Rentner erobern Facebook
Autor des Artikels: Matias RoskosImmer mehr ältere Menschen - man verzeihe mir die provokative Überschrift - entdecken Facebook für sich. Und sie finden sich dort ganz offensichtlich bestens zurecht. Das kann nicht nur ich selbst tagtäglich feststellen. Auch eine Infografik dazu besagt ganz klar: die Gruppe der Nutzer/innen zwischen 45 und 54 Jahren bei den Frauen wuchs binnen eines Jahres um 39 Prozent. Die der Männer für diesen Alterbereich um 16%. Bei den über 55jährigen sind es bei den Männern 12%. Mehr wie für meinen Alterskorridor 35-44 Jahre (6%). Das sind stolze Werte.
Das Social Web verbindet nicht nur jüngere Semester, sondern immer mehr Menschen über (fast) alle Generationen hinweg. Nur Kinder sind, vollkommen richtig, außen vor.
Endlich unterschiedliche Administratorenrechte auf Facebook
Autor des Artikels: Matias RoskosEndlich sind sie da. Die unterschiedlichen Administratorenrechte für die Verwaltung von Facebook-Seiten. Für viele Seiten-Verantwortliche wird das dauerhaft die Arbeit erleichtern, weil nun auch Teammitglieder mit eingeschränkteren Rechten möglich sind. Super kann ich da nur sagen.

488 Millionen Menschen nutzen Facebook mobil
Autor des Artikels: Matias RoskosÜber 950 Millionen aktive Nutzer hat Facebook mittlerweile. Das ist eine gewaltige Zahl. Das Team der Socialbakers hat nun in ihrem Blog mitgeteilt, dass 488 Millionen dieser Nutzer mobil auf Facebook zugreifen. Ich gehöre übrigens auch dazu und nutze Facebook sehr intensiv vom iPhone aus.
Aber auch immer mehr Menschen sind via Tablet-Rechner (iPad und andere) im Internet unterwegs und nutzen für die Pflege Ihrer Social Network Profile die entsprechende App. Schon sehr früh hatte Facebook die Möglichkeiten der mobilen Internetnutzung erkannt und stark auf die eigene iPhone-App gesetzt. Die dann wiederum massiv zum enormen Wachstum von Facebook beitrug!
Die Menschen greifen zu jeder Zeit von überall auf das Internet zu und nutzen dabei die verschiedensten Apps für ihr Smartphone oder den Tablet-Rechner. 488 Millionen mobile Facebook-Nutzer belegen, wie stark die mobile Internetnutzung mittlerweile verbreitet ist. Und das Wachstum wird weiterhin voranschreiten.
Hier die spannende Infografik aus dem Hause Socialbakers zu Weiterlesen …
Mit Humor: 5.000 Fans auf Facebook – Glückwunsch an den Lachtrainer
Autor des Artikels: Matias Roskos5.000 Fans auf Facebook sind - vor allem auch für ein Nicht-Kommerzielles Projekt ohne ein "greifbares" Produkt dahinter - eine stolze Zahl. Die Seite des Lachtrainers aus Garmisch-Partenkirchen zeigt aber erneut, wie wichtig das Thema "Spaß" im Social Web ist. Die Menschen wollen lachen, sich amüsieren, unterhalten werden. Dem wird der Lachtrainer auf super sympathische Art gerecht. Und hat sich so diese stolze Zahl redlich verdient.
Glückwunsch! Und bitte, mach weiter so, lieber Reinhard!
Hier ein paar Beispiele von der Facebook-Seite, womit er so seine Fans tagtäglich Weiterlesen …
Die Facebook-Likes live am Kleiderbügel: Fashion Likes bei C&A
Autor des Artikels: Matias RoskosDas nenn ich eine erstklassige Idee. Wie im österreichischen Kurier nachzulesen, können brasilianische C&A-Käufer auf der dortigen Webseite Artikel liken. Diese Aktion läuft unter dem Slogan "Fashion Likes". Das ist natürlich ein guter Motor, um die Viralität der Marke und der einzelnen Produkte anzukurbeln.
Aber damit nicht genug. Das so richtig Coole daran ist, dass diese Like-Zahl für jeden einzelnen Artikel auch in Echtzeit in den "normalen" Shops angezeigt wird. Die Kleiderbügel sind mit einem Display ausgestatt und an ein System angeschlossen, mit dem die aktuelle Likezahl angezeigt wird.
So können die Käufer im Geschäft sehen, welche Artikel super beliebt sind. Und wenn sie dann nicht das tragen wollen, was alle gerade tragen, kaufen sie einfach das mit wenig Likes... Oder so ähnlich zumindest.
