SocialNetworkStrategien Crowdsourcing, Communities, Communitymanagement und Social Media Marketing

28Apr/11Off

Erstklassige Präsentation zum Thema Hyperlokal in Deutschland

Autor des Artikels: Matias Roskos

Das Thema Hyperlokal liegt mir am Herzen. Weil ich glaube, dass es Kernthema der kommenden Jahre im Internet sein wird. Weil es dem normalen Nutzer gewaltige Mehrwerte bietet. Weil es die Menschen, wirklich jeden mit Internetzugang, erreicht. Und ihm eine Hilfe werden wird. (siehe hierzu auch meinen Artikel "Hyperlokal - der Trend für 2011")

Natürlich wird dort auch viel Werbung platziert werden. Damit werden wir leben müssen und können. Wichtiger sind die direkten Empfehlungen, Tipps und Hinweise rund um das, was in unserer direkten Umgebung passiert. Geteilt und weiter gereicht mit Hilfe mobiler Endgeräte, die immer mehr Menschen nutzen. Auch in Deutschland. Dabei ist vielen gar nicht mehr bewusst, dass sie sich im Internet befinden. Wenn sie via einer App nach dem besten Spielplatz, der leckersten Pizzeria, dem Kinderarzt um der Ecke oder einem Taxistand suchen. All dies bietet heute noch keine Plattform in befriedigendem Umfang. Und die es versuchen, die greifen auf vorhandene Datenbanken zu, die meist aus dem Telefonbuch-Bereich kommen und monatelang nicht aktualisiert werden. Doch sind diese selten brandaktuell. Sie bieten kaum aktuelle Infos, Termine und Vorschläge. Was geschah gestern Abend? Wo sind heute Veranstaltungen? Was kann ich bei dem Wetter unternehmen? Was kostet der Eintritt dort und dort. Vieles - alles ist meist nicht möglich - muss man sich mühselig über Google zusammensuchen.

Das Angebot ist also noch lange nicht dort, wo es sein sollte. Und in zwei oder drei Jahren sein wird. Spannend zu sehen, wer das Rennen machen wird. Noch hat sich niemand deutlich abgesetzt. So wie es Facebook im Bereich Social Networks gelungen ist und Youtube im Bereich Videos. Immer mehr Player erscheinen auf dem Spielfeld und wollen in diesem lukrativen Feld mitmischen. Google, Facebook, Foursquare, Qype, Groupon, die Deutsche Post, die Telegate usw. Spannend finde ich auch die vielen kleineren Projekte im Bereich Hyperlokal. Siehe hierzu auch das Interview mit Daniel Wildfeuer, dem Gründer von Lokalnews.de. Gerade solche Projekte haben aus meiner Sicht großes Potential. Weil sie authentisch sind. Von Menschen, die vor Ort leben und wissen, was dort wichtig ist. Und weil sie redaktionell betreut werden und man nicht allein aus der Datenbank lebt, sondern Menschen durch Menschen mit ins Boot holt.

Gedanklich weit vorn ist da auch Kauperts aus Berlin, mit denen ich neulich erneut zusammensaß und über sinnvolle Strategien für die Zukunft plauderte. Und da ich selbst vor allem für Garmisch-Partenkirchen tief drin stecke in diesem Thema, sind wir am überlegen, wie man dort kooperieren könnte. Ich würd mich freuen.

Hier eine Präsentation von Roman Kaupert (Geschäftsführer Kaupert Media), die ich jedem ans Herz legen möchte. Es steckt viel Wahres darin und deckt sich in großen Teilen mit meinen Gedankengängen.

19Apr/11Off

Ein optimales lokales Angebot für die Leser schaffen – Interview mit dem Gründer von Lokalnews.de

Autor des Artikels: Matias Roskos

Lokalnews.de für PassauIm Dezember 2010 hatte ich Hyperlokal zum Trend für 2011 erklärt. Im März ging mit lokalnews.de ein weiteres, aus meiner Sicht sehr spannendes Projekt in diesem Segment an den Start und konnte gleich von Anfang an überzeugen. Mit Gründer und Geschäftsführer Daniel Wildfeuer konnte ich ein Interview vereinbaren, in dem er ein wenig über die Hintergründe von lokalnews.de erzählt.

Herr Wildfeuer, mit lokalnews.de haben Sie Anfang März 2011 eine Online-Lokalzeitung für Passau gegründet. Warum? Erzählen Sie uns doch bitte die Vorgeschichte.

