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27Mai/11Off

Schicke Social Media Icons bei der Sparkasse – ohne Verlinkung

Autor des Artikels: Matias Roskos

Beim Abmelden von seinem Konto wird man bei der Berliner Sparkasse auf die neuen Social Media Kanäle hingewiesen. Eigentlich eine gute Sache. Nur... ich wollte auf eines der großen Icons klicken. Es ging nicht. Denn sie sind nicht verlinkt mit der Facebook-Seite, dem Twitter-Account und dem Youtube-Kanal. "Was ist denn das für ein Blödsinn?" dachte ich sofort. Wer lässt sich bitteschön solch einen Nonsens einfallen? Wie kann so etwas online gehen?

Man will doch, dass die Leute der Bank ein Stück näher kommen. Damit man in einen direkten Dialog treten kann. So jedenfalls ist Social Media gedacht. Doch wenn man nur so tut als ob, hat man entweder noch nix verstanden. Oder einfach nur geschlafen beim Erstellen dieser Webseite. Ich tippe (und hoffe) mal auf Letzteres.

Hier der Screenshot der Berliner Sparkasse Seite. Große Icons grau umrahmt.
Berliner Sparkasse Screenshot

Okay, wenn man genau - aber auch wirklich GANZ genau - hinschaut, entdeckt man unten (ich hab's mal rot umrandet) Icons, die dann auch wirklich verlinkt sind. Die sind aber derartig klein, dass ich herzhaft lachen musste, als ich sie entdeckte. Und ich entdeckte sie auch nur, weil ich danach gesucht habe. Weil ich dachte: "Das kann doch nicht sein...!"

Dass es auch anders geht (und technisch überhaupt kein Problem ist, liebe Sparkasse), zeigt die Volksbank Bühl. Dort gibt es diese Social Media Icons auch. Nur mit dem feinen Unterschied, dass sie alle verlinkt sind. Und somit der Nutzer auch darauf klicken kann und dann zu den einzelnen Social Media Kanälen der Volksbank Bühl gelangt. So wie es auch logisch ist.

Volksbank Bühl Screenshot

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Kommentare (6) Trackbacks (0)
  1. Grundsätzlich kann ich deinen Unmut verstehen. Verstehen muss man aber auch, dass sowohl die Volksbank Bühl, als auch die Sparkasse mit einem CM-System ihres entsprechenden Rechenzentrums arbeitet und dort nur die in einem Template vorgegebenen Inhalte und Möglichkeiten nutzen kann.

    Bei der Sparkasse sind Icon auf der Logout-Maske des Online-Bankings zu sehen. Bei der Volksbank Bühl ist das eine separate Seite innerhalb des Contents. Diese kleinen Icon bei der Sparkasse, die wahrscheinlich auf jeder Seite zu finden sind, gibt es bei der Volksbank Bühl z.B. nicht, weil das dortige CM-System diese Möglichkeit nicht bietet. Genauso wäre die Volksbank Bühl nicht in der Lage, einzeln verlinkte Icons auf ihrer Logout-Seite beim Online Banking darzustellen.

    Auf einer separaten Contentseite ist dies kein Problem. Auch nicht bei der Sparkasse: https://www.berliner-sparkasse.de/privatkunden/aktuelles-und-services/social-media/folgen-sie-uns/index.php?n=%2Fprivatkunden%2Faktuelles-und-services%2Fsocial-media%2Ffolgen-sie-uns%2F&IFLBSERVERID=IF@@052@@IF

    Insofern gehe ich davon aus, dass wahrscheinlich schlicht weg technisch nicht möglich ist, einzelne Icon auf der Logout-Seite zu verlinken. Aber vielleicht hätten Sie die gesamte Grafik auf die Social Media Content Seite verlinken können.

    Was ich damit sagen will ist, dass Dein Vergleich etwas hinkt, da der jeweils andere etwas darstellt und darstellen kann, was der Andere eben technisch bedingt nicht kann.
    Inwiefern das befriedigend ist, ist eher ein anderes Thema. ;-)

  2. Moin!
    Lustige Geschichte …
    Mein Paradebeispiel für „Bank 2.0“ sitzt ja in Spanien – Caja Navarra.
    Lohnt sich wirklich mal anzuschaun: http://www.cajanavarra.es/es

    Ok, sieht nicht wirklich nach Bank im „seriösen deutschen“ Sinne aus, ist es aber (und in Spanien eine echte Erfolgsgeschichte).

    Gruß, Erik Meierhoff

  3. @Stephan: Mit „Unmut“ hat das wenig zu tun. Mir kann’s ja egal sein, wenn die Sparkasse so unclever ist.

    Du magst Recht haben. Was aber nix am Sachverhalt ändert. Dein letzter Satz ist da genau richtig. ;)
    Sowas MUSS einfach gehen. Und es nicht geht, muss man etwas programmieren, damit es geht… So wie es jetzt ist, egal an welcher Stelle, ist es albern.

  4. @Matias: Ok … ich habe mich wahrscheinlich missverständlich ausgedrückt. Die Sparkasse ist in diesem Fall nicht unclever, sie hat meines Erachtens keine andere Möglichkeit der Darstellung, auch wenn Sie es wollte.

    Na klar muss so was gehen, aber das liegt nicht an der Sparkasse. Sicherlich wird es gerade den Anwender eher weniger interessieren, aber die Banken hängen da am Ende der „technischen Nahrungskette“. Man kann das als Administrator einer Bank 10 mal wollen, wenn der Verwalter und Umsetzer des CMS und des Templates diese Anforderung als nicht wichtig einstuft, dann passiert da nichts. Und ja …. wir sprechen genau von diesen Banalitäten. Die Bank kann da im Zweifelsfall am allerwenigsten dafür, sie muss es nur leider ausbaden, auch wenn sie es ganz genau so sieht wie Du – und davon gehe ich mal aus. ;)

  5. Du willst damit also sagen: „Der Kunde – in diesem Fall die Sparkasse – ist NICHT König?“ Na hör mal…
    Wo gibt es sowas, dass ein Dienstleister sagt „Geht nicht“ wenn der Kunde das will.

  6. Ich kenne das Procedere bei der Sparkasse nicht und deren Verbindung zum Dienstleister, aber genau das will ich damit sagen. ;)


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