SocialNetworkStrategien Crowdsourcing, Communities, Communitymanagement und Social Media Marketing

6Feb/130

Bitte trauen Sie sich – Unstrategisches Agieren im Social Web

Autor des Artikels: Matias Roskos

Warum nutzen Menschen Facebook, Twitter, Vine, Pinterest, Instagram & Co.? Welche Strategie steckt dahinter? Meist: gar keine!

Ist das schlimm? Nein. Überhaupt nicht. Menschen nutzen Social Media Bausteine aus den unterschiedlichsten Gründen. Dies können unter anderem diese Gründe sein:

  • Es macht Spaß.
  • Kontakt zu weit entfernt lebenden Freunden oder Verwandten
  • Freude am Fotografieren und diese Fotos mit anderen teilen
  • Schnell an Neuigkeiten aus der nahen Umgebung kommen
  • sich von Ideen, Fotos, Videos anderer inspirieren lassen
  • Kampf gegen Langeweile bei der täglichen Fahrt mit den Öffentlichen zur Arbeit
  • Hilfe und Informationen erhalten
  • Wissen und Erfahrungen weitergeben
  • Dazugehören, zu einer Gemeinschaft Gleichgesinnter (Community)
  • Auch mal was sagen wollen (und gehört werden)
  • Warum denn auch nicht?

Das nur eine exemplarische Auswahl. Menschen nutzen Social Media, weil sie es können. Und weil es einfach und unkomliziert geht. Sie würden es nicht tun, wenn es kompliziert wäre. Oder wenn es Geld kosten würde. Oder wenn es langweilig wär. Social Media macht Spaß. Dieser Aspekt darf nicht unterschätzt werden.

Social Media muss Spaß machen

Der Faktor Spaß wird aber viel zu oft unterschätzt. Wenn Firmen, Marken und Marketing-Typen versuchen ihre Werbebotschaften in die Massen hinein zu prügeln. Sie haben das Social Web noch immer nicht verstanden. Das mit der Authentizität - das ist wirklich so! Die Menschen spüren, ob man etwas wirklich gern tut und man mit dem Herzen dabei ist oder ob man nur die neue Leberwurst mit Chilli drin verkaufen muss. Darum ist es übrigens oft auch keine gute Entscheidung die Social Media Arbeit externen Agenturen zu überlassen. Social Media Sklaven tun einfach nur ihren Job. Sie lieben das Produkt aber nicht. Und können darum auch nicht im täglichen Social Media Fluss authentische Botschaften effektiv vermitteln.

Externe sind oft notwendig und auch sinnvoll. Als Hilfe. Fürs Monitoring. Für die Fleißarbeit. Oder auch helfend bei Konzeption der künftigen Social Media Arbeit. Der Kern des Agierens - der sollte direkt von den Menschen kommen, die auch für das Produkt, die Dienstleistung verantwortlich sind.

Angst vor dem Social Web?

Viele Unternehmer, Mittelständler Weiterlesen …

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4Feb/130

Was ist Vine? Nicht das, was man denken würde

Autor des Artikels: Matias Roskos

2012 war DIE am stärksten im Fokus und intensiv genutzt Social Media Plattform sicherlich Instagram. Was unter anderem mit dem Kauf durch Facebook und dem ein oder anderen Skandal rund um die Nutzungsbedingungen zu tun hatte. Aber vor allem auch mit der intensiven Nutzung durch die Community. Hinter Instagram steht eine gute Idee, eine exzellent funktionierende Smartphone-App, erstklassige Sharing-Funktionalitäten (um Viralität entstehen lassen zu können unerlässlich) und mittlerweile eine gewaltige Community, die Instagram intensiv zu nutzen weiß.

2013 könnte das Jahr von Vine werden.

Was ist Vine?

Vine? Das ist kein neuer Online-Shop für Weine, wie man im ersten Moment denken könnte. Vine ist der junge Twitter-Bruder, in dem die Nutzer Short-Videos in der Vine-Community teilen können.