Die Entwicklungen im Bereich Hyperlokaler Journalismus habe ich bereits seit längerer Zeit, vor allem in den USA mit beispielsweise everyblock.com oder auch der Huffington Post, sehr interessiert verfolgt. In Kombination mit meiner Unzufriedenheit lokaler Nachrichtenportale hat die Idee zu lokalnews.de genauere Formen angenommen.

Was haben Sie zuvor gemacht?

Ich war Gründer und Leiter Entwicklung bei bsmparty.de, mit aktuell rund 125.000 Nutzern die größte Social-Community in Süd-Ostbayern. Die Geschäftsführertätigkeit habe ich Ende 2010 beendet um mich zu 100% um lokalnews.de kümmern zu kommen.

bsmparty.de

Wieviele Personen sind in das Projekt involviert? Und sind diese alle Vollzeitkräfte oder machen Sie das nebenbei?

Es war mir von Anfang sehr wichtig sehr umfangreich lokal berichten zu können. Daher kam für mich nur eine Kombination mit Festangestellten in Frage. Aktuell arbeiten zwei festangestellte Redakteurinnen bei lokalnews.de.

Gibt es Investoren die mit im Boot sind?

Aufgrund der doch sehr hohen Personalkosten von Beginn an Weiterlesen …

25Jan/11Off

Hyperlokal – Google greift Groupon massiv an

Autor des Artikels: Matias Roskos

Im Dezember letzten Jahres hatte ich bereits ausführlich das Thema "Hyperlokal" als Trend für das Jahr 2011 behandelt. Etwas überraschend für mich, fand dieser Artikel viel Beachtung und wurde unter anderem über 50 mal geliked. Was mir zeigt, dass ich nicht der Einzige bin, der dieses Thema extrem spannend findet.

Google OffersIch war dabei auf die verschiedenen Facetten von Plattformen eingegangen und hatte bereits angedeutet, dass Google sich in diesem Segment stark engagieren wird. Mit Hotpot haben sie bereits eine Art Testballon steigen lassen. Nachdem Google erfolglos versucht hatte den Daily Deal Anbieter Groupon zu kaufen, die nun wohl den Gang an die Börse planen, hat man sich im Hause Google Weiterlesen …

13Dez/10Off

Hyperlokal – der Trend für 2011

Autor des Artikels: Matias Roskos

Nennen Sie es, wie Sie wollen. Hyperlokal, sublokal, local based oder wie auch immer. Einer der Trends für 2011 wird - neben TouchPads und mobilen Endgeräten - das Thema "Lokales" sein. Also das, was in meiner direkten Umgebung geschieht, abgebildet, zu finden, zu bewerten - über das Internet. Das bedeutet dann: Hyperlokal.

Hierbei spielt natürlich ein anderer Mega-Trend, die mobilen Endgeräte wie Smartphones, Netbooks und Pads, eine ganz enorme Rolle. Denn erst durch die schnelle, unkomplizierte Erreichbarkeit des Internets über ein Smartphone machen solche auf Lokales ausgerichteten Anwendungen und Seiten erst richtig Sinn.

Auf n-tv war neulich Folgendes zu lesen:

In den USA bereiten sich immer mehr Verbraucher mit einer Internetsuche auf ihre Einkaufstour vor. Das Online-Auktionshaus Ebay will auf diesen Trend aufspringen und sichert sich dazu ein lokal orientierte Produktdatenbank.
Der US-Konzern Ebay will seinen Kunden mit der Übernahme des Internet-Einkaufsführers "Milo.com" die Suche nach Produkten vor der eigenen Haustür erleichtern.

Ebay steigt also auch in dieses Segment mit ein. Zumindest wenn es um die Produktsuche, also um Geschäfte in der Nachbarschaft geht. Spannend.

Qype, das ich immer wieder mal kritisiere, das aber aber schon lange am Start ist und dabei vieles gut und richtig macht, hat sich eine glänzende Ausgangsposition erarbeitet in den vergangenen Jahren. Und nun scheint sich das Thema Hyperlocal massiv zu etablieren.

Qype

Ich selbst war involviert in ein Projekt der Telegate (11880.com) und entwarf Szenarien für den Communityaufbau für WerWieWas.de, das Anfang 2010 an den Start ging. Ziel war es, eine Agora des 21. Jahrhunderts zu schaffen. Wie ich auch heute noch finde: ein tolles Ziel. Eine großartige Grundidee. Leider wurden von meinen konzeptionellen Vorschlägen keine umgesetzt. Ein Communityaufbau fand so gut wie gar nicht statt. Ich hatte unter anderem angeregt, Weiterlesen …