Auf jeden Fall eine extrem gute Idee, die Weiterlesen …
So posten Sie ein Video
Autor des Artikels: Matias RoskosPierre M. Krause spielt Facebook im echten Leben nach. Da kann man noch was lernen. Herrlich!
Werbung auf Facebook brummt
Autor des Artikels: Matias RoskosGanze 83% des Umsatzes im 4. Quartal 2011 machte Facebook mit Werbung. Und dabei schrieb das Unternehmen auch schwarze Zahlen! Damit kann man guten Gewissens sagen, dass Facebook kerngesund ist.
Der ein oder andere wird nun mosern, dass diese Abhängigkeit von der Werbung gefährlich ist für ein Unternehmen. Auf der einen Seite absolut richtig. Und Facebook arbeitet auch daran, andere Einnahmefelder zu erschließen. Aber (!) - Google lebt auch von Online-Werbung. Und das verdammt gut. Und was wäre das private TV ohne Werbung? Auch die Fernsehbranche ist abhängig von Werbeeinnahmen. Warum nicht also auch Facebook.
Infografik via Statista.
Ein Shitstorm bricht über Fressnapf herein
Autor des Artikels: Matias RoskosJa, so kann es gehen, wenn man nicht aufpasst. Wenn man nicht hellwach ist in Sachen Marketing und Werbung. Die Mechanismen des Social Web machen es möglich. Das kann man gern verteufeln. Helfen tut das aber nicht. Man muss vielmehr lernen damit umzugehen und im richtigen Moment das Richtige tun.
Heute ist über Fressnapf auf Facebook ein beachtlicher Shitstorm hereingebrochen. Wieviel Schaden er anrichten wird, lässt sich nicht abschätzen. Mag sein, dass es nicht wirklich weh tut. Mag sein, dass der Image-Schaden beachtlich ist. Auf jeden Fall: es hätte nicht sein müssen.
Der Anlass war diese Werbe-Aktion, die das Team auch auf Facebook als Bild hochgeladen hat.
Auf den ersten Blick wird manch einer denken: "Ja und?" Naja - da war doch die Kampagne gegen die Tötung von Straßenhunden in der Ukraine. Ganz offensichtlich wurde damit, wohl nicht zu unrecht, ein Nerv getroffen. Eine Fußball-EM, eines der größten Sportfeste weltweit, und das vorherige Töten von Hunden - das passt einfach nicht zusammen.
Und dann platziert man bei Fressnapf eine Werbung mit einem fröhlichen Hund anlässlich der Fußball-EM. Puh. "Unclever" ist hier noch eine freundliche Bezeichnung für diese Idee.
Kaum war das Bild gepostet auf der Fressnapf-Facebook-Seite, kamen die ersten heftigen Kommentare. Hier eine kleine Auswahl:
Nicole: Ich glaube gerade wirklich meinen Augen nicht zu trauen und weiß , wo ich nun defenitiv einen großen Bogen drum mache!!! Ihr verlost Kickertische für die Blut-EM bei der 1000 Tiere abgeschlachtet wurden ??? Sind vielleicht die Spieler auf diesem Tisch auch noch durch die Köpfe der getöteten Tiere ersetzt und klebt auch noch schön viel Blut an den Bällen ??? Ihr seid einfach nur noch ein FREMDSCHÄMEN wert .
Andreas: Super Fressnapf, was habt ihr euch dabei gedacht ? Tausende Tiere müssten für die EM sinnlos sterben. Damit habt ihr euch selber ins Absteits gestellt. Und, als Kunde seid ihr mich und meine Frau los. Desweiteren werde ich das im Freundes und Bekanntenkreis verbreiten. Und, für eine Entschuldigung ist es viel zu spät !
Lilly: Das gefällt mir überhaupt nicht!! Fressnapf hat sich für mich erledigt! :-/
Tina: Geschmacklos! Die Werbeverantwortlichen haben wohl die letzten Monate geschlafen...
Elke: Das Tier lieben, seine Natur achten??? Damit macht ihr Werbung??? Wegen der EM wurden so viele Hunde regelrecht abgeschlachtet!!! Das ist ein absoluter Fauxpas den ihr Euch da geleistet habt!!! Schämt Euch!!!
Ilona: Liebe Fressnapfmanager + Werbeleute, DAS ist doch wohl nicht euer Ernst???? Tausende Hunde wurden auf brutalste Art und Weise für diesen Dreck umgebracht und ihr macht Werbung mit Fußball???? Geld regiert die Welt.......
Sabine: ist der Belag des Kickertisches auch mit dem Blut unschuldiger Seelen getränkt?? Was habt ihr euch dabei gedacht??? Wir dürfen in vielen Fressnapf-Filialen Flyer und Unterschriftslisten der Aktion-Fair-Play auslegen und bekommen von den Angestellten dort große Unterstützung - aber nicht durch DIESE Werbung. So schießt man sich ins Abseits - um bei Fußballbegriffen zu bleiben!! DISLIKE!!!
und so weiter und so fort...
