Modernes Marketing – RedBull weiß wie es geht
Manche finden es anrüchig, manche finden es genial - die Marketingstrategie von Red Bull. Auf jeden Fall ist es clever. Und Red Bull hat alles fest im Griff...
Alles Gute für 2012
Ich wünsche all meinen Lesern einen guten Start ins Jahr 2012 und viele positive, spannende, vorwärtsweisende Momente! Alles Gute.
Foto: Heutiger Sonnenaufgang über Garmisch-Partenkirchen.
Frohe Weihnachten
Ich wünsche all meinen Lesern ein Frohes Weihnachtsfest, eine entspannte Zeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich melde mich dann wieder im Januar 2012. Vielen Dank für die Treue, das Feedback und die vielen Weiterempfehlungen.
Gefunden auf Walyou.com. Dort gibt es noch verrückte Weihnachtsbäume.
10 Fehler beim Videodreh
Herrlich. Genau das richtige Video für den Lacher am Morgen. (Muss mir erstmal das Pippi aus den Augen wischen.) Videos werden immer wichtiger als Kommunikationsbausteine im Social Web. Oft kann man Dinge noch viel besser rüber bringen als mit einem Textbeitrag.
Die Kollegen von Fink & Fuchs haben sich mal die Mühe gemacht und die "Die 10 beliebtesten Fehler bei Video-PR" zusammengestellt. Es lohnt sich! Danke dafür.
Ein wunderschönes Movie – weil heut Nikolaus ist
Einfach wunderschön. Bitte die 8 Minuten Zeit nehmen und anschauen. Sie werden es nicht bereuen. Versprochen.
Großartiges Online-Tool: Akinyo
Akinyo ist ein auf den ersten Blick extrem spannendes Tool um Dinge im Netz zu sammeln, themenbezogen zusammenzufassen und mit anderen zu teilen. Egal ob privat oder beruflich. Webseiten, Bilder, Videos, Dokumente. Visuell gut zusammengefasst, so dass auch Nicht-Internet-Nerds es verstehen. Zum Beispiel kann so die Recherche für ein Buch stark verbessert werden. Alles Seiten, Texte, Ideen, Bilder zu einem Kapitel zusammenfassen und visuell so darstellen, das es "greifbar" wird.
Einfach mal die Videos anschauen. Ich bin begeistert!
Und hier ein Tutorial, bei dem man mit der Oberfläche der Software vertraut gemacht wird.
Eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Google Docs mit solch einem klasse Tool nachzieht.
Ein Ball zu viel: Warum das Blogsitting nicht funktionierte
Wir schreiben den 30. November 2011. Es ist kurz vor Mitternacht. Vor etwas mehr als einem Monat hatte Matias nach einem Blogsitter gesucht, da er für sein Buchprojekt doch ziemlich eingespannt war und ist. Nun, nach meiner Vorstellung am Ersten des Monats, sieht die Bilanz wie folgt aus: Blogposts Matias, der alle Hände voll zu tun hat - neun. Blogposts Daniel, der dachte, er könne das Blog ein wenig pflegen - das hier ist mein erster. Eine tolle Bilanz, nicht?
Ich wollte diesen Beitrag erst "Von einem, der auszog, um zu enttäuschen" nennen. Aber dann kam mir der Gedanke, dass der Titel a) zu einem anderen Beitrag, der in meinem Kopf herumschwirrt, besser passt, b) Matias hoffentlich maximal nur verärgert ist und c) das Bild des Jongleurs mit zu vielen Bällen besser funktioniert. Wer meine Vorstellung gelesen hat, der hat die Vielzahl an großen und kleinen (Neben-)Projekten bemerkt, die ich nebenberuflich noch pflege. Sie machen allesamt furchtbar viel Spaß, bedürfen aber allesamt auch ihrer nötigen Zeit und Aufmerksamkeit, wenn es wirklich funktionieren soll, damit sie im Fluß bleiben. Und gerade im November verlangten sie getreu Murphys Gesetz mit einem Mal noch mehr davon, als sonst schon. Mein Blogsitting-Angebot für Matias war, um auf das Bild des Jongleurs zurückzukommen, bei all dem, was projekttechnisch wie beruflich anfiel, ein Ball zu viel.
Genau überlegen, was man vorhat
Aus diesem Grund wird dieser Beitrag auch eher ein Plädoyer dafür, dass man sich vor allem im Vorfeld Gedanken machen sollte, was man eigentlich vorhat, respektive, dass man sich die Zeit dafür einteilt, fokussiert und auch priorisiert. Selbst bei einem kreativen Prozess wie dem Schreiben. Eine Binsenweisheit, die für so ziemlich alles im Leben gilt, gewiss, aber in meinem Empfinden wird sie immer wieder bei Seite geschoben, ohne auf die Ursachen und Folgen zu achten.
