SocialNetworkStrategien Social Media Marketing, Communityaufbau, Crowdsourcing für den Mittelstand & KMU

12Aug/090

Werbung für Garmisch-Partenkirchen, Käsekuchen, Windbeutel und herrliche Aussichten

Autor des Artikels: Matias Roskos

Ich kann nicht anders. Ich muss mal kurz Werbung für Garmisch-Partenkirchen und seine großartige Umgebung machen. Ich bin hier gerade im Urlaub. Und ich weiß: wir kommen auf jeden Fall wieder.

Ein absolutes Highlight ist die Partnachklamm.

Den leckersten Käsekuchen der Welt gibt es in der "Windbeutelalm", offiziell Berggasthof Almhütte. Die Windbeutel sind natürlich auch Weltklasse. Den Tipp hatten wir übrigens von Martin von Snipclip. Dafür werden wir ihm ewig dankbar sein. :)

Windbeutelalm

Windbeutelalm

Windbeutelalm

Und großartige Ausblicke hat man unter anderem vom Wank oberhalb von Garmisch-Partenkirchen. Danke, für einen traumhaften Urlaub.

Aussicht vom Wank

Ich "reporte" das Ganze übrigens recht intensiv auf Facebook und ein wenig via Twitter. Warum? Weil es mir Spaß macht anderen zu sagen, wo es schön ist. Und um zu sehen, wer wie wo reagiert.

4Aug/090

Vom virtuellen ins echte Leben – CROW’n'CROW-Party in Oberwiesenthal

Autor des Artikels: Matias Roskos

Seit geraumer Zeit betreut meine Agentur VOdA nun schon CROW'n'CROW im Bereich Socialnetworkstrategien und Viralmarketing. Kernbestandteil der Strategie der letzten Monate war das Bag-Race bei dem Gruppen in sechs verschiedenen Social Networks gegeneinander in einem Taschenrennen gegeneinander antraten. Siegreich ging die MySpace-Fangruppe aus dem Rennen hervor.

Nun fand dieses Rennen seinen würdigen Abschluss in einer Party in Oberwiesenthal. Die Wahl fiel auf die höchste Stadt Deutschlands, weil die meisten Mitglieder der MySpace-Gruppe von dort kommen. Und diese herrliche Region entpuppte sich als perfekter Ort um Party zu machen. Die Mädels und Jungs dort verstehen etwas von Spaß und Lebensfreude. Und das wiederum passt perfekt zu CROW'n'CROW.

Wir konnten so, wie von uns erhofft und konzipiert, die Marke aus der virtuellen Welt hinaus transportieren ins echte Leben. Das Image der Marke konnte gefestigt und gestärkt werden. Neue potentielle Fans werden permanent angesprochen. Die Viralität beginnt zu greifen. Jetzt kommt es in den kommenden Monaten darauf an die Usability der Internetplattform deutlich zu verbessern. Das ist aktuell noch die größte Hürde. Aus der Community kommt da immer wieder deutliches Feedback, das wir an CROW'n'CROW weiter reichen. So muss Marketing im Web 2.0 aus meiner Sicht funktionieren: es findet Kommunikation statt. Damit das Produkt verbessert werden kann und der Kunde von seinen Fans lernen kann. Und die Marke lernt zuzuhören und an sich zu arbeiten. Gut so!

Mehr Bilder gibt es auf Flickr, Facebook, MySpace, im VisualBlog und im CROW'n'CROW-Blog.

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13Jul/091

Der iPhone-Kindle kommt

Autor des Artikels: Matias Roskos

Ich habe gestern lange mit einer guten Freundin in den Staaten telefoniert, die dort ziemlich tief in der Web 2.0 Szene steckt. Und sie hat mir verraten, dass hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wird, dass es womöglich in einem halben Jahr, vielleicht schon zum Weihnachtsgeschäft, einen iPhone-Kindle geben wird. Eine Kooperation zwischen Apple und Amazon also.

Die kindle-Application fürs iPhone gibt es zumindest für die USA ja schon seit März. Wir hier in Deutschland müssen darauf wohl noch lange warten.

Konkret würde das bedeuten, wenn das Gerücht sich bewahrheit: ein abgespeckter Kindle, der fürs iPhone optimiert ist und bei dem das iPhone als Datenspeicher und Zentralrechner fungiert könnte für weniger als 250 Dollar auf den Markt kommen. Denkbar sind von der technischen Umsetzung zwei Varianten. Einmal wird der Kindle ganz normal über ein Vebindungskabel an das iPhone angeschlossen und kann separat in die Hand genommen werden.

Bei der zweiten Variante wird das iPhone wie bei einer Ladestation mit Boxen in den Kindle mit eingesteckt. Aber ob das letztendlich praktisch ist für ein Lesegerät, weiß ich nicht. Schließlich möchte man ja lesen und dafür das Teil auch in die Hand nehmen und die Stellung regelmäßig verändern. Dabei darf das iPhone nicht stören oder gar herausfallen.

