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16Mai/11Off

Die richtige Kontaktaufnahme auf Facebook

Autor des Artikels: Matias Roskos

Ich erhalte pro Woche zahlreiche Kontaktanfragen. Da ich Facebook in einem Mix aus Privatem und Beruflichem nutze, ist das an sich auch total okay für mich. Ich weiß, es gibt viele Menschen, die Facebook rein privat nutzen und dort gern das berufliche Umfeld außen vor lassen. Auch das ist völlig in Ordnung, wie ich finde.

Interessant finde ich es allerdings, wie die Menschen den Kontakt zu mir – und sicherlich auch zu vielen anderen Menschen auf Facebook – aufnehmen. Eine Anfrage ist schnell versendet. Zwei Klicks und schwupps, hat man womöglich einen neuen „Freund“. Aber Vorsicht! Nicht jeder bestätigt solche Freundschaftsanfragen.

Menschen, von denen ich zuvor noch nie etwas gehört habe und die es nicht für nötig erachten, ein, zwei Zeilen dazu zu schreiben, werden von mir gnadenlos ignoriert! Ich bin kein Follower- und Freunde-Sammler, wie so manch anderer „Social Media Experte“. Ich finde, man misst den Wert und den Erfolg eines Beraters nicht an der Zahl seiner Freunde. Sondern an dem was er geleistet hat. Freunde einsammeln ist leicht. Tagtäglich aktiv und gekonnt zu kommunizieren auf diversen Kanälen etwas ganz anderes.

Also: wer mich auf Facebook kontaktiert, der sollte mir ein paar Worte dazu schreiben, warum er mit mir befreundet (bzw. verbunden) sein möchte. Und woher wir uns kennen. So mache ich das auch, wenn ich andere virtuell anspreche. Und sollte man zu schnell auf „Anfrage senden“ geklickt haben, ist es auch kein Problem, noch eine persönliche Nachricht hinterher zu schicken.

Wichtig ist, dass man miteinander spricht. Also: kommuniziert. Denn darum geht es zuerst einmal im Social Web. Um gelebte Kommunikation. Wer das schon bei der Kontaktaufnahme (aus Faulheit oder aus Unwissenheit) vernachlässigt, wird in mir zumindest keinen Freund finden.

(Zum Thema „Freundschaft im Social Web“ bitte auch meinen Beitrag „Social Web versus Reallife und die Sache mit den Freunden“ lesen.)

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Autor Info's mit anzeigen Matias Roskos

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