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30Sep/110

Live-Twitter-Antworten von KLM

KLM Live ReplyTwitter-Spaß. In Kombination mit Youtube. Mal wieder von einer großen Fluglinie. KLM ist eh ganz weit vorn, was den Umgang mit Social Media angeht. Und bringt nun Live-Antworten auf Tweets in Videoform. Mit echten Akteuren. Die man allesamt im KLM Live Reply Kanal auf Youtube sehen kann. Respekt.

Hier ein Beispiel:

Wozu das Ganze gut sein soll? Social Media ist meist ein Mix aus verschiedenen Elementen, Mehrwerten, wie ich sie gern nenne. So auch in diesem Fall. Auf Anhieb fallen mir drei ein:

  • Suchmaschinenoptimierung - Google kann KLM finden. So auch auf Youtube.
  • Arbeit am Markenimage - KLM wird Weiterlesen …
29Sep/113

Was Facebook alles nicht über mich weiß

Die Hass-Kampagne gegen Facebook läuft auf vollen Touren. Facebook scheint ja so böse zu sein, weil sie Daten sammeln. Und diese aller Wahrscheinlichkeit einsetzen um Werbung gezielt zu platzieren.

Auch ich habe meine Zweifel, ob alle Änderungen der letzten Wochen so clever sind. Siehe dazu meinen Beitrag "Das neue Facebook droht uns zu überfordern".

Aber:
1. Ist das nicht neu. Das tun sie nicht erst seit gestern. Facebook ist ein Unternehmen! Und sie müssen Geld verdienen. Dies sollte jedem bewusst sein, der sich dort anmeldet.
Mir ist das bewusst. Ich habe einen Deal mit Facebook: sie bekommen ein paar Daten von mir. Können sie gern ein Profil draus machen. Diese Daten nutzen sie um Werbung auf die Plattform zu bekommen. Und ich darf im Gegenzug ihre zweifelsohne gut gemachte Plattform kostenlos nutzen. Um mein Netzwerk zu pflegen. Um mit Menschen in Kontakt zu bleiben, die mir wichtig sind.
Wenn mir das nicht mehr passt, kündige ich den Deal und verlasse Facebook. Dann aber bitte mit aller Konsequenz. Und nicht so scheinheilig wie einige, die nun Facebook erstmal nicht nutzen wollen. Deren Profil aber dort bleibt. Und die sich nun auf Google+ tummeln. Als wenn Google anders ticken würde...

2. Nicht nur Facebook tut dies. Jede kommerzielle Internet-Plattform muss Geld verdienen. Und das geschieht zumeist durch Werbung. Oder durch gezielte Kaufanreize. Wie bei Amazon zum Beispiel. Oder Ebay. Auch Google muss Geld verdienen. Und all die anderen Plattformen die wir nutzen.
Es ist scheinheilig nun so zu tun, als wäre Facebook schlimmer als die anderen. Vielleicht nur cleverer. Und vor allem: größer. Glückwunsch, Facebook! Das Wachstum ist beeindruckend. Und das führt dazu, dass man mehr in den Fokus gerät.

3. Das ist das aus meiner Sicht wichtigste (ich sagte es gestern schon): Es kommt darauf an, wie wir selbst mit dem Medium Internet umgehen! Facebook weiß von uns nur so viel, wie wir preisgeben. Es liegt also an uns, was Facebook weiß. Und was nicht. Und Facebook weiß wahrlich nicht alles. Was ich auch gut so finde.

Hier mal eine kleine Liste, was Facebook alles NICHT weiß von mir.

28Sep/110

In Sachen Facebook: Wir sind Schuld

Diese ganze Diskussion, wie böse Facebook plötzlich in Sachen Schutz der Privatsphäre ist, finde ich scheinheilig. Denn es hat sich nicht viel geändert in den letzten Monaten. Und das betrifft nicht nur Facebook, sondern andere "big player" wie Google, Apple, LinkedIn, Ebay usw. ganz genauso. Aber es macht sich halt gerade gut, auf Facebook drauf zu hauen. Also tun es möglichst viele.

Hier mein Statement dazu:

Es geht nicht darum, was Facebook (oder andere) mit unseren Daten machen, sondern was wir selbst von uns Preis geben!

