SocialNetworkStrategien Crowdsourcing, Communities, Communitymanagement und Social Media Marketing

27Apr/11Off

Interview mit Kultkarren – das Optimum für Facebook-Seiten ist Reaktion und Dialog in Echtzeit

Autor des Artikels: Matias Roskos

Über die German Brands of Facebook bin ich auf Kultkarren aufmerksam geworden. Der Macher hinter diesem Projekt hatte um Aufnahme in die GBoFB gebeten. Und ich mag solche Nischenprojekte sehr. Darum bat ich ihn sofort um ein kleines Interview für mein Fachblog. Immerhin hat die Facebook-Seite mehr als 10.000 Fans! Er stimmte zu.

Hallo Herr Schulz, worum geht es bei Kultkarren? Um Autos, korrekt?

Jein ;O). Ja, es geht um Autos und zwar speziell um Youngtimer. Nein, noch viel wichtiger ist das damit transpotierte Lebensgefühl, die Emotionen, die wir hatten und haben, wenn wir diese Autos betrachten oder fahren.

Wann entstand die Webseite und mit welcher Zielsetzung?

Im August 2010 ging es richtig los und Ziel war es, die größte, deutschsprachige Youngtimer Community auf Facebook bis Ende 2011 aufzubauen. In Zahlen gesprochen wollte ich 10.000 Fans bis Ende 2011 erreichen, jetzt werden wohl 15.000 möglich sein.

Ist Kultkarren ein reines Fanprojekt und ausschließlich Hobby? Oder steckt dahinter auch ein wirtschaftlicher Aspekt?

Auch hier ein eindeutiges Jein. Ja, es ist ein Fanprojekt, da ich einer von 10.000 Youngtimerfreunden bin und mich gerne mit diesem Thema beschäftige und selbst Youngtimer fahre. Ein Teil des Erfolgs ist daher die Authentizität.

Es gibt aber auch zwei kommerzielle Aspekte. Zum einen wollte ich aufzeigen, was eine Person im Medium Facebook erreichen kann, wenn man es will und weiß, wie es funktioniert. Daher ist Kultkarren meine Referenzseite für meine Trainings und Beratungen im Bereich Social Media. Zum anderen möchte ich eine Marke im Bereich Youngtimer etablieren, die mir zukünftig auch im gewerblichen Bereich Optionen bieten kann.

Wieviele Personen kümmern sich um die Facebook-Seite?

Nur meine Wenigkeit. :O)

Stolz auf das Engagement der Fans

Auf Facebook hat Kultkarren bereits über 10.000 Fans und liegt damit unter den Top250 in den German Brands on Facebook. Da wären viele mittelständische Unternehmen stolz drauf. Woher kommen die vielen Fans?

Ich bin sehr, sehr stolz auf das Ergebnis und den großen Zuspruch, den ich durch die Fans erhalte. Sie sind es schließlich, die die Seite mit Ihren individuellen Beiträgen und Ihrer Art und Weise des Umgangs erst zu dem machen, was es ist. Dafür von meiner Seite ein großes DANKE! Es sind Automobilenthusiasten von Weiterlesen …

17Mrz/11Off

Nicht jeder braucht eine Facebook-Seite

Autor des Artikels: Matias Roskos

Ist es Blasphemie, wenn ich sage, dass nicht jedes Unternehmen und nicht jede Agentur eine eigene Facebook-Seite braucht? Vermutlich sehen das viele Berater (bin ja selbst einer) und Agenturen so. Da muss ich dann durch. Also ganz klar: nicht jeder - egal ob Marke, Unternehmen oder Agentur - braucht wirklich eine Facebook-Seite.

In den letzten Monaten konnte man den Eindruck gewinnen, dass es für jede Marke unablässig sei, sich eine Facebook-Seite einzurichten. Gefühlte 40% davon werden allerdings nicht gepflegt. Sie sind da, verwahrlosen dann aber. Das zeigt mir: dort wurde das Social Web - und Facebook als einem möglichen Kanal darin - nicht verstanden. Denn: das Social Web ist ein Kommunikationsraum. Das bedeutet wiederum, dass man bereit sein muss zur Kommunikation.

