Erfolgreich auf Instagram mit Hashtags
Autor des Artikels: Matias RoskosInstagram wächst und wächst. Doch wie funktioniert die Viralität auf der führenden Social Web Plattform für Fotos? Warum ist Instagram so erfolgreich?
Zuerst einmal liegt der Kern des Erfolges von Instagram darin, dass das Projekt als reine iPhone-App gestartet ist. Das Kernwachstum erfolgte allein über die mobile Welt. Sicherlich ein Vorbild für viele andere Startups. Der immense Erfolg von Instagram ohne Webseite (die es mittlerweile allerdings gibt) zeigte Plattformen wie zum Beispiel Facebook auf, wie wichtig der Bereich des mobilen Netzes geworden ist. Immer mehr Menschen surfen immer länger und immer öfter mit ihrem Smartphone im Netz. Davon profitierte Instagram massiv und wuchs parallel zur mobilen Internet-Nutzung.
Zum anderen spielen Hashtags eine große Rolle auf Instagram. Diese Raute-Symbolik wurde erfolgreich von Twitter kopiert und hilft sich in der gewaltigen Bilder-Fülle zurecht zu finden.
Jeder Nutzer kann seine Bilder unkompliziert und ganz direkt auf Instagram hochladen und sie dabei mit so vielen Hashtags versehen wie er möchte. Gleichzeitig kann er dabei einstellen, dass die Bilder parallel auch auf Twitter, Facebook, Tumblr, Flickr und Foursquare platziert werden. Alles mit wenigen Klicks machbar. Die exzellente Usability ist ein weiterer Grund für den Erfolg von Instagram.
Der Erfolg von Instagram-Fotos
Wichtig für den "Erfolg" von Bildern auf Instagram ist zum einen natürlich das eigene Netzwerk. Wieviele Follower habe ich? Sind diese besonders Like- und Kommentar-freudig? Aber auch das Sharing auf Facebook und Twitter sollte man bei der Nutzung von Instagram nicht unterschätzen. Auch wenn ein Instagram-Bild dort weiterwandert ist das meist durchaus im Sinne des Fotografen.
Ein weiteres "Erfolgsgeheimnis" von Instagram-Bildern sind die Hashtags. Viele filtern ganz bewusst nach bestimmten Hashtags. Außerdem können Bilder so leichter gefunden bzw. zugeordnet werden. Ich selbst tagge beispielsweise meine zahlreichen Bilder aus Garmisch-Partenkirchen mit #gapa und #garmisch oder auch #alps. In der Hoffnung, dass die Tourismusbehörde irgendwann einmal auf die sinnvolle Idee kommt, Bilder von Touristen und Einheimischen, die diese Region lieben und Instagram nutzen, für das Destination-Marketing zu nutzen. Doch noch ist man dort nicht so weit.
Hashtags machen also Sinn. Weil dadurch andere Nutzer schneller auf relevante Bilder stoßen. Und weil wiederum Markenverantwortliche so auf eine reichhaltige Sammlung von Bildern ganz gezielt zugreifen können.
Hashtag-Charts für Instagram
Hilfreich bei der Analyse von Hashtags ist die Webseite Hashtagig.com. Hier kann man die aktuell gefragtesten Hashtags sehen und sich dazu den Trend des Hashtags anschauen. Über die Suche können eigene Hashtags getestet werden. Das kann dann hin und wieder gerade mit Blick auf deutsche Schlagworte hin und wieder ein wenig ernüchternd sein, was die reinen Zahlen angeht. Die Instagram-API spuckt da anscheinend Null-Werte aus. Zu sehen sind aber durchaus Fotos. Hier funktioniert die API noch nicht optimal ganz offensichtlich
Trotzdem. Es ist interessant zu sehen, welche Hashtags viele Bilder auf sich vereinen. Doch oft ist gerade die Nische spannender, um passende Likes, Fans und Kommentare zu bekommen. Darum rate ich jedem, sich nicht allein an den populärsten Hashtags zu orientieren. Zumal man dort auch schnell untergehen kann in der Fülle von Fotos zu Schlagworten wie #Love, #instagood, #Me oder #Cute. Wie ich es in meinem Buch so ausdrücklich betont habe: Ausprobieren lohnt sich! Unbedingt eigene Erfahrungen sammeln. Das gilt nicht nur für das Agieren im Social Web ganz allgemein, sondern speziell auch für Instagram und die richtigen Hashtags.
Hierbei kann man auch auf etliche witzige Hashtags stoßen. Oder hätten Sie gedacht, dass #HotCheetosWithCheese über 2.000 Fotos ausspuckt? Oder sich unter #mountains 2,6 Millionen Instagram-Bilder finden? #NailArt liefert 3,9 Millionen Bilder, #nailartoohlala 182.000 und #nailartwow 93.170. Und so findet sich für so gut wie jede Nische zahlreicher Content auf Instagram.