Das ist doch das Entscheidende! Wie gehen wir selbst mit den neuen Medien um. Und was geben wir von uns preis. Das ist nicht anders wie auf der Straße, im Büro, in der Klasse, in der Uni, im Sportverein. Welche Fotos zeige ich und welche lasse ich lieber zuhause. Was sage ich und wann halte ich lieber einfach mal die Klappe. Kann ich ein Gerücht für mich behalten oder muss ich tratschen? Beleidige ich andere oder benehme ich mich zivilisiert? Nicht jeder muss wissen wie mein Zeugnis aussah, wo ich mit 18 Party gemacht habe oder wie groß meine Schuhgröße ist. In der Offline-Welt genauso wenig wie im Internet.

Es geht darum, was ich wo von mir preisgebe. Das sollte ich IMMER kontrollieren. Egal ob auf Facebook oder im Büro.

PS: Damit will ich auf keinen Fall sagen, dass es nicht gut ist, dass einige Facebook und anderen auf die Finger schauen und versuchen sie in eine Richtung zu lenken, die den Schutz der eigenen Privatsphäre stärker in den Fokus rückt. Aber: diese Plattformen verdienen Geld mit unseren Daten. In dem sie sie an die Werbung verkaufen. Anders würden sie gar nicht funktionieren. Das ist bei Google genauso wie bei Facebook und vielen anderen.

André Vatter hat gestern dazu ganz richtig geschrieben:

Wer sich bei Facebook anmeldet, geht einen Vertrag ein: Ich darf das Netzwerk benutzen, dafür bezahle ich mit einem Häkchen bei den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung. Es ist ein friedfertiger Vertrag. Niemand kramt im Portemonnaie nach der EC-Karte oder im Hirn nach der PIN-Nummer. Das macht es ja so einfach. Ich bezahle bereitwillig mit meinen Daten und bekomme dafür einen Service: “Anstatt umständlich Foto-Mails an mehrere Freunde zu verschicken, erstelle ich ein Facebook-Album”, mögen die einen sagen. “Anstatt in Übersee anzurufen, kann ich einfach den Facebook-Chat anwerfen”, finden vielleicht andere. Ich bezahle mit meinen Daten – und bekomme eine Leistung, etwas, das für mich Wert besitzt. Facebook benutzt diese Daten, um bei den Werbekunden den Streuverlust zu minimieren und auch das wird den Kunden mitgeteilt und ist gut so.

Genau so ist es. Das kann einem gefallen oder nicht. Aber: man ist immer selbst verantwortlich für das, was man von sich preisgibt. Egal wo.

27Sep/110

Verbessertes Lesen auf Facebook durch Nutzung der Listen

Der Newsstream, den jeder Nutzer auf der Facebook-Startseite sieht, wenn er eingeloggt ist, wird bestimmt durch den sogenannten Edge-Rank (das Whitepaper über die Funktionalität finden sie in diesem kostenlosen PDF "Whitepaper Facebook-Edgerank"). Eine Software bestimmt also mehr oder weniger, was wir zu sehen bekommen. Dabei werden uns etwa nur 1% der Posts angezeigt von den Seiten, von denen wir Fan sind und von unseren Freunden. Oft sehen wir die Dinge gar nicht, die wir spannend finden würden. Und Freunde wundern sich, warum wir das nicht mitbekommen haben. Das lustige Video von der Hochzeit neulich, die Fotos aus dem Afrika-Urlaub oder der Link zu der passenden Rechtsberatung. Vieles geht unter im täglichen Nachrichten-Überfluss. Was manchmal ja auch gut ist.

Was sich viele aber wünschen - so auch ich - ist mehr Kontrolle darüber, was einem angezeigt wird und was man liest. Aber auch an wen Postings auf Facebook heraus gehen. Geht Ihnen das auch so? Hierfür sind die Freundeslisten extrem hilfreich.

