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30Mai/11Off

Spannendes Crowdfunding-Projekt – A New Rainbow Warrior

Autor des Artikels: Matias Roskos

Greenpeace ist eine der Organisationen mit den weltweit wohl meisten und engagiertesten Unterstützern. Ohne diese große Masse an Menschen, die sich mit den Zielen von Greenpeace identifizieren, hätten sie wohl keine Chance gehabt langfristig zu überleben. Und so ist es für das Jahr 2011 nur konsequent, wenn sie sagen: "Help us build the new Rainbow Warrior." Das alte Flaggschiff, welches von den Franzosen 1985 versenkt wurde (siehe Wikipedia-Beitrag dazu), soll noch 2011 neu vom Stapel gelassen werden.

Crowdfunding - the new Rainbow Warrior

Und die weltweite Community ist aufgerufen dieses Projekt zu unterstützen. Auf der extrem schick gemachten "A New Warrior" Seite kann sich jeder das neue Schiff anschauen. Und dann seinen finanziellen Beitrag zum Gelingen des Projektes leisten, wenn er möchte. Das nennt man Crowdfunding. Ein Spezialgebiet des Crowdsourcing, welches immer mehr an Fahrt aufnimmt, wie die Tendenz der letzten Monate zeigt. Immer mehr Menschen unterstützen auch mit Geld Projekte, die sie mögen und die ihnen am Herzen liegen. Das geht zumeist schon mit ganz kleinen Beträgen. So auch bei der Rainbow Warrior (Hier geht es zur Donate-Seite.). Das ist für den Einzelnen nicht wirklich viel Geld. Aber in der Summe aller Unterstützer kommen so beachtliche Summen zusammen.

Die Seite für die neue Rainbow Warrior ist aber nicht nur richtig gut mit Hilfe von Flash animiert. Mir gefällt auch, dass man ganz genau festlegen kann, was mit meinem Geld geschieht. So ist es zum Beispiel möglich ein Fenster zu übernehmen. Kostenpunkt 300 €.

Rainbow Warrior Window

So kann man ein ganzes Paket von Einzelteilen zusammenstellen, bis man sein sich selbst vorgegebenes Budget erreicht hat. Das hilft aus meiner Sicht enorm die Spendenbereitschaft zu fördern. Oft will man nicht, dass sein Geld in irgendeinem Topf verschwindet. Bei der Rainbow Warrior weiß ich so genau, wofür mein Geld verwendet wird. Wenn übrigens alle Fenster übernommen wurden, steht auf der Webseite dann "Sold out". Es können also nicht zu viele Fenster, Schrauben, Lampen geordert werden. Ein Volltreffer in Sachen Glaubwürdigkeit für das Projekt.

Sold out

Im Maschinenraum kann man leider nichts bestellen. Das läuft dann über nicht-öffentliche Kanäle. Aber im Kabinendeck sind noch Tische, Toiletten und Duschtüren zu supporten! Ich finde, die Machart der Webseite, die Konzeption dahinter, lädt dazu ein im Schiff herum zu stöbern. Das macht Alles nicht nur greifbarer und damit glaubwürdiger. Gleichzeitig kommt man dem Projekt Rainbow Warrior auch selbst deutlich näher.

Je länger man verweilt, desto interessierter ist man. Man kann dies als "Kundenbindung" bezeichnen. Ich als Nutzer knüpfe so eine deutlich engere Beziehung zum Projekt - zum einen durch die Spende und das Crowdfunding. Zum anderen durch die guten Einsichten in das Projekt. Damit werde ich mich auch in der Zukunft viel stärker mit dem Projekt identifizieren und es viel intensiver und aufmerksamer verfolgen. Möglich wird das durch die Vorzüge von Crowdsourcing-Projekten. Menschen involvieren und gemeinsam etwas schaffen. Zum Vorteil aller.

Showerdoor

Die Fans, Freunde, Unterstützer sind mit Hilfe des Internets sehr direkt in das Entstehen der neuen Rainbow Warrior involviert. Über Crowdsourcing-Mechanismen werden sie eingebunden in die Finanzierung (Crowdfunding). Und es wird eine enge Beziehung zum Schiff aufgebaut, die in der Zukunft helfen wird die Menschen zu erreichen, wenn es um konkrete Aktionen geht.

Ein tolles Internet-Projekt, bei dem mit Hilfe von Crowdsourcing für das Projekt, für das Schiff, für Greenpeace vielfältige Mehrwerte generiert werden und hinaus getragen werden ins echte Leben. Ich bin gern mit dabei.

Rainbow Warrior Checkout

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