SocialNetworkStrategien Social Networks, Crowdsourcing, Communityaufbau, Social Media Marketing

5Okt/111

10 Dinge die ich täglich mit meinem iPhone tue

Nachdem ich gestern vom Smartphone als dem Schweizer Messer des Kommunikationszeitalters geschrieben hatte, hier mal zehn Dinge, die ich täglich mit meinem iPhone tue.

  • Emails lesen und Emails schreiben
  • Facebook (eigenes Profil pflegen und Seiten betreuen)
  • Kommentare in Blogs freigeben
  • Telefonieren
  • Termine verwalten
  • Fotografieren
  • Musik hören
  • Nachrichten auf ntv lesen
  • Tagesschau ansehen
  • Twittern

Und wie ist das bei meinen Lesern? Wofür nutzen Sie Ihr Smartphone täglich?

4Okt/110

Smartphones sind das Schweizer Messer des Informationszeitalters

Noch wird die mobile Internetnutzung von vielen unterschätzt. Und das, obwohl die meisten Entscheidungsträger in den Unternehmen nahezu täglich mit iPhone, Blackberry oder einem Smartphone auf Android-Basis ins Netz gehen.

Die Smartphones, noch nicht einmal drei Jahre alt, haben sich zum Schweizer Messer unserer Zeit, zum Universal-Instrument des Kommunikationszeitalters entwickelt. Wir schreiben Emails mit ihnen, pflegen unsere Social Network-Profile, lesen Nachrichten auf ihnen, empfehlen Freunden Links, laden Fotos hoch, schauen Videos, lassen uns die Route zum Urlaubsort anzeigen, holen uns Informationen aus der Wikipedia, ersteigern etwas auf Ebay, bewerten Hotels und Geschäfte, suchen den nächsten Briefkasten oder EC-Automaten usw. Und nebenbei tun wir auch noch das, was man mit einem althergebrachten Handy tut: wir telefonieren mit ihnen. Und verschicken SMS.

Unsere Termine pflegen wir damit auch noch. Manch einer macht sich mit ihm Notizen. Viele nutzen es als Wecker und als Musik-Abspielgerät. Manch einer spielt auf ihm. Und ich zum Beispiel schreibe gerade diesen Blogbeitrag mit dem Smartphone.

Diese Dinger können also nicht nur zwei oder drei Sachen. Durch das System der Apps und die vielen technischen Möglichkeiten sind Smartphones zu einem gewaltigen Instrument des - beruflichen wie auch privaten - Alltags geworden.

smartphones

Manch einer mag das nervig finden. Und zur vielgepriesenen Entschleunigung tragen sie sicherlich nicht bei (wie ich nur allzu oft am eigenen Leib spüre). Doch wenn man es versteht sie richtig einzusetzen, ihre vielfältigen Möglichkeiten auszureizen, dann sind Smartphones ein grandioses Hilfsmittel unserer Zeit. Ich jedenfalls liebe sie. So wie das Schweizer Messer.

28Jul/110

Waydoo – ein Geheimtipp

Kennen Sie schon Waydoo? Noch nicht? Noch ist es wohl ein echter Geheimtipp. Doch mir lief es die letzten Wochen immer häufiger über den Weg. Bis ich so neugierig war, dass ich mir die Waydoo-iPhone-App selbst herunter lud. Angefixt durch einige Facebook-Freunde, die sie schon intensiv nutzten.

Worum geht es? Auf der Webseite steht Folgendes:

waydoo ist das neue Social Network für Unterhaltungsmedien. Egal, ob TV, Filme, Kino, Bücher oder Events - mit deinem Check-In zeigst du deinen Freunden, was du gerade machst. Diskutiere, bewerte oder teile Deine Favoriten mit anderen.

Das bedeutet, man kann seinen Freunden - gekoppelt unter anderem an Facebook! - mitteilen, welche TV-Sendung oder welchen Kino-Film man gerade sieht, welches Buch man liest oder auf welchem Konzert man gerade ist. Man hat mit Waydoo das Checkin-Prinzip der so enorm erfolgreichen Foursquare oder Gowalla, die dann schnell durch Facebook-Places kopiert wurden, übernommen und deutlich ausgebaut.

Und ich muss sagen: es macht Spaß! Es werden auf diese Weise neue Kommunikationsanlässe (und auf die kommt es unter anderem an in einer lebendigen Community) geschaffen. Man schaut, kommentiert, steht in Kontakt. Ein Tool mehr, das hilft ein Netzwerk mit Leben zu füllen.