Facebook ist kein weiteres Sender-Marketing-Tool, mit deren Hilfe man einen TV-Spot oder einen Werbe-Slogan platzieren kann und gut ist es. Man kann sicherlich ein Video platzieren. Gut gemachte, witzige Videos sind sehr beliebt im Social Web (siehe BlendTec oder Doritos). Man muss dann aber mit Reaktionen rechnen. So wie es OldSpice vorgemacht hat. Und sollte auf diese auch eingehen. Ansonsten wird man unglaubwürdig.

Eine eigene Facebook-Seite macht also nur Sinn, wenn Sie diese als Kommunikationsbaustein verstehen und bereit sind Kommunikationslässe zu schaffen und aktiv Kommunikation zu betreiben. Tag für Tag, Woche für Woche. Und nicht nur ab und zu, wenn es zeitlich gerade mal passt.

Viel wichtiger als einfach ne Seite in Facebook rein zu klatschen ist es, seine potentiellen Influencer zu kennen und Zeit in einen Beziehungsaufbau zu stecken. Und für eine denkbare Social Media Strategie gibt es viele verschiedene, denkbare Bausteine und Szenarien. Facebook ist darin vermutlich nur EIN denkbarer Baustein in Ihrer neuen Kommunikationsstrategie.

14Mrz/11Off

Cajong is nothing – 1.500 Facebook-Fans in 5 Tagen

Autor des Artikels: Matias Roskos

Kennen Sie Cajong? Nicht? Können Sie auch nicht. Denn Cajong ist nichts. Es ist eine von mir erfundene Marke. Okay, es gab mal ein Projekt namens Cajong, dass ich vor ein paar Jahren zusammen mit Martin Oetting ins Leben gerufen hatte. Aber Cajong ist schon seit Jahren nicht mehr existent. Ich habe also der Einfachheit halber nur Logo und Namen genommen und auf Facebook ein Experiment gestartet.

Ich habe vor fast einem Jahr die "German Brands on Facebook" als Facebook-Charts entwickelt. Um zu zeigen, welche für den deutschsprachigen Markt relevanten Marken auf Facebook aktiv sind. Demnächst werden wir dieses Projekt übrigens weiter ausbauen und tägliche Facebook-Charts liefern! Gemessen werden dabei allerdings (bisher) nur die Anzahl der Fans. Doch wie aussagekräftig sind die reinen Fanzahlen?

In letzter Zeit gibt es immer mehr schnell und stark wachsende Facebook-Seiten. Heidi, das schielende Opossum, die Stuttgart21-Seiten oder die Pro-und-Contra-Guttenberg-Geschichten. Auf Facebook ist mächtig was los in Deutschland. Dabei wird immer wieder gemunkelt, dass das manchmal nicht mit rechten Dingen zugeht.

Eins vorweg: ich behaupte NICHT, dass auf irgendeiner Seite die ich kenne geschummelt wird oder was nicht mit rechten Dingen zugeht. Darüber habe ich keine Kenntnis und möchte hier auch keine Vermutungen anstellen. Ich möchte ausschließlich über mein kleines Cajong-Experiment berichten.

Start des Cajong-Experiments auf Facebook

Ich habe also am Samstag, 5. März 2010, eine Facebook-Seite mit dem Namen Cajong eingerichtet. Ich habe via Statusmeldung meine Facebook-Kontakte darum gebeten, dieser Seite zu folgen, damit ich schnell eine sogenannte VanityURL beantragen kann. Innerhalb von fünf Stunden hatte ich 25 Fans beisammen und konnte http://www.facebook.com/Cajong anmelden als URL. Danke nochmal an alle, die diesen Spaß mitgemacht haben!

So sah die Seite dann Sonntag morgen aus.

Start von Cajong auf Facebook

Dann startete ich mein Experiment. Mein Ziel war es möglichst schnell 1.000 Fans "einzusammeln". Am Montag, zwei Tage nach Start, hatte ich knapp über 100 Fans. Am Dienstag morgen waren es dann bereits über 500 Fans. Dienstag Abend hatte ich mein Ziel erreicht: 1.000 Fans. Nach nur vier Tagen. Am Mittwoch, fünf Tage nach Seiten-Start, stieg die Zahl bis auf 1.550 Fans, bis ich das Experiment vorerst stoppte.

1.500 Fans auf Facebook in 5 Tagen

Mir war es also gelungen, innerhalb von fünf Tagen mehr als 1.500 Fans auf einer Facebook-Seite zu versammeln. Auf einer Seite, die außer einem Namen und mir als Admin nichts zu bieten hatte. Erstaunlich? Ja, erstaunlich. Ich war selbst ein wenig überrascht, wie extrem gut und wie extrem schnell das Wachstum vonstatten ging.