Für den deutschen Markt ist mir bisher keine Analyse-Plattform bekannt, die Instagram mit im Angebot hat. Vielleicht wär das ja ein Punkt für die hochgeschätzten Kollegen von Fanpage Karma für die kommenden Monate. Instagram wird auch für Marken immer spannender. Und diverse Analyse-Möglichkeiten sind sicherlich gefragt. Zumindest das, was bisher machbar ist. Denn noch stellt Instagram wohl nicht allzu viele Daten für externe Analyse-Zwecke zur Verfügung.
Bei Hashtagig.com fehlt mir zum Beispiel die Möglichkeit einen vordefinierten Zeitraum (1.1. - 30.3. 2013) anzuschauen oder unterschiedliche Hashtags miteinander zu vergleichen. Oder auch die Performance eines Instagram-Accounts analysieren zu können. Da dürfte der Ball aber wiederum vermutlich bei Instagram liegen, die Zugriff auf die Account-Daten erlauben müssten. Dennoch, ein wenig geht ganz offensichtlich bereits in Sachen Analyse Hashtags.
In diesem Sinne: viel Spaß auf Instagram und beim Verschlagworten mit Hilfe von Hashtags.
Wer mir auf Instagram folgen möchte - ich freue mich.
Rückblick auf die re:publica 2013 – Es war grandios
Autor des Artikels: Matias RoskosAus und vorbei. Die re:publica 2013. Toll war es. Richtig richtig gut. Endlich wieder die Wurzeln des Social Web in Deutschland erspüren. Ganz nah dran am Puls. Herrlich.
Es tut gut mal wieder "altbekannte Gesichter" zu treffen und mit ihnen zu plaudern. Aber auch neue Gesichter endlich einmal zu sehen, nachdem man sich nur zig Male virtuell über den Weg gelaufen ist. Das macht Spaß. Und zeigt, was das Social Web in erster Linie ausmacht: Kommunikation von Menschen miteinander. Hier wird es gelebt. Draußen auf dem Hof oder im Weiterlesen …
Twitter auf dem Weg zum digitalen TV-Sender – die Comedy-Show via Hashtag
Autor des Artikels: Matias RoskosTwitter als Fernsehsender 2.0? Bisher kaum vorstellbar. Mit Vine ist Twitter bereits einen Schritt Richtung Online-Video gegangen. Nun folgt diese Woche ein weiterer, sehr spannender Schritt. Zusammen mit Comedy Central (die zum Viacom-Konzern gehören) veranstaltet Twitter ein fünftägiges Comedy-Festival. Start war gestern, am 29. April.
Doch dieses Festival ist ganz anders als andere Festivals. Es findet rein online statt. Nur der Hashtag #ComedyFest verbindet alle Jokes miteinander. Zu einem ComedyFest.
Eine wunderbare Idee. Die einmal mehr zeigt, was im Social Web möglich ist, wenn man der Kreativität auch mal die Chancen lässt sich zu entfalten. Ich bin mir sicher, dass Weiterlesen …
Knickstagram ist eines der coolsten Social Web Projekte der letzten Monate
Autor des Artikels: Matias RoskosAuf Knickstagram sammeln die New York Knicks, eines der besten Basketball-Teams der NBA, die Instagram-Fotos ihrer Fans. Hierfür erfassen Sie alle Fotos mit den Hashtags #knickstape und #knicks und platzieren die besten davon dann auf einer Wall auf der Knickstape-Microsite. Das Engagement der Fans wird auf diese Weise belohnt. Klasse!
Schade, dass es nicht möglich ist über die Fotos auf die Instagram-Platzierung zu kommen, um dann auf Instagram dieses Foto zu liken oder gar dem Fotografen zu folgen. Links sind leider nicht mit eingebunden.
Top auf Twitter – Top25 in einer Infografik
Autor des Artikels: Matias RoskosEs gibt nicht nur Facebook! Hier mal eine interessante Infografik zu den erfolgreichsten Marken auf Twitter.
Ovomaltine, ich find Euch cool – wunderbare Bloggeraktion
Autor des Artikels: Matias RoskosDas hier brachte mir neulich der Postboote. DIESE Überraschung ist dem Ovomaltine-Team und der Agentur Achtung! aus Hamburg gelungen.
Dazu muss man wissen, dass ich Ovomaltine liebe. Seitdem ich sie irgendwann Mitte der Neunziger in meinem ersten Ski-Urlaub in Saas-Fee vorgesetzt bekam. Auf einer Baude:
Ich: "Ich hätte gern eine heiße Schoki."
Kellner: "Dös ham wa nich. Aber isch kann ihna a Ovo bringen!"
Ich: "Öhm. A Ovo. Öhm... *kopfkratz*... Na dann nehm ich das."
