SocialNetworkStrategien Social Networks, Crowdsourcing, Communityaufbau, Social Media Marketing

31Jan/110

Youtube-Fundstück: Kinder und die Technik der 80er

Faszinierend dieses Video. So verdammt schnell wandeln sich die Dinge, die uns umgeben und die ich noch sehr gut aus meiner Kindheit kenne. Zum Teil nicht mal 15 Jahre alt. Und die Kinder von heute können damit rein gar nichts mehr anfangen. Viel Spaß beim Mit-Schmunzeln.

28Jan/110

Gespräche sind Beziehungsaufbau und nicht Monologe – sagte Erich Fromm in den 70ern

Ein Auszug aus einem Gespräch mit dem Psychoanalytiker Erich Fromm aus den 70er Jahren mit beeindruckender Aktualität, wenn man das Augenmerk auf Social Media richtet. Es geht nicht um Einbahnstraßen-Kommunikation, die die Werbeindustrie 30 Jahre zelebriert hat. Es geht im Social Web um Beziehungsaufbau. Um einander zuhören. Um ehrlich und offen sein. Ach was rede ich mir den Mund fusselig... Bitte reinhören und zuhören. Es lohnt sich.

Danke an Kirstin Walther von Walthers Säfte für das posten dieses Videos auf Facebook!

27Jan/113

Die Bio-Hotels suchen einen Social Media Reporter

Diese Kampagnen-Idee ist ganz nach meinem Geschmack. Zum einen, weil ich es selbst liebe als Social Media Reporter live von irgendwoher zu berichten (siehe meine Reporter-Tätigkeit letztes Jahr im Bio-Hotel Helvetia im Elbsandsteingebirge oder auch meine Berichterstattung über die Weihnachtsfeiertage aus Garmisch-Partenkirchen). Unter anderem werde ich im Februar zwei Wochen zur Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen weilen und dort in Form eines Tagebuches und mit Fotos und Videos berichten.

Mein schönster Urlaubstag

Und zum anderen halte ich das Thema Bio und auch die Komplexe Nachhhaltigkeit und Lebensqualität, die da ja ineinander greifen, für mich persönlich immer wichtiger. Beides passt also grandios zusammen: das Thema Bio-Hotel und eine Social Media Berichterstattung.

Auf der Webpräsenz der Bio-Hotels ist nun Folgendes zu lesen:

Dauerurlauber gesucht ─ Die Gruppe der BIO-Hotels feiert ihr 10. Jubiläum mit einer außergewöhnlichen Aktion

Mal so richtig lang Urlaub machen, aus dem Alltagstrott rauskommen und was ganz anderes erleben? Davon träumen viele. Die BIO-Hotels haben sich daher jetzt etwas ganz Besonderes anlässlich ihres 10. Geburtstages ausgedacht: 180 Tage im BIO-Hotel. Während andere das nächste Topmodel, einen Dschungel-König oder den Superstar suchen, braucht Weiterlesen …

26Jan/110

Führungskräfte und Social Media: “ein weiteres relevantes Kommunikationsmittel”

Mein geschätzter Kollege an der Social Media Akademie und Inhaber der Münchner PR-Agentur talkabout hat im Vorfeld einer Konferenz ein Interview gegeben, in dem er sich mit der Umsetzung von Social Media Konzepten und die Ansiedelung dieses Themas in Unternehmen beschäftigt. Einige der Aussagen sind so Klasse, dass ich sie Ihnen hier nicht vorenthalten möchte.

Er spricht Social Media als Kommunikationsmittel an, dass in der Zukunft von den Führungskräften in Unternehmen wie selbstverständlich genutzt werden wird:

Manager werden es dann tun, wenn sie verstehen, dass sich „Social Media“ zu einem weiteren relevanten Kommunikationsmittel entwickelt hat, und dass sie als Unternehmen darauf reagieren müssen. Bei dem einen Unternehmen wird das früher passieren, bei dem anderen später.”

Gut finde ich, dass Mirko Lange immer wieder betont wie wichtig es ist, dass die Führungskräfte selbst voll hinter den Konzepten stehen und sie mit umsetzen. Ich kenne zahlreiche Unternehmen, wo genau das das Problem ist. "Ja - wir müssten da was machen. Aber ich selbst hab da keine Nerven für. Und ich versteh auch nicht so wirklich, worum es da geht bei diesem Facebook und so. Hab ich auch keine Zeit für."