Waydoo hat was. Vor allem eins: großes Potential. Denn ein solcher umfassender Checkin-Dienst fehlt bei Facebook oder Google+ noch. Glückwunsch an das Waydoo-Team zu diesem gelungenen Coup.

Waydoo

21Apr/111

Ein Grund, warum Facebook so erfolgreich ist

Es gibt etliche Gründe, warum Facebook zu DEM Social Network wurde. Und warum es auf dem besten Weg dahin ist zum dominierenden Internet-Betriebssystem für den Mainstream-Surfer zu werden.

Auf dem folgenden Foto sehen sie einen der entscheidenden Punkte für den gigantischen Erfolg von Facebook.

20110418-235518.jpg

Sie fragen sich, was Sie auf dem Foto sehen? Es sind die aktuellen Charts des iTunes-Stores mit den meistgeladenen Apps für das iPhone. Und die Facebook-App liegt auf Rang 1. Seit Monaten. Vor allen so erfolgreichen Spielen.

Und genau darin liegt eines der großen "Geheimnisse" für den Erfolg von Facebook. Die mobile Nutzung. Status-Updates von unterwegs. Bilder hochladen. Bei Freunden kommentieren. All das geht schnell und problemlos mit dem Erfolgsgerät der letzten 24 Monate, dem iPhone.

Bei Facebook hat man diese Zeichen der Zeit sehr schnell erkannt und frühzeitig eine gute (wenn auch nie komplett fehlerfreie) App auf dem Markt gehabt. Und mit ihr konnte Nutzungsdauer und Wachstum stetig nach oben geschraubt werden.

Eine gute iPhone-App - und in letzter Zeit auch immer mehr eine ebenso gute Android-App - sind unerlässlich für den durchschlagenden Erfolg eines Social Web Angebotes. Auch bei twitter hat man das frühzeitig erkannt und konnte so einigermaßen Schritt halten mit Facebook. Und ein anderer Social Web Komet des Jahres 2010 wäre ohne gar nicht denkbar: Foursquare. Der Erfolg dieses Checkin-Dienstes basiert fast zu 100% auf einer gut gemachten App.

Doch andere Web-Angebote verschlafen diese elementaren Trends. Wo es doch Leute wie mich gibt, die es ihnen mehr als einmal dick unter die Nase reiben. Ohne leistungsfähige App für die Smartphones, die Spaß macht, über eine gute Usability verfügt und weitestgehend fehlerfrei funktioniert, ist an Erfolg im Social Web für einen Plattform-Betreiber nicht zu denken!

4Feb/110

BEP-Frontman Will.i.am extrem innovativ in Sachen iPhone und Apps

Wer mich kennt, weiß - ich liebe mein iPhone. Und es gibt mal wieder was Neues, Geniales, Abgefahrenes. Will.i.am von den Black Eyed Peas entwickelt sich immer mehr zum Multimedia-Innovations-Guru. Was ich super finde. Denn gerade solche Leute mit gutem Ruf und genug Power im A*** können Trends setzen und voran treiben.

Es geht um eine ganz neue Form von Musikvideos. Wie es sie bisher noch nicht gab. Und mit denen Musiker den ein oder anderen Dollar dazu verdienen können. In einem n-tv-Artikel ist zu diesem Projekt von Will.i.am zu lesen:

Die Black Eyed Peas haben keine Angst vor Kommerz und ihr Frontman Willi.i.am schon gar nicht. Er hat eine Multimedia-Firma gegründet, die 360-Grad-Musikvideos für iPhones und iPods der neuesten Generation und iPads produziert. Die erste Clip-App haben die Peas selbst gemacht und sie heißt BEP360.

Für 2,99 Dollar bekommen die Nutzer ein Musikvideo, das die Welt so noch nicht gesehen hat. Der Betrachter steht scheinbar mitten in der Party. Er kann sich in dem Video umsehen, indem er sich dreht oder den Bildschirm neigt. Möchte er etwas näher betrachten, zoomt er es heran. Augmented Reality - erweiterte Realität - nennt man so etwas.

Doch die App bietet noch mehr: Nutzer können einen kleinen Comic-Will.i.am in ihrer Umgebung aussetzen, ihn fotografieren und verschicken. Bei einer Fotosession bewegt sich der Nutzer via Augmented Reality frei im Studio und schießt seine eigenen Star-Fotos. Außerdem gibt's ein Puzzle und Fans können den Twitter-Feed der Black Eyed Peas verfolgen.