Jüngst stand ich im Rahmen eines ab und an stattfindenden Dozentenjobs vor einem Kurs, dem ich nicht nur Blogger Relations und Social-Media-Kultur näherbringen durfte, sondern auch das Bloggen an sich. Neben sehr lebhaften Diskussionen darüber, über was man denn schreiben solle (das, was im eigenen Empfinden der Sache mit Blick auf ein vorher anvisiertes Ziel dienlich ist, ohne sich beim Schreiben innerlich gegen jede einzelne Silbe zu stemmen) oder wie oft man pro Monat schreiben müsse (dann, wenn man etwas zu sagen hat bzw. ein Mehrwert dahinterstecken könnte - außerdem gibt es bei allem kein "muss"), kamen wir daran anknüpfend auch auf den Faktor Zeit zu sprechen. "Wann soll ich denn auch noch Blogartikel schreiben, wenn ich auch so schon kaum Zeit für meine Mails habe?", war eine Frage, die vielen von uns bekannt sein dürfte.
Zeit, Disziplin, (kreativer Flow) - die Grundzutaten zum Schreiben
Hier muss man gleich an mehreren Punkten ansetzen, die mir mit Blick auf das Blogsitting in einer solchen Regelmäßigkeit selten das Genick gebrochen haben.
Faktor Zeit: wir alle haben nur 24 Stunden pro Tag zur Verfügung. Aus der Hüfte geschossen bleiben abzüglich Schlaf, Essen, (Zwischen-)Menschliches und Familie, Job (wir gehen mal davon aus, dass nicht jeder fürs Bloggen im/als Job bezahlt wird, sondern alles noch nebenbei machen muss - in puncto "Social Media nebenbei machen" kann man sowieso eine eigene Diskussion vom Zaun brechen), Arbeitsweg usw. usf. vielleicht vier bis fünf Stunden pro Tag übrig, die man wirklich als Freizeit beziffern kann. Und das ist meines Erachtens nach noch großzügig gerechnet. Sich dann in eben diesem kleinen, nicht einmal zwingend aneinanderhängenden Zeitfenster hinzusetzen, bedarf viel ...
Disziplin: Man kann sich bei aller Zeitknappheit durchaus so etwas wie einen redaktionellen Rahmen stecken, der Luft lässt, um sich über aktuelle Themen zu informieren, andere Artikel und Blogposts zu lesen und somit die Recherche für den eigenen Beitrag voranzutreiben. Alle zwei Tage eine Stunde für Recherche und/oder Texten oder auch jede Woche ein Beitrag, damit das Blog läuft (vorausgesetzt, man fühlt sich beim Texten gut und hat etwas mitzuteilen). Klingt sehr souverän, ist aber leichter gesagt als getan. Gerade in der Anfangsphase der Bloggerkarriere fragt man sich mehr als einmal, warum man so viel Zeit und Mühen in ein derartiges Projekt steckt, wenn scheinbar niemand zuhört bzw. antwortet. "Augen zu und durch" ist keine wirkliche Option, da man sonst kaum mehr sieht, wohin man sich bewegt. Lieber mit eisernem Willen weitermachen, sprich Zähne zusammenbeißen und dabei genau beachten, wie man sich entwickelt. Diszipliniert Schreiben ist in diesem Prozess das eine. Diszipliniert Schreiben, obwohl es an der nötigen Zeit fehlt, ist etwas ganz anderes. Diszipliniert und unter Zeitnot schreiben, weil die wichtigste Zutat fehlt, ist der Horror schlechthin. Denn es braucht ...
Kreativen Flow: Als kreativen Flow bezeichne ich gerne das, was mich meistens dann ereilt, wenn ich mit etwas ganz anderem beschäftigt bin. Es ist das komplette Gegenteil der gefürchteten Schreibblockade, die natürlich immer dann auftaucht, wenn man Zeit und Druck hat, um zu Schreiben. Kreativer Flow bedeutet, wenn eine Idee nach der anderen im Kopf reift und verlangt niedergeschrieben zu werden. Natürlich hat man nicht immer die Zeit dies in elaborierte Blogposts fließen zu lassen, um das sofort in die Tat umzusetzen, aber für eine schnelle Notiz auf Papier oder direkt ins Device sollte man sich immer die Zeit nehmen. Wenn der Gedanke bei der späteren Betrachtung immer noch gut rüberkommt, Spaß macht und man Luft hat, dann kann man sich an die Umsetzung wagen. Interessanterweise ist die Hälfte meiner Ideen in der zweiten Betrachtung gar nicht mehr so umwerfend, aber die andere Hälfte, die bleibt, macht beim Schreiben richtig Laune - selbst unter Zeitdruck. Und manchmal gerät man auch so in absolute Schreiblaune, ohne überbordend kreativ sein zu müssen. Es muss nicht Shakespeare sein, um Spaß am Schreiben zu haben.