So denken (und handeln) viele Geschäftsführer und Inhaber von KMU. Ich verkneif mir hier mal einige Namen. Aber genau das ist das Problem. Sie haben diese neuen Kommunikationsräume noch nicht als solche entdeckt und sehen es abstrakt irgendwo in der Ferne. Und "irgendwer" soll sich bitteschön mal darum kümmern. Damit man nicht hinten an steht bei diesem Thema. Aber so wird es nicht wirklich funktionieren.

Mirko Lange sagt dazu ganz richtig:

Es braucht einerseits Prozesse, Strukturen und Schulungen. Denn die neue Form der Kommunikation braucht Weiterlesen …

25Jan/110

Hyperlokal – Google greift Groupon massiv an

Im Dezember letzten Jahres hatte ich bereits ausführlich das Thema "Hyperlokal" als Trend für das Jahr 2011 behandelt. Etwas überraschend für mich, fand dieser Artikel viel Beachtung und wurde unter anderem über 50 mal geliked. Was mir zeigt, dass ich nicht der Einzige bin, der dieses Thema extrem spannend findet.

Google OffersIch war dabei auf die verschiedenen Facetten von Plattformen eingegangen und hatte bereits angedeutet, dass Google sich in diesem Segment stark engagieren wird. Mit Hotpot haben sie bereits eine Art Testballon steigen lassen. Nachdem Google erfolglos versucht hatte den Daily Deal Anbieter Groupon zu kaufen, die nun wohl den Gang an die Börse planen, hat man sich im Hause Google Weiterlesen …

24Jan/110

Social Media im B2B – so kann man es machen

Viele Mittelständler und ihre Markenverantwortlichen denken aktuell darüber nach, wie sie Social Media auch im Bereich B2B, in dem ja hierzulande viele mittelständische Unternehmen tätig sind, einsetzen können. Ich hatte darüber vor einigen Monaten schon ausführlicher geschrieben: "Social Media im Bereich B2B – Wozu ist das gut?".

Es geht um das Arbeiten am eigenen Image. Auch Reputation Management genannt. Wie werde ich wahrgenommen? Werde ich überhaupt wahrgenommen. Also auch darum, besser gefunden zu werden. Darum auf sich aufmerksam zu machen für interessierte Auszubildende und neue, qualifizierte Mitarbeiter. Und dabei ein modernes Image mit zu transportieren. Und zu zeigen, wie man arbeitet und wer in der Firma arbeitet. Und und und... Viele spannende Aspekte für ein modernes, innovatives Unternehmen.

Estia HolzspielwarenHeute mal ein kleines, wie ich finde extrem gelungenes Beispiel, wie ein kleines Unternehmen den Baustein Social Media geschickt einsetzt. Es geht um die Firma Estia, einen Hersteller von Holzspielzeug. Meine Frau und ich besitzen ein Spielwarengeschäft in Berlin, das sie als Geschäftsführerin leitet. Seit mehreren Jahren kaufen wir auch bei Estia ein und sind sehr zufrieden mit der Partnerschaft.

Im Februar steht wieder die Spielwarenmesse in Nürnberg auf dem Plan. Im Vorfeld bekommt unser Spielwarengeschäft viele neue Kataloge und Informations-Emails. So auch von Estia. Darin steht unter anderem:

Unser Messeangebot aus 2010 möchten wir gerne wegen des großen Zuspruchs, dieses Jahr wiederholen.
Je 5 gleiche Artikel die Sie bestellen, erhalten Sie einen weiteren Artikel kostenfrei dazu. Dieses Angebot ist für Sie ein 20 % Vorteil den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Das allein ist schonmal eine sehr clevere Aktion. Davon werden viele, so auch wir, Gebrauch machen. Extrem gut gefallen hat mir aber auch folgender Satz in der Email:

Zu Ihrer Information möchten wir noch mitteilen, dass wir keine Massenmails versenden. Alle unsere Anschreiben werden individuell an Sie gesendet. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie keine Mitteilungen mehr von uns möchten. Über eine kurze Antwort oder Verbesserungsvorschläge sind wir auch immer sehr dankbar.

