Nicht alles was ich like gefällt mir auch! – Ein paar Worte zur Einbindung des Like-Button von Facebook
[Ein Gastbeitrag von Felix Angermüller]
Seit Facebook angefangen hat, seine Plattform für externe Entwickler und Webseiten zu öffnen, kann man vor allem eine Invasion des Like-Buttons (= "gefällt mir") im world wide web beobachten. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, ist er doch auf der einen Seite fast kinderleicht einzubinden und bietet auf der anderen Seite aus der Sicht des Webseiten-Betreibers große Chancen zur Traffic-Generierung.
Eigentlich sollte man meinen, dass bezüglich dem Like-Button keine großen strategischen Überlegungen anzustellen sind. Eigentlich! Denn nun bin ich zufällig über ein konkretes Beispiel gestolpert, das einen aus strategischer Sicht falsch eingesetzten Like-Button nutzt. Das betroffene Unternehmen möchte ich namentlich nicht nennen, da ich denke, dass anhand der folgenden Ausführungen die Problematik auch ersichtlich wird.
In meinem Facebook News-Stream habe ich einen Link zu einem amüsanten Video von einer Facebook Seite (Fan Page) entdeckt. Auf der verlinkten Webseite war dann neben etwas Text ein YouTube-Video eingebunden, direkt darunter ein Facebook Like-Button. Nach einem Klick auf den Like-Button habe ich mir sogar noch die Mühe gemacht, zusätzlich einen Kommentar zu verfassen.

In meinen Status-Updates habe ich anschließend auch direkt den Post samt meinem Kommentar sehen können, allerdings war nicht die Seite mit dem Video verlinkt, sondern Weiterlesen …
Spannendes Crowdfunding-Projekt – A New Rainbow Warrior
Greenpeace ist eine der Organisationen mit den weltweit wohl meisten und engagiertesten Unterstützern. Ohne diese große Masse an Menschen, die sich mit den Zielen von Greenpeace identifizieren, hätten sie wohl keine Chance gehabt langfristig zu überleben. Und so ist es für das Jahr 2011 nur konsequent, wenn sie sagen: "Help us build the new Rainbow Warrior." Das alte Flaggschiff, welches von den Franzosen 1985 versenkt wurde (siehe Wikipedia-Beitrag dazu), soll noch 2011 neu vom Stapel gelassen werden.
Und die weltweite Community ist aufgerufen dieses Projekt zu unterstützen. Auf der extrem schick gemachten "A New Warrior" Seite kann sich jeder das neue Schiff anschauen. Und dann seinen finanziellen Beitrag zum Gelingen des Projektes leisten, wenn er möchte. Das nennt man Crowdfunding. Ein Spezialgebiet des Crowdsourcing, welches immer mehr an Fahrt aufnimmt, wie die Tendenz der letzten Monate zeigt. Immer mehr Menschen unterstützen auch mit Geld Projekte, die sie mögen und die ihnen am Herzen liegen. Das geht zumeist schon mit ganz kleinen Beträgen. So auch bei der Rainbow Warrior (Hier geht es zur Donate-Seite.). Das ist für den Einzelnen nicht wirklich viel Geld. Aber in der Summe aller Unterstützer kommen so beachtliche Summen zusammen.
Die Seite für die neue Rainbow Warrior ist aber nicht nur richtig gut mit Hilfe von Flash animiert. Mir gefällt auch, dass man ganz genau festlegen kann, was mit meinem Geld geschieht. So ist es zum Beispiel möglich Weiterlesen …
Tolle Facebook-Reallife-Aktion – das Wurstical von Kauperts
Vor über einem Jahr hatte ich Roman Kaupert von "KAUPERTS Straßenführer durch Berlin" erstmalig besucht und mich mit ihm über ihr noch ganz frisches Social Media Engagement und den Erfolg ihrer Facebook-Seite unterhalten (hier geht es zum Bericht: "Wachstum durch Relevanz"). Unter anderem verriet mir Roman Kaupert damals, dass sie ein "Wurstical" veranstalten würden, wenn sie auf Facebook die 5.000er Marke überspringen. Da der Mann sein Wort hält, kommt es nun tatsächlich zu dieser Aktion. Am Samstag ist es soweit. Es steigt das Wurstical im "Curry 36" in Berlin. Klasse. Ich freue mich drauf. In den "German Brands on Facebook" sind sie mit den nun fast 7.000 Fans um Rang 450 platziert.
