Archiv für die 'Echtes Leben' Kategorie

Social Media Week 2010 in Berlin

Leider kann ich selbst nicht dabei sein, bei der Social Media Week 2010 in Berlin. Vom 1. bis 5. Februar 2010 gibt es in der Stadt über 30 Veranstaltungen, die die Vielfältigkeit der Ausprägungen sozialer Medien in Alltag und Berufsleben aufzeigen möchten.

Vorträge, Diskussionen und Workshops sind die Kernelemente des Programms, das die Bedeutung der Stadt als Motor einer deutschen Social Media-Entwicklung unterstreicht.

Das selbstgewählte Motto Streit! dient dabei als thematisches Dach und spiegelt die aktuelle Diskussion in den sozialen Medien und Netzwerken wieder. Das Programm wird über soziale Netzwerke und regelmäßige öffentliche Meetups koordiniert und ist ab sofort unter http://socialmediaweek.org/berlin/ einsehbar.

Hervorheben muss ich natürlich die Party meiner Freunde von Panorama3000 am 4. Februar! Gemeinsam mit Silk Relations wollen sie es in Berlin Mitte so richtig krachen lassen! Viel Spaß!

Und wer in der Stadt ist – sei dabei bei der Social Media Week 2010 in Berlin.

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Erstellt am Mittwoch 20. Januar 2010
Unter: Echtes Leben | Keine Kommentare »

Die Deutsche Telekom lernt

Seit ich (glücklicher) iPhone-Besitzer und damit automatisch auch Telekom-Kunde bin, bin ich nur noch halb so schlecht zu sprechen auf die Magenta-Firma. Und viele haben in den letzten Monaten und Jahren die Erfahrung machen müssen, dass die anderen Player auf dem Markt sich oft ähnlich ungeschickt anstellen wie der deutsche Telekommunikations-Gigant.

Letzte Woche fand ich in meinem Briefkasten ein Schreiben der Deutschen Telekom. Eigentlich wandert solche Werbung bei mir umgehend in den Müll, egal von wem. Aber wenn vorn ganz groß “iPhone” drauf prangt, schau ich meist wenigstens mal rein. “Neue Apps der Deutschen Telekom” war auf der aufwendig gemachten Broschüre zu lesen. Ich war neugierig geworden.

Und dann folgt folgender Text:

Sie haben’s gut:
Sie haben ein iPhone!

Stimmt, dachte ich. Und fühlte mich ziemlich direkt angesprochen. Und genau das war der Knackpunkt. Und der clevere Schachzug. Es gibt da draußen Tausende von zufriedenen iPhone-Kunden. Wie mich. Und die sollte man ganz direkt ansprechen. Das gefällt mir. Weil es mir zeigt, das man mich als Kunde schätzt.

Natürlich ist es Werbung. Man will, dass ich mir die neuen Telekom-Apps anschaue. Hab ich dann auch gern getan! Und eine davon bereits installiert.

Ich bin positiv überrascht. Und habe den Eindruck, das man mit dem iPhone bei der Deutschen Telekom eine Menge dazugelernt hat. Ich hoffe, dass diese Tendenz auch für 2010 erhalten bleibt. Gegen Werbung ist nix einzuwenden. Wenn es die richtigen trifft. Denn dann ist es kein Spam mehr. Und dann lesen viele auch Werbung. Egal ob im Netz oder per Direktmarketing. Good job, Telekom.

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Erstellt am Dienstag 22. Dezember 2009
Unter: Echtes Leben, iPhone | 1 Kommentar »

Die moderne Zeitung

So könnte sie ausschauen. Ich bin begeistert!

Wäre das Gerät so leicht wie eine echte Zeitung und am besten auch faltbar bzw. verkleinerbar für den Rucksack, wär ich mit dabei. Gern auch mit diversen Abos für ausgewählte Zeitschriften.

Gefunden via Robert Basic, Social Network TV und @weltkompakt.

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Erstellt am Montag 14. Dezember 2009
Unter: Echtes Leben | Keine Kommentare »

Bilder vom Communitycamp

Letztes Jahr hatte ich es noch mit organisiert. Dieses Jahr war ich “nur” als Gast da: beim Communitycamp in Berlin. Ersteinmal vielen Dank an die Organisatoren für die Mühen und an Cimdata für die tolle Location! Leider war es diesmal deutlich leerer wie im Vorjahr, was mich bei einem so spannenden Themenkomplex doch sehr gewundert hat. Nichts destotrotz gab es etliche interessante Sessions. Es hat Spaß gemacht! Viele spannende Leute waren dort. Nächstes Jahr gern wieder.