Drei Stunden später waren es dann bereits 450 zumeist wütende Kommentare. Dazu wurde der Beitrag 231 Mal auf Facebook geteilt und sicherlich unzählige Male via Email und Twitter weiter gereicht. Ob dass die Werbung ist, die man sich bei Fressnapf wünscht, muss bezweifelt werden.
Was nun konkret wurde falsch gemacht?
1. Selten dämliche Werbung
Dazu muss ich nicht mehr viel sagen. Hier hat das Marketing noch derartig im Winterschlaf gelegen, dass man heulen könnte. Kann passieren, darf aber eigentlich nicht passieren. Hunde und Fußball-EM ist ein GANZ schlechtes Thema im Jahr 2012.
2. Diskussion unterbinden
Ja - ich sag es eigentlich nicht gern. Aber es wäre sinnvoll gewesen, diese Diskussion, die nicht wirklich was mit der Marke Fressnapf und seinen Produkten zu tun hat, sofort zu unterbinden. Bedeutet: Der Beitrag hätte umgehend wieder gelöscht werden müssen! Allerdings nicht unkommentiert! Ein neuer Beitrag mit einer passenden Entschuldigung wurde dann ja auch platziert. Gut so.
Außerdem hätte ich Fressnapf empfohlen, sich bei allen, die bereits kommentiert haben, persönlich für diesen Fehler zu entschuldigen und um Verständnis zu bitten. Die direkte, persönliche Ansprache wäre hier der beste Weg gewesen.
3. Facebook-Seite für Beiträge anderer für 48 Stunden sperren
Gleichzeitig wär es ratsam gewesen, umgehend die Facebook-Timeline für Beiträge anderer zu sperren. Dann wäre es nicht zu der Flut von Negativ-Beiträgen auf der Pinwand gekommen, wie es jetzt der Fall ist. Diese sind vor allem auch auf einem Smartphone (!!!) bestens zu sehen. In der Timeline sind sie ja nicht mehr so präsent nach der Designumstellung von Facebook. Aber im Stream der Freunde werden sie durchaus angezeigt und sorgen so weiterhin für Viralität.
4. Eine Entschuldigung durch Fressnapf
Fehler können passieren. Fehler sind menschlich. Aber man muss dazu stehen. Und eine ernst gemeinte Entschuldigung ist ein guter Weg einen Fehler wieder gut zu machen.
Dieser Punkt wurde durch Fressnapf sehr schnell erfüllt. Gut gemacht! Sie schrieben wenig später Folgendes:
Liebe Fans, ihr habt absolut Recht und wir Weiterlesen …
Großes Umsatzpotential für Facebook außerhalb von Nordamerika
Autor des Artikels: Matias RoskosSchaut man sich einmal die aktuellen Zahlen aus dem Hause Facebook genauer an, dann ergeben sich überraschende Erkenntnisse. 21% der Nutzer kommen aus Nordamerika. Aber mit diesen wird fast 50% des Umsatzes gemacht. Das ist zwar nicht überraschend, zeigt aber auch, dass noch enormes Wachstumspotential in Sachen Werbeeinnahmen für Facebook da ist. Man denke nur an Länder wie Indien, Indonesien, Brasilien oder Japan, wo die Nutzerzahlen gerade stark steigend sind.
Das Ende der Fahnenstange ist für Facebook noch lange nicht erreicht. Egal, ob es die Zahl der monatlich aktiven Nutzer ist oder aber auch der Umsatz. Der Kurs zeigt weiter auf Wachstum. Wie lange, das kann wohl niemand mit Sicherheit sagen.
Die spinnen doch bei Facebook… neue Größe für Profilbilder
Autor des Artikels: Matias RoskosFacebook hat die Größe des Profilbildes für Facebook-Seiten verändert! Waren es bisher 125×125 Pixel, so sind es seit gestern 160×160 Pixel! Die bisherigen Profilbilder werden entsprechend skaliert. Mal ist kaum eine Veränderung zu sehen, mal sieht es eher bescheiden aus. Auf jeden Fall sollte jeder schauen, ob das Design der eigenen Seite dadurch dramatisch beeinflusst wird. So kann es passieren, dass das nun größere Profilbild plötzlich über einem Text im Titelbild liegt!
Oder aber es geht einem wie Fanta, wo das Profilbild eigentlich wunderbar korrespondierte mit dem bisherigen Titelbild, nun aber einfach zu groß ist.
Vorher:
Neu:

Also: Schauen, was die Änderung optisch mit sich bringt. Und möglicherweise das Profilbild austauschen.