Nochmal: niemand Weiterlesen …

2Dez/10Off

Ist das Social Media? Die Deutsche Bahn auf Facebook. Ein Interview mit den Machern

Autor des Artikels: Matias Roskos

Man - hat das gedauert. Nach etwa drei Wochen bekam ich die Antworten auf meine Interviewfragen von den Machern der Chefticket-Seite der Deutschen Bahn auf Facebook zurück. Ich höre dabei schon wieder die Kalauer von Freunden: "Was haste erwartet? Is doch die Deutsche Bahn." Aber ich muss ganz ehrlich sagen: Ich fahr gern mit der Deutschen Bahn! Und ich bin 2010 äußerst selten zu spät gekommen. Nur ab und zu hauts nicht hin. Aber das kann mir genauso gut mit dem Auto passieren, wenn ich in einen Stau gerate oder wieder einmal an einer Baustelle aufgehalten werde. Und gerade in den letzten Monaten hatten auch die Flugunternehmen immer wieder mit Verspätungen und Ausfällen zu kämpfen.

Zurück zum angepeilten Interview. Okay. Ich sehe ja ein, dass gerade auch bei großen Konzernen, Freigaben eingeholt werden müssen. Und das kann dauern. Wenig begeistert bin ich dann allerdings, wenn an anderer Stelle ähnliche Interviews mit den gleichen Protagonisten veröffentlicht werden. Ich warte und woanders antworten sie. Dankeschön.

Jegliche Nachfragen zum Interview habe ich mir verkniffen, weil ich nicht erneut Wochen warten wollte. Das sei mir bitte verziehen. Wer sich für das Thema interessiert, unbedingt auch das Interview bei den Kollegen von Facebookmarketing.de lesen. Dort finden sich weitere interessante Antworten.

Insgesamt - das auch vorab - finde ich es großartig, dass nun auch die Deutsche Bahn den Schritt hinein ins Social Web gewagt hat. Dass sie diesen Schritt erstmal gegangen sind, muss unbedingt begrüßt werden. Ich finde es immer positiv, wenn eine Marke es wagt sich hinein zu wagen in diesen neuen Kommunikationsraum.

Die Chefticket-Aktion der Deutschen Bahn ruft bei mir jedoch durchaus zwiespältige Gedanken hervor. Da ich davon ausgehe, dass nicht jeder meiner Leser bereits von der (abgelaufenen) Aktion erfahren hat, hier kurz worum es ging: Die Deutsche Bahn hat auf Facebook Billig-Tickets unter die Leute gebracht. Dafür hat man sich eine Facebook-Seite von ihrer betreuenden Agentur Ogilvy in Frankfurt einrichten und betreuen lassen. Man startete bei Null. Soweit so gut.

Kritik kam auf, weil man Facebook zuvorderst als Abverkaufskanal nutzen wollte. Das hat wenig (oder eigentlich gar nichts) mit Social Media zu tun. Kann man diesen Weg gehen? Darf man diesen Weg gehen, möchte man als innovative, ehrliche, authentische Marke wahrgenommen werden? Oder anders herum gefragt: Ist man offen und ehrlich genug, um Social Media so in Angriff zu nehmen, dass man den Menschen, seinen Kunden, das bietet was das Social Web in der Lage ist zu bieten und was die Menschen - und um die geht es ja letztendlich - von einer Marke erwarten?

Oder nutzt man es als reinen Abverkaufskanal? Oder ist es gar das, was die Menschen wirklich wollen und erwarten? Schnäppchenangebote auch im Social Web? Sie merken, lieber Leser - mehr Fragen als Antworten. Die sicherlich für 2010 in Deutschland in Bezug auf das Social Web nicht eindeutig beantwortet werden können. Wir, auch ich, lernen jeden Tag dazu.