Eröffnung.
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André Albrecht und Marcus Bader bei ihrer Tchibo ideas Präsentation, die viel positive Resonanz erfuhr. Was mich, als großen Fan dieses Crowdsourcing-Projektes, sehr freute.
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Erstellt am Montag 2. November 2009
Unter: Communitys, Echtes Leben | 3 Kommentare »

Mein positiver Rückblick auf das Castlecamp in Kaprun

Am vergangenen Wochenende (12./13.9.2009) hatte ich die weite Reise von Berlin nach Kaprun (Österreich) zum dortigen Castlecamp angetreten. Dieses Barcamp widmete sich nun schon zum zweiten Mal dem aus meiner Sicht überaus spannenden Segment Tourismus. Und um es gleich vorweg zu nehmen: es war ein tolles Wochenende, dass ich in extrem positiver Erinnerung behalten werde.

Schuld an diesem positiven Gesamteindruck sind viele einzelne Elemente. Zum einen ist das die Region Zell am See / Kaprun, die mir ausgesprochen gut gefallen hat. Ich bin mir sicher: ich werde zum Skifahren wiederkommen mit meiner Familie. Extrem lecker gegessen habe ich am Samstag-Abend mit 50 anderen Barcampern im Dorfstadl und dann am Sonntag in der urigen Jause Guggenbichl, von der man einen traumhaften Blick auf die Berge und auf Kaprun hat. Den selbstgemachten Jagertee beim Guggenbichl kann ich nur wärmstens empfehlen. War mir natürlich auch einen positiven Eintrag auf Qype wert.

guggenbichl Kaprun

Genial fand ich auch die Location für dieses Barcamp: die Burg Kaprun. Herrlich, wie man diese mittelalterliche Trutzburg wieder instand gesetzt hat und wie sie nun für Konferenzen, Hochzeiten und andere Festlichkeiten genutzt wird. Das hat Charme, das schafft eine wunderbare Atmosphäre.

Die Organisation unter Leitung von Rainer Edlinger war erstklassig. Das Wlan funktionierte so gut wie noch auf keinem Barcamp, das ich vorher besucht hatte. Das Essen an beiden Tagen war reichhaltig und extrem lecker. Es war jederzeit Kaffee, Tee und etliche andere Getränke sowie Obst vorrätig. Besser kann man das nicht machen. Ein dickes Kompliment an die Leute, die fürs Catering verantwortlich waren.

Der große Saal war ein idealer Vortragssaal. Was mir dort ein bisschen fehlte, war eine intimere Atmosphäre um besser in Diskussionen zu kommen. Muss aber auch nicht sein. Für Präsentationen war er ideal. Dafür waren der zweite Session-Raum und natürlich auch der Außenbereich und der Essens-Saal ideal geeignet. Dort fanden viele gute Gespräche statt.

Den zweiten Raum fand ich nicht nur sympathisch, weil meine Session am Sonntag dort stattfand und er dabei bewies, wie gut er zum Diskutieren geeignet ist. Es war gemütlich dort unten. Wie überhaupt die Atmosphäre durchaus „kuschelig“ war. Und das meine ich absolut positiv. 80-100 Leute am Samstag, am Sonntag auch nochmal so 60-80. Das schuf eine angenehme Atmosphäre in der man jederzeit mit jedem schwätzen und Kontakte knüpfen konnte. Ideal für ein Barcamp. Leider hätten es ruhig noch ein paar mehr Tourismusanbieter aus der Region sein können vor Ort.

Diese sehr angenehme und konstruktive Atmosphäre wurde durch die Organisatoren, allen voran Rainer Edlinger, oder auch Achim und Monika Meurer, durch ihre angehm offene und sympathische Art noch verstärkt. Es hat einfach Spaß gemacht mit dabei zu sein.

