SocialNetworkStrategien Crowdsourcing, Communities, Communitymanagement und Social Media Marketing

5Nov/13Off

Das sechste Communitycamp – Ich sage Danke

Autor des Artikels: Matias Roskos

Ich habe mich noch nicht bedankt. Das möchte ich hiermit nachholen! Am 26./27. November 2013 fand das mittlerweile sechste Communitycamp in Berlin statt. Ich werde da immer ein wenig sentimental. Denn vor sechs Jahren habe ich es mit aus der Taufe gehoben und habe zusammen mit Frank die Location Cimdata für dieses Barcamp gewinnen können. Dort findet das Camp bis heute statt. Einfach die perfekte Location dafür.

Es war wieder ein wunderbares Wochenende, mit zahlreichen angenehmen, anregenden Gesprächen. Danke an Euch alle, die dort waren, für den großartigen Austausch über all die Themen, die uns als Communitymanager und/oder Social Media Manager bewegen. Sei es der Umgang mit beleidigenden Kommentaren, den optimalen Fotos fürs Social Web, interessanten Tools für die tägliche Arbeit und das so wichtige Monitoring. Das Socializing kam selbstverständlich nicht zu kurz.

Ich finde ja, dass das Camp nicht nur einmal im Jahr, sondern halbjährlich stattfinden sollte! Wie seht Ihr das? Sinn würde es auf jeden Fall machen. Und auch sponsorentechnisch sollte das möglich sein.

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Hier ein paar wunderbare Blogbeiträge rund um das #ccb13. Toll war's!

Ein dickes Dankeschön an die Sponsoren. Durch sie ist es möglich, dass ein solches Camp kostenlos für die Teilnehmer sein kann und es Frühstück, Mittag und Abend-Party für die Teilnehmer gibt. Danke MotorTalk, gutefrage.net, Rossmann, HolidayCheck.de, Yourfone.de, buw Digital, ubermetrics, Maloon, Gameforge, Laserline, FanpageKarma, uber, Pixoona, 247Grad, Walthers Säfte und viele mehr.

31Okt/12Off

Festgehaltene Gedanken vom Communitycamp 2012

Autor des Artikels: Matias Roskos

Danke! Danke, dass ihr das Baby erhalten und so habt wachsen lassen.

Zum nun schon fünften Mal fand das Communitycamp in Berlin statt. Und ich war zum vierten Mal wieder mit dabei. Dass es ein tolles Wochenende und ein geniales Event war, habe ich bereits drüben im Galileo GENIAL Blog geschrieben.

Hier die Geburtstagstorte, gespendet vom vom Bundesverband Communitymanagement.

Geburtstagstorte für das Communitycamp

Da ich schon gaaanz viel drüben auf Galileo GENIAL geschrieben habe, hier "nur" ein paar Gedanken, die ich für mich beim Communitycamp festgehalten habe. Als Erinnerungsfetzen, Inspiration, Gedankenstütze. Um sie nicht zu verlieren. Für den ein oder anderen Leser hier ganz sicher spannend.

Ein Dank geht an die Gesprächspartner und Session-Leiter für diese Erinnerungen und Inspirationen.

  • Die aktivsten Nutzer sind nie gute Moderatoren.
  • Gute Moderatoren müssen ausgleichend wirken können und viel Fingerspitzengefühl und diplomatisches Geschick mitbringen.
  • Die Nutzer immer als Menschen nehmen und ansprechen.
  • Meine Facebook-Community gehört mir nicht! Sie gehört Facebook.
  • Ein Benchmark-Vergleich macht immer nur Sinn in der Peergroup.
    Ein Vergleich von Mario Barth mit der Krones AG bringt "krumme" Ergebnisse. Obwohl beide einen exzellenten Social Media Job machen.
  • Meinungsführer direkt ansprechen, den direkten Dialog suchen. Auch per Telefon oder bei einem Treffen im realen Leben.
  • Auch meine Erfahrung sagt: "Genau!" - die Broken glass theory.
    Wo schon etwas kaputt gemacht wurde, wird schnell noch mehr Müll dazu geworfen.
    Für Communities bedeutet das: von Anfang an das Ausufern einer Verwahrlosung verhindern.
  • Es gibt ein virtuelles Hausrecht, das auch durchgesetzt werden darf.
  • Mal hin und wieder einen Blick auf die Maslowsche Bedürfnispyramide werfen. Trifft durchaus auch auf Communities zu.
  • Email-Adressen im Registrierungsprozess hashen, um nach Löschung eines Accounts zu wissen, ob diese Email-Adresse schon einmal angemeldet war.
  • Contentplanung für Social Media muss immer auch eine flexible Planung beinhalten.
  • Viralität auf Facebook = "Talking about" / Fananzahl
  • KPI im Social Web unterstützen das eigentliche Ziel der Social Media Arbeit. Sie sind aber nicht das Ziel selbst!