Dieses Beispiel zeigt aus meiner Sicht vor allem zwei Dinge:

  1. Das Social Web kann (ich betone: KANN) als Abverkaufskanal funktionieren. Wenn die Marke stark und das Angebot verlockend genug ist.
    Diese Weisheit des Viralmarketing ist nicht neu, funktioniert aber immer wieder: Ist das Produkt gut genug, verbreitet es sich viral im Internet.
  2. Man kann solche abverkaufsorientieren Aktionen (oder alternativ auch Gewinnspiele, wie es zur Zeit Gang und Gebe ist in Deutschland) nutzen, um eine Facebook-Seite schnell mit Zahlen zu füllen und um Menschen anzulocken.
    Dagegen ist an sich nix einzuwenden. Im Interview ist dabei vom "Werbemittel" die Rede.
    Immerhin konnte man auf diese Art über 50.000 Menschen "einsammeln" innerhalb weniger Wochen.

Aber einen faden Beigeschmack bekommt es, wenn man dem Dialog, den die Menschen im Social Web ganz offensichtlich suchen, ausklammert. Und ob dies alles nachhaltig ist, lass ich mal dahingestellt. Aber: man kann was draus machen, aus dieser Seite und den entstandenen, sehr losen Kontakten hin zu seinen Kunden. Den Betreuern der Chefticket-Seite kann man dabei zugute halten, dass sie sich redlich Mühe gegeben haben, nicht allein Tickets zu verkaufen, sondern auch Fragen zu beantworten, auf die sie antworten dürfen können. Dass diese Seite der falsche Ort für Diskussionen um Stuttgart21 ist, sollte allen klar sein. Aber: es fand letztendlich vordergründig Abverkauf statt. Aber nicht das allein. Es gab auch Kommunikation auf der Facebook-Seite. Und das ist ein klar positives Signal aus meiner Sicht.

Trotz meiner Enttäuschung über das lange Warten auf die Antworten, hier nun das Interview mit den Jungs von Ogilvy. Dr. Ulf Schmidt, "Social Web Strategist" bei Ogilvy & Mather in Frankfurt am Main, habe ich via Twitter kennen gelernt. Er ist zusammen mit Thorben Meier, Leiter der strategischen Planung bei Ogilvy PR in Düsseldorf, zuständig für die Strategie hinter der Facebook-Seite zur Chef-Ticket-Aktion der Deutschen Bahn.

Für viele Unternehmen, die über ein Engagement im Social Web nachdenken, sicherlich ein interessanter Case mit einer interessanten Herangehensweise. Die ich in dieser Radikalität allerdings nur selten empfehlen, sondern immer zu einer strategisch anders konzipierten Herangehensweise raten würde.

Wie kam es zu der Idee des Cheftickets? Und warum gerade auf Facebook? Und nicht zum Beispiel Twitter oder ein Corporate Blog?

Schmidt: Die Agentur hatte die Idee, ein spezielles Ticketangebot in einem begrenzten Zeitraum exklusiv über Facebook zu verkaufen, um eine junge Zielgruppe für die Bahn zu gewinnen, die über andere Kanäle nur sehr schwierig und zu hohen Kosten erreicht werden kann. Dazu haben wir dann Werbemittel entwickelt, die dieses Angebot passend zur Zielgruppe kommunizieren. Also ein echter, greifbarer Mehrwert und eine echte Neuheit. Hätten wir reine Kommunikation gemacht, wären sicher auch andere Kanäle wie Twitter u.ä. stärker eingebunden worden.

Meier: Einen idealeren Ort als Facebook kann es dafür doch gar nicht geben. Hohe Nutzerzahlen und Frequenz, großes Viralpotenzial und durch die technische Flexibilität hochgradig auf eine Kampagne zuschneidbar. Und dabei noch überaus kosteneffektiv.

Wer ist für den provokanten Videoclip verantwortlich? War dabei die Facebook-Seite konzeptionell bereits mit angedacht? Oder lief die Entwicklung dieser beiden Bausteine parallel und unabhängig voneinander?

Schmidt: Das war eine gemeinsame Entwicklung. Im Zentrum stand das Angebot, über Facebook ein extrem günstiges Ticket buchen zu können. Andere Werbemittel sollten auf dieses Angebot aufmerksam machen.

Wie wurde zum Start auf die Facebook-Seite aufmerksam gemacht? Gab es Werbeschaltungen auf Facebook? Andere Initialbausteine?

Meier: Der erste „Hype“ um das Ticket wurde allein durch Weiterlesen …

6Sep/10Off

Die neue Ausgabe der German Brands on Facebook, die August-Zahlen zum Download

Autor des Artikels: Matias Roskos

Spannend sind sie. Die neuesten Zahlen und Platzierungen in der August-Ausgabe der "German Brands on Facebook". Um in die Top100 zu kommen, reichten noch nicht mal 4.000 Fans! So scheiterten neben McFit auch die Deutsche Telekom und Haribo an den Top100.