Es gibt noch eine dritte Möglichkeit aus meiner Sicht, die aktuell aber wohl noch kein Thema ist: das iPhone sendet die Daten kabellos an den Kindle.

Abwarten. Noch ist das alles awirlich nur ein vages Gerücht, über das gemunkelt wird. Auf jeden Fall würde es extrem Sinn machen. iPhone-Apps wie textunes, das ich selbst sehr gern nutze, würden dadurch weiter aufgewertet werden. Bei textunes kann ich kostenlos in Bücher reinlesen. Gefallen sie mir, gelange ich von der App aus ganz einfach in den Appstore und kann mir dort das komplette Buch kaufen. Das Ganze ist bei textunes nahezu perfekt umgesetzt. Die Usability ist traumhaft. Und es macht Spaß die Bücher in textunes anzulesen. Hier werden echte Mehrwerte geschaffen, die man mit einem größeren Display, zum Beispiel dem angesprochen iPhone-Kindle, noch besser genießen und dadurch neue Käuferschichten für den Kindle wie auch für Literatur im App-Store erschließen könnte. Eine echte Chance, nicht nur für den Kindle, sondern auch für die Verlage, die hier neue Absatzwege für virtuelle Bücher beschreiten könnten. Wir dürfen gespannt sein, was da kommt. Vielleicht dann ja auch hier in Deutschland.

17Feb/090

Coole Sache, grottenlangweilige Seite: Burg Ehrenberg

Autor des Artikels: Matias Roskos

Ich bin am Überlegen im Sommer mit meinem Sohn zu den Ritterspielen auf die Burg Ehrenberg zu fahren. Letzte Woche habe ich in Garmisch-Partenkirchen einen gut gemachten Flyer in die Hände bekommen, der so richtig Lust macht auf einen Besuch der Burgenwelten Ehrenberg. Groß prangt auf dem Flyer, so wie es heutzutage sein sollte, die Internetadresse: www.ehrenberg.at. Vorbildlich.

Aber als ich dann auf die Seite gelangte, rutschte mir nach gefühlten zwanzig Sekunden ein erstes lautes Gähnen raus. Viel Text. Dazu viel Text, ein paar kleine Bildchen. Und wieder viel Text. Keine Bildergalerie. Keine Videos. Ach doch - nach fünf Minuten hatte ich endlich einen "Trailer" gefunden, der ziemlich schlecht gemacht ist. Da findet man auf Youtube viel bessere und interessantere Sachen.

Wenn ich an Ritterspiele denke, dann will ich nicht Texte lesen. Dann will ich was SEHEN! Dieses Thema bietet sich doch perfekt an für viele gute Fotos. Und auch Videos sind doch ideal hierfür. Es gibt Ritterfans, Pferdefans, Wanderfans, Burgenfans. Es gibt Kinder, die sich Ritterbilder super gern anschauen. Man könnte einen Rittercomic anbieten, vielleicht sogar ein kleines Onlinespiel. SOOO viel wäre denkbar. Doch die Seite der Burgenwelten Ehrenberg sind traurig langweilig. Nett gemacht, aber inhaltlich ein Fiasko. Sie lockt nicht, sie macht keine Lust auf mehr. Es springt kein Funke über. Kein "Da will ich unbedingt hin" setzt sich im Gehirn fest. Diese Seite wird sich niemand bookmarken oder gar an Freunde weiterleiten. Dabei könnte man so unendlich viel aus diesem wunderbaren Thema und dieser genialen touristischen Attraktion machen.

Warum findet man nicht genau solche Filme auf der Webseite der Burg Ehrenberg wie den Folgenden? Warum lässt man nicht Bilder und Videoclips von seinen Fans erstellen und einpflegen? Verbunden zum Beispiel mit regelmäßigen Gewinnspielen oder Gutscheinen, die vor Ort dann eingelöst werden können? Warum setzt man nicht auf Crowdsourcing? Es würde garantiert wunderbar funktionieren.

Oder warum haben die Burgenwelten Ehrenberg nicht gleich einen eigenen Youtube-Channel eingerichtet, um solche Filme wie den obigen oder den folgenden Ritter Rüdiger Song von Bluatschik dort zu sammeln und den sicherlich nicht wenigen Fans anzubieten? Man könnte diese Videos dann wiederum auch wunderbar auf der eigenen Webpräsenz einbinden, sofern die Ersteller einverstanden sind. Gleiches gilt natürlich für Bildmaterial, gesammelt in einer Flickr-Gruppe oder einer Facebook-Fan-Gruppe.

Auch auf Facebook und auf MySpace wird man leider nicht fündig, wenn man die Burgenwelten Ehrenberg sucht. Nur einige wenige Künstler findet man, die für sich selbst dort Werbung machen. Vorbildlich, Männer.

