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25Okt/12Off

Die Entwicklung der mobilen Internetnutzung – Couch wichtiger als unterwegs

Autor des Artikels: Matias Roskos

Die Wichtigkeit einer mobil-optimierten Website-Variante oder einer App ist zumeist nicht darin zu begründen, dass man als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen auch erreichbar sein sollte, wenn ein potenzieller Kunde gerade im Freibad ist; vielmehr geht es darum, diejenigen Nutzer noch erreichen zu können, die außer im beruflichen Kontext nur noch sehr selten Tastatur und Maus anfassen.

Das ist in einem ganz großartigen Beitrag auf Epapa nachzulesen, den ich jedem hier wärmstens ans Herz legen möchte.

Es geht darum, Webseiten bzw. Apps zu bauen, die Spaß machen in der Nutzung. Die auf dem entsprechenden Engerät (Device) Nutzer binden und dafür sorgen, dass er bleibt und unterhalten wird.

Innerhalb des letzten Jahres ist der Internet-Traffic, der von „mobilen“ Geräten ausgelöst wurde, in den USA um sensationelle 430% gestiegen. Selbstverständlich handelt es sich bei diesem Anstieg nicht um reines Wachstum – die Online-Minuten, die an Tablets und Smartphones generiert werden, kommen zu einem guten Teil aus dem Zeitbudget, das wir früher für „Internet am Schreibtisch“ reserviert hatten. Dabei gelten sowohl der Smartphone- als auch der Tablet-Markt beide noch als bei weitem nicht ausgereizt, zumal die Smartphones mit immer größeren Bildschirmen ausgestattet werden und sich ein „Phablet“ genanntes, hybrides Segment bildet.

Wenn aber wirklich in naher Zukunft Menschen eher über Touchscreens und kabellose Geräte erreichbar sind, die sie mit derselben Haltung im Bus, im Park, aber eben auch und besonders im Bett und auf der Couch, vielleicht bald sogar auch am Schreibtisch verwenden wollen – reicht es dann aus, eine Webseite zu haben, die man per Touch ganz gut bedienen kann?

Genauso ist es. Es kommt in der Zukunft immer mehr darauf an, auf die Geräte-Nutzung der Menschen Rücksicht zu nehmen. Tablets und Smartphones verlangen ganz neue Designs und Nutzerinterfaces. Das Handling auf ihnen ist komplett unterschiedlich zu den maus-basierten PCs. Dem muss in der Zukunft von Webdesignern aber auch Konzeptern unbedingt Rechnung getragen werden. Noch ist das viel zu selten der Fall. Bei meinem Arbeitgeber ProSiebenSat.1 zum Glück allerdings ein stetiges Thema. Und unsere Erfahrungen belegen ganz eindeutig, dass Seiten, die für die entsprechenden Endgeräte optimiert wurden, deutlich besser angenommen und genutzt werden. Die Unterschiede zu "normalen" Webseiten sind eklatant.

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Autor Info's mit anzeigen Matias Roskos

Kommentare (2) Trackbacks (0)
  1. Danke für den Artikel und vorallem dem sehr guten Link zu Epapa.

    Kannst Du etwas mehr zu diesen “eklatanten” Unterschieden schreiben und wir ihr damit bei ProSiebenSat.1 umgeht?

  2. Hi Michael,
    für uns bei ProSiebenSat.1 bedeutet das permanente Weiterentwicklung bzw. Neu-Entwicklung im Bereich Apps. Da sind wir permanent dran.
    Ganz frisches Baby: http://connect.prosieben.de
    Grüße
    Matias


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