Ganz vorn finden sich weiterhin vor allem englischsprachige Seiten. Die unangefochtene Nummer 1, Pringles, agiert allerdings zweisprachig. Deutsch und englisch. Sollten wir in der Zukunft womöglich auf rein englischsprachige Seiten bei diesen Charts verzichten? Wie sehen meine Leser das?

Beste rein deutschsprachige Facebook-Seite ist Adidas Football, die einen klasse Job machen und wo die Admins namentlich auftreten! Allerdings auch ein dankbares Thema, der Fußball. Überhaupt sind die Fußball-Clubs gut vertreten in den Top100. Am besten platziert ist der VfB Stuttgart auf Platz 34. Damit liegt er allerdings noch hinter dem Aufsteiger der vergangenen Saison in Sachen Fußball: Thomas Müller (23.).

Okay, ich gebe es zu. Weiter vorn müsste die Facebook-Seite des FC-Bayern München liegen mit über 170.000 Fans. Sie konnte aber von unserer neu programmierten Software (vorher hatten wir händisch gearbeitet) nicht erfasst werden, weil sie nicht öffentlich ist! Dadurch tauchen auch folgende Seiten nicht mit auf: Becks, Warsteiner und das Berghain in Berlin, das neulich noch ganz weit vorn war. Schade. Aber anders nicht machbar. Wenn die Administratoren ihre Seiten auf öffentlich schalten, können wir sie auch wieder auslesen.

Stark vertreten ist auch die Musikbranche. Erstaunlich dabei der Platz 10 von Paul Kalkbrenner, der neu mit aufgenommen wurde und der Lena Meyer-Landruth um einen Platz verdrängte.

Und nun sage ich: viel Spaß mit diesen Charts. Sie sagen nichts aus über die Qualität des Marketings der Marken und über die Aktivität auf den Seiten. Sie sind und bleiben eine Spielerei. Dennoch sind viele, so wie ich auch, Fans von Charts. Weil sie Spaß machen. Und Tendenzen anzeigen. Und nie als allein seelig machendes Werk angesehen werden sollten!

Für eine Vergrößerung des Bildes auf das Bild klicken. Als Bild sind nur die Top40 zu sehen. Für die Top100 bitte die druckbare PDF-Version der German Brands on Facebook hier herunter laden: German Brands on Facebook – August 2010 als druckbares PDF. Eine Änderung des PDF in jedweder Form ist ausdrücklich nicht erlaubt. Ansonsten steht es jedem zur freien Nutzung und Weiterleitung zur Verfügung.

German Brands on Facebook August 2010 - Seite 1

German Brands on Facebook August 2010 - Seite 2

Wir sind weiterhin offen für Tipps zu guten Facebook-Seiten, die Aufnahme finden sollten. Ständig kommen neue Brands hinzu. Wir sind bereits gespannt auf die nächste Ausgabe in einem Monat.

Und wir arbeiten intensiv an einer eigenen Webseite mit den dann täglichen Charts der German Brands on Facebook.

13Jul/10Off

Lady Gaga ist Misses Facebook

Autor des Artikels: Matias Roskos

Es soll hier nicht darum gehen, ob ich Lady Gaga cool finde oder ob sie als Leser dieses Artikels ihre Musik mögen. Sie ist extrem erfolgreich, so wie Madonna in den 80ern und Britney Spears in den 90ern. Fakt.

Was hier interessieren soll ist die Tatsache, dass sie der erste (lebende) Mensch weltweit ist, dem es gelungen ist auf Facebook mehr als 10 Millionen - noch einmal in Worten: ZEHN MILLIONEN - Fans auf sich zu vereinigen. Sie hat dies sogar vor Barack Obama geschafft. Davor ziehe ich den Hut. Nur einer hat noch mehr Fans auf Facebook: Michael Jackson.

