Hyperlokal – der Trend für 2011
Nennen Sie es, wie Sie wollen. Hyperlokal, sublokal, local based oder wie auch immer. Einer der Trends für 2011 wird - neben TouchPads und mobilen Endgeräten - das Thema "Lokales" sein. Also das, was in meiner direkten Umgebung geschieht, abgebildet, zu finden, zu bewerten - über das Internet. Das bedeutet dann: Hyperlokal.
Hierbei spielt natürlich ein anderer Mega-Trend, die mobilen Endgeräte wie Smartphones, Netbooks und Pads, eine ganz enorme Rolle. Denn erst durch die schnelle, unkomplizierte Erreichbarkeit des Internets über ein Smartphone machen solche auf Lokales ausgerichteten Anwendungen und Seiten erst richtig Sinn.
Auf n-tv war neulich Folgendes zu lesen:
In den USA bereiten sich immer mehr Verbraucher mit einer Internetsuche auf ihre Einkaufstour vor. Das Online-Auktionshaus Ebay will auf diesen Trend aufspringen und sichert sich dazu ein lokal orientierte Produktdatenbank.
Der US-Konzern Ebay will seinen Kunden mit der Übernahme des Internet-Einkaufsführers "Milo.com" die Suche nach Produkten vor der eigenen Haustür erleichtern.
Ebay steigt also auch in dieses Segment mit ein. Zumindest wenn es um die Produktsuche, also um Geschäfte in der Nachbarschaft geht. Spannend.
Qype, das ich immer wieder mal kritisiere, das aber aber schon lange am Start ist und dabei vieles gut und richtig macht, hat sich eine glänzende Ausgangsposition erarbeitet in den vergangenen Jahren. Und nun scheint sich das Thema Hyperlocal massiv zu etablieren.
Ich selbst war involviert in ein Projekt der Telegate (11880.com) und entwarf Szenarien für den Communityaufbau für WerWieWas.de, das Anfang 2010 an den Start ging. Ziel war es, eine Agora des 21. Jahrhunderts zu schaffen. Wie ich auch heute noch finde: ein tolles Ziel. Eine großartige Grundidee. Leider wurden von meinen konzeptionellen Vorschlägen keine umgesetzt. Ein Communityaufbau fand so gut wie gar nicht statt. Ich hatte unter anderem angeregt, Weiterlesen …