Es gibt sie schon recht lange. Ich nutze sie schon seit Monaten intensiv und bin dankbar für dieses Facebook-Feature. Doch nur die wenigsten kannten sie bisher. Nun hat Facebook im Rahmen seiner September-Feature-Offensive (siehe auch die Beiträge zum neuen Kommentieren auf Seiten, die neuen Abonnements und die Anzeige der Shares) die Listen deutlich aufgewertet. Zum einen erhält jeder Nutzer nun ganz offensiv Hinweise auf diese Listen. Facebook hat automatisiert zudem Listen für die Familie, enge Freunde, den Wohnort, Studienkollegen und Arbeitskollegen angelegt, in die man seine Kontakte einsortieren kann. "Kann" - nicht muss! Außerdem gibt es eine "restricted"-Liste (=eingeschränkt), so dass man auch bestimmte Personen weitestgehend ausschließen kann. Der ein oder andere möchte ja nicht, dass der Chef oder der Kollege (oder die Freundin) bestimmte Dinge sofort mitbekommen.

Facebook-Kontakte in Listen einsortieren

Facebook ListenWie bekomme ich nun meine Facebook-Kontakte in diese Listen. Das ist relativ simpel. Facebook hat dafür gesorgt, dass man Freunde und Bekannte ganz einfach und schnell sortieren kann.

Zum einen gelangt man über den Menüpunkt "Konto" rechts oben in den Bereich "Freunde bearbeiten". Dort kann man dann all seine Kontakte sehen und bearbeiten (siehe Screenshot). Einfach mit der Maus neben dem Namen über den Button "Freunde" gehen und schon werden einem die Listen angezeigt. Dort kann man dann übrigens auch eine neue Liste anlegen.

Ich habe etliche Zusatzlisten für meine Kontakte. Man muss selbstverständlich auch nicht alle vorgegebenen Listen nutzen! Facebook möchte damit nur Weiterlesen …

26Sep/110

Die Yahoo! Mailbox im Stadtbild

Herrlich, diese Marketing-Idee. Bitte unbedingt das Video anschauen. Ich liebe es!

Gefunden beim Krawattenträger.

Jetzt stellt sich mir nur noch eine Frage: Was wäre, wenn zum Beispiel GMX solche Boxen in Berlin, München und Köln aufstellen würde? Traut man sich das nicht? Weil man zu 1&1 gehört und alle wieder nur über 1&1 schimpfen? Ich würds cool finden!

23Sep/111

Das neue Facebook droht uns zu überfordern

Der Schuss könnte nach hinten losgehen. Denn es besteht aus meiner Sicht die Gefahr, dass die Menschen sich überfordert fühlen. Dass es einfach zu viel wird. Dass man nicht mehr mitkommt auf Facebook. Das nur mein erster Eindruck.

Auf t3n ist zu lesen:

CTO Bret Taylor erklärt, wie Opengraph funktioniert und verdeutlicht, dass das Rollout der Timeline-Features, also das neue Facebook, über mehrere Monate ausgerollt werden wird. Taylor geht relativ kritisch an die Sache heran und will so klar machen, dass man zwar alles teilen kann, aber nicht alles teilen muss. Die Entscheidung liegt beim User. Taylor setzt ebenfalls auf Nike+ Lauftracking, aber vor allem, weil er die empfohlenen Routen seiner Freunde zu schätzen weiß.

Stimmt. Empfehlungen von Freunden sind etwas Tolles! Aber wenn alles überhand nimmt, wenn meine virtuelle Timeline proppevoll ist mit Empfehlungen, dann hat Otto-Normalnutzer irgendwann die Schnauze voll. Dann wird ein System unnutzbar.

Facebook-Timeline Weiterlesen …

22Sep/110

In der Zukunft Mehr-Arbeit für die Admins von Facebook-Seiten

In den vergangenen Wochen gab es zahlreiche Veränderungen auf Facebook. Ganz offensichtlich treibt der Innovationsdruck durch Google+ die Facebook-Mannschaft zu ständiger Optimierung ihres Produktes. Was prinzipiell ja nicht verkehrt ist. Über die Einführung des Follower-Prinzips, Abonnements genannt, hatte ich ja schon ausführlich berichtet.

Es gab aber noch eine andere, weitreichende Veränderung. Ab sofort können Facebook-Nutzer auf Seiten von Marken, Unternehmen, Schauspielern, Musikern usw. auch kommentieren und bei einzelnen Beiträgen auf "gefällt mir" klicken (=liken), ohne Fan dieser Seite zu sein. Also auch "Nicht-Fans" können sich nun in Diskussionen einschalten, Inhalte mit ihren Freunden teilen und so weiter. An sich eine feine Sache. Denn nicht immer will man gleich Fan dieser Marke (im Screenshot: einer Automarke) werden, hat aber doch ein konkretes Anliegen. Oder möchte etwas Konkretes kommentieren.

