SocialNetworkStrategien Crowdsourcing, Communities, Communitymanagement und Social Media Marketing

1Aug/14Off

Neue Aufgaben, neue Herausforderungen: neuer Communitymanager bei wer-weiss-was.de

Autor des Artikels: Matias Roskos

Ich habe so richtig Lust auf ein Startup. Auf Aufbruchstimmung, das Umsetzen neuer Ideen, am besten nicht ständig was mit Facebook zu tun haben. Idealerweise das Alles mit einer engagierten, interessanten Community. Genau darauf hätte ich jetzt Lust!

Ab heute - in der täglichen Arbeit sogar schon seit ein paar Wochen - bin ich der neue Senior Community Manager von wer-weiss-was.de. (Verdammt, ich muss mal meine Email-Signatur ändern.) Dabei wird es meine vordringliche Aufgabe sein, die seit 1996 gewachsene Community durch die unruhigen Fahrwasser eines Komplett-Relaunches zu führen. Wobei - unruhig ist es in der Community schon seit längerem. Was die Aufgabe wahrlich nicht leichter, aber umso spannender Macht. Ich liebe Herausforderungen. Das ist eine. Aber eine, auf die ich richtig Lust habe. Startup-Feeling. Yeah!

Endlich mal nur am Rande mit Facebook zu tun haben. Nachdem ich die letzten zwölf Monate Weiterlesen …

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5Nov/13Off

Das sechste Communitycamp – Ich sage Danke

Autor des Artikels: Matias Roskos

Ich habe mich noch nicht bedankt. Das möchte ich hiermit nachholen! Am 26./27. November 2013 fand das mittlerweile sechste Communitycamp in Berlin statt. Ich werde da immer ein wenig sentimental. Denn vor sechs Jahren habe ich es mit aus der Taufe gehoben und habe zusammen mit Frank die Location Cimdata für dieses Barcamp gewinnen können. Dort findet das Camp bis heute statt. Einfach die perfekte Location dafür.

Es war wieder ein wunderbares Wochenende, mit zahlreichen angenehmen, anregenden Gesprächen. Danke an Euch alle, die dort waren, für den großartigen Austausch über all die Themen, die uns als Communitymanager und/oder Social Media Manager bewegen. Sei es der Umgang mit beleidigenden Kommentaren, den optimalen Fotos fürs Social Web, interessanten Tools für die tägliche Arbeit und das so wichtige Monitoring. Das Socializing kam selbstverständlich nicht zu kurz.

Ich finde ja, dass das Camp nicht nur einmal im Jahr, sondern halbjährlich stattfinden sollte! Wie seht Ihr das? Sinn würde es auf jeden Fall machen. Und auch sponsorentechnisch sollte das möglich sein.

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Hier ein paar wunderbare Blogbeiträge rund um das #ccb13. Toll war's!

Ein dickes Dankeschön an die Sponsoren. Durch sie ist es möglich, dass ein solches Camp kostenlos für die Teilnehmer sein kann und es Frühstück, Mittag und Abend-Party für die Teilnehmer gibt. Danke MotorTalk, gutefrage.net, Rossmann, HolidayCheck.de, Yourfone.de, buw Digital, ubermetrics, Maloon, Gameforge, Laserline, FanpageKarma, uber, Pixoona, 247Grad, Walthers Säfte und viele mehr.

8Mai/13Off

Absolut sinnvoll: die Trolldrossel

Autor des Artikels: Matias Roskos

Danke für einen genialen Vortrag zum Thema Trolle in einem Blog. Mit vielen Lachtränen in den Augen. Aber auch Ideen und Konzepten, die absolut Sinn machen. Wenn es darum geht, Trolle abzuwehren. Entstanden sind die Analysen und Konzepte durch Linus Neumann und Michael Kreil auf der Basis der Kommentare auf re:Fefe.

Die beste Methode um Trollen den Spaß zu nehmen und sie somit mittelfristig los zu werden, ist: sie zu ignorieren. Klar. Nix Neues. Aber immernoch richtig und effektiv.

Aber diese Trolldrossel ist einfach genial:

Sie sorgt dafür, dass Weiterlesen …

7Jan/13Off

Arbeit mit Blacklist und Greylist in Foren und Chats

Autor des Artikels: Matias Roskos

Das Monitoring von Foren-Einträgen, Postings in Social Networks, Direktnachrichten auf Online-Portalen sowie von Chat-Nachrichten wird für ein gutes Communitymanagement immer wichtiger. Nicht nur, weil immer mehr Trolle im Netz ihr Unwesen treiben. Bei Projekten wie Galileo GENIAL, für das ich als Community Manager mit verantwortlich bin, geht es darum Kindern im Internet eine sichere Umgebung zu schaffen, damit sie dort spielen, lernen und auch kommunizieren können. "Erziehung zur Medienkompetenz" wird das auch hin und wieder genannt. Immer mehr Kinder im Grundschulalter beginnen das Internet zu nutzen.