Will.i.apps

Na dann, viel Spaß mit BEP360. Und Will.i.am mit seiner Firma Will.i.apps optimale Erfolge. Ich finds Klasse.

14Dez/100

Das iPhone im Einsatz als journalistisches Arbeitsgerät

Auf Meedia bin ich neulich über einen Artikel zur Berichterstattung von Journalisten aus Afghanistan gestolpert. Darin heißt es unter anderem:

James Dao und Damon Winter folgen im Auftrag der New York Times dem 1. Battalion der 87. Infantrie in Afghanistan. Und bloggen regelmäßig über ihre Erlebnisse an der Front.

Was verblüfft: James nutzt das iPhone 4 als Arbeitsgerät. Er schätzt die Authentizität: „Selbst die Soldaten knipsten sich gegenseitig mit ihren Telefonen. Da fiel ich weniger auf als mit meinem großen Equipment.“ Die geschossenen Bilder haben ihren ganz eigenen Charme. Ohne stilisierten Fokus. Ohne Bewegungsunschärfe. Sehr direkt, unmittelbar und authentisch. So, als würde der Fotograf komplett in seiner Umgebung aufgehen und nicht weiter auffallen.

Ja - das iPhone oder auch andere exzellente Smartphones (Ich muss unbedingt demnächst mal ein gutes Android-Smartphone testen. Immer mehr schwärmen von ihren Android-Geräten.) werden immer mehr zu echten Arbeitsgeräten für viele Menschen. Auch ich nutze mein iPhone4 eher weniger zum Spielen und Telefonieren. Viel häufiger schon zum Musik-Hören. Aber am meisten, um meine Facebook- und Twitter-Aktivitäten zu steuern, meine Blogs zu pflegen, Fotos und Videos zu machen und Emails zu schreiben (siehe meine Beiträge hier in diesem noch ganz jungen Blog.) Social Media und ein Smartphone gehören für mich seit fast zwei Jahren zusammen wie Skifahren mit Carving-Skiern.

Hier ein kleines Mini-Video, das ich neulich im Laden meiner Frau aufgenommen habe. Für sowas ist das iPhone4 perfekt.

Smartphones werden für viele Profis, aber auch semiprofessionelle Menschen die es für ihr Business gebrauchen können, zu einem großartigen Arbeitsgerät. Weil die Smartphones auf der einen Seite so mächtig sind (Videos, Fotos, Internet und mehr) und zum anderen so klein, leicht und handlich. Sie passen in jede Hosentasche.

Von vielen Nörglern wird das oft verkannt: man kann mit Smartphones arbeiten! Meins ist mir mittlerweile wichtiger wie mein Netbook. Ja - manchmal ist es auch eine Spielerei. Für mich aber seit fast zwei Jahren deutlich mehr. Gerade auch, wenn ich als Social Media Reporter unterwegs bin, ist es mein wichtigstes Arbeitsgerät. Das wird auch im Februar in Garmisch-Partenkirchen so sein, wenn ich anlässlich der Ski-WM Gap2011 zwei Wochen vor Ort sein werde. Und ich habe vor, 2011 noch deutlich aktiver zu werden in dieser Richtung. Weil es Spaß macht. Weil Bedarf da ist. Weil Social Media von interessantem Content lebt. Und weil man mit Hilfe von guten Smartphones wie dem iPhone4 richtig guten Content erstellen kann.

Schneiden und ein wenig betexten der Videos geht übrigens Dank der iMovie-App auch großartig mit dem iPhone (siehe Video). Nur für aufwendigere Sachen braucht man dann doch einen größeren Rechner.
Weiterlesen …

9Dez/100

Die iPhone-Zukunfts-App plus Tarot-Kartenspiel für den Weihnachtsbaum

Noch auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für jemanden, für den Sie überhaupt nicht wissen, was Sie schenken sollen? Wie wär es mit Tarot? Aber nicht irgendein Tarot. Sondern als Kartenspiel wie auch als iPhone-App. Gestaltet von einigen der besten Grafikdesigner und Illustratoren der Welt.

Meine Wurzeln liegen in der Welt der Kreativen. Und ich bin ein großer Fan des Pictoplasma-Teams aus Berlin, die alle zwei Jahre die großartigsten kreativen Köpfe nach Berlin holen zur Pictoplasma-Konferenz. Nun gibt es aus dem Hause Pictoplasma eine Tarot-iPhone-App namens PicTarot, die extrem gelungen ist. Kompliment.

Die iPhone-App für die Zukunft - PicTarot

Hier das Video dazu.

