SocialNetworkStrategien Crowdsourcing, Communities, Communitymanagement und Social Media Marketing

28Nov/13Off

Welche Länge sollte ein Youtube-Video haben?

Autor des Artikels: Matias Roskos

Über die perfekte Länge für ein Online-Video lässt sich vortrefflich streiten. Zuallererst sollte immer die Frage stehen, was erreicht werden soll mit diesem Video. Wie sieht das Ziel aus? Und wer gehört zur anvisierten Zielgruppe? Möchten Sie potentiellen künftigen Kunden oder Arbeitgebern zeigen, was sie in Sachen Videobearbeitung, Schnitt und Komposition auf dem Kasten haben, dürfte die Länge des Videos nur eine untergeordnete Rolle spielen. Wobei Sie dennoch nicht vergessen sollten, dass es zu einem guten Video gehört die Empfänger so zu fesseln, dass sie bis zum Ende dabei bleiben.

Lautet das Ziel jedoch möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, sich das Video anzuschauen und es mit anderen via Facebook, Twitter & Co. zu teilen, kommt es neben Titel und Vorschaubild ("sex sells") ganz entscheidend auf die Länge des Videos an. Dies belegen die Zahlen, die Socialbakers dazu zusammengetragen hat.

The first thing we noticed is that videos between 16 seconds to 120 seconds generate almost 50% of all views on YouTube. The most successful videos are almost unanimously below 2 minutes in length.

Kurz und knackig funktioniert also ziemlich gut. Wobei zu knackig - unter 15 Sekunden - auch nicht optimal zu sein scheint.

Wenn ich bedenke, dass die Nutzung digitaler Inhalte über mobile Endgeräte dramatisch zunimmt, ist diese Infografik wenig überraschend. Kurze Videos schauen sich die Menschen auch über das Smartphone schnell mal an. Wird das Video zu lang, muss dafür auf jeden Fall ein Wlan her. Und: Zeit!

Die optimale Länge für ein Youtube-Video liegt also zwischen Weiterlesen …

26Nov/13Off

Wie nutze ich Instagram und Tags sinnvoll

Autor des Artikels: Matias Roskos

Hier endlich mal ein großartiges Beispiel, wie man Instagram-Tags sinnvoll einsetzen kann, um die Fans - egal ob wie in diesem Fall Fans einer Sängerin oder aber auch einer Marke, eines TV-Formates, eines Produktes - in die Contenterstellung für eine Webseite einzubinden.

Es reicht aus, auf Instagram ein eigenes Bild mit dem Tag #KatyUnconditionally zu markieren und schon ist man dabei - auf der Unconditionally-Webseite von Katy Perry. Großartig gemacht!

katyperry

25Nov/13Off

KMU gelingt es noch nicht, die Kommunikationskanäle im Internet erfolgreich zu nutzen

Autor des Artikels: Matias Roskos

Letzte Woche stieß ich auf eine aktuelle Studie der Wirtschaftsuniversität Wien und der Universität Liechtenstein über das Marketing in Social Media. Hierbei galt der Fokus vor allem auf mittelständische Unternehmen - die KMU. Dabei wurden mehr als 400 Entscheidungsträger aus Unternehmen sämtlicher Grössen und Branchen im gesamten deutschsprachigen Raum einbezogen.

Heraus kamen interessante Rückschlüsse. Die mich allesamt nicht überraschen und sich meist mit dem von mir geschriebenen Aussagen im Buch "Social Media Communities erfolgreich nutzen" deckt. Unter anderem konnte festgestellt werden, dass bei KMU ein stärkeres Engagement zumeist am Kostenfaktor Zeit scheitert. Dieser wird unterschätzt und Aufwand falsch eingeordnet.

Ein weiterer Aspekt, der angesprochen wird, ist das Monitoring:

... zwei Drittel verfügen über keinerlei Messsystem für den Erfolg und kennen meist auch keines.

Das ist erschreckend. Überrascht aber nicht wirklich. Mit dem Kommunikationsraum Social Web wird (oft, nicht immer) noch sehr unbeholfen umgegangen. Selten agiert man hier genauso professionell, wie im eigentlichen Aufgabengebiet. Das ist schade, führt aber auch dazu, dass das Social Media Engagement oft verpufft. Ausnahmen gibt es zum Glück allerdings auch einige.

Anders ist das bei etlichen größeren Marken:

Der Einsatz von Social Media zahlt sich bisher nur für Grossunternehmen aus, und zwar für solche, die Social Media proaktiv, innovativ und mit Risikobereitschaft, das heisst «unternehmerisch», nutzen.