Das ein paar Notizen, die ich mir gemacht habe. Für mich keine revolutionär neuen Dinge. Aber exzellente Gedankenstützen und Dinge, an die ich mich immer wieder erinnern möchte.

Weitere Impressionen im Bild:

Anflug auf Berlin am Freitag-Abend.

Anflug auf Berlin

Yeah, es geht los! Frank eröffnet das Communitycamp 2012.

Eröffnung Communitycamp 2012

Die Sessionplanung, moderiert von Oliver. (Das mit dem Mikro fand ich aber suboptimal...)

Die öffentliche Sessionplanung beim Barcamp

Lecker Säfte von Walthers. Danke, Kirstin!

Lecker Säfte von Walthers

Lecker Kekse und Schoki gabs von Lambertz. Daumen hoch dafür.

Lecker Schoki und Kekse von Lambertz

Danone stellte zwei prall gefüllte Kühlschränke zur Verfügung. Super.

Danone beim Communitycamp

It's Partytime. Samstag-Abend im Loft.

Der Sonntagmorgen.

Das Communitycamp 2012

Müsli gabs zum Frühstück von mymuesli.de.

Müsli von mymuesli.de

Session-Plan für Tag 2.

Tagesplanung bei einem Barcamp

Wenn das Töchterchen auch mit dem Mikrofonkabel spielen möchte... Der Papa macht's ja auch.

Kabelspiele auf dem Communitycamp

Abschiedsbild Orga-Team.

Das Orga-Team des Communitycamp Berlin 2013

Dickes Danke. Und: bis nächstes Jahr.

Viel Spaß mit meinem Community-Buch:

2Nov/10Off

Meine Gedanken zum Communitycamp am vergangenen Wochenende

Autor des Artikels: Matias Roskos

Letztes Wochenende fand in Berlin das mittlerweile 3. Communitycamp statt. Das erste vor zwei Jahren hatte ich noch mit initiiert und tatkräftig mit organisiert. Diesmal habe ich das Feld lieber anderen überlassen. Die das super gemacht haben!

Ich war selbst Samstag vor Ort. Um mit einigen nun schon "alten Bekannten" aus der Social Media Welt zu plaudern. Das hat Laune gemacht! Aber auch, um zu horchen, worüber diskutiert wird in Sachen Communitys, Communitymanagement und Social Networks. Folgende Punkte sind bei mir haften geblieben.

1. Das Niveau war extrem hoch und hatte einen sehr professionellen Charakter.
Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Doch diesmal waren zahlreiche Communitymanager von starken Plattformen da, die schon über jahrelange Erfahrung verfügen. Und sie brachten sich wunderbar ein in den Sessions. Das sorgte für ein starkes Niveau in den Diskussionen.

2. Der Frauenanteil war endlich mal bei einem Barcamp in etwa so, wie er erwiesenermaßen auch im Social Web ist: hoch!
Frauen sind kommunikationsgetrieben. Und darum ist das Social Web wie gemacht für sie. Auch auf dem Communitycamp habe ich diesen Frauenanteil als sehr inspirierend und bereichernd empfunden.

