Vettel ist nicht Vettel – auf Facebook
Autor des Artikels: Matias RoskosSebastian Vettel ist zum zweiten Mal Formel1-Weltmeister. Super! Herzlichen Glückwunsch.
Letzte Woche sprach er mit Bild unter anderem auch über seine Social Web Profile: "Vettel jagt Facebook-Schwindler". Darin sagte Sebastian Vettel:
Das bin ich nicht. Ich bin nicht bei Facebook oder Twitter aktiv. Mir gefällt es besser, wenn ich persönlich mit den Fans in Kontakt treten kann, zum Beispiel bei meinen Autogrammstunden.
Okay. Okay? Das hat mich massiv überrascht. Das muss ich ehrlich zugeben. Denn seine Facebook-Seite hat mittlerweile über 590.000 Fans! Über eine halbe Million, weltweit.
Und er sagt: nein, ich habe mit dieser Seite nichts zu tun. Ich bin vor allem auch überrascht, dass Red Bull das so einfach laufen lässt. Denn schließlich wurde hier eine Identität gekapert. Allerdings wird damit (bisher) kein Schindluder getrieben. Und der Betreiber kann damit auch kein Geld verdienen.
Dennoch sollte hier das Management aus meiner Sicht schnellstens reagieren und den Kontakt zu den Seitenbetreibern suchen. Da sie ja nicht viel Arbeit mit der Seite haben, haben sie offensichtlich auch kein Interesse an einer funktionierenden Community. Sonst würd ich ja immer, wenn machbar, zu einer Zusammenarbeit raten. Wär extrem schade, die ganzen echten Fans dort so im Regen stehen zu lassen. Red Bull, bitte übernehmen!