We're also happy to share the news that Vine has been acquired by Twitter. Our companies share similar values and goals; like Twitter, we want to make it easier for people to come together to share and discover what's happening in the world. We also believe constraint inspires creativity, whether it's through a 140-character Tweet or a six-second video.

Although we've joined Twitter, you don't need a Twitter account to use Vine (but signing up is a little quicker if you do!). We are thrilled to be part of Twitter, and look forward to the opportunities we can pursue together in the future.

heißt es im Vine-Blog.

Das Besondere daran - und damit auch ein ganz entscheidener Unterschied zu Youtube, MyVideo & Co. - ist, dass diese Videos höchstens sechs Sekunden lang sein dürfen. Es wird das Twitter-Prinzip - "Fasse dich kurz" - konsequent übernommen.

Aber hierfür muss der Nutzer nicht sechs Sekunden ohne Unterbrechung filmen. Es ist möglich in der Aufnahme zu stoppen, wieder zu starten, stoppen, starten. So sind viele kleine Einzelszenen möglich, aus denen ein solches Short-Video besteht. Die Community beweist bereits, wie kreativ man mit dieser knappen Zeitspanne umgehen kann. Ein paar Beispiele sind im Twitter-Blog zu sehen.

Vine kommt, so wie es auch bei Instagram der Fall ist, als eine Smartphone-App daher. Aufgenommen wird direkt in der App so lange, wie man den Bildschirm berührt. Löst man den Kontakt, stoppt die Aufnahme. Dies macht wunderbare Stop-Motion-Effekte möglich. Gern würde ich einen großartigen Film, der aus vielen Einzelbildern besteht, hier zeigen. Doch da zeigen sich bereits erste gravierende Schwächen von Vine.

Bisherige Schwächen von Vine

Bisher ist das Sharing der Videos nur bedingt möglich. Es geht in einem Blog oder einer anderen Webseite nur, in dem man die eigene Twitter-Nachricht einbindet. So wie im nachfolgenden Video von mir.

Problematisch wird es aber, wenn ich das Vine-Video eines anderen Nutzers einbinden möchte. Für ein anderes Video (siehe iPhone-Screenshot) war es mir beim besten Willen nicht möglich eine Sharing-Möglichkeit zu entdecken. Auf Twitter konnte ich den Vine-Nutzer nicht finden. Und auf Vine selbst kann ich auf dem iPhone keinerlei Sharing-Möglichkeiten ausmachen. Ich kann nur andere Videos liken und kommentieren, aber nicht das Video eines anderen Nutzers auf Facebook teilen oder es tweeten. Das geht - bisher - nur beim Erstellen eines eigenen Videos. Das ist verdammt schade. Denn dieses Video ist extrem gut und sehenswert. Ich kann es noch nicht einmal verlinken. Weil ich es auf Twitter nicht ausmachen konnte. Es existiert allein auf Vine. Und ist damit wohl nur über das Smartphone aufrufbar.

StopMotion auf Vine

Auch ein ein persönliches Vine-Profil gibt es bisher nur in der Vine-App selbst, nicht aber aufrufbar über den Web-Browser am PC. Oder kennt da jemand einen Trick?

Aber auch hier dürften sich schnell neue Wege auftun. Denn es entstehen jetzt bereits die ersten Apps von anderen Firmen rund um Vine. Super! Das ist das wunderbare am Social Web und den Schnittstellen, wenn es sie denn gibt. Viele kleine, innovative Firmen bzw. Entwickler bringen eigene Apps heraus, die die Nutzung von Vine, Twitter, Facebook & Co. vereinfachen.

Wer hier gute Tipps hat: nur her damit. Mit den neuen Vine-Diensten konnte ich mich bisher noch nicht näher beschäftigen.

Mein Fazit zu Vine

Ich bin gespannt, wie Vine sich die kommenden Monate entwickeln wird. Mein persönlicher erster Eindruck ist extrem positiv. Das macht Laune. Mit den Möglichkeiten der Sechs-Sekunden-Aufnahme spielen genauso wie die vielen kreativen Ideen anderer. Für Kreative ist Vine eine traumhafte Spielwiese. Mal sehen, was der Internet-Normalnutzer daraus macht.

