SocialNetworkStrategien Crowdsourcing, Communities, Communitymanagement und Social Media Marketing

16Jan/14Off

Dein Daumen gratuliert gestartet – Hashtag-Aktion von Galileo als Geschenk für Facebook

Autor des Artikels: Matias Roskos

Falls der ein oder andere sich gewundert hat, warum ich hier in den letzten Wochen so wenig geschrieben habe, dann hängt das mit neuen beruflichen Aufgaben zusammen. Unter anderem mit "Dein Daumen gratuliert".

Diese auf dem Hashtag #deinDaumen basierende Aktion hat zum Ziel, Facebook zum 10. Geburtstag am 4. Februar 10.000 Selfies mit Daumen hoch virtuell überreichen zu können. Jeder kann via Facebook, Instagram oder Twitter mitmachen, in dem er ein (oder mehrere) Selfie von sich macht mit Daumen hoch, dieses Bild in seinem Profil hochlädt (wobei das Bild auf Facebook als öffentlich gepostet werden muss) und es mit dem Hashtag #deinDaumen versieht. Nur dann können wir es finden und einbinden.

Dein Daumen gratuliert

Nach dem ersten Weiterlesen …

16Dez/13Off

Youtube – ein Überblick über das Wachsen der wichtigsten Kanäle

Autor des Artikels: Matias Roskos

Bertram Gugel hat sich intensiv die deutschen Youtube-Kanäle angeschaut und eine sehr lesenswerte Analyse ins Netz gestellt, die ich jedem an Reichweite und Videocontent Interessiertem nur ans Herz legen kann.

Ein kurzer Auszug:

Betrachtet man die Abrufe der letzten Woche ergibt sich die folgende Topliste:

Die großen deutschen Kanäle erreichen zwischen 3 und 11 Millionen Videoabrufe pro Woche. Interessanterweise bleiben dabei die Top 5 über längere Zeit relativ stabil. Lediglich im Bereich 6-10 ist etwas Bewegung. Auch bei diesen Top 10 zeigt sich wieder die YouTube-typische Verteilung der Kanäle auf die Genres Musik (aggroTV, kontor, BUSHIDO & majesticcasual), Gaming (Gronkh, SarazarLP, PietSmittie & Geilkind) und YouTuber (Y-Titty & LeFloid). Die Verteilung der Abrufe auf diese drei Gernes in den Top 10 bleibt dabei über längere Zeit sehr konstant...

Mehr interessante Zahlen gibt es im Blogbeitrag "YouTube Deutschland: Ein Überblick der Top YouTuber". Danke, Bertram, für diese Arbeit und die interessanten Einblicke.

13Dez/13Off

Instagram Direct ist da

Autor des Artikels: Matias Roskos

Der Trend des Jahres 2013 war für mich die Nutzung mobiler Endgeräte für private Kommunikation. Weniger Öffentlichkeit ala Facebook und Twitter, mehr 1:1-Kommunikation via WhatsApp, Line oder SnapChat. Das gute alte SMS-Prinzip.

Dem trägt Instagram (und damit indirekt auch Facebook) Rechnung und führt Instagram Direct ein. Ein guter Schritt, um SnapChat & Co. nicht das Feld zu überlassen.

Mehr dazu unter anderem auch beim PR-Blogger Klaus Eck.

12Dez/13Off

Livestream Instagram Event

Autor des Artikels: Matias Roskos

Instagram hat zu einem Live-Event eingeladen. Hier geht es zum Livestream. Ich bin gespannt.

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9Dez/13Off

Extrem erfolgreich auf Twitter

Autor des Artikels: Matias Roskos

Hierzulande wird Twitter noch immer stark unterschätzt. Doch der Kurznachrichten-Kanal wächst auch in Deutschland, vor allem bei der Nutzung durch die Unter-20jährigen. Wie extrem erfolgreich man in Sachen Reichweite auf Twitter sein kann, zeigt die nachfolgende Grafik mit den prominentesten Twitter-Prominenten.

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Danke an Statista für diese Infografik.

28Nov/13Off

Welche Länge sollte ein Youtube-Video haben?

Autor des Artikels: Matias Roskos

Über die perfekte Länge für ein Online-Video lässt sich vortrefflich streiten. Zuallererst sollte immer die Frage stehen, was erreicht werden soll mit diesem Video. Wie sieht das Ziel aus? Und wer gehört zur anvisierten Zielgruppe? Möchten Sie potentiellen künftigen Kunden oder Arbeitgebern zeigen, was sie in Sachen Videobearbeitung, Schnitt und Komposition auf dem Kasten haben, dürfte die Länge des Videos nur eine untergeordnete Rolle spielen. Wobei Sie dennoch nicht vergessen sollten, dass es zu einem guten Video gehört die Empfänger so zu fesseln, dass sie bis zum Ende dabei bleiben.

Lautet das Ziel jedoch möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, sich das Video anzuschauen und es mit anderen via Facebook, Twitter & Co. zu teilen, kommt es neben Titel und Vorschaubild ("sex sells") ganz entscheidend auf die Länge des Videos an. Dies belegen die Zahlen, die Socialbakers dazu zusammengetragen hat.

The first thing we noticed is that videos between 16 seconds to 120 seconds generate almost 50% of all views on YouTube. The most successful videos are almost unanimously below 2 minutes in length.

Kurz und knackig funktioniert also ziemlich gut. Wobei zu knackig - unter 15 Sekunden - auch nicht optimal zu sein scheint.

Wenn ich bedenke, dass die Nutzung digitaler Inhalte über mobile Endgeräte dramatisch zunimmt, ist diese Infografik wenig überraschend. Kurze Videos schauen sich die Menschen auch über das Smartphone schnell mal an. Wird das Video zu lang, muss dafür auf jeden Fall ein Wlan her. Und: Zeit!