Gerade wenn Kinder sich auf einer Plattform im Netz treffen, spielt der Sicherheitsaspekt eine gesteigerte Rolle. Denn Kinder können sich nur bedingt selbst schützen. Selbstverständlich stehen hier zuerst einmal die Eltern in der Verantwortung. Doch nicht immer verfügen diese über deutlich mehr Wissen darüber, wie man sich im Internet schützt und wie man so agiert, dass einem kein Schaden entstehen kann. Diese Aufgabe müssen zu großen Teilen die Plattformen mit übernehmen. Aber auch Lehrer und Schulen werden hier in der Zukunft immer stärker gefordert sein. Medienkompetenz gehört aus meiner Sicht unbedingt mit ins Unterrichtsprogramm des Jahres 2013. Leider ist das fast nie der Fall bisher.

Mehr Sicherheit in Chats durch den Einsatz einer Blacklist

Sobald Kinder direkt angesprochen werden können - mittels einer Nachrichtenfunktion, in Forenbeiträgen oder in einem Chat - muss Sorge getragen werden, dass diese Umgebung kinderfreundlich und sicher ist. Hier greifen verschiedene Sicherheitsmechanismen. Ganz wichtig ist dabei die Arbeit mit einer sogenannten Blacklist. Auf dieser finden sich alle Worte, die "gefährlich" sind. Sie werden aus den Nachrichten heraus gefiltert und werden dann nur noch als *** dargestellt. Hierzu zählen pornografische Begriffe genauso wie rechtsradikales Vokabular.

Außerdem ist es oft so, - so auch bei in dem Tool, mit dem ich selbst für Galileo GENIAL arbeite - dass diese Nachrichten im der hinter dem Chat oder dem Forum liegenden Monitoring-Software gesondert hervorgehoben visualisiert werden. Um diese Gespräche und die Nutzer, die diese Worte versuchten zu schreiben, intensiver beobachten zu können.

Zusätzlich zur Blacklist gibt es auch die Möglichkeit mit einer Whitelist (= alle definitiv ungefährlichen Worte) und einer Greylist zu arbeiten. So machen wir das auch auf Galileo GENIAL. In der Greylist finden Weiterlesen …

8Okt/12Off

Audience development is equally as important as great content

Autor des Artikels: Matias Roskos

Lesson one: Audience development is equally as important as great content. By creating fantastic content, and spending zero time on audience development, you are certain that you will not succeed on YouTube. You have to focus on audience development as much as you focus on creating content.

Diese Aussage stammt von keinem Geringeren als Robert Kyncl, bei Youtube verantwortlich für die neuen Youtube-Channel.

Als Community Manager kann ich nur heftigst nicken, wenn eine so bedeutende Social Media Plattform erkennt, worauf es ganz elementar ankommt in der Zukunft: die Menschen, die man erreichen möchte! Der Fokus muss auf die Community gerichtet sein. Es geht um ein miteinander. Reinhören in die Community, Anregungen aufnehmen, gemeinsam Ideen und Konzepte entwickeln. Um in der Zukunft erfolgreich zu sein. Youtube hat das wie kaum ein anderes Projekt verstanden.

Das komplette Interview gibt es auf AllThingsD.

30Aug/12Off

Anonymität und das fehlende Gegenüber verleiten zu virtueller Aggressivität in einer Community

Autor des Artikels: Matias Roskos

Ein von der EU gefördertes Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Frage: Warum wird im Netz so erbittert gestritten? Gerade in Communities ist der Ton oft rau und kann auch schonmal unter die Gürtellinie gehen. Doch was ist der Grund dafür? Ist es die Anonymität des Internets? Oder der fehlende Augenkontakt? Beides trifft zu. Und auch wieder nicht.

Die Forscher sagen unter anderem:

Einer der wichtigsten Unterschiede zwischen realer und virtueller Diskussion ist: Im Netz treffen Menschen aufeinander, die sich nicht kennen. Diese Aussage mag banal klingen, doch aus ihr leiten sich Erkenntnisse ab, warum der Ton in Foren, Blogs und Kommentarbereichen oft so rau ist. Mit Anonymität hat das laut Psychologie-Professor Arvid Kappas von der Jacobs University in Bremen nämlich nicht viel zu tun.