Clevererweise haben sie natürlich dieses Event in Berlin genutzt um auf Facebook immer wieder auf ihre Facebook-Seite hinzuweisen. Ein Reallife-Event geht Hand in Hand mit dem Social Media Marketing für ein mittelständisches Unternehmen. So wie es eigentlich (fast) immer sein sollte (und bisher nur selten ist...). Daumen hoch dafür. Sie machen einen erstklassigen Online- und Social-Media-Job bei Kauperts.
Demnächst hier vielleicht noch mehr zu den Plänen von Kauperts und der geplanten Expansion.
Umfassende Crowdsourcing-Liste
Wer sie noch nicht kennen sollte: seit drei Jahren nun schon pflege ich eine Liste mit diversen Crowdsourcing-Plattformen und Crowdsourcing-Projekten. Diese finden Sie auf Socialnetworkstrategien.de unter dem Menüpunkt "Übersicht Crowdsourcing-Projekte". Ich versuche dort für mich selbst, aber auch für alle an Crowdsourcing Interessierten eine so umfassende und gleichzeitig qualitativ hochwertige Sammlung von Crowdsourcing-Beispielen zusammen zu halten, die einen vielfältigen Einblick in die diversen Einsatzgebiete gibt. Denn es sind viele verschiedene Mehrwerte, die man mit Crowdsourcing-Mechanismen erreichen kann.
Wenn ein wichtiges, spannendes Projekt fehlt, bitte Bescheid sagen! Über Twitter wies mich ein guter Freunde auf folgende, gut gemachte Grafik zu Crowdsourcing-Plattformen hin, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Danke, Timo für den Tipp! Leider findet der deutschsprachige Markt darin aber keine Erwähnung. Hier ein Ausschnitt aus dem PDF:
Hier finden Sie meine Crowdsourcing-Definition. Darin definiere ich Weiterlesen …
Facebook-Tutorial: Wie Sie auf Facebook jemanden wieder los werden… oder unsichtbar machen
Fühlen Sie sich auf Facebook von einem "Freund" angespamt? Oder nervt Sie eine Seite, die ständig auf Ihrer Startseite auftaucht, deren Meldungen Sie aber langweilig finden? Wie werden sie diesen Freund oder diese Seite wieder los? Der einfachste und härteste Weg ist natürlich die Freundschaft mit der Seite wieder zu beenden. Oder dem Facebook-Kontakt die Freundschaft zu kündigen (mehr zu Freunden im Social Web in diesem Beitrag).
Hierfür müssen Sie rechts oben über den Reiter "Konto" einfach "Freunde bearbeiten" auswählen. Dadurch gelangen Sie in die Verwaltung Ihrer Kontakt, wo Sie diese in Listen sortieren oder halt auch einen Kontakt komplett entfernen können. Davon erfährt der Betreffende noch nicht mal etwas. Er merkt es vielleicht nur, weil Ihre Sachen ihm nicht mehr angezeigt werden. Bei sehr vielen Freunden fällt das aber kaum auf.
Dieser Weg ist natürlich hart und unelegant. Aber manchmal sind radikale Schnitte auch hilfreich. Wenn Sie jedoch weiterhin Fan der Seite bleiben wollen, weil Sie die Marke wirklich mögen, oder die Freundschaft nicht komplett beenden möchten, dann empfehle ich Ihnen eine bessere Filterung Ihres Newsstreams auf der Startseite.
Den Facebook-Newsstream gekonnt filtern
Noch immer wissen die Wenigsten, dass man diesen Newsstream auf der eigenen Facebook-Startseite durchaus aktiv beeinflussen kann. Und es ist den meisten nicht bekannt, wie die sogenannten "Hauptmeldungen" von Facebook entstehen. Verantwortlich für die "Hauptmeldungen" ist der sogenannte Edge-Rank von Facebook. Dies ist ein Facebook-eigener Algorithmus, der die Steuerung des Newsstreams übernimmt. Facebook versucht so Ihnen Meldungen anzuzeigen, die der Edge-Rank für besonders relevant hält. Facebook entscheidet also für Sie. So wie der Google-Algorithmus entscheidet, was an Suchtreffern zuerst angezeigt wird.
Zu den einzelnen Faktoren des Edge-Ranks und wie ich mit meinen Meldungen auf die Startseite der Nutzer komme, werde ich die nächsten Tage ausführlich in einem separaten Beitrag schreiben. Ein Whitepaper von mir zum Edge-Rank ist in Arbeit und wird dann (vorerst zeitlich exlusiv) den Abonnenten des Roskos-Report zur Verfügung gestellt.
Heute soll es aber um das Ausblenden von Kontakten und Meldungen gehen. Schritt Nummer 1 zu einer besseren Stream-Darstellung ist die Auswahl von Weiterlesen …