Und: Twitter muss und wird nachbessern. Um die Nutzung, vor allem aber die Sharing-Möglichkeiten zu verbessern. Denn gerade Sharing bedeutet zunehmende Viralität. Und durch die verbreitet sich erst eine neue, innovative App und deren Inhalte.

Danke an das Vine-Team für diese geniale Idee.

PS: Wer ist auch bereits auf Vine? Mich findet man dort unter "Matias Roskos".

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31Jan/130

Großartiger Cat-Content: alle lieben Grumpy Cat

Autor des Artikels: Matias Roskos

Herrlich, diese Katze. Grumpy Cat heißt sie. Dass Cat-Content - oder alternativ auch Dog-Content - bestens funktioniert im Social Web, weiß mittlerweile so gut wie jeder Communitymanager. Und Social Media Berater kommen in ihren Vorträgen selten ohne ein Katzenfoto oder Hunde-Video aus (mich eingeschlossen).

Nur viele Social Media Manager vergessen immer wieder einige der Quintessenzen erfolgreicher Social Media Kommunikation: Humor, Authentizität, Fairness gegenüber den Communitymitgliedern. Marketing Verar*** funktioniert in den seltensten Fällen.

"Grumpy Cat" ist ein absolutes Paradebeispiel für einen funktionierenden Social Media Case. Weil es witzig ist! Ungezwungen. Scheinbar (?) aus sich selbst heraus gewachsen. Und damit eine riesige Portion Viralität beinhaltet.

Grumpy Cat on Instagram

Ich selbst bin auf Instagram aufmerksam geworden auf diese eigentlich extrem hässliche Katze. Die Netzgemeinde schnappte sich das erste Foto dieser Katze, welches auf Reddit veröffentlicht worden war (mehr dazu in diesem Blogbeitrag). Das war vor vier Monaten. Daraus entwickelte sich ein Internet-Meme, dem man überall im Netz mittlerweile begegnet. Grumpy Cat ist Kult. Auf Instagram hat sie mittlerweile 159.000 Fans. Auf Facebook sind es auch schon über 80.000. Ebenso gibt es Grumpy Cat auf Twitter, auf Youtube sowie in einem Tumblr-Account. Und: sie hat ein eigenes Blog! Dort ist ihr eigentliches Social Media Zuhause.

Grumpy Cat Blog

Im Grumpy-Cat-Blog gibt es immer wieder Weiterlesen …

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28Jan/130

So geht Social Media

Autor des Artikels: Matias Roskos

Perfekt. Verknüpfung von Reallife, Social Media, einer starken Marke und einem Live-Event. Großartig. Mashable berichtet über das "Bud Light Hotel" anlässlich des SuperBowl in den USA: "Bud Light Starts Its Super Bowl Ad Party Early on Social Media".

Bud Light has transformed a 200-room hotel in New Orleans into Bud Light Hotel and will host EA Sports' Madden Bowl shortly after the hotel opens its doors on Jan. 31. In addition, the brand is running a contest on Facebook to find a Bud Light Hotel Facebook Correspondent. Finally, the brand will host concerts featuring Flo Rida, Pitbull and Stevie Wonder that will be broadcast on MySpace. Select performances from the shows will be broadcast on Bud Light's MySpace Page.

So setzt man Social Media perfekt ein, um Aktionen miteinander zu vernetzen und ins Social Web zu transportieren. Wann traut sich endlich mal eine starke Marke in Deutschland, so etwas umzusetzen. Ist der deutsche Markt tatsächlich zu klein für so etwas?

Bud Light Hotel

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24Jan/130

Alicia Keys und Pinterest

Autor des Artikels: Matias Roskos

Das ist einfach nur cool. Und eine geniale Option, wie man als Künstler Pinterest einsetzt.

Alicia Keys, wie so viele US-Musiker nicht ganz unbedarft in Sachen Social Web, hat beschlossen ihr Album "Girl on fire" auf Pinterest widerzuspiegeln.