Der an dem Projekt beteiligte Forscher hat dazu ein Experiment mit zwei Kleingruppen durchgeführt: Jede Gruppe besteht aus zwei Personen, die über das Internet zu einem Thema diskutieren sollten. Die eine Gruppe sollte sich vorher kennenlernen, fragen, wo die andere Person herkommt, was sie macht. Die andere Gruppe startete sofort in die Diskussion. Das Ergebnis: Die Personen, die sich vorher nicht über persönliche Dinge unterhalten haben, gingen rauer miteinander um als die, die sich vorher gegenseitig kennengelernt hatten.

Die Anonymität und das Fehlen des direkten Gegenübers verleiten dazu, sich anders zu verhalten und agressiver zu argumentieren.

Auch meine Erfahrung hat mir immer wieder gezeigt, dass es gut und auf Diskussionen entschärfend wirkend wirkt, wenn das Gegenüber weiß, mit wem es redet. Wenn also das "Gespräch" auf eine nicht-komplett-anonyme Ebene gebracht wird. Darum rate ich auch immer dazu Moderatoren und Community Managern einen Namen und ein Gesicht zu geben. So fällt es ihnen leichter in der Community für einen vernünftigen Umgangston zu sorgen.

Ich sehe aber auch in Communities immer wieder Lernkurven in der Kommunikation untereinander. In gewachsenen Communities sprechen die Menschen ganz anders miteinander, als in einer Community, in der sich viele ganz frische Communitymitglieder, oft noch mit wenig Erfahrung im Social Web, aufhalten. "Neue Nutzer" motzen gern drauf los. Nutzer, die schon länger dabei sind, haben gelernt das virtuelle Gegenüber zu respektieren.

Meine Schlussfolgerung daraus:

  1. Geben Sie Moderatoren ein Gesicht (Profilbild) und einen Namen (sollte allerdings nicht Vor- und Nachname sein!).
  2. Greifen Sie vor allem bei jungen Communities frühzeitig in Diskussionen und unter die Gürtellinie Kommentare ein und sorgen Sie für einen für alle Seiten akzeptablen Umgangston. Mit der Zeit lernen die Communitymitglieder respektvoll miteinander umzugehen.
  3. Geben Sie Ihrer Community Zeit. Und binden Sie frühzeitig besonders aktive Communitymitglieder als Stakeholder mit ein. Zum Beispiel, in dem Sie ihnen einen Moderatorenstatus geben.
11Jul/12Off

Habbo und das Chat-Monitoring – weitreichende Änderungen nach Skandal

Autor des Artikels: Matias Roskos

Bei einer der weltweit bedeutendsten Communities - Habbo - gab es nun weitreichende Änderungen, was das Herzstück der Plattform angeht: den Chat. Nach dem Sex-Skandal (ich berichtete darüber), dem Komplettversagen des Community Managements und dem damit einhergehenden Verlust der beiden größten Investoren, die sich umgehend zurückzogen, musste das Management von Sulake, der Firma hinter Habbo, reagieren. Der Chat wurde kurzzeitig komplett geschlossen und steht nun seit wenigen Tagen wieder zur Verfügung. Allerdings mit starken Einschränkungen.

Normalerweise werden Chats mittels einer sogenannten "Blacklist" einem permanenten Live-Monitoring unterzogen, um so bestimmte Worte in der Kommunikation auszuschließen. Diese Blacklist scheint bei Habbo nicht wirklich funktioniert zu haben. Warum kann ich nicht genau sagen. Ein Problem ist dabei sicherlich die Mehrsprachigkeit der Plattform. Und wenn Schreibende mit Sternchen, Unterstrichen und anderen Zeichen in den Worten arbeiten, wird es für jede Software nahezu unmöglich "böse" Worte herauszufiltern.

Zusätzlich steht (normalerweise) ein Moderatoren-Team zur Verfügung, welches sofort reagieren muss, wenn Warnmeldungen eingehen. Für solche Warnmeldungen gibt es in jeder guten Community deutlich sichtbare Warnbutton. Diese Warnmeldungen wurden bei Habbo in der Vergangenheit ganz offensichtlich nicht (oder kaum) beachtet. Das Community Management hat an der Stelle in der Vergangenheit ganz offensichtlich komplett versagt. So konnten immer wieder Pädophile auf Habbo Kinder ansprechen und sie sogar dazu überreden sich vor der Webcam zu zeigen.

Auf Habbo.de gibt es nun einen extra Bereich "Sicherheit". Dort heißt es unter anderem:

Trau Dich:

Wenn Du belästigt wirst oder Dir im Habbo jemand droht, scheue Dich nicht und wende Dich einfach an unsere Moderatoren. Du brauchst nur auf das blaue ? zu klicken und sofort wird sich jemand mit Dir in Verbindung setzen, um Dir zu helfen

Habbo Sicherheitsbereich

Auch das Thema Webcam wird dort nun explizit angesprochen:

Keine Webcam:

Schalte unter allen Umständen Deine Webcam aus! Wenn Deine Fotos und Webcambilder erst mal im Internet sind, hast Du keinerlei Kontrolle mehr über Sie. Sie können verändert, gepostet und verwendet werden, um Dich zu erpressen oder zu ärgern. Bevor Du ein Bild postest, frag Dich erst, ob es Dir peinlich wäre, wenn es Deine Eltern sehen würden.