Dafür den Daumen weit hoch, Estia! Sowas find ich Klasse. So macht man es richtig.

Aber das war noch nicht alles. Das Bisherige war ja noch gutes Web 1.0 Marketing. Aber auch das Web 2.0 kommt bei Estia nicht zu kurz. Es lagen noch zwei Youtube-Links mit dabei in der Email. Hier ist eines der beiden Videos.


Super! Mit relative einfachen Mitteln wird gezeigt, wie Spielzeug bei Estia produziert wird. Das ist kein professionelles, durchgestyltes, teuer bezahltes Image-Movie. Warum auch? Das ist total okay so. Denn es ist ehrlich, sympathisch und informativ. Mit einfachen Mitteln wird so viel erreicht. Es reicht vollkommen aus, um bei uns als Händler, also als B2B-Partner, weitere Pluspunkte zu sammeln. So dass wir weiter motiviert sind bei Estia und nicht bei einem direkten Mitbewerber zu bestellen. So arbeitet dieser kleine Mittelständler äußerst geschickt und sympathisch zugleich an seinem Image und an den Beziehungen zu seinen Handelspartnern.

Beziehungspflege nennt man das. Eigentlich eine ganz alte Sache. Das wusste man auch schon in den 60er Jahren, wie wichtig so etwas ist. Doch nun, im Jahr 2011, stehen den Unternehmen neue Kanäle und neue Möglichkeiten offen. Estia nutzt sie bereits. Viele andere (leider) noch nicht.

21Jan/111

Weihnachten im Flieger

Kennen Sie diese Aktion und das dazugehörige Video schon? Unbedingt anschauen. Ich liebe Aktionen, die Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Toll!

Und ohne Social Media hätten viel weniger Menschen davon erfahren und diese Bilder gesehen. Der positive Effekt einer eigentlich reinen Offline-Aktion verstärkt sich also massiv Dank Social Web, Youtube und all die Kanäle, über die das Video weitergereicht wurde.

20Jan/111

Glückwunsch an eines der beeindruckendsten Blog- und Social Media Projekte Deutschlands

Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen um einem der wunderbarsten Mittelstands-Unternehmen und seinem sympathischen und zugleich cleveren Agieren im Social Web zu gratulieren. Das Walther's Saftblog wurde gestern 5 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch, Kirstin!

Safttante auf Twitter

Erfahren habe ich davon via Twitter, wo auch immer wieder auf den Livestream des Saftblogs hingewiesen wurde. Dort findet man zahlreiche Videobeiträge, die zeigen wie bei Walther's Weiterlesen …

18Jan/110

Youtube-Highlights: Nuclear Detonation Timeline

Dass es auf Youtube (mittlerweile) nicht nur Nonsens gibt, sondern auch qualitativ spannende Inhalte, werde ich nicht müde zu propagieren. Für viele Menschen ist Youtube schon heute ein echter TV-Ersatz. Hier mal wieder ein Beispiel von einem gut gemacht, durchaus auch bedrückenden Video. Eine Timeline aller Atombombentests von 1945-1998. Ich hätte nie gedacht, dass es so viele sind. Unfassbar, wieviel gerade auch die Amerikaner, aber auch die Franzosen getestet haben. Beängstigend, das so komprimiert zu sehen...

17Jan/110

Welche Pflanzen gibt es? Das Web sagt es Ihnen

Wissen Sie, wieviele Pflanzen es weltweit gibt? Und wie sie heißen? Welche davon giftig sind und welche heilen können?

1,25 Millionen Pflanzen haben Wissenschaftler nun zusammengetragen in The Plant List. Und sie setzen dabei aufs Internet. n-tv schreibt dazu:

Zur Krönung des Internationalen Jahres der Biodiversität haben britische und US-amerikanische Botaniker erstmals eine vollständige Liste aller bekannten Pflanzen der Welt erstellt. Die im Internet einzusehende Datenbank enthält die wissenschaftlichen Namen von 1,25 Millionen Pflanzen. Sie soll Forschern unter anderem in der Pharmaindustrie und der Landwirtschaft dienen. Aufgelistet sind bekannte Getreidearten wie Weizen oder Roggen ebenso wie Rosen und exotische Farne.

the plant list

Ich weiß - das hat erstmal nicht viel mit meinen Kernