Archiv für die 'PR und Social Networks' Kategorie

David Cameron und Mark Zuckerberg auf Youtube

Die neue britische Regierung will verstärkt Facebook nutzen. Weil dort die Menschen sind. Weil dort Engagement in vielen Bereichen stattfindet. Ein richtiger Schritt. Wobei man erst einmal abwarten muss, was dies konkret bedeutet oder das nur reines PR-Getrommel ist.

Dennoch: der Schritt und die Message sind richtig. Die Menschen wollen mitbestimmen. Sie werden mitbestimmen. Mehr und schneller und intensiver als in der Vergangenheit. Das Social Web bietet dafür ideale Rahmenbedingungen und technische Ressourcen. Und warum sollen Menschen nicht in ein paar Jahren nicht mehr nur alle vier oder fünf Jahren Parteien oder Präsidenten wählen, sondern ganz direkt via Internet über Gesetzes-Vorlagen abstimmen. Ähnlich dem Prinzip der Volksentscheide. Direkte Bürgerbeteiligung. In der Kommunalpolitik, in der Schulpolitik, im Bereich Kultur und in vielen anderen Bereichen.

Hier das kurze Gespräch zwischen David Cameron, Premier Minister von Großbritannien und Mark Zuckerberg, dem Gründer von Facebook.

Erstellt am Mittwoch 14. Juli 2010
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Lady Gaga ist Misses Facebook

Es soll hier nicht darum gehen, ob ich Lady Gaga cool finde oder ob sie als Leser dieses Artikels ihre Musik mögen. Sie ist extrem erfolgreich, so wie Madonna in den 80ern und Britney Spears in den 90ern. Fakt.

Was hier interessieren soll ist die Tatsache, dass sie der erste (lebende) Mensch weltweit ist, dem es gelungen ist auf Facebook mehr als 10 Millionen – noch einmal in Worten: ZEHN MILLIONEN – Fans auf sich zu vereinigen. Sie hat dies sogar vor Barack Obama geschafft. Davor ziehe ich den Hut. Nur einer hat noch mehr Fans auf Facebook: Michael Jackson.

Dies zeigt wieder einmal, wieviel Menschen auf Facebook aktiv sind. Die Menschen fühlen sich wohl auf Facebook. Sie outen sich als Fans und werden zu freiwilligen Markenbotschaftern. Wer als Nutzer das nicht mag, klickt einfach auf eine Schaltfläche und prompt ist er schon kein Fan mehr und hat wieder seine Ruhe. Und die Marken, Künstler, Organisationen, die ungeschickt agieren und das notwendige Fingerspitzengefühl im Umgang mit der Community vermissen lassen, werden mittelfristig keinen Erfolg haben. Denn die Menschen werden die Freundschaft ganz schnell wieder kündigen.

Nicht so bei Lady Gaga. Es ist klar, dass ein Star wie sie eine solche Facebook-Seite nicht mehr allein pflegen kann. Hierfür ist ein Team verantwortlich, dass zumeist dem Marketing zugeordnet ist. Dieses arbeitet im Idealfall eng mit dem Künstler zusammen. Das ist aus meiner Sicht vollkommen okay. Man sucht sich als Künstler, Sportler oder auch als Brand immer professionelle Partner für einzelne Aufgabengebiete. So auch für den Bereich Social Media. Nur muss man höllisch aufpassen, dass das glaubwürdige Auftreten darunter nicht leidet. Denn nichts ist so wertvoll im Social Web wie Authenzität.

Was ich an der Seite von Lady Gaga so stark fand, war ihre Reaktion auf das Durchbrechen der 10-Millionen-Schallmauer. Was ist der einfachste und beste Weg um sich bei seinen Fans dafür zu bedanken? Bitteschön. So macht man es:

Über 11.000 Kommentare und über 50.000 “i like”. Hat diese Videobotschaft mittlerweile. Wow. (Hier geht es direkt zum Video auf Facebook.)

