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20Sep/12Off

Hoher Beeinflussungsgrad von Freunden auf Facebook

Autor des Artikels: Matias Roskos

Im Spiegel fand sich letzte Woche ein extrem spannender Artikel über eine us-amerikanische Studie in Sachen Motivation durch Freunde auf Facebook. Wie gut motiviert einen das eigene Netzwerk zur Wahl zu gehen? Mit spannenden Erkenntnissen.

Hier ein paar Auszüge.

Wie stark der Einfluss von Online-Freunden tatsächlich ist, haben amerikanische Forscher nun in einem spektakulären Experiment auf Facebook untersucht. 61 Millionen Mitglieder der Plattform aus den USA waren daran beteiligt - übrigens ohne selbst zu wissen, dass sie Teil einer gigantischen Netzwerkanalyse waren.
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Weil das Experiment gemeinsam mit Facebook-Mitarbeitern durchgeführt wurde, konnten die Wissenschaftler das Verhalten der mehr als 61 Millionen Nutzer im Anschluss detailliert auswerten. Dabei zeigte sich, dass der Wahlappell eine messbar größere Wirkung hatte, wenn er mit dem Bildern eigener Facebook-Freunde kombiniert war. Die Klickrate von "Ich habe gewählt" war um 2,1 Prozent höher als beim Appell ohne Fotos, schreiben Fowler und seine Kollegen.
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Dank der umfangreichen Daten konnten die Forscher auch beweisen, dass praktisch nur die engen Freunde Einfluss ausüben. Im Schnitt habe ein Mitglied bei Facebook 150 Freunde, aber nur mit zehn Freunden bestehe ein intensiver Austausch auf der Plattform. Und diese engen Freunde seien die entscheidenden.

Auch das Phänomen der Ansteckung, also der Beeinflussung der Freunde und der Freunde von Freunden, konnten die Forscher messen. Aus früheren Studien war bekannt, dass beispielsweise die Entscheidung, mit dem Rauchen aufzuhören, Auswirkungen nicht nur im eigenen Freundeskreis hat, sondern auch bei Freunden der Freunde und darüber hinaus.

Die Forscher schätzen, dass der mit Bildern von Freunden kombinierte Wahlaufruf 60.000 Menschen direkt dazu brachte, zur Wahl zu gehen. Deutlich mehr zusätzliche Wähler, nämlich 280.000, führen die Forscher aber auf die Ansteckung zwischen engen Freunden zurück. "Man wird nicht nur beeinflusst von den Nachrichten, die man selbst liest", sagte Fowler im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE, "sondern auch von den Nachrichten, welche die eigenen Freunde lesen". Diesen indirekte Effekt habe man dank der umfangreichen Daten abschätzen können. Er sei viermal größer als der direkte Effekt durch das Lesen des Facebook-Wahlaufrufs.

Bitte den ganzen Artikel im Spiegel lesen: "Facebook-Experiment Die Macht der besten Freunde".

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