Bei KMU konnten hingegen keine Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg festgestellt werden. Dies könnte, so eine der Schlussfolgerungen der Autoren, an den schlechteren Rahmenbedingungen liegen, an zu geringen personellen Ressourcen für das Social Media-Marketing und einem zu geringen Know-how der Materie der Marketingverantwortlichen.

Der Schlussfolgerung kann ich mich anschließen. Das (sinnvolle und effektive) Agieren im Social Web verlangt nicht nur ein kurzes "Wir machen da schnell mal was", sondern einen zeitlichen und personellen Aufwand, der bisher noch allzu oft unterschätzt wird.

Deutlich mehr dazu in meinem Buch, welches ich explizit für mittelständische Unternehmen geschrieben habe.

21Nov/13Off

Das wissen andere über Sie – wenn diese es wollen

Autor des Artikels: Matias Roskos

Ein witziges Social Media Experiment von Jack Vale. Was sich über andere Menschen in der Nähe, die man vorher noch nie gesehen oder irgendeinen Kontakt zu ihnen hatte, wissen kann. Wenn man es darauf anlegt.

Nicht weiter schlimm. Meistens. Aber wir sollten uns dessen immer bewusst sein. Und dementsprechend verantwortungsvoll damit umgehen, was wir im Social Web von uns hinterlassen.

Gefunden via Daniel Rehn. Merci!

12Nov/13Off

Aktueller Shitstorm-Case von Kellogg’s UK

Autor des Artikels: Matias Roskos

Wer sich für aktuelle Shitstorms interessiert, für den dürfte Kellogg's UK und ein ungeschicktes Agieren auf Twitter spannend sein. Michael Müller hat den Fall auf Basic Thinking erstklassig aufbereitet.

Auszug:

Ein Beispiel. Am Wochenende setzte die britische Marketingabteilung des Knuspermultis Kellogg’s einen gutherzigen Tweet ab, der von den Followern aber alles andere als gutherzig interpretiert wurde. Dort hieß es:

Heißt übersetzt und ausformuliert: jeder Retweet wird mit einem Frühstück für ein benachteiligtes Kind (aus einer schwachen sozialen Umgebung) belohnt.

“Herzerweichend, gutmenschlich, uneingeschränkt unterstützenswert – ein Garant für RTs”, könnte sich die Social-Media-Abteilung von Kellogg’s UK möglicherweise gedacht haben. Zu blöd, dass den Followern des Müslifabrikanten die im Kern sicherlich gut gemeinte Aktion eher bitter aufstieß.

Zu Recht, bedeutet jeder ausbleibende Retweet doch offensichtlich eine leere Frühstücksschale für ein benachteiligtes Kind. Dadurch ist jeder, der den Kellogg’s-Tweet liest und nicht retweeted ebenso böse, gemein und egoistisch, wie der nach RTs gierende und beim Ausbleiben ebendieser nicht nächstenliebende Kellogg’s-Konzern.

Bitte dort weiterlesen.

3Sep/13Off

Fragen an Politiker und die Antworten – in 15 Sekunden via Instagram

Autor des Artikels: Matias Roskos

Eine extrem gelungene Idee von CNN: 15 Second Debates.

Nicht nur werden die Parteien so kurzen, knackigen Statements gezwungen, sondern gleichzeitig wird die aus meiner Sicht aktuell spannendste Social Media Plattform, Instagram, auf diese Weise verknüpft mit dem Wahlkampf in Deutschland. So werden an Politik vermutlich eher weniger interessierte Menschen erreicht. Und Statements finden neue Verbreitungswege.

Top!

CNN 15 seconds

14Jun/13Off

Zehn gute Instagram-Accounts

Autor des Artikels: Matias Roskos

Instagram besuche ich mehrmals täglich. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern weil es meist ein Genuss ist. So viele wunderbare Fotos reihen sich dort aneinander. In einer Vielfalt, wie sie ein einzelner Fotograf kaum bieten kann.

Permanent entdecke ich dort neue, interessante Menschen, die mir ihren Alltag in Russland, Kroatien, der Türkei, Ägypten, den USA oder Argentinien näher bringen. Oder die wunderschöne Aufnahmen aus den Bergen, vom Meer, Wolken, Wäldern oder Städten mit uns teilen. Auch der ein oder andere gute Joke ist darunter.

Exzellente Instagram-Accounts

Hier zehn exzellente Instagram-Accounts, die ich sehr schätze und gern weiter empfehle.

Mehmet Sert
Postet vor allem wunderschöne Aufnahmen aus der Türkei.