Klasse. Damit ist klar – sie selbst hat es mitbekommen, wie schnell und wie stark ihre Facebook-Fangemeinde wächst. Nicht irgendeine Marketing-Praktikantin sagt im Namen der Sängerin artig Danke. Nein, es ist Lady Gaga selbst.

Großartig. So etwas lieben die Fans. Und ich finde solch eine Reaktion genial. Kein Wunder, dass die Frau so erfolgreich ist. Sie weiß, wie man’s macht.

Erstellt am Dienstag 13. Juli 2010
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Und nochmal Youtube-Liebe: Heul doch nicht Argentinien!

Dass ich ein immer größerer Youtube-Fan bin, hat man vielleicht schon mitbekommen. Die Inhalte dort werden immer abwechslungsreicher und besser. Youtube entwickelt sich in eine sehr spannende und gute Richtung. Google im Hintergrund macht einen guten Job.

Und weils gestern einfach zu schön war, hier die aktuelle Hymne auf den Sieg Deutschlands gegen Argentinien. So schnell kann Youtube sein. Dieser Song wird garantiert ein absoluter Youtube-Hit.

Erstellt am Sonntag 4. Juli 2010
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10 Faktoren für den Erfolg einer Facebook-Seite: 2.000 Fans in 2 Monaten am Beispiel von McFit

Neulich hatte ich ja bereits den neuen Social Media Verantwortlichen bei McFit interviewt und ihn über die gelungene Blogger-Aktion mit Caschy befragt.

Seit Mai 2010 hat McFit nun auch eine eigene, zentrale Facebook-Fanpage. Und es ist Timo Maier gelungen innerhalb von sechs Wochen bereits über 2.000 Fans dort zu versammeln. Manch einer wird jetzt sagen “keine Kunst bei so einem großen Mittelständler“. Und: ja – sie haben über 800.000 Mitglieder in der Kundenkartei (Quelle: Wikipedia). Dennoch zeigt auch dieses Beispiel, was für Möglichkeiten in Facebook stecken und wie schnell man wachsen kann, wenn man einige Dinge beachtet und die Rahmenbedingungen stimmen. Viele Mittelständler haben noch enorme Probleme ihre vorhandenen Kundenkontakte sinnvoll ins Social Web zu übertragen und daraus dann auch echte Mehrwerte für alle Seiten zu generieren. Denn darauf kommt es aus meiner Sicht letztendlich an. Eine Facebook-Seite um der Facebook-Seite Willen ist eine sinnlose Facebookseite.

offizielle Facebook-Seite von McFit, gestartet im Mai 2010

Timo Maier von McFit hat mir verraten, worin er die Erfolgsfaktoren für das rapide Wachstum sieht. Bitteschön – Fanaggregation durch:

  • Nutzung des McFit-Mitarbeiternetzwerks auf Facebook
  • Kontaktaufnahme zu den Gründern der größten McFit-Gruppen auf Facebook
  • Aufbau Info-Newsletter für Gruppen-Admins mit Bitte um Ankündigungen neuer Aktionen, Events, Content und der Fanpage
  • Ankündigung auf allen bestehenden Social Media Kanälen von McFit wie Youtube und Twitter
  • Artikel im Mitglieder-Newsletter
    Timo Maier: “Dies hatte den größten Schub zur Folge: 850 Fans in 24 Std.!”
  • aktive, “gelebte” Kommunikation mit einem Mix aus Cross-Media Content von McFit und User Generated Content
  • Hilfe für die Mitglieder durch Beantwortung relevanter Fragen verschiedener Kategorien wie Training, den einzelnen Standorten in ganz Deutschland sowie Verwaltung
    Beispiele: “Habe meine Karte verloren. Was nun?” Oder: “Bin 14, ab wann kann ich trainieren?