"I'll admit — I'm a bit of a social media junkie and I'm so excited to move into the world of Pinterest," Keys told Mashable. "I can't wait to ... bring everyone into my creative space through pictures and vibes that express the ways in which my songs came to life."

So schaut das dann aus:

Alicia Keys auf Pinterest

Mit Bildern versucht sie dann einen Weiterlesen …

9Jan/130

Rechtliche Fallen beim Sharing – die Social Media Sharing Ampel

Autor des Artikels: Matias Roskos

Nun gab es auch die erste Abmahnung für ein Vorschaubild beim Sharing auf Facebook. Dieses Themenkomplexes hat sich Rechtsanwalt Dr. Carsten Ulbricht angenommen: Social Media Sharing Policy – Richtlinien für mehr Rechtssicherheit beim Teilen auf Facebook , Google+ & Co.

Wunderbar für Workshops oder auch Blogbeiträge wie diesen hier, hat er eine Art Social Media Sharing Ampel erstellt, an der man sich als Social Media Manager bzw. Content Manager orientieren kann:

Die Social Media Sharing Ampel

Danke, Carsten, für diese Mühen! Sehr hilfreich und gelungen.

27Dez/120

Die Social Media Highlights 2012 in einer Infografik

Autor des Artikels: Matias Roskos

Was waren die Mainstream-Social-Media-Highlights des Jahres 2012? The SEO Company hat sich zusammen mit Nowsourcing dieser Frage angenommen. Herausgekommen ist eine spannende Infografik. Auch wenn der Blick vor allem auf den englischsprachigen Markt gelenkt wird, zeigt die Infografik dennoch wunderbar Hypes und Trends des abgelaufenen Jahres.

The State of Social Media 2012 by The SEO Company
The State of Social Media 2012 by The SEO Company

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19Nov/122

Die neuen Instagram-Seiten

Autor des Artikels: Matias Roskos

Wie gefallen Ihnen die neuen Instagram-Profilseiten? Ich finde sie extrem schick. So kann man endlich auch auf einem Desktop-Rechner - und nicht "nur" auf einem Smartphone - die Profile der Leute sich anschauen, denen man auf Instagram folgt. Endlich.

Danke Instagram.

Matias Roskos auf Instagram

Hier geht es zu meinem Instagram-Profil.

8Nov/120

Wunderbare Bilder, Dank Social Web

Autor des Artikels: Matias Roskos

Solche Bilder würde es nicht geben, wenn... Falsch! Solche Bilder würde es schon geben, wenn. Aber: wir würden sie nicht sehen, wenn es keine Social Media Plattformen gäbe.

Und mit "solchen Bildern" meine ich nicht allein Aufnahmen wie in diesem Video, sondern so viel mehr.

Für mich ist das Social Web in erster Linie eine unglaubliche Bereicherung und eine großartige Möglichkeit mit allen möglichen Menschen in Kontakt zu bleiben. Egal wo sie leben, ob sie auf Reisen sind oder zu welcher Uhrzeit sie online gehen. Und dann diese Bilder und Videos...

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7Nov/120

Shitstorm genial erklärt

Autor des Artikels: Matias Roskos

Besser kann man nicht erklären, was ein Shitstorm ist. Und wie man agieren muss, wenn es einen selbst trifft. Galileo hat dazu diese Woche im Rahmen der Social-Network-Woche einen recht aufwendigen Beitrag gemacht, in dem sie wunderbar anschaulich erklären, was ein Shitstorm ist. Als Social Media Fachmann wurde auf meine Anregung hin Mirko Lange mit ins Boot geholt, der klasse erklärt, was zu tun ist bei einem Shitstorm.

Das Video findet sich auf der Galileo-Webseite: "Die Macht des Shitstorms". Es lohnt sich. Klasse Job von den Kollegen in der Galileo-Redaktion. Für jeden verständlich erklärt, ohne dabei langweilig oder oberflächlich zu sein.

Shitstorm - erklärt auf Galileo