Warum ist das so? Wie soll ich mich als Fan outen, wenn ich dazu nirgends die Chance habe? Hier, wie auch an so vielen anderen Orten im Netz, hat man noch nicht begriffen, dass Schnittstellen geschaffen werden müssen hin zu den Orten, wo die Menschen sind im Internet. Für Garmisch-Partenkirchen habe ich auf Facebook eine Gruppe gefunden, so das ich mich sogleich als neuer Fan zu erkennen geben konnte. Fotos werden die Tage dann folgen, die ich dort mit einpflegen werde. Vielleicht kann ich das dann ja auch irgendwann für Ehrenberg.

Zum Glück gibt es aber auch bereits Firmen, die sich von mir in Sachen Socialnetworkstrategien und Viralmarketing beraten lassen und für die wir gerade genau an solchen Punkten arbeiten. Wer also mit der Konkurrenz Schritt halten möchte, muss schnell aktiv werden.

23Jan/090

Arbeite mit Emotionen

Autor des Artikels: Matias Roskos

Will man erfolgreiche Werbung machen, muss man auf Emotionen setzen. Wie erzeugt man Emotionen? Musik ist eine der besten Mittel. Wie man das für einen Werbespot perfekt nutzen kann, bewiesen die Mädels und Jungs von Saatchi & Saatchi für T-Mobile UK.

Dieser Spot lief zur besten Fernsehzeit im britischen TV. Und wie man an obigem Video sehen kann, funktioniert er auch im Internet. Oder haben sie nicht ein wenig mitgeswingt und bekamen gute Laune? Ich schon. Auf Youtube wurde eine extra Sharing-Seite eingerichtet. Man stellte den Spot also nicht einfach nur online, sondern baute ein Netz-Kampagne drum herum! So wie es heutzutage eigentlich üblich sein sollte, aber noch nicht ist. Der Content kommt von der Crowd, nachdem ein Initial-Spot gedreht wurde. Man setzt also unter anderem bei dieser Marketing-Kampagne für T-Mobile auf Crowdsourcing. Fantastic job, Saatchi & Saatchi.

27Nov/081

Es kann nur eines geben: Hotels und Restaurants mit kostenlosem Wlan

Autor des Artikels: Matias Roskos

BodenseePeter hat ein Problem. Ein Problem, das ich nur zu gut kenne und das für mich zu einem echten Killerkriterium geworden ist, wenn es um die Auswahl des Hotels oder des Restaurants geht: kostenloses (oder wenigstens bezahlbares) Wlan.

Die Deutsche Bahn hats nicht, die Hotelkette MotelOne hats nicht (wirklich), auch der Kaufhof am Alex hats nicht, was heutzutage eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte: kostenloses Wlan für seine Gäste. Auch das Hotel Viva Creativo in Hannover hats nicht. Was traurig ist und BodenseePeter vollkommen zu Recht aufregt.

Was ich da mache? Ich packe meine T-Mobile-Wlan-Box aus, die ich mir zugelegt habe, weil ich angenervt war von unverschämten Hotels und dem miesen Wlan-Service der Deutschen Bahn. Fast überall habe ich guten bis sehr guten Empfang.

Und hier in Berlin gehe ich bevorzugt in ein paar ausgewählte Restaurants und Cafes, die mir genau diesen Service bieten: kostenloses Wlan! Sie sind unter anderem dadurch - natürlich spielen Service, Gemütlichkeit und Qualität der Speisen immer noch eine entscheidende Rolle! - zu meinen Lieblingsadressen geworden, die ich immer wieder weiter empfehle. Dazu gehören das Aroma in Berlin-Friedrichshain, das Schneeweiß ebenfalls im Friedrichshain, das Karvana auch in meinem Kiez und mein absoluter Geheimtip "Zum Ziehbrunnen" draußen in Berlin-Mahlsdorf. Dort gibt es nicht nur lecker ungarisches Essen (Szegediner Gullasch. Hmmmmm. Lecker!), sondern auch eine Pension anbei. Und das schnellste Wlan das mir bisher untergekommen ist. Total genial. SO genial, das ich dort mittlerweile zweimal im Monat esse und neulich meine Familie dorthin entführt habe, obwohl ich dorthin 25 Minuten mit dem Auto fahre. Also eigentlich nicht um die Ecke. Aber sie sind mir sympathisch geworden. Unter anderem wegen des Wlans.

Und wenn mir ein Hotel oder Restaurant gut gefällt, oder auch wenn ich unzufrieden bin, dann schreibe ich darüber in Qype! Und meine Frau tut das Gleiche auch noch mal. Nicht immer, aber oft, decken sich unsere Eindrücke. Ja, so ist die neue Zeit, liebe Restaurantbesitzer und Hoteliers. Ob ihr es wahrhaben wollt oder auch nicht.