Als nächste Schritte sind geplant:

  • Vernetzung mit allen McFit-Medien
  • Social-Media Schnittstellen für die Webseite
  • Verweis auch bei angrenzenden McFit-Aktionen und Koops
  • aktives Auftreten in anderen Netzwerken und dort transparent kommunizieren, dass McFit zwar dort nicht vertreten ist, es aber andere Austauschmöglichkeiten auf Facebook gibt

10 Faktoren für den Erfolg einer Facebook-Seite

Wie schon im Artikel “10 Bausteine für eine erfolgreiche Facebook-Fanpage – 1.000 Facebook-Fans in 6 Wochen” und im Beitrag “Wachstum durch Relevanz – Mittelständler mit erfolgreicher Facebookseite: Kauperts” beschrieben, gibt es also Erfolgsfaktoren für den Aufbau einer Facebook-Seite, die sich wiederholen. Für McFit lauten die aus den Aussagen des Social Media Verantwortlichen bei McFit und aus meinen vielfältigen Erfahrungen im Bereich Facebook und Social Media abgeleitet:

  • Nutzen des vorhandenen Netzwerkes um auf die neue Facebook-Seite aufmerksam zu machen und sich diese Nachricht im Idealfall viral verbreiten zu lassen
  • die eigenen Kunden aktiv ansprechen und einladen (auch wenn sie noch nicht auf Facebook aktiv sind)
  • auf Fragen der Fans eingehen und sie beantworten
  • für die Fans relevante Informationen liefern
  • Kommunikationsanlässe schaffen und somit die Facebook-Seite lebendig halten
  • Kommunikation zulassen und fördern
  • mit Spaß bei der Sache sein und diese Freude an Social Media weitergeben
  • schon vorhandene “touchpoints” im Social Web (existierende Fanseiten, Blogs, Twitteraccounts usw.) kontaktieren und versuchen zu involvieren
  • Vernetzung mit der Hauptpräsenz im Web, meist der eigenen Homepage
  • glaubwürdiges, authentisches Auftreten und gelebte Kommunikation

Ja – ich weiß. Das hört sich alles so einfach an. Aber oft sind die erfolgreichsten Strategien die simpelsten. Wichtig ist, dass man es auch tut. Dass man sich traut, offensiv und mutig voran geht. Und bereit ist täglich dazu zu lernen. Weisheiten, die jeder erfolgreiche Unternehmer verinnerlicht hat. Und wer dies nicht tut, wird bald das Nachsehen haben. Denn der direkte Konkurrent ist im Internet meist nur einen Klickt entfernt!

Erstellt am Mittwoch 23. Juni 2010
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Youtube wird besser und besser – Alan Ditko Doku der BBC

Von vielen, viel zu vielen, wird Youtube noch immer als billige Abspielstation von sinnlosen 12-Sekunden-Clips angesehen. Doch wer so denkt, hat das Youtube des Jahres 2010 nicht verstanden. Denn die Inhalte werden besser und besser, die Videos spannender, die Inhalte informativer.

Natürlich gibt es noch viel Schrott auf Youtube. Aber Schrott finden wir auch auf allen TV-Kanälen. Wer in der Lage ist Youtube richtig zu benutzen, wird es lieben lernen. So wie ich.

Ein Beispiel dafür ist diese BBC-Dokumentation über den genialen Comiczeichner Steve Ditko. Genau das sind die Inhalte, die Youtube so genial machen. Und wenn mit Google TV auch endlich Youtube auf dem heimischen Fernseher Einzug hält, nachdem es ja schon fester Bestandteil des iPhone und des iPad ist, wird klar, dass alle Video-Portale ernste Konkurrenz für die etablierten TV-Sender werden. Und: ich finde das Klasse. Denn dadurch kann jeder Mensch selbst bestimmen, wann er was sehen möchte. Jeder wird sein eigener Programmplaner.