Viel Spaß beim Verschenken. Hier bekommen Sie PicTarot.

13Nov/100

Die App fürs Stück Kuchen

IKEA ist immer wieder für ausgefallene und witzige Aktionen gut. In einer Zeitschrift bin ich über "Hembakat är Bäst" gestolpert. Worum gehts?

Da IKEA eine Kampagne für Küchengeräte platzierte, entwickelte man dazu passend eine iPhone-App namens Kondis. Diese soll - auf eher humorvolle Art - helfen, vorab die Kalorien zu verbrennen, die man dann in Form eines Stück Kuchens dem Körper wieder zuführen möchte. Also eine App gegen das schlechte Gewissen. Passend dazu gab es ein Backbuch, in dem alle Rezepte ausschließlich in Form von Fotos der Zutaten abgebildet waren.

Aber am besten schauen Sie selbst. Eine klasse Idee wie ich finde. Der Spaß sollte im Social Web nie zu kurz kommen! (Aber bitte nicht auf Kosten anderer, wie bei Sixt neulich.)

24Sep/102

Der Qype-Schock: Ein Jahr danach / Ich liebe Qype Radar – Qype aber ist weiterhin viel zu passiv

Qype habe ich in der Vergangenheit mehr als einmal stark kritisiert. Warum? Weil ich es von seiner Grundstruktur her für ein großartiges Crowdsourcing-Projekt halte. Und Crowdsourcing nun mal mein Lieblingsgebiet ist, über das ich mir viel Gedanken mache und immer mehr Unternehmen beratend oder auch projektbegleitend unterstütze. Und Qype könnte aus meiner Sicht einige Dinge deutlich besser machen, vor allem im Bereich Community-Incentivierung und Anreizsystheme.

Ich mag Qype. Und nutze es immer mal wieder gern. Manchmal funktioniert es gut, manchmal überhaupt nicht. Wenn ich unterwegs bin und ein nettes Café oder Restaurant suche. Und manchmal lade ich auch selbst Bilder hoch und schreibe etwas zu der Location, in der ich mich gerade aufhalte. Auch wenn ich mich immer wieder frage: wozu? Die Mehrwerte reichen mir nicht. Und vielen meiner Freunde auch nicht. Darum schreiben sie nichts auf Qype. Die Ansprüche an die Plattformbetreiber sind gestiegen in den vergangenen Jahren. Da kann man nicht immer alles an die Community delegieren wollen.

Aber das neue Qype Radarist schon ein paar Monate alt, ich weiß – motiviert mich deutlich stärker aktiv zu sein. Darum: ein dickes Lob für die iPhone-App Qype Radar! Die es natürlich auch für Smartphones mit einem Android-Betriebssystem gibt. Eine gut gemachte Software, deren Usability verdammt gut ist, senkt deutlich die Hürden für Aktivität. Wie ich an mir selbst merke. Wenn es schnell und einfach geht etwas zu schreiben oder ein Bild hoch zu laden, dann macht man dies viel eher.

Qype Radar 2010

Man hat bei Qype nun auch eine Checkin-Funktion eingeführt, wie sie Social Media Nerds schon von Foursquare, Gowalla und anderen kennen. Das macht noch wenig Sinn, weil viel zu wenig Freunde Qype nutzen. Auf Facebook, wo der Launch dieser Checkin-Funktion für Deutschland kurz bevorsteht, macht das schon deutlich mehr Sinn. Sehen, wer von den eigenen Freunden gerade in der Nähe ist. Sinnvoll und von mir sicherlich in der Zukunft auch genutzt.

Vielleicht würde hier perspektivisch ein Verknüpfen dieser Ortungs-Funktion von Qype mit Facebook-Places Sinn machen? Warten wir es ab.

Das neue Qype Radar ist deutlich verbessert in der Usability. Es macht Spaß Bilder hoch zu laden! Was ich für elementar wichtig halte. Denn der Mensch ist nun mal ein visuelles Wesen. Und ich schaue mir gern Bilder von einem Restaurant an, bevor ich dorthin gehe. Aber es gibt noch viel zu wenig Bilder auf Qype? Warum nutzt man hier nicht Schnittstellen zu Flickr oder auch Facebook? Und zeigt passende Bilder an, die dort hochgeladen wurden? Nur so eine Idee... Ich selbst lade, wenn ich als Social Media Reporter unterwegs bin, viele Bilder auf Flickr hoch. Da hab ich dann keine Lust mehr, sie auch noch auf Qype oder anderen Bewertungsportalen separat hochzuladen. Würd mich aber dennoch freuen, wenn sie auch dort zu finden sind.