Wie bereits angedeutet, meine Session unter dem Motto „Crowdsourcing als Marketingbaustein“ stieß auf viele offene Ohren. Womit ich nicht unbedingt gerechnet hatte. Zur gleichen Zeit lief im Hauptsaal die Session „Wie erreicht man den Gast mit Web2.0 direkt vor Ort“, die für viele Touristiker sicherlich thematisch super interessant war. Ich habe mich darum umso mehr gefreut, dass der Raum mit fast 30 Leute wunderbar gefüllt war. Und was ich noch viel angenehmer fand, war die Diskussion, die nach meiner Präsentation entstand. So soll ein Barcamp sein. Und es zeigte mir, das ich niemanden gelangweilt, aber auch niemanden überfordert hatte. Die Fragen waren neugierig und zeigten das Interesse noch mehr zu diesem spannenden Baustein des Web 2.0 zu erfahren. Danke für dieses hohe Interesse! Das hat auch mir riesig Spaß gemacht und zeigt, dass die Strategie von VOdA in die richtige Richtung weisen und dass ich mit meiner Meinung, dass Crowdsourcing als Marketingbaustein im Bereich Tourismus spannend werden wird, genau richtig liege.

Bestandteil meiner Präsentation waren vor allem die Konzepte und Cases, die ich zuletzt ja schon sehr ausführlich und intensiv in meinen Artikeln hier im Blog vorgestellt hatte. Für mich ist Crowdsourcing einer der spannendsten Bausteine für den Bereich Viralmarketing in der Zukunft. Und gerade im Bereich Tourismus bietet er sich perfekt an. Aufgrund unserer nun schon mehr als dreijährigen Erfahrung kennen wir die Mechanismen für erfolgreiches Crowdsourcing sehr gut und stehen Kunden als professioneller Dienstleister zur Verfügung. Egal ob der Kunde eine einzelne Destination ist, ein Reiseanbieter, ein Tourismusportal oder eine Werbeagentur, die eine komplexe Marketingstrategie betreut, ist.

Auf großes Interesse stieß in meiner Präsentation auch die Social Media Strategie für CROW’n'CROW, die wir seit nunmehr einem Jahr umsetzen. Hier diente Crowdsourcing als Startbaustein für den Weg hinein ins Web 2.0. Dieser Case ist interessant für viele andere Unternehmen, die die richtigen und spannenden Wege hinein ins neue Web suchen. Die Aggregation von Bildern und Videos, der spielerische Umgang mit der Community, die Verknüpfung von Online- und Offline-Welt durch das Bag-Race und die Taschenbotschafter, die Präsenz auf Facebook, StudiVZ und MySpace sowie die Betreuung eines thematisch spannend geführten Corporate Blogs – all das kam bei den Zuhörern extrem gut an. Wir und vor allem auch können stolz sein auf den konsequenten Weg, den wir da gemeinsam beschreiten.

Zurück zum Castlecamp an sich. Ich war (positiv) überrascht, wie stark Facebook als wichtigstes Social Network weltweit und auch für den deutschsprachigen Raum bereits ins Bewusstsein aller vor Ort gedrungen ist. Viel wurde über die Möglichkeiten des Agierens auf Facebook geredet und etliche interessante Beispiele in Vorträgen gezeigt. Auch die Möglichkeiten von Twitter spielten immer wieder eine große Rolle. Aber niemand konnte so richtig die Pespektiven aufzeigen, die Twitter bieten könnte. Facebook scheint für die Tourismusbranche da deutlich spannender zu sein. Klar wurde auch, wie wichtig es ist, dass alle Player im Bereich Tourismus in der Zukunft deutlich stärker die bestehenden Schnittstellen des Web 2.0 vor allem auch mit relevantem Content beliefern müssen und den Kontakt zu den bereits im Netz agierenden Nutzern herstellen sollten. Sie müssen dorthin, wo die Menschen sind. In die relevanten Social Networks, auf die starken Contentplattformen wie Youtube, Vimeo, Flickr, Facebook, MySpace oder auch die Bewertungsportale wie Qype, Tripadvisor, Holidaycheck, TripsByTips und so weiter. Hier ist noch viel Nachholbedarf, wie ja auch mein Artikel „Der Qype-Schock“ deutlich machte. Noch sind die Touristiker deutlich zu passiv. Professionelle Beratung und Unterstützung ist hier in der zukunft extrem wichtig.

