Und wie mich die Arbeiten von solch großartigen Artists inspirieren, antreiben und mich von vielen neuen, spannenden Projekten träumen lassen.

13Aug/08Off

Wo versteckt sich Kreativität im Internet

Autor des Artikels: Matias Roskos

Wenn man vom Internet spricht ist meist die Rede von Google, Yahoo und Microsoft. Man spricht über Youtube und andere Videodienste wie Vimeo oder Sevenload. Man beschäftigt sich mit dem Phänomen der großen Socialnetworks oder widmet sich dem Thema Ecommerce. Und immer mehr ist das sogenannte Web 2.0 und seine Nischenbereiche wie Social Commerce, Blogs, Shopping Clubs, Reisecommunitys oder Liveshopping.

Aber was ist mit den Kreativen? Wo sind sie? Wo verstecken sie sich?

Man begegnet ihrer Arbeit fast überall im Internet. Denn wer fertigt die vielen neuen schicken Button, die Grafiken im Kopf einer Webseite, die ausgefallenen Logos, die gekonnten (manchmal auch weniger gekonnten) Webseiten-Designs und Flashanimationen? Es sind Illustratoren, Grafikdesigner, Webdesigner, 3D-Artists und Art Direktoren die dem Web das sichtbare Gesicht geben. Doch (fast) niemand redet oder schreibt über sie.

Also: Wo sind sie?

Viele von ihnen sitzen natürlich in den großen Werbe- und Grafikagenturen dieser Welt. Versteckt hinter den mächtigen PR- und Marketingabteilungen und den Salesmanagern genießen sie die Ruhe und Abgeschiedenheit (oder regen sich über die Wichtigtuer auf, die ihnen sagen, was gut und schlecht sein soll). Viele schlagen sich auch als Freelancer durchs Leben. Versteckt in den Weiten des Internets findet man ihre Homepages, ihre Portfolios, oft nicht aktuell gehalten und super super schwer zu finden. Weil Google nur noch selten vernünftige Suchergebnisse liefert. Vor allem – wie will man mit Google gute Illustratoren ausfindig? Eine Sisyphos-Arbeit.

Aber auch in den großen Social Networks ist es nicht einfach gute Kreative auszumachen. Das liegt zum einen an den unzureichenden Suchmöglichkeiten nach Fähigkeiten, Interessen und Job in den Netzwerken. Oft geht es da um lokale Elemente und um Schule und vorhandene "Freunde". Hilfreich sind da die sogenannten „Gruppen“, die allerdings oft von dominanten Vollblut-Amateuren beherrscht werden, die vor allem gern und viel reden bzw. chatten. Viel zu selten steht dort Qualität im Mittelpunkt.

Es liegt aber auch an den Kreativen selbst, das man sie so schwer findet. Kreative denken vor allem visuell. Es fehlt vielen der Wille und das Wissen, das man auch kommunikativ aktiv sein muss, um auf sich aufmerksam zu machen und das es notwendig ist an vielen Punkten im Internet präsent zu sein. Anders geht es heutzutage nicht mehr. Zumindest nicht für die vielen, die als Freelancer oder mit einer eigenen kleinen Kreativagentur ihr Glück versuchen.

Es gibt etliche Anlaufpunkte, wo man die Kreativen findet oder wo man Informationen für und über Kreative nachlesen kann. Hier eine Aufstellung von Webseiten, die die oft versteckten Pfade hin zu den Kreativen im Netz weisen. Es besteht keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit! Aber ich denke, diese Zusammenstellung liefert einen recht guten und interessanten Überblick.

Blogs

folgende Weblogs beschäftigen sich mit kreativen Themen (Software, Tutorials, Ausstellungen, Contests) und den Kreativen an sich