Meiner Erfahrung nach kann man sich, sofern die nötige Erfahrung bezüglich Schreiben, Ideenentwicklung und Kreation von Flow (ja, das kann man sich mit ein paar Mechanismen wie etwa gezielten Wiederholungen und dem Einführen von Automatismen vor dem und beim Schreiben ein wenig antrainieren) da sind - der Witz daran: das kommt mit dem Schreiben -, oftmals ganz achtbar aus der Affäre ziehen, selbst wenn nur zwei der drei Punkte machbar sind.
Lieber auch einmal stillhalten, selbst wenn es wurmt
Im Rückblick war das im November für mich eher selten der Fall. Mal waren Lust und Ideen da, aber es fehlte definitiv an der Zeit. Mal war die Zeit da, aber mir mangelte es schlicht und ergreifend an der nötigen Motivation, da eine Pause zum Verschnaufen wichtiger war (nehmt euch um Himmels Willen Auszeiten, wenn ihr könnt - und zwar bevor sich euer Kopf meldet!), mal ... naja, ihr könnt es euch denken. So viel zu tun, so wenig Zeit.
Meine Lehre aus diesem Monat Blogsitting, das keines war: Ganz genau überlegen, ob man einen weiteren Ball aufnehmen möchte und kann, sofern der nötige Weitblick es erlauben. Denn so gern ich Matias diesen Gefallen getan hätte, es ging nicht. Das Ende vom Lied? Ich bin nicht sehr glücklich, weil ich meinem Versprechen nicht nachgekommen bin. Ihr seid irritiert, weil der angekündigte neue Input gefehlt hat. Und Matias hat sich die Sache sicher auch anders vorgestellt.
Aber, und auch das muss gesagt sein: Ich habe offen gesprochen lieber nichts geschrieben, dass ich nicht mit voller Überzeugung hätte vermitteln können und wollen und keinen Mehrwert liefert, als dass ich euch hier halbgare Kost vorsetze (wie gesagt: schreibt, wenn ihr etwas zu sagen habt).
Adaptiert diese Überlegungen einfach einmal auf euren Blogging-Duktus, ob ihr euch in diesen Zeilen vielleicht wiederfindet, damit wir dies in den Kommentaren weiter diskutieren können. Denn heute habe ich passenderweise endlich Zeit und Lust und die Motivation für alles, was da kommt. Wie gut, dass erst der 30. November ist ... Oh.
Prozentzahlen der Internetnutzer weltweit
In der Zeit bin ich über eine interessante Infografik gestolpert, die ich meinen Lesern nicht vorenthalten möchte. Es geht darin um die Prozentzahlen der Menschen eines Landes, die das Internet nutzen. Wohlgemerkt: nicht das Social Web, sondern ganz allgemein Internet.
Ich finde diese Zahlen insofern spannend, als das sie zeigen, wie stark das Internet bereits in Deutschland Fuß gefasst hat. Und wie wichtig es daher für fast jede Firma ist, auch dort einen Platz zu finden. Die Relevanz des Internets ist einfach so derartig groß, dass kein Weg mehr daran vorbei führt. Und der einfachste und cleverste Weg um im Netz tatsächlich auch Menschen zu erreichen, ist nunmal das Social Web.
Für eine größere Ansicht des Scans bitte auf das Bild klicken. Quelle: Die Zeit und Oxford Internet Institute, Convoco-Stiftung, ITU.
Handytarif für 4,95 Euro im Monat
![]()
Keine feste Vertragslaufzeit für Handytarife find ich schonmal super. Und eine Monatspauschale von 4,95 Euro klingt absolut überschaubar. Was ist drin im Tarif?
In diesem Tarif "DeutschlandSIM" sind pro Monat 50 Freiminuten, 50 Frei-SMS in alle deutschen Netze und eine Datenflatrate enthalten. Für jede weitere Minute bzw. SMS kommen 9 Cent hinzu. Ab einem Datentransfer von 200 MB im Monat wird die Bandbreite allerdings auf 64 kBit/s im Downstream gedrosselt. Also fürs Internet nur bedingt geeignet. Ich selbst würde damit nicht weit kommen. Aber nicht jeder nutzt mobiles Internet so exzessiv wie ich. Für viele andere reicht das vollkommen aus. Außerdem bietet DeutschlandSIM zwei Upgrade-Optionen für das mobile Internet an, mit denen sich das monatliche Volumen auf 500 MB bzw. 1 GB erhöhen lässt.
Angeboten wird das auf den ersten Blick wirklich spannend klingende Paket unter der Marke DeutschlandSIM, hinter der eteleon, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Drillisch AG steckt. Fällig wird noch eine einmalige Einrichtungspauschale von 9,95 €. Ich mag solche überschaubaren Tarife, aus denen ich auch schnell wieder herauskomme, wenn ich sie nicht mehr benötige.