Insgesamt war dies ein tolles Camp. Ich werde versuchen im nächsten Jahr wieder mit von der Partie zu sein. Und auch den Termin für das Tourismuscamp in Eichstätt habe ich mir schon eingetragen.

Danke auch nochmal für die Wodka-Verkostung am Samstag! Ich mag Wodka sehr. Und großartig fand ich auch die Bodeninstallation und die touchable Displays von GOMO. Kaum einer konnten der Wassersimulation widerstehen und spielte mit den Fischen (siehe Foto). Auch ich.

gomo

Es waren die vielen Kleinigkeiten, die das Castlecamp zu einer runden Veranstaltung machten. Danke für dieses tolle Wochenende in Kaprun und für die vielen spannenden Kontakte, aus denen womöglich auch das ein oder andere interessante Projekt in der Zukunft entsteht. Ich würde mich freuen.

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Erstellt am Montag 14. September 2009
Unter: Echtes Leben | 4 Kommentare »

Werbung für Garmisch-Partenkirchen, Käsekuchen, Windbeutel und herrliche Aussichten

Ich kann nicht anders. Ich muss mal kurz Werbung für Garmisch-Partenkirchen und seine großartige Umgebung machen. Ich bin hier gerade im Urlaub. Und ich weiß: wir kommen auf jeden Fall wieder.

Ein absolutes Highlight ist die Partnachklamm.

Den leckersten Käsekuchen der Welt gibt es in der “Windbeutelalm”, offiziell Berggasthof Almhütte. Die Windbeutel sind natürlich auch Weltklasse. Den Tipp hatten wir übrigens von Martin von Snipclip. Dafür werden wir ihm ewig dankbar sein. :)

Windbeutelalm

Windbeutelalm

Windbeutelalm

Und großartige Ausblicke hat man unter anderem vom Wank oberhalb von Garmisch-Partenkirchen. Danke, für einen traumhaften Urlaub.

Aussicht vom Wank

Ich “reporte” das Ganze übrigens recht intensiv auf Facebook und ein wenig via Twitter. Warum? Weil es mir Spaß macht anderen zu sagen, wo es schön ist. Und um zu sehen, wer wie wo reagiert.

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Erstellt am Mittwoch 12. August 2009
Unter: Echtes Leben | Keine Kommentare »

Vom virtuellen ins echte Leben – CROW’n'CROW-Party in Oberwiesenthal

Seit geraumer Zeit betreut meine Agentur VOdA nun schon CROW’n'CROW im Bereich Socialnetworkstrategien und Viralmarketing. Kernbestandteil der Strategie der letzten Monate war das Bag-Race bei dem Gruppen in sechs verschiedenen Social Networks gegeneinander in einem Taschenrennen gegeneinander antraten. Siegreich ging die MySpace-Fangruppe aus dem Rennen hervor.

Nun fand dieses Rennen seinen würdigen Abschluss in einer Party in Oberwiesenthal. Die Wahl fiel auf die höchste Stadt Deutschlands, weil die meisten Mitglieder der MySpace-Gruppe von dort kommen. Und diese herrliche Region entpuppte sich als perfekter Ort um Party zu machen. Die Mädels und Jungs dort verstehen etwas von Spaß und Lebensfreude. Und das wiederum passt perfekt zu CROW’n'CROW.

Wir konnten so, wie von uns erhofft und konzipiert, die Marke aus der virtuellen Welt hinaus transportieren ins echte Leben. Das Image der Marke konnte gefestigt und gestärkt werden. Neue potentielle Fans werden permanent angesprochen. Die Viralität beginnt zu greifen. Jetzt kommt es in den kommenden Monaten darauf an die Usability der Internetplattform deutlich zu verbessern. Das ist aktuell noch die größte Hürde. Aus der Community kommt da immer wieder deutliches Feedback, das wir an CROW’n'CROW weiter reichen. So muss Marketing im Web 2.0 aus meiner Sicht funktionieren: es findet Kommunikation statt. Damit das Produkt verbessert werden kann und der Kunde von seinen Fans lernen kann. Und die Marke lernt zuzuhören und an sich zu arbeiten. Gut so!

Mehr Bilder gibt es auf Flickr, Facebook, MySpace, im VisualBlog und im CROW’n'CROW-Blog.