3. Zahlen versus Qualität
Zahlen sind das eine. Gerade Markenverantwortliche fragen immer nach nackten Zahlen. Und auch wir bieten mit den "German Brands on Facebook" ja reines Zahlenmaterial.
Aber was in vielen Diskussionen auf dem Communitycamp von denen, die täglich mit den Menschen im Netz zu tun haben (und das sind nicht die Markenverantwortlichen), deutlich gesagt wurde, ist, dass die Qualität der Beziehungen letztendlich das Wertvolle ist. Und nicht die reinen Zahlen (Mitglieder, Follower, Liker, Leser).

Silke Schippmann von Wer-weiss-was.de (ehemals Xing und Qype) sagte in ihrem Vortrag in etwa: "Nicht nur auswerten, wieviel positive und negative Bewertungen, sondern auch Qualität der einzelnen Bewertungen super wichtig."
So ist es. Nur will das nur selten in die Köpfe der Werber, der betreuenden (alten) Agenturen, der PR- und Marketing-Chefs hinein.

Es geht darum, die Menschen auch wirklich zu erreichen. Authentisch. Mit Engagement und Herzblut. Es geht um Beziehungen und den Aufbau und Ausbau von Beziehungen. Und dann erreicht man langfristig deutlich mehr. Für die Marke und seine Produkte.
Der Beziehungsaufbau, vor allem zu sogenannten Gatekeepern, "Gurus" und Heavy Usern muss im Mittelpunkt guter Social Media Arbeit stehen.

4. Ein guter Communitymanager ist einer, der mit dem Herzen bei der Sache ist. Reines Verwalten, Beobachten, Managen reicht nicht aus um eine langfristig erfolgreiche Community aufzubauen.

5. Trolle und Störer sind immer wieder ein ernsthaftes Problem für das Funktionieren einer Community. Darauf muss man zum einen vorbereitet sein und dann auch gekonnt und geschickt damit umgehen.

6. Manchmal ist es dann auch notwendig, rechtlich, also mit einem Anwalt und über die Staatsanwaltschaft, gegen notorische Störer vorzugehen.
Es geht dabei nicht um Kritik. Die ist immer und jederzeit willkommen.
Es geht um einige wenige Ausnahmen, die tatsächlich kriminelle Energie entwickeln. Auch in Communitys. Dagegen muss man unbedingt vorgehen.

7. Der Job des Communitymanagers wird immer noch oft unterschätzt. Unternehmen denken, das könnte man nebenbei machen. Die verschiedenen Facetten, die Erfahrung und das Fingerspitzengefühl, die so enorm wichtig sind für einen guten Communitymanager, werden von den Marken-Verantwortlichen viel zu sehr unterschätzt.

8. Die vielfältigen Mehrwerte, die man gemeinsam mit seiner Community generieren kann, werden oft noch verkannt.
Bei Lokalkompass.de, einem beeindruckenden Projekt aus der WAZ-Gruppe, werden die Leser zu Lokalreportern. Anfang des Jahres gestartet, läuft es gigantisch gut. Bei Tchibo ideas, fast schon einem "Oldie", zeigt man, dass Crowdsourcing zu echten Produkten führen kann. Mit Hilfe einer eigenen Community. Und Motor-Talk zählt für mich hierzulande zu den am besten geführten Communitys. Und das nun schon über Jahre hinweg.

Crowdsourcing ist da aus meiner Sicht ein immer wichtiger werdener Faktor für die virtuelle Werschöpfung und das Erbringen echter Mehrwerte für alle. Kundennähere Produkte, marktgerechtere Dienstleistungen, Werbung die Spaß macht. Und noch vieles mehr.

Dies nur einige, wenige Stichpunkte aus meiner Sicht zum Communitycamp 2010 in Berlin. Es hat richtig richtig Spaß gemacht! Und ich freue mich schon auf das Communitycamp 2011.

Ich bin mit vielen Gedankenanstößen nachhause gegangen. Auch für den neuen Communitymanager-Kurs für die Social Media Akademie, für den ich 2011 verantwortlich zeichnen werde. Danke für den inspirierenden Input und das tolle Niveau des Camps.