Die wichtigste und elementare Änderung nach dem Skandal ist Weiterlesen …

29Jun/12Off

Der richtige Umgang mit einem Troll in einer Community

Autor des Artikels: Matias Roskos

Jan Eggers hat eine wunderbare Grafik zum Umgang mit einem Troll erstellt. In diesem Troll-Detektor finden Sie in einem leicht verständlichen Flussdiagram Step by step Handlungsempfehlungen, um letztendlich auch sicher zu sein, dass Sie einem Community-Troll gegenüber stehen.


Für eine größere Ansicht bitte auf das Bild klicken.

Danke für die Arbeit an Jan Eggers.

20Jun/12Off

So sieht es aus – mein Buch “Social Media Communities erfolgreich nutzen”

Autor des Artikels: Matias Roskos

Es ist da. Und bei Google orderbar. Mein erstes eigenes Buch "Social Media Communities erfolgreich nutzen". (Warum die Lieferzeit auf Amazon noch so lang angegeben wird, weiß ich nicht.)

Ich mit meinem Buch

Geschrieben wurde es mit starkem Fokus auf kleine und mittelständische Unternehmen - KMU. Ich habe versucht in für jeden verständlichen Worten das Thema Social Web näher zu beleuchten und Unternehmern jeglicher Couleur, egal welchen Alters, egal ob B2C oder B2B, egal welcher Unternehmensgröße, die Angst vor einem Hineintasten ins Social Web zu nehmen. Und dann Schritt für Schritt Wege der sinnvollen und letztendlich erfolgreichen Arbeit mit einer Community aufzuzeigen.

Dazu gehören für mich nicht nur ganz konkrete Handlungsempfehlungen, sondern auch viele Stimmen von Unternehmern, die bereits im Internet aktiv und erfolgreich sind. Außerdem findet der Leser im Buch auch viele ganz konkrete Beispiele von Kampagnen, Facebook-Seiten und anderen Social Media Strategien, die in den vergangenen zwei bis drei Jahren erfolgreich umgesetzt wurden. So konkret wie nur möglich, nah an der Praxis - das war mir die ganze Zeit des Schreibens über enorm wichtig.

Unter anderem mit dabei im Buch sind:

Ein großes Dankeschön an die vielen Menschen, die mir für dieses Buch in zahlreichen Interviews Rede und Antwort gestanden haben! Das hat Spaß gemacht, und es macht das Buch so wunderbar lebendig.

Ich freue mich nicht nur über Käufer, sondern auch über jegliches konstruktives Feedback zum Buch "Social Media Communities erfolgreich nutzen".

18Jun/12Off

Was ist los auf Habbo

Autor des Artikels: Matias Roskos

Rund um die deutsche Habbo-Seite ist es erstaunlich ruhig in der deutschen Medienlandschaft. Gut für Habbo und die Macher dahinter. Der Chat ist weiterhin stumm. Zwar kann man unten etwas eingeben. Das Chat-Eingabefeld ist da. Aber angezeigt wird außer "..." nichts weiter (siehe Screenshot).

Habbo

Dafür wurde eine Umfrage gestartet. Darin heißt es:

Umfrage
Vielen Dank für eure Unterstützung in der letzten Zeit. Dieses Wochenende führen wir eine Umfrage in der Welcome Lounge durch, damit ihr euer Feedback über das, was im Habbo diese Woche geschehen ist, und eure Gedanken über die Zukunft der Habbo-Community äußern könnt.

Es macht sicherlich absolut Sinn das Feedback der Community einzuholen. Auf die Ergebnisse wär ich ja mal gespannt. Aber die Aufarbeitung des doch recht ungefilterten Feedbacks dürfte das Community Management ein wenig überfordern. Mehr als ein Stimmungsbild ist da nicht drin. Denn außer zwei Felder, was die Nutzer zu den Ereignissen der letzten Woche - Ich tippe mal darauf, dass die meisten noch nicht mal wissen, worum es konkret geht... - meinen und was es an Verbesserungsvorschlägen gibt, sind keine Felder eingerichtet, über die man das Feedback auch nur in irgendeiner Form filtern könnte. Was ich ein wenig eigenartig finde.

Habbo-Umfrage

Ich wünsche Weiterlesen …