Erstellt am Dienstag 22. Juni 2010
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Was tun, wenn die eigene Facebook-Seite leer bleibt? 10 Tipps

Während meines Vortrages im Rahmen der Social Media Akademie tauchte die Frage auf: “Was sollen wir tun? Unsere Facebook-Seite funktioniert nicht! Niemand macht mit, nix ist los.” Betreibt man eine solche Seite als Baustein von Facebookmarketing ist das natürlich fatal. Eine Facebook-Fanpage die tot ist, ist kein gutes Zeichen. Aber ein Erfolgsrezept, dass hundertprozentig überall funktioniert, gibt es nicht. Und es gilt das, was für jede Maßnahme, die auf Viralmarketing abzielt, gilt: Ist das Produkt oder die Dienstleistung, um die es geht, überhaupt stark und spannend genug, dass sie als Magnet für interessierte Menschen funktioniert?

Wenn sie diese Frage mit “Ja, ich denke schon.” beantworten können, finden sie hier nun 10 Tipps, woran es liegen könnte, dass die Seite noch nicht funktioniert und was sie anders beziehungsweise besser machen könnten?

  • Machen sie die Menschen, die sich für ihr Produkt, ihre Marke oder ihre Dienstleistung interessieren, offensiv auf die Facebook-Seite aufmerksam.
    Ich weiß, das ist eigentlich logisch. Aber viele warten darauf, dass die Menschen von allein über die Seite stolpern. Das ist jedoch nur selten der Fall.
  • Fragen sie sich, was sie mit der Facebook-Seite erreichen wollen und ob das Thema der Seite und damit auch die Inhalte überhaupt spannend genug sind für potentielle Fans. Legen sie sich eine Strategie zurecht, die sie aber jederzeit den Gegebenheiten anpassen sollten.
    Fragen sie sich am besten, ob sie die Seite selbst abonnieren würden. Oder fragen sie Freunde und Verwandte, was sie davon halten. Sie sind oft ein wunderbarer Gradmesser.
  • Sorgen sie dafür, dass ihre Seite lebendig ist. Nur regelmäßig neue Kommunikationsanlässe sorgen auch dafür, dass die Fans die Möglichkeit haben Stellung zu beziehen und sich zu äußern.
    Eine Seite, die zuletzt vor zwei Monaten aktualisiert wird, ist abschreckend. Nur drei Einträge auf der Pinwand und nur zwei Fotos im Album – das lädt niemanden ein mit dabei zu sein. Für mehr Tipps in dieser Richtung empfehle ich ihnen den Artikel “10 Bausteine für eine erfolgreiche Facebook-Fanpage – 1.000 Facebook-Fans in 6 Wochen“.
  • Laden sie alle Freunde aus ihrem eigenen Netzwerk auf die Seite ein. Das können ihre Facebook-Freunde sein, aber auch ihre Twitter-Follower, ihre Xing-Kontakte und ihre Youtube-Abonnenten. Und laden sie ihre Mitarbeiter ein das Gleiche zu tun.
  • Schalten sie Werbung auf Facebook. Dagegen ist gerade in der Startphase nichts einzuwenden.
    Lassen sie sich dafür aber am besten eine witzige Aktion einfallen, die die Menschen motiviert auf das Banner zu klicken. Ein gutes Beispiel dafür ist die Kauperts Seite.
  • Binden sie einen Social Media Button auf ihrer Homepage ein, um auf die Facebook-Seite hinzuweisen. Und das bitteschön auch deutlich und unübersehbar. Nur so können Besucher ihrer Webseite auch zu Fans auf Facebook werden.
  • Laden sie die Menschen mit Hilfe ihres Newsletter ein, sich die Seite anzuschauen und Fan auf Facebook zu werden.
  • Was macht die Konkurrenz? Schauen sie ruhig bei der direkten Konkurrenz, was die womöglich besser macht. Und werden sie Fan von erfolgreich laufenden Facebook-Seiten und lernen sie, wodurch diese erfolgreich sind.
  • Informieren sie über ihren klassischen Presseverteiler befreundete Journalisten über ihren neuen Social Media Baustein auf Facebook. Suchen sie den direkten Kontakt zu ausgewählten Journalisten, die das spannend finden könnten.
  • Geben sie sich Zeit! Werden sie nicht ungeduldig. Lernen sie Tag für Tag, Woche für Woche dazu. Und passen sie dementsprechend ihre Strategie immer wieder an.