Instagram: Mehmet Sert

Dan Brownley
Herrliches Fotos von der Küste Britanniens. Ich liebe seine Aufnahmen.

Instagram: Dan Brownley

Pauly Vella
Viel mehr. Viel Sonne. Herrlich.

Instagram: paulyvella

Pseudodunjour Weiterlesen …

13Jun/13Off

Geniale und heiß begehrte neue Social Media Plattform: Waze

Autor des Artikels: Matias Roskos

Ist Waze noch Social Media? Ja, ganz klar. Weil die Nutzer via Internet Informationen zusammen tragen, wovon andere dann profitieren.

Waze ist eine Verkehrs-App für iPad und iPhone, die massiv auf Crowdsourcing-Mechanismen setzt. Die Community trägt live Unfälle, Staus, Blitzer und dergleichen zusammen. Dadurch ist jedes Communitymitglied informiert, wo es gerad eng werden könnte auf dem Weg zur Arbeit oder in den Urlaub.

Das sieht dann so aus:

Waze

Der tägliche Einsatz zeigt mir, wie gut die App tatsächlich funktioniert. Und die Community wächst stetig. Da ist es nicht verwunderlich, dass Google nun zugeschlagen und Waze gekauft hat. Auch Facebook soll interessiert gewesen sein.

Hier kommt also ein neuer hell leuchtender Stern am Social Web Himmel. Wobei es mehr der App-Himmel ist. Aber auch auf Waze spielt Socialising eine gewichtige Rolle.

Waze

siehe hierzu auch den guten Mashable-Artikel.

Auszug:

There aren't that many mapping software companies. Waze didn't have any real competitors. "I'm usually in sectors where there are 14,000 startups," says Scott Rafer, CEO of Lumatic, which provides mapping software for walkers, not drivers. "But in maps, you can't do it lean."

Waze currently has 110 employees. As Rafer notes, you can't do what Waze does with a staff of 15, which weeds out a lot of would-be contenders. Even with that manpower, though, you need time and, in Waze's case, a community of helpful users to get it right. "Mapping is hard to do," notes Julie Ask, a VP for Forrester Research. The other reason there are so few entrants is that many startups are petrified of competing with Google.

...

Maps are super important. Forrester's Ask says mapping software is right up there with email and a browser in terms of functionality. This didn't used to be the case, but users have been spoiled by Google's excellent Maps — and have grown to rely on them.

10Jun/13Off

Einen guten Morgen mit Instagram

Autor des Artikels: Matias Roskos

Instagram ist für mich (und für viele andere Menschen auf der ganzen Welt) zur täglichen Morgenlektüre geworden. Gibt es einen besseren Einstieg in den Tag wie mit wunderbaren Fotos in einer faszinierenden Vielfalt von Menschen wie du und ich? Instagram bietet genau diesen Fluss an Fotos. Das ist einfach nur großartig.

Hier zehn Aufnahmen, die mich heute morgen begrüßt haben. Danke an all die Menschen dort draußen, die das möglich machen.

Instagram: pseudodunjour

von pseudodunjour

Instagram: paulyvella

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6Jun/13Off

Social Media – nicht für sondern nur mit

Autor des Artikels: Matias Roskos

Social Media kann man nicht FÜR jemanden machen. Man kann es nur MIT jemanden machen. Gemeinsam. Anders wird es nicht funktionieren. Das ist meine Erfahrung aus den letzten Jahren intensive Social Media Arbeit.

Viel zu oft wollen Unternehmen die Social Media Arbeit komplett an Externe auslagern. Oder externe Berater und Agenturen wollen die Social Media Arbeit zu 100% an sich ziehen. Das wird nicht funktionieren. Dinge wie Content, Strategie, Story-Details können nur direkt aus dem Unternehmen kommen. Und auch mittelfristig gedacht ist es immer sinnvoller, wenn internes Knowhow aufgebaut wird.

Es spricht wiederum nichts dagegen, wenn sich Unternehmen sinnvoller externe Unterstützung mit ins Boot holen. Gerade im Bereich Social Media Monitoring ist es absolut sinnvoll damit eine externe Agentur zu beauftragen. Für die es aber unbedingt einen festen Ansprechpartner im Unternehmen geben muss.

Auch Coaching und Beratung gerade in der Startphase durch externe Experten macht absolut Sinn. Doch sollten alle Maßnahmen darauf abzielen intern Personen zu befähigen für das Unternehmen im Social Web zu kommunizieren.

Widerspruch gern in den Kommentaren.

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