Dacia auf Facebook

Bis letzte Woche war dies nicht möglich. Man musste zwingend Fan einer Seite sein, um kommentieren und liken zu können. Das ist jetzt anders. Es ist erstmal gut, weil es die Kommunikation fördert. Noch mehr Menschen können sich einbringen. Man wird Weiterlesen …

21Sep/110

Google wird nicht müde das Internet zu erobern

Für viele besteht das Internet eigentlich nur aus Google. Seit dem Launch von Google+ verstärkt sich dieser Eindruck auch noch. Man greift ganz direkt die großen Social Media Player Facebook und Twitter an. Youtube gehört ja eh schon zu Google.

Nun kommt ein weiterer Baustein hinzu, der den Internetnutzern helfen soll genau das zu finden, wonach sie suchen. In diesem Fall geht es um die Suche nach dem passenden (und preiswerten) Flug. Mit Google Flightsearch haben Seiten wie billigflieger.de, Opodo.de, Swoodoo, Expedia und viele andere bald eine mächtige Konkurrenz. Aber noch funktioniert Google Flightsearch nur für den us-amerikanischen Markt.

Google hört also nicht auf Gas zu geben. Gut so. Denn nichts ist schlimmer wie Stillstand. Hoffen wir nur, dass die Konkurrenz nicht schläft und Google damit immer wieder zu Höchstleistungen antreibt.

20Sep/110

Neu auf Facebook: Anzeige der Shares

Bei Facebook gab es im September ein ganzes Paket an neuen Features und Veränderungen. Unter anderem gehört auch dazu, dass einem neben den Likes ("gefällt mir") und den Kommentaren auch die Shares (also alles, wo die Nachricht, das Foto, der Link, das Video geteilt wurden) angezeigt werden (siehe Screenshot). Das ist extrem spannend. Denn zeigt ein Share doch, wie viral eine Nachricht ist. Und dies ist, neben den Likes und Kommentaren, ein weiterer Indikator für den Kommunikationsgrad und damit den Erfolg einer Facebook-Seite.

Anzeige geteilter Inhalte auf Facebook

19Sep/110

Vorsicht vor Email-Fallen von Facebook, Paypal und Co.

Haben Sie auch schon eine Email von Facebook erhalten mit dem Betreff "Facebook has sent you a notification"? Und mit einem Link darin, angeblich hin zu einem Facebook-Account? Nicht - niemals! - drauf klicken! Aber einfach mal mit der rechten Maustaste sich den Link anzeigen lassen, der dahinter steckt. Sie werden sehen, er führt nicht zu Facebook!

Hinter solchen Emails, in den letzten Wochen auch massiv von angeblich Paypal verschickt, stecken meist sogenannte Botnetze. Sie dienen einzig und allein dazu bei Ihnen Trojaner oder Viren zu installieren.

Im 1&1-Blog ist dazu Folgendes nachzulesen:

Aktuell gibt es eine neue gefährliche Spam-Welle. Kriminelle verschicken verstärkt E-Mails, die scheinbar von Facebook stammen. Unter Verweis auf eine angeblich verlorene Nachricht werden die Empfänger auf eine gefälschte Website gelockt. Betroffen ist offenbar ganz Europa.
...
Unsere Sicherheits-Experten empfehlen den Empfängern entsprechender E-Mails, diese umgehend zu löschen. Auf keinen Fall sollte man der Verlinkung folgen, denn wer den fingierten Link anklickt, sitzt in der Falle. Ist der Computer nicht ausreichend geschützt, installiert sich dann ein Trojaner, der den Rechner des ahnunglosen Opfers zum Teil eines weltweiten Botnetzes macht. In Botnetzen sind hunderte oder gar tausende Computern zusammen geschlossen, die nach einer Infektion mit Schadsoftware ferngesteuerte Befehle empfangen können. Unbemerkt entsteht so eine Art Zombiearmee, die geheime Passwörter klaut und wichtige IT-Infrastrukturen vollständig lahm legen kann.

Und weiter:

Auf der gefälschten Website wird dazu aufgerufen, die Weiterlesen …