Ich hoffe, dass ich dem ein oder anderen damit einen Gedankenanstoß geben konnte, was man in der Zukunft besser machen könnte. Weiterhin viel Erfolg auf Facebook!

Erstellt am Dienstag 15. Juni 2010
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Crazy und erfolgreich als Mittelständler – Dank Youtube

“Was kann ich denn auf Youtube anfangen? Außer komische Videos sehen?” Diese Frage stellen sich immer mehr Mittelständler. Dass Online-Videos irgendwie cool sind und irgendwie funktionieren sollen, wird vielen mittlerweile bewusst. Aber so richtig fehlt ihnen das Beispiel, bei dem es dann KLICK macht.

Ich habe da so ein Beispiel: Blendtec. Eigentlich ist Blendtec “nur” der Hersteller von Haushaltsmixern. Davon gibt es viele. Wie zeigt man nun seinen potentiellen Kunden, wie stark das eigene Produkt ist?

Der Inhaber von Blendtec hat sich entschieden sich vor die Kamera zu stellen und alles mögliche im Blendtec-Mixer zu zerschreddern. Und das war so erfolgreich, dass die Blendtec-Videos auf Youtube mittlerweile Kultstatus genießen. Das iPhone-Video zum Beispiel haben mittlerweile über 8 Millionen Menschen – ich wiederhole: ACHT MILLIONEN – gesehen!

Der Spruch ” Will It Blend?” ist mittlerweile weltweit bekannt bei Millionen von Internet-Nutzern. Mit welchem Werbe-Etat könnte man diese Zahl sonst noch erreichen? Social Media funktioniert in diesem Fall auf geniale Art und Weise. Film ab für das Zerhäckseln eines iPads:

Fragt man Blendtec nach den Umsatzzahlen, dann erfährt man, dass sie seit dem Start der Videos ihren Umsatz verdreifachen konnten. Keine schlechte Zahl oder? Und warum funktioniert das nun so gut? Hier die Gründe:

  • Spaß - Spaß ist ein enorm wichtiger Faktor im Social Web. Und die Blendtec-Videos sind witzig. Ohne Frage
  • Qualität des Produktes – mit Hilfe der Videos kann gezeigt werden, wie stark der Mixer ist. Wäre das Produkt aber Bullshit, würde auch das schnell herauskommen und die Kampagne wäre ein Flop.
    Nur wenn das Produkt auch wirklich was taugt, kann Mundpropaganda funktionieren.
  • Glaubwürdigkeit - der Typ im Video kommt zwar einen Hauch irre rüber. Aber man nimmt ihm ab, dass er sein Produkt liebt und an es glaubt.
  • Viralität - die Videos verbreiten sich wie ein Lauffeuer im Netz. Eben weil sie witzig sind und zugleich zeigen wie gut die Blendtec-Dinger arbeiten
  • verschiedene Anker-Punkte im Netz – es werden diverse Plattformen im Internet bedient: Youtube, aber auch Facebook und Twitter. Dazu natürlich die eigene Webseite als Hauptliegeplatz des Unternehmens im Internet.

Fazit: Auch als Mittelständler mit einem auf den ersten Blick drögen Produkt kann man erfolgreich Social Media als Marketinginstrument und Kundenbindungsbaustein einsetzen. Blendtec macht dies perfekt vor. Jeder muss für sich jedoch die für seine Marke und seine Produkte passende Strategie finden und daraus die entsprechenden Maßnahmen ableiten. Und dann gilt’s: dran bleiben, Ausdauer beweisen, Spaß haben, Gas geben.

Erstellt am Dienstag 8. Juni 2010
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Zahlen zu Facebook für das Facebookmarketing: German Brands on Facebook Mai 2010 (downloadbares PDF)

German Brands on FacebookFacebookmarketing und das geschickte Agieren in Facebook wird immer wichtiger für den Marketingmix von Brands. Das ist gut und richtig so. Auch meine Kunden fragen immer häufiger nach den Möglichkeiten, Risiken und Chancen vom Agieren im bedeutendsten Social Network weltweit. Und Kunden mögen nicht nur einen verlässlichen und glaubwürdigen Partner, sie lieben meist auch Zahlenmaterial. Darum hat sich mein kleines Team daran gemacht Brands zu suchen, die ihren Fokus auf den deutschsprachigen Markt legen, auf Facebook bereits aktiv sind (mehr als 1.000 Fans aufweisen) und diese in einer Übersicht zu erfassen. Danke an Maja Ocvirk für das Design des Brands-on-Facebook-PDF.

Zahlenmaterial rund um Facebook gibt es bereits auf anderen Plattformen. Zum Beispiel auf Facebakers.com und Insidefacebook.com. Aber ein Herausfiltern von regional interessanten Brands ist dort kaum möglich. Darum diese händische Arbeit: German Brands on Facebook.

Wir stehen noch komplett am Anfang. Darum ist diese erste Übersicht keinesfalls vollständig. Aber sie bietet einen ersten, guten Einblick, welche Brands bereits aktiv sind, seit wann und wie stark ihre Seiten sind. Jeden Monat wollen wir diese Statistik aktualisieren und erweitern. Für Hinweise zu Facebook-Seiten, die unbedingt mit rein müssen, sind wir sehr dankbar. Wir hoffen damit auch dem ein oder anderen etwas Arbeit abzunehmen und eine weitere Argumentationshilfe pro Facebook-Aktivität von Marken allen Agenturen und Beratern an die Hand zu geben. Viel Spaß und viel Erfolg!

Hier die Zahlen für den Mai 2010. Eine druckbare PDF-Version der German Brands on Facebook können sie hier herunter laden: German Brands on Facebook – Mai 2010 als druckbares PDF.

German Brands on Facebook 2010 05

German Brands on Facebook 2010 05

Ich freue mich, wenn sie dieses PDF für ihre eigene Arbeit nutzen. Sie können es gern weiter empfehlen. Kommentare und konstruktive Kritik sind jederzeit willkommen.

Erstellt am Freitag 4. Juni 2010
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Youtube funktioniert: Jenny von Poshposh und die russische Duma

Immer wieder kann man feststellen, wie gut Youtube funktioniert. Oder auch, wie gut diese Plattform ist. Als Entertainment-Kanal. Als virale Marketing-Schleuder ab und zu auch. Sogar als Aufklärungs-Hilfe. Hier zwei Beispiele, über die ich gestern gestolpert bin.

Zuerst einmal ist da Jenny. Jenny macht Werbung. Für Poshposh. Ja, es ist die alte Leier: Sex sells. Wobei das hier nur bedingt stimmt. Jenny macht Werbung. Blond, nettes Dekolleté. Sie macht nen guten Job vor der Kamera wie ich finde. Sie schafft den Spagat. Aber “verkauft” man mit so einem Video schon? Nein. Nicht direkt. Aber man sorgt für Aufmerksamkeit.

Kaum hatte ich das Video in meinem Facebook-Profil gepostet, gab es auch schon Kommentare. Und es wurde weiter gereicht. Viralmarketing. Ob sich wirklich jemand dort im Online-Shop anmeldet und letztendlich was kauft, sei dahingestellt. Aber als Marketingbaustein hat es erst einmal funktioniert.