Dies zeigt wieder einmal, wieviel Menschen auf Facebook aktiv sind. Die Menschen fühlen sich wohl auf Facebook. Sie outen sich als Fans und werden zu freiwilligen Markenbotschaftern. Wer als Nutzer das nicht mag, klickt einfach auf eine Schaltfläche und prompt ist er schon kein Fan mehr und hat wieder seine Ruhe. Und die Marken, Künstler, Organisationen, die ungeschickt agieren und das notwendige Fingerspitzengefühl im Umgang mit der Community vermissen lassen, werden mittelfristig keinen Erfolg haben. Denn die Menschen werden die Freundschaft ganz schnell wieder kündigen.

Nicht so bei Lady Gaga. Es ist klar, dass ein Star wie sie eine solche Facebook-Seite nicht mehr allein pflegen kann. Hierfür ist ein Team verantwortlich, dass zumeist dem Marketing zugeordnet ist. Dieses arbeitet im Idealfall eng mit dem Künstler zusammen. Das ist aus meiner Sicht vollkommen okay. Man sucht sich als Künstler, Sportler oder auch als Brand immer professionelle Partner für einzelne Aufgabengebiete. So auch für den Bereich Social Media. Nur muss man höllisch aufpassen, dass das glaubwürdige Auftreten darunter nicht leidet. Denn nichts ist so wertvoll im Social Web wie Authentizität.

Was ich an der Seite von Lady Gaga so stark fand, war ihre Reaktion auf das Durchbrechen der 10-Millionen-Schallmauer. Was ist der einfachste und beste Weg um sich bei seinen Fans dafür zu bedanken? Bitteschön. So macht man es:

Über 11.000 Kommentare und über 50.000 "i like". Hat diese Videobotschaft mittlerweile. Wow. (Hier geht es direkt zum Video auf Facebook.)

Klasse. Damit ist klar - sie selbst hat es mitbekommen, wie schnell und wie stark ihre Facebook-Fangemeinde wächst. Nicht irgendeine Marketing-Praktikantin sagt im Namen der Sängerin artig Danke. Nein, es ist Lady Gaga selbst.

Großartig. So etwas lieben die Fans. Und ich finde solch eine Reaktion genial. Kein Wunder, dass die Frau so erfolgreich ist. Sie weiß, wie man's macht.

1Jul/10Off

German Brands on Facebook Juni 2010 als downloadbares PDF – Zahlen für das Facebookmarketing

Autor des Artikels: Matias Roskos

German Brands on FacebookNachdem Ausgabe 1 unserer "German Brands on Facebook" so extrem gut ankam, hier nun Ausgabe 2 mit den Zahlen für Juni 2010. Die Zahl der aufgenommenen Facebook-Seiten ist auf 81 angewachsen. In der nächsten Ausgabe werden wir dann unser Ziel, die Top100, erreichen.

Vielen Dank an alle, die uns auf Facebook, hier in den Kommentaren oder via Email auf Facebook-Seiten aufmerksam gemacht haben, die hier Aufnahme finden sollten. Wir wählen dabei nach folgenden Kriterien aus:

  • mindestens 1.000 Fans
  • klare Ausrichtung auf den deutschsprachigen Markt
  • Die Marke muss nicht unbedingt aus Deutschland stammen! Aber die Ausrichtung der Facebook-Seite ist wichtig.

Da ganz offensichtlich ein echter Bedarf nach einer solchen Übersicht besteht - das erste PDF wurde mittlerweile knapp 1.500 mal gedownloaded - sind wir bereits am überlegen, diese Serie ab Herbst weiter auszubauen und dann auch verschiedene PDFs aufgeteilt nach Branchen anzubieten. Hierfür suchen wir noch zwei bis drei Sponsoren, die dieses Projekt unterstützen möchten und die dann auf dem PDF mit erscheinen! Der Zeitaufwand für dieses Neben-Projekt unserer Agentur ist enorm hoch. Aber es macht auch Spaß und sorgt immer wieder für überraschende Entdeckungen und Erfahrungen. Ich freue mich über jeden Kontakt in dieser Richtung.

Und hier nun die Zahlen: Für eine Vergrößerung des Bildes auf das Bild klicken. Eine druckbare PDF-Version der German Brands on Facebook können sie hier herunter laden: German Brands on Facebook - Juni 2010 als druckbares PDF. Eine Änderung des PDF in jedweder Form ist ausdrücklich nicht erlaubt. Ansonsten steht es jedem zur freien Nutzung zur Verfügung.