Die optimale Länge für ein Youtube-Video liegt also zwischen Weiterlesen …

26Nov/13Off

Wie nutze ich Instagram und Tags sinnvoll

Autor des Artikels: Matias Roskos

Hier endlich mal ein großartiges Beispiel, wie man Instagram-Tags sinnvoll einsetzen kann, um die Fans - egal ob wie in diesem Fall Fans einer Sängerin oder aber auch einer Marke, eines TV-Formates, eines Produktes - in die Contenterstellung für eine Webseite einzubinden.

Es reicht aus, auf Instagram ein eigenes Bild mit dem Tag #KatyUnconditionally zu markieren und schon ist man dabei - auf der Unconditionally-Webseite von Katy Perry. Großartig gemacht!

katyperry

25Nov/13Off

KMU gelingt es noch nicht, die Kommunikationskanäle im Internet erfolgreich zu nutzen

Autor des Artikels: Matias Roskos

Letzte Woche stieß ich auf eine aktuelle Studie der Wirtschaftsuniversität Wien und der Universität Liechtenstein über das Marketing in Social Media. Hierbei galt der Fokus vor allem auf mittelständische Unternehmen - die KMU. Dabei wurden mehr als 400 Entscheidungsträger aus Unternehmen sämtlicher Grössen und Branchen im gesamten deutschsprachigen Raum einbezogen.

Heraus kamen interessante Rückschlüsse. Die mich allesamt nicht überraschen und sich meist mit dem von mir geschriebenen Aussagen im Buch "Social Media Communities erfolgreich nutzen" deckt. Unter anderem konnte festgestellt werden, dass bei KMU ein stärkeres Engagement zumeist am Kostenfaktor Zeit scheitert. Dieser wird unterschätzt und Aufwand falsch eingeordnet.

Ein weiterer Aspekt, der angesprochen wird, ist das Monitoring:

... zwei Drittel verfügen über keinerlei Messsystem für den Erfolg und kennen meist auch keines.

Das ist erschreckend. Überrascht aber nicht wirklich. Mit dem Kommunikationsraum Social Web wird (oft, nicht immer) noch sehr unbeholfen umgegangen. Selten agiert man hier genauso professionell, wie im eigentlichen Aufgabengebiet. Das ist schade, führt aber auch dazu, dass das Social Media Engagement oft verpufft. Ausnahmen gibt es zum Glück allerdings auch einige.

Anders ist das bei etlichen größeren Marken:

Der Einsatz von Social Media zahlt sich bisher nur für Grossunternehmen aus, und zwar für solche, die Social Media proaktiv, innovativ und mit Risikobereitschaft, das heisst «unternehmerisch», nutzen.

Bei KMU konnten hingegen keine Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg festgestellt werden. Dies könnte, so eine der Schlussfolgerungen der Autoren, an den schlechteren Rahmenbedingungen liegen, an zu geringen personellen Ressourcen für das Social Media-Marketing und einem zu geringen Know-how der Materie der Marketingverantwortlichen.

Der Schlussfolgerung kann ich mich anschließen. Das (sinnvolle und effektive) Agieren im Social Web verlangt nicht nur ein kurzes "Wir machen da schnell mal was", sondern einen zeitlichen und personellen Aufwand, der bisher noch allzu oft unterschätzt wird.

Deutlich mehr dazu in meinem Buch, welches ich explizit für mittelständische Unternehmen geschrieben habe.

21Nov/13Off

Das wissen andere über Sie – wenn diese es wollen

Autor des Artikels: Matias Roskos

Ein witziges Social Media Experiment von Jack Vale. Was sich über andere Menschen in der Nähe, die man vorher noch nie gesehen oder irgendeinen Kontakt zu ihnen hatte, wissen kann. Wenn man es darauf anlegt.

Nicht weiter schlimm. Meistens. Aber wir sollten uns dessen immer bewusst sein. Und dementsprechend verantwortungsvoll damit umgehen, was wir im Social Web von uns hinterlassen.

Gefunden via Daniel Rehn. Merci!

12Nov/13Off

Aktueller Shitstorm-Case von Kellogg’s UK

Autor des Artikels: Matias Roskos

Wer sich für aktuelle Shitstorms interessiert, für den dürfte Kellogg's UK und ein ungeschicktes Agieren auf Twitter spannend sein. Michael Müller hat den Fall auf Basic Thinking erstklassig aufbereitet.

Auszug:

Ein Beispiel. Am Wochenende setzte die britische Marketingabteilung des Knuspermultis Kellogg’s einen gutherzigen Tweet ab, der von den Followern aber alles andere als gutherzig interpretiert wurde. Dort hieß es:

Heißt übersetzt und ausformuliert: jeder Retweet wird mit einem Frühstück für ein benachteiligtes Kind (aus einer schwachen sozialen Umgebung) belohnt.

“Herzerweichend, gutmenschlich, uneingeschränkt unterstützenswert – ein Garant für RTs”, könnte sich die Social-Media-Abteilung von Kellogg’s UK möglicherweise gedacht haben. Zu blöd, dass den Followern des Müslifabrikanten die im Kern sicherlich gut gemeinte Aktion eher bitter aufstieß.

Zu Recht, bedeutet jeder ausbleibende Retweet doch offensichtlich eine leere Frühstücksschale für ein benachteiligtes Kind. Dadurch ist jeder, der den Kellogg’s-Tweet liest und nicht retweeted ebenso böse, gemein und egoistisch, wie der nach RTs gierende und beim Ausbleiben ebendieser nicht nächstenliebende Kellogg’s-Konzern.

Bitte dort weiterlesen.