Klasse finde ich auch die Kartenfunktion, mit der mir Qype Radar nicht nur in einer Liste, sondern auch in einer Kartenfunktion die entsprechenden Orte in der näheren Umgebung anzeigt. Das hilft, sich in einer fremden Stadt zu orientieren.

Was mich total nervt, ist die Einordnung in Rubriken, die nur bedingt funktioniert. Immer wieder passiert es mir, dass ich in einem Café sitze, dieses aber nicht unter „Cafés & Coffee Shops“ finde. Sondern dann nach längerem Suchen unter „Bars & Kneipen“ oder unter „Fast Food & Imbiss“. Hier würde es helfen, wenn die Suche stärker mit Tags (also Schlagworten) kombiniert wird und man Locations in mehrere Rubriken - Café + Restaurant zum Beispiel - einsortieren könnte. Damit sie auch wirklich gefunden werden. Denn darum muss es doch gehen: dass Menschen passende Locations finden! Schnell und unkompliziert.

Was ich auch weiterhin nicht leiden kann, sind Orte, bei denen die Daten eindeutig aus einem Branchenbuch gezogen wurden, es aber keine Fotos oder Bewertungen gibt. Das hatte ich bereits letztes Jahr heftig kritisiert. Ich bin gerade in Garmisch-Partenkirchen und muss feststellen: Wirklich passiert ist in der Richtung nichts. Hier würde eine spannende Kampagne Sinn machen, um Nutzer zu motivieren noch undokumentierte Lokalitäten mit virtuellem Leben zu füllen. "Leaduser ausfindig machen und stärker involvieren" heißt dies in meinen Vorträgen und Workshops.

Noch immer bleibt meine Kritik: die Community wird durch Qype viel zu wenig eingebunden. Qype verhält sich viel zu passiv gegenüber den Mitgliedern und dem Social Web. Man lässt vieles laufen und hofft, dass die Community von allein funktioniert. Tut sie auch. Aber nur in Ballungsräumen. Doch gerade in nicht so stark frequentierten Gegenden brauche ich doch gute Informationen! Nischen müssen besetzt werden. Ich denke da zum Beispiel an „Schmilka“ in Sachsen. Dort gibt es einiges zu entdecken. Ich war ja gerade erst da. Dies nur ein Beispiel von vielen.

Den Fokus derartig stark auf die Technik (und die Expansion in andere Länder) und weniger auf die Community zu lenken, ist ein großer Fehler, den nur allzu viele Internetprojekte tun. Und der mittelfristig schädlich sein wird für eine Social Media Plattform.

Dennoch: Qype Radar ist eine mittlerweile erstklassige App, die ich super gern nutze! Bitte weiter so. Und irgendwann vielleicht auch mit spannender, funktionierender Incentivierungsstragie, um Menschen in „Nischen-Regionen“ zu motivieren sich aktiv einzubringen und die Plattform weiter mit Leben zu füllen. Denn Social Media bedeutet, dass Menschen sich aktiv einbringen und ein gelebtes Geben und Nehmen stattfindet. Erst dann werden Crowdsourcing-Projekt wie Qype und andere ihre wirkliche Kraft voll entfalten können.

8Sep/100

Erste Video-Tests mit dem iPhone4

Macht man seinen Job wie ich - mit viel Praxis-Erfahrung und Spaß - dann gehört auch dazu, dass man technisch versucht auf dem neuesten Stand zu bleiben. Mit dem neuen iPhone4 kann man nun auch Videos aufzeichnen und danach direkt auf Facebook oder Youtube hochladen. Das finde ich genial. Denn bisher fehlte mir an allen Kameras eine einfache Schnittstelle ins Internet. Direkt, ohne Umweg PC. Dies ist nun endlich möglich.

Ich bin positiv überrascht von der Qualität der ersten Versuche (zu mehr ist aktuell keine Zeit). Der Ton ist erstaunlich gut, die Bildqualität reicht für meine Anforderungen derzeit vollkommen aus. Nun ist bei Social Media Reportagen nicht nur möglich Fotos praktisch live im Social Web zu verteilen, sondern auch hin und wieder mit Videos zu arbeiten.

Und hier ein erster Versuch. Unspektakulär. Ich gebe es zu. Aber: es funktioniert. Gefilmt mit dem iPhone4 in Berlin und danach hochgeladen direkt vom iPhone via Facebook-App.