  • Smashing MagazineSmashing Magazine
    Das englischsprachige Smashing Magazine, geführt vor allem von Vitaly Friedman, ist völlig zu Recht weltweit die Nummer 1 wenn es um qualitativ hochwertigen Input für Kreative geht. Immer wieder findet man dort spannende Artikel, Tipps und Tutorials.
  • PixelgangsterPixelgangster
    Robert Weymann bloggt auf seinem Pixelgangster tagtäglich gekonnt und informativ Nachrichten rund um Websites, die gelungen, interessant, neuartig, ungewöhnlich, oder einfach nur schön sind.
  • NerdcoreNerdcore
    Nerdcore hat sich über die Zeit einen exzellenten Namen als Blog rund um cool Stuff, was immer alles dazugehört.
    Die für ein Blog recht hohen Zugriffszahlen beweisen, das Nerdcore damit einen echten Nerv getroffen hat.
  • BeetlebumBeetlebum
    Dieses Blog von Johannes Kretzschmar aka. Beetlebum gehört zu den meistgelesenen, oder besser gesagt: meistgeschauten, Blogs in der deutschen Kreativszene. Es lebt von den witzigen, ganz eigenen Comics vom Macher und unterhält Tag für Tag bestens.
  • Create or dieCreate or die
    Auf Create or die, hinter dem der Support & Software Verlag steckt, finden sich zahlreiche Artikel und News für Kreative und Entwickler.
  • VisualBlogVisualBlog
    Gemeinsam mit meinem langjährigen Partner Frank Feldmann blogge ich hier zum einen über die Welt der Kreativen. Gleichzeitig versuchen wir aber auch – wie mit diesem Artikel – die Schnittstellen hin zum gesamten Internet, zum Web 2.0, zu den für die Kreativen sinnvollen und spannenden Konzepten aufzuzeigen.
  • PixeleyePixeleye von Dirk Behlau
    Dirk Behlau hat sich über die Jahre vor allem als Fotogra, aber auch als Webdesigner, einen exzellenten Ruf in der deutschsprachigen Kreativszene erworben. Auf seinem Blog berichtet er nicht nur regelmäßig über eigene Projekte, sondern informiert die treue Fangemeinde auch über andere spannende Kreativaktionen.
  • CROW'n'CROW BlogCnC-Blog
    CROW'n'CROW ist ein noch ganz junges Kreativportal, das mit Hilfe seines gelungenen und mit viel Engagement betriebenen Blogs versucht sich in der Welt der Kreativen zu etablieren. Ein erstes Highlight war sicherlich das Sponsoring der Buchpräsentation von Grandmaster Flash in Berlin im Juni 2008. Konkurrierend mit anderen ähnlichen Nachrichten-Projekten für Kreative wie Create or die, unserem VisualBlog oder dem Jung von Matt Bewegungsmelder, wird man in der Zukunft sicherlich noch mehr auf eigene, exklusive Artikel und Aktionen setzen müssen, um sich abheben zu können. CROW'n'CROW als extrem spannendes Lifestyle-Portal für Individualisten ist dafür sicherlich eine exzellente Basis.
  • HeuserkampfHeuserkampf von Kai Heuser
    Der exzellente Grafikdesigner Kai Heuser bloggt über Design, Fotografie und das Leben an sich. Lesenswert und informativ.
  • Dr. Web WeblogDr. Web Weblog
    Schon seit Jahren widmet sich Sven Lennartz und sein Team von externen Redakteuren allen wichtigen Themen rund um Webdesign und Programmierung. Oft stehen technische Dinge wie CSS, Javascript, HTML aber auch spannende Linktipps und vergleichende Analysen von Webprojekten im Mittelpunkt.
  • FontblogFontblog
    Das Fontblog, betrieben von Jürgen Siebert aus dem Hause Fontshop AG beschäftigt sich oft sehr kritisch mit Themen rund um Grafik und Typografie.
  • surfstationSurfstation
    Einst gehörte das englischsprachige Surfstation, gegründet von Thomas Brodahl, zu den führenden Design-Ressourcen im Internet. Mit der Zeit verlor man ein wenig den Anschluss an die Entwicklungen im Netz und switchte erst im Juli 2008 auf die neuen Möglichkeiten eines Blogsystems um. Die Zeit wird zeigen, in welche Richtung sich Surfstation entwickelt.
  • DMIGDesign made in germany
    DMIG war wohl die Hälfte seiner Zeit der Existenz offline. Darum hat das Projekt von Martin Rack zahlreiche Nutzer und Fans verloren, gehört aber, wenn denn mal wieder „on“, sicherlich zu den wenigen guten News-Ressourcen in Deutschland.