German Brands on Facebook - Juni 2010 Seite 1

German Brands on Facebook - Juni 2010 Seite 2

German Brands on Facebook - Juni 2010 Seite 3

German Brands on Facebook - Juni 2010 Seite 4

Kleines Fazit zu German Brands on Facebook im Juni 2010

Was fällt auf, wenn man sich die Auflistung genauer anschaut? Dass Pringles in Deutschland derartig stark ist, überrascht doch sehr. In den Top10 tummeln sich vor allem große Marken. Das ist für mich ein klares Zeichen, welch hohen Stellenwert Facebook-Marketing in etlichen Unternehmen mittlerweile einnimmt.

Lustig ist es zu sehen, wie sich kleinere Player zwischen namhaften Brands im "Mittelfeld" tummeln. Burger King und Becks haben nur wenig mehr Fans wie zum Beispiel das Berghain in Berlin. Und erst dahinter kommen dann die Bild und IKEA (Platz 26-30).

Von McDonalds (Platz 43) will ich gar nicht erst reden. Die haben nur wenig mehr Fans wie Maria Riesch. Spannend auch, dass ein tolles auf Facebook spezialisiertes Blog wie Facebookmarketing.de (48) mehr Fans hat als zum Beispiel die FAZ, Douglas und die CDU.

Die Zahlen stammen aus der zweiten Monatshälfte des Juni 2010. Sie sind schon jetzt mit Erscheinen dieses Artikels nicht mehr aktuell. Das lässt sich leider nicht vermeiden. Aber wir arbeiten bereits an einer tagesaktuellen Variante!

Wir hoffen, dem ein oder anderen Berater, der ein oder anderen Agentur, dem ein oder anderen Markenverantwortlichen damit erneut ein interessantes PDF an die Hand zu geben, das in der täglichen Arbeit hilft. Oder auch einfach nur unterhält. Wir freuen uns über jedes konstruktive Feedback und über weitere Hinweise zu passenden Facebook-Seiten. Und: empfehlen sie es weiter!

4Jun/10Off

Zahlen zu Facebook für das Facebookmarketing: German Brands on Facebook Mai 2010 (downloadbares PDF)

Autor des Artikels: Matias Roskos

German Brands on FacebookFacebookmarketing und das geschickte Agieren in Facebook wird immer wichtiger für den Marketingmix von Brands. Das ist gut und richtig so. Auch meine Kunden fragen immer häufiger nach den Möglichkeiten, Risiken und Chancen vom Agieren im bedeutendsten Social Network weltweit. Und Kunden mögen nicht nur einen verlässlichen und glaubwürdigen Partner, sie lieben meist auch Zahlenmaterial. Darum hat sich mein kleines Team daran gemacht Brands zu suchen, die ihren Fokus auf den deutschsprachigen Markt legen, auf Facebook bereits aktiv sind (mehr als 1.000 Fans aufweisen) und diese in einer Übersicht zu erfassen. Danke an Maja Ocvirk für das Design des Brands-on-Facebook-PDF.

Zahlenmaterial rund um Facebook gibt es bereits auf anderen Plattformen. Zum Beispiel auf Facebakers.com und Insidefacebook.com. Aber ein Herausfiltern von regional interessanten Brands ist dort kaum möglich. Darum diese händische Arbeit: German Brands on Facebook.

Wir stehen noch komplett am Anfang. Darum ist diese erste Übersicht keinesfalls vollständig. Aber sie bietet einen ersten, guten Einblick, welche Brands bereits aktiv sind, seit wann und wie stark ihre Seiten sind. Jeden Monat wollen wir diese Statistik aktualisieren und erweitern. Für Hinweise zu Facebook-Seiten, die unbedingt mit rein müssen, sind wir sehr dankbar. Wir hoffen damit auch dem ein oder anderen etwas Arbeit abzunehmen und eine weitere Argumentationshilfe pro Facebook-Aktivität von Marken allen Agenturen und Beratern an die Hand zu geben. Viel Spaß und viel Erfolg!

Hier die Zahlen für den Mai 2010. Eine druckbare PDF-Version der German Brands on Facebook können sie hier herunter laden: German Brands on Facebook - Mai 2010 als druckbares PDF.

German Brands on Facebook 2010 05

German Brands on Facebook 2010 05

Ich freue mich, wenn sie dieses PDF für ihre eigene Arbeit nutzen. Sie können es gern weiter empfehlen. Kommentare und konstruktive Kritik sind jederzeit willkommen.