Und dann stolperte ich bei n-tv (via iPhone-App) über den Hinweis zu einem Video aus der russischen Duma. Es geht darum, dass bei einer Abstimmung nur 88 Abgeordnete anwesend waren, was keine Seltenheit ist. Erstaunlich war dann aber das Abstimmungsergebnis: 449 Ja-Stimmen von 450 Abgeordneten. Soso. Auf dem Video ist nun zu sehen, wie einige Abgeordnete fleißig die Ja-Knöpfe an den leeren Abgeordneten-Plätzen drücken. Was für eine Farce. Dank Youtube nun auch weltweit zu sehen, wie es mit russischer Demokratie ausschaut. Erst wenige Tage alt und komplett in russisch, hat es schon knapp 200.000 Aufrufe. Für solche Geschichten liebe ich Youtube!

Erstellt am Donnerstag 27. Mai 2010
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Ein weiteres Geschäftsmodell für Facebook

Facebook muss Geld verdienen. Facebook verdient bereits Geld. Vor allem mit Werbung. Aber für die Zukunft muss und wird es weitere Erlösmodelle für Facebook geben. Eines davon könnten und werden sicherlich Unternehmensseiten sein, die den Betreibern deutlich mehr Möglichkeiten des Brandings und Zusatzfunktionalitäten wie auch ein noch stark verbessertes Monitoring bieten werden. Für diese zusätzlichen Funktionen wird es ein Premium-Modell geben. Ich schrieb hier schonmal darüber.

Auf diesen neuen Unternehmens- und Markenseiten könnten dann auch Social-Commerce-Applikationen laufen, mittels Crowdsourcing Mehrwerte durch die Community generiert (wie es die DEWmocracy ja bereits vorgemacht hat) und Viralkampagnen noch besser begleitet werden. Auf diese Möglichkeiten für Facebook ging ich bereits im November 2008 ein. Nun hat Facebook ein weiteres spannendes Modell gefunden, wie man Umsatz abseits vom faden Anzeigenverkaufen generieren kann.

Die Diesel-Facebook-Cam

In Spanien gibt es seit kurzem in den Umkleidekabinen von Diesel eine Facebook-Cam (siehe Video). Damit können sich die Leute in der Umkleidekabine fotografieren und die Bilder sofort auf Facebook hochladen. Freunde können dann sagen: “Hey – du siehst toll aus.” oder: “Nee, das passt ja gar nicht zu dir.” Facebook-Freunde werden also live und ganz direkt in den Kaufprozess mit eingebunden, ohne das sie im realen Leben mit im Geschäft sind.

Ich liebe Konzepte, die das echte Leben mit der virtuellen Welt auf eine sinnvolle Art und Weise verknüpfen. Die Facebook Diesel Cam ist ein solches Projekt. Ich bin gespannt, ob man in der Zukunft mehr solche Cams in den Umkleidekabinen sehen wird. Entscheidend ist, ob die Leute es annehmen. Ich befürchte, dass der Zeitfaktor dabei eine negative Rolle spielt. Denn man möchte ja ein super schnelles Feedback und kann nicht erst eine Stunde warten. Nicht immer sind die besten Freunde auch permanent online. Aber Smartphones sorgen hier sicherlich für gute Schnittstellen und helfen Feedback zeitnah einzuholen. Es gibt kein Smartphone mehr ohne Facebook-App.

Es kann also funktionieren. Auf jeden Fall ein großartiges Projekt, das für Facebook ganz neue Möglichkeiten der Umsatzgenerierung beinhaltet und für Brands einen spannenden Mehrwert darstellt. Weil es ein guter Service für die Kunden ist und damit ein Wettbewerbsvorteil. Parallel kann man die Kunden gleich noch auf die eigene Facebook-Seite ziehen und sie dort in andere Marketingkampagnen integrieren. Ein neuer Weg der Fangenerierung sozusagen.

Mehr dazu auch bei Thomas Hutter und auf All Facebook.

Erstellt am Montag 17. Mai 2010
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