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Erstellt am Dienstag 4. August 2009
Unter: Echtes Leben, Viralmarketing | Keine Kommentare »

Der iPhone-Kindle kommt

Ich habe gestern lange mit einer guten Freundin in den Staaten telefoniert, die dort ziemlich tief in der Web 2.0 Szene steckt. Und sie hat mir verraten, dass hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wird, dass es womöglich in einem halben Jahr, vielleicht schon zum Weihnachtsgeschäft, einen iPhone-Kindle geben wird. Eine Kooperation zwischen Apple und Amazon also.

Die kindle-Application fürs iPhone gibt es zumindest für die USA ja schon seit März. Wir hier in Deutschland müssen darauf wohl noch lange warten.

Konkret würde das bedeuten, wenn das Gerücht sich bewahrheit: ein abgespeckter Kindle, der fürs iPhone optimiert ist und bei dem das iPhone als Datenspeicher und Zentralrechner fungiert könnte für weniger als 250 Dollar auf den Markt kommen. Denkbar sind von der technischen Umsetzung zwei Varianten. Einmal wird der Kindle ganz normal über ein Vebindungskabel an das iPhone angeschlossen und kann separat in die Hand genommen werden.

Bei der zweiten Variante wird das iPhone wie bei einer Ladestation mit Boxen in den Kindle mit eingesteckt. Aber ob das letztendlich praktisch ist für ein Lesegerät, weiß ich nicht. Schließlich möchte man ja lesen und dafür das Teil auch in die Hand nehmen und die Stellung regelmäßig verändern. Dabei darf das iPhone nicht stören oder gar herausfallen.

Es gibt noch eine dritte Möglichkeit aus meiner Sicht, die aktuell aber wohl noch kein Thema ist: das iPhone sendet die Daten kabellos an den Kindle.

Abwarten. Noch ist das alles awirlich nur ein vages Gerücht, über das gemunkelt wird. Auf jeden Fall würde es extrem Sinn machen. iPhone-Apps wie textunes, das ich selbst sehr gern nutze, würden dadurch weiter aufgewertet werden. Bei textunes kann ich kostenlos in Bücher reinlesen. Gefallen sie mir, gelange ich von der App aus ganz einfach in den Appstore und kann mir dort das komplette Buch kaufen. Das Ganze ist bei textunes nahezu perfekt umgesetzt. Die Usability ist traumhaft. Und es macht Spaß die Bücher in textunes anzulesen. Hier werden echte Mehrwerte geschaffen, die man mit einem größeren Display, zum Beispiel dem angesprochen iPhone-Kindle, noch besser genießen und dadurch neue Käuferschichten für den Kindle wie auch für Literatur im App-Store erschließen könnte. Eine echte Chance, nicht nur für den Kindle, sondern auch für die Verlage, die hier neue Absatzwege für virtuelle Bücher beschreiten könnten. Wir dürfen gespannt sein, was da kommt. Vielleicht dann ja auch hier in Deutschland.

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Erstellt am Montag 13. Juli 2009
Unter: Echtes Leben | 1 Kommentar »

Coole Sache, grottenlangweilige Seite: Burg Ehrenberg

Ich bin am Überlegen im Sommer mit meinem Sohn zu den Ritterspielen auf die Burg Ehrenberg zu fahren. Letzte Woche habe ich in Garmisch-Partenkirchen einen gut gemachten Flyer in die Hände bekommen, der so richtig Lust macht auf einen Besuch der Burgenwelten Ehrenberg. Groß prangt auf dem Flyer, so wie es heutzutage sein sollte, die Internetadresse: www.ehrenberg.at. Vorbildlich.

Aber als ich dann auf die Seite gelangte, rutschte mir nach gefühlten zwanzig Sekunden ein erstes lautes Gähnen raus. Viel Text. Dazu viel Text, ein paar kleine Bildchen. Und wieder viel Text. Keine Bildergalerie. Keine Videos. Ach doch – nach fünf Minuten hatte ich endlich einen “Trailer” gefunden, der ziemlich schlecht gemacht ist. Da findet man auf Youtube viel bessere und interessantere Sachen.

Wenn ich an Ritterspiele denke, dann will ich nicht Texte lesen. Dann will ich was SEHEN! Dieses Thema bietet sich doch perfekt an für viele gute Fotos. Und auch Videos sind doch ideal hierfür. Es gibt Ritterfans, Pferdefans, Wanderfans, Burgenfans. Es gibt Kinder, die sich Ritterbilder super gern anschauen. Man könnte einen Rittercomic anbieten, vielleicht sogar ein kleines Onlinespiel. SOOO viel wäre denkbar. Doch die Seite der Burgenwelten Ehrenberg sind traurig langweilig. Nett gemacht, aber inhaltlich ein Fiasko. Sie lockt nicht, sie macht keine Lust auf mehr. Es springt kein Funke über. Kein “Da will ich unbedingt hin” setzt sich im Gehirn fest. Diese Seite wird sich niemand bookmarken oder gar an Freunde weiterleiten. Dabei könnte man so unendlich viel aus diesem wunderbaren Thema und dieser genialen touristischen Attraktion machen.

Warum findet man nicht genau solche Filme auf der Webseite der Burg Ehrenberg wie den Folgenden? Warum lässt man nicht Bilder und Videoclips von seinen Fans erstellen und einpflegen? Verbunden zum Beispiel mit regelmäßigen Gewinnspielen oder Gutscheinen, die vor Ort dann eingelöst werden können? Warum setzt man nicht auf Crowdsourcing? Es würde garantiert wunderbar funktionieren.

Oder warum haben die Burgenwelten Ehrenberg nicht gleich einen eigenen Youtube-Channel eingerichtet, um solche Filme wie den obigen oder den folgenden Ritter Rüdiger Song von Bluatschik dort zu sammeln und den sicherlich nicht wenigen Fans anzubieten? Man könnte diese Videos dann wiederum auch wunderbar auf der eigenen Webpräsenz einbinden, sofern die Ersteller einverstanden sind. Gleiches gilt natürlich für Bildmaterial, gesammelt in einer Flickr-Gruppe oder einer Facebook-Fan-Gruppe.

Auch auf Facebook und auf MySpace wird man leider nicht fündig, wenn man die Burgenwelten Ehrenberg sucht. Nur einige wenige Künstler findet man, die für sich selbst dort Werbung machen. Vorbildlich, Männer.

Warum ist das so? Wie soll ich mich als Fan outen, wenn ich dazu nirgends die Chance habe? Hier, wie auch an so vielen anderen Orten im Netz, hat man noch nicht begriffen, dass Schnittstellen geschaffen werden müssen hin zu den Orten, wo die Menschen sind im Internet. Für Garmisch-Partenkirchen habe ich auf Facebook eine Gruppe gefunden, so das ich mich sogleich als neuer Fan zu erkennen geben konnte. Fotos werden die Tage dann folgen, die ich dort mit einpflegen werde. Vielleicht kann ich das dann ja auch irgendwann für Ehrenberg.

Zum Glück gibt es aber auch bereits Firmen, die sich von mir in Sachen Socialnetworkstrategien und Viralmarketing beraten lassen und für die wir gerade genau an solchen Punkten arbeiten. Wer also mit der Konkurrenz Schritt halten möchte, muss schnell aktiv werden.

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Erstellt am Dienstag 17. Februar 2009
Unter: Echtes Leben, PR und Social Networks | 1 Kommentar »

Arbeite mit Emotionen

Will man erfolgreiche Werbung machen, muss man auf Emotionen setzen. Wie erzeugt man Emotionen? Musik ist eine der besten Mittel. Wie man das für einen Werbespot perfekt nutzen kann, bewiesen die Mädels und Jungs von Saatchi & Saatchi für T-Mobile UK.

Dieser Spot lief zur besten Fernsehzeit im britischen TV. Und wie man an obigem Video sehen kann, funktioniert er auch im Internet. Oder haben sie nicht ein wenig mitgeswingt und bekamen gute Laune? Ich schon. Auf Youtube wurde eine extra Sharing-Seite eingerichtet. Man stellte den Spot also nicht einfach nur online, sondern baute ein Netz-Kampagne drum herum! So wie es heutzutage eigentlich üblich sein sollte, aber noch nicht ist. Der Content kommt von der Crowd, nachdem ein Initial-Spot gedreht wurde. Man setzt also unter anderem bei dieser Marketing-Kampagne für T-Mobile auf Crowdsourcing. Fantastic job, Saatchi & Saatchi.

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Erstellt am Freitag 23. Januar 2009
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