Oft ist der Übergang von reinen Blogs zum Thema Kreativität hin zu Portalen, möglicherweise sogar mit eigenen Communitys, fließend. Hier nun einige ausgewählte:

Portale für Kreative

  • FWAFavourite Website Awards
    FWA ist das führende Portal für Links zu den spannendsten und innovativsten Flashseiten weltweit. Wenn man wissen möchte, was es an neuen, großartigen Flash-Projekten gibt, wird man zu allererst auf FWA fündig.
  • CSS Zen GardenCSS Zen Garden
    Der CSS Zen Garden gehört zu den wichtigsten Ressourcen wenn es um CSS und XHTML geht. Dort findet man eine HTML-Datei, die "nur" durch CSS-Dateien gesteuert wird. Schier endlos viele Layouts, alles rein CSS-basiert.
  • CSS RemixCSS Remix
    Hier bekommt man Links zu den gelungendsten Nicht-Flashprojekten, die vor allem auf innovative CSS-Techniken setzen und beweisen, das man auch ohne Flash grandiose Webseiten bauen kann.
  • NetdiverNetdiver
    Das englischsprachige Netdiver wird mit viel Engagement und hohem redaktionellen Aufwand betrieben und gehört weltweit zu den führenden Anlaufstellen für Kreative, wenn es um Informationen, Interviews und Tipps geht.
  • VisualOrgasmVisualOrgasm
    Ursprünglich ein reines Link- und Newsportal rund um kreative Webprojekte rückt redaktionell das dazugehörige VisualBlog immer stärker in den Mittelpunkt und wurde vor kurzem direkt ins Portal integriert.
    Außerdem finden regelmäßig Kreativcontests für Kunden gemeinsam mit der VisualOrgasm-Kreativcommunity statt. Wir als Macher setzen also stark auf das Thema Crowdsourcing, neben der reinen Information, um den Kreativen echte Mehrwerte zu bieten.
    Perspektivisch ist der Ausbau des gesamten Projektes hin zu einem spannenden Social Network für Kreative zwar geplant. Doch fehlen bisher die Ressourcen oder ein strategischer Partner um dieses im angedachten Umfang umzusetzen.
  • designer in actionDesigner in action
    Hier gibt es wöchentlich interessante News für die Kreativszene, inklusive Buch-Tipps, Download-Empfehlungen und inspirierenden Links.
  • brasilinspiredBrasil Inspired
    Hier widmet man sich in erster Linie der exzellenten brasilianischen Kreativszene. Aber es wird auch der Blick über den südamerikanischen Tellerrand gewagt.
  • Australian InfrontAustralian Infront
    Namhaftes australisches Kreativportal. Wer einen Einblick in die ungemein reichhaltige und Kreative Szene Australiens erhalten möchte, ist hier genau richtig.

Crowdsourcing- und Mass Customization Plattformen

auf denen Kreative ihre Designs an die Frau und den Mann bringen können:

  • threadlessThreadless
    Das erste und weltweit führende T-Shirt-Portal, das via Crowdsourcing permanente neue Designs in den Verkauf bringt. Man bekommt dort ausgefallene Shirts zu fairen Preisen. Das Problem ist nur das komplizierte Shipping von den USA nach Europa.
  • lafraiseLafraise
    Sehr erfolgreiche, französische Kopie von Threadless, das vor zwei Jahren vom deutschen Spreadshirt übernommen wurde und seitdem versucht auch in anderen europäischen Ländern, so auch in Deutschland, Fuß zu fassen. Coole Designs, aber halt noch immer stark französisch-lastig.
  • spreadshirtSpreadshirt
    Das führende deutsche Mass Customization Projekt. Jeder Kreative, egal ob Profi oder Hobby-Grafiker kann hier seinen eigenen Shop mit den eigenen Entwürfen auf Shirts ins Netz bringen.
  • CROW'n'CROWCROW'n'CROW
    CnC ist ein ganz junges Mass Customization Portal mit Sitz in Berlin und Wiesbaden, das nach einem ähnlich Prinzip funktioniert wie Spreadshirt. Aber man setzt bei CROW'n'CROW nicht auf Shirts, sondern auf andere Lifestyle-Produkte wie zum Beispiel Sitzsäcke und trendy Taschen. Nach und nach wird das Sortiment ausgebaut und dem Kreativen ganz neue Möglichkeiten der Individuellen Gestaltung von Wohnumfeld und Fashion geboten.
  • DeinDesignDeinDesign
    Auf DeinDesign gibt es coole Designskins für den Laptop und das Handy. Sehr gelungen, Dank Thema und Dank der genialen Grafiken von Kreativen.
  • A better tomorrowA better tomorrow
    Eine weitere, deutschsprachige Threadless-Kopie, die mit viel Engagement betrieben wird.
  • shirtcityShirtcity
    Auch Shirtcity bietet wie Spreadshirt allen Internetnutzern die Möglichkeit eigene Designs aufs Shirt zu bringen und diese online zu vertreiben.