Und es kam meine erste Ovomaltine. Verdammt! War DAS lecker. Und seitdem trinke ich, vor allem im Skiurlaub, bevorzugt Ovomaltine statt einer normalen Schoki. Ist einfach verdammt lecker.
Und dann diese Überraschung hier. Das war da alles drin:

Die Schokolade kannte ich schon. Hat mir meine Frau zu Ostern geschenkt. :)
Den Rest aber kannte ich noch nicht. Die Kekse sind saugut! Bitte mehr davon. Alles andere wird die kommenden Tage verputzt. Ein dickes dickes Dankeschön an das Ovomaltine-Team.
Warum Blogger-Relations so wichtig sind
Aber ich fand diese Aktion mit dem beiliegenden Dankesbrief...
Hallo Matias,
wir möchten Dir einfach mal Danke sagen. Danke, für deine kuriosen Facebook-Fälle, die Du auf socialnetworkstrategien.de veröffentlichst. Danke, für Deine Tipps zum Social Media Marketing und Community Management. Und Danke für Deine Ausdauer und Energie. Damit wir künftig nicht auf Deine wertvollen Tipps verzichten müssen, schicken wir Dir ein Ovomaltine-Paket.
... nicht nur so extrem gut, weil ich Ovomaltine tatsächlich liebe. Sondern auch aus professioneller Weiterlesen …
Grumpy Cat der Star der diesjährigen SXSWi
Autor des Artikels: Matias RoskosIch gebe es unumwunden zu: ich bin ein riesen Grumpy Cat Fan! Ich berichtete ja bereits Ende Januar über diesen Social Media Hype um die mürrisch dreinblickende Katze.
Nun hatte Grumpy Cat ihren ersten Live-Auftritt auf einer großen Bühne. Sie war zu Gast auf einer der größten Tech-Messen der USA, der SXSWi (South by South West Interactive) und wurde dort zum Star des Events, wie nachfolgende Infografik zeigt.
Mashable schreibt sogar Grumpy Cat Crowned Queen of Social. Tja - Cat Content funktioniert!
Danke an meltwater buzz für die Grafik.
Coole Infografik für den Tourismus
Autor des Artikels: Matias RoskosStefanie Bamberg hat sich einmal des Themas Online-Reisemarkt angenommen. Herausgekommen ist eine tolle Infografik, die das Thema übersichtlicher Weiterlesen …
1 Million Likes für ein Galileo-Bild auf Facebook – Es war nicht unschaffbar
Autor des Artikels: Matias RoskosGlückwunsch Kollegen. 1 Million Likes. Geschafft.
Ganz ehrlich: ich hätte es nicht gedacht. Aber: Warum nicht probieren? Das war meine Meinung. Und es hat sich gelohnt. Denn es hat funktioniert. Natürlich auch Dank der TV-Unterstützung. Ich finde es gut und richtig, wenn TV und Social Web so ineinander greifen.
Das Bild wurde übrigens nicht nur 1.000.000 Mal geliked, sondern auch über 117.000 Mal auf Facebook geteilt. Viral also ein großer Erfolg. Das konnte allerdings auch nur funktionieren, weil die Idee witzig ist. Viele wollen ganz offensichtlich Stefan Gödde im Darth-Vader-Outfit moderieren sehen. Humor spielt eine wesentliche Rolle für den Erfolg von Social Media Konzepten.
Glückwunsch, Galileo! Und viel Spaß mit Stefan Gödde im Darth-Vader-Kostüm. Schön, dass er diesen Spaß mitmacht.
Nachtrag:
Die Sendung kam bei den Galileo-Fans extrem gut an. Und die Galileo-Mannschaft hatte ihren Spaß:
Und hier das Danke-Bild des Teams:
Hereingeschaut in einen Live-Shitstorm – Amazon.de auf Facebook
Autor des Artikels: Matias RoskosWer mal sehen möchte, wie ein Shitstorm in live aussieht, der kann ganz aktuell auf die Facebook-Seite von Amazon schauen. Nach dem für Amazon Deutschland ganz und gar nicht erfreulichen ARD-Beitrag geht dort jetzt die Post ab.
In der Nacht gab es keinerlei Reaktion von Amazon. Auch die Facebook-Seite war ohne Einschränkungen nutzbar. Obwohl man wusste, dass dieser TV-Beitrag kommt. Mit dem Shitstorm war also zu rechnen. Mal sehen, wann Amazon die Seite für Kommentare schließt bzw. wie reagiert wird vom Communitymanagement.
Was ein Shitstorm ist, wird hier bestens erklärt.
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Mehr zum Thema Shitstorm unter anderem HIER. Und auch in einem eigenen Kapitel in meinem Buch "Social Media Communities erfolgreich nutzen".
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An Crowdsourcing-Mechanismen Interessierte, bitte hier nach "Crowdsourcing" suchen oder meine Artikel-Serie auf "Create or die" konsumieren.
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