Communitys für Kreative

  • deviantartDeviantArt
    DeviantArt (DA) ist das Non-Plus-Ultra der Kreativportale im Netz. Wie schon in einem anderen Artikel berichtet gehört DA weltweit zu den Top100-Seiten im Netz. Egal ob Digitalfotografie, 3D-Artists, Zeichen-Studenten, Maler, Manga-Zeicher, Illustratoren, Comiczeichner, Pixelartists, Poeten oder einfach nur Designfans – man findet auf DA alles. Das Präsentieren der eigenen Arbeiten steht hier eindeutig im Mittelpunkt, die Vernetzung der Kreativen untereinander funktioniert perfekt.
  • worth1000Worth1000
    Worth1000 ist eine gewaltige, englischsprachige Community, in der sich alles um Grafikdesign, vor allem um die Arbeit mit Photoshop dreht. Man findet dort Tutorials und News und kann an Photoshop-Battles teilnehmen.
    Basierend auf dieser starken und sehr aktiven Community entwickelte man Aviary, eine extrem spannende RIA-Software-Familie zur Online-Bearbeitung von Bildern, Grafiken und anderen Kreativ-Elementen. (Hier habe ich bereits ausführlich darüber berichtet.)
  • supertopicSupertopic
    Ursprünglich ein reines Forum für Kreative entwickelt sich das von Fabu betriebene Supertopic immer mehr zu einem Communityprojekt mit vielfältigen Möglichkeiten für Kreative sich zu zeigen. Für mich eines der derzeit interessantes Projekte für Kreative in Deutschland.
  • Das AugeDas Auge
    Das Auge gehört zu den ältesten und etabliertesten Projekten für Kreative. In dieser Community findet man neben dem Forum und News für den Kreativbereich in erster Linie Portfolios von Freelancern.
  • Grafiker.deGrafiker.de
    Dieses Projekt ist ein weiterer Versuch eine Heimat für deutsche Kreative zu schaffen. Ob sich der wirkliche Erfolg einstellt, muss die Zeit erst noch zeigen.
  • stadtbrandflussStadtbrandfluss
    Noch ein Versuch ein Social Network für Kreative, vor allem aus dem niedersächsischen Raum zu schaffen. Optisch sehr gelungen umgesetzt und mit einigen spannenden Facetten.
  • HobnoxHobnox
    Mit hohem finanziellen und personellen Aufwand aufgezogenes Projekt aus Berlin, das Kreativen die Möglichkeit bieten möchte, online Musik selbst zu erstellen und mit anderen zu teilen. Das Gleiche ist für den Bereich Video und Art geplant. Der dort erstellte Content kann mit anderen Kreativen online oder offline weiter bearbeitet oder aber in den Hobnox-Channels den Konsumenten zum Genießen angeboten werden.
    Hobnox gehört technisch neben Worth1000 und seinem Aviary ganz sicher zu den innovativsten Projekten in der Kreativwelt des Internets. Die Zeit muss zeigen, ob man damit auch wirtschaftlich erfolgreich sein kann.

Weitere Anlaufstellen für Kreative

  • pictoplasmaPictoplasma
    Pictoplasma ist ein großartiges Projekt aus Berlin, das sich vor allem den Character-Designern weltweit annimmt. Herzstück ist eine umfangreiche Character-Datenbank mit großartigen Talenten aus aller Herren Länder. Außerdem findet alle zwei Jahre in Berlin die weltweit größte Konferenz für Character-Design statt.
  • Toca MeTocaMe
    Toca Me ist eine in München beheimatete Kreativgemeinschaft, die zum einen als Grafikstudio auftritt, aber auch ein Blog betreibt und vor allem eine eigene Konferenz organisiert und so viele Kreative zusammenführt.
  • MyspaceMySpace
    MySpace wird dominiert vom Mainstream. Aber man findet dort auch immer wieder etliche Kreative, die dieses Plattform nutzen um sich zu präsentieren.
  • XingXing
    Auf dem aus Deutschland stammenden Business-Netzwerk Xing findet man viele in der Kreativbranche Tätige, aber viel zu wenige Grafiker und Illustratoren. Diese scheuen wohl den für sie uninspirierenden Business-Charakter von Xing. Aus meiner Sicht ein echter Fehler. Denn hier warten die potentiellen Auftraggeber.
  • FacebookFacebook
    Ähnlich wie MySpace wird Facebook dominiert von Otto-Normalsurfer. Kreative sind vereinzelt vorhanden, aber schwer zu lokalisieren.
  • studivzStudiVZ/MeinVZ
    Auch im deutschen Facebook-Klon besteht das Problem der Masse von „normalen“ Nutzern. Vereinzelt gibt es Gruppen für Kreative, wo man Grafiker und Zeichner ausfindig machen kann.

Beispiele von Einzelseiten von Kreativen

Dies ist wirklich nur eine ganz kleine Auswahl von Webseiten, wo Kreative sich bzw. ihre eigene Agentur präsentieren. Sie soll zeigen, was für geniale Kreative im Internet unterwegs sind und wie wunderbar man sich auf ihren Seiten auch inspirieren lassen kann.

  • eboyEboy
    Eboy aus Berlin sind DIE Kreativgemeinschaft, wenn es um Pixelart geht. Sie arbeiten für die großen Marken dieser Welt und verfügen über eine gewaltige Fangemeinde. Kaum ein jungen Kreativer, der nicht ein Eboy-Poster zu Hause zu hängen hat.
  • strongholdStefan Hörcsöky
    Der Österreicher Stefan Hörcsöky gehört zu den ganz großen Pixeltalenten in Europa. Davon kann man sich auf seiner grandiosen Webpräsenz überzeugen.
  • HortHort von Eike König
    Eike König ist sicherlich einer der Helden der deutschen Grafikszene. Sein Studio Hort zog vor kurzem nach Berlin, in die Kreativ-Hauptstadt des Landes.
  • superlooperSuperlooper
    Superlooper ist eines der Webprojekte von Sven Stüber aus Berlin, der mittlerweile mit seinem eigenen Grafikstudio Superieur Graphique agiert. Superlooper war sein erstes eigenes Kreativprojekt im Netz und erlangte schnell und völlig zu Recht Kultstatus.
  • eduardo recifeEduardo Recife
    Nicht nur in Südamerika hat Eduardo Recife einer guten Namen. Weltweit sind seine ausgefallenen Grafiken und seine Webseite Misprinted Type gefragt und beliebt.
  • stolenStolen von Thomas Brodahl
    Bekannt geworden ist Thomas Brodahl als Gründer von Surfstation. Vor ein paar Jahren gründete der ursprüngliche Norweger mit Stolen sein eigenes Grafikstudio gemeinsam mit seinem Partner Jessey White-Cinis.
  • RinzenRinzen
    Die Rinzen sind ein fünfköpfiges Grafikteam, das ursprünglich in Australien beheimatet ist. Ein Teil des Teams lebt und arbeitet mittlerweile in Berlin. Sie gehören weltweit zu den Top10 der Grafikbranche.
  • Akinori OishiAkinori Oishi
    Nicht nur in Japan ist der Illustrator und Character-Artist Akinori Oishi ein Held der Kreativszene. Wenn er nicht für die Handy-Industrie arbeitet oder eine Ausstellung bestückt, steht auch Studenten als Dozent zur Verfügung.
  • friendswithyouFriends with you
    Die beiden (schrägen) Jungs von "Friends with you" gehören zweifelsohne zu den abgefahrendsten Typen der Grafikszene. Die beiden Amerikaner arbeiten für die bekanntesten Marken der Welt, tauchen aber auch immer wieder auf Kreativfestivals auf. Kaum eine Kombo ist derart unterhaltsam.
  • Marie SannMarie Sann
    Die Berliner Illustratorin Marie Sann hat sich vor allem mit ihren Manga-Büchern einen Namen gemacht. Das sie sich aber nicht allein auf diesen Bereich reduzieren lässt, kann man wunderbar auf ihrer Webseitebeobachten.
  • Susanne PaschkeSusanne Paschke
    Die Berlinerin Susanne Paschke hat sich innerhalb der letzten vier Jahre einen exzellenten Namen als Illustratorin hierzulande gemacht. Auf ihrem absolut gelungenen Web-Zuhause kann man sehen warum.
  • Timo WürzTimo Würz
    Der Illustrator und Comiczeichner gehört zu Deutschlands Besten in diesem Metier, von dem man sich wunderbar auf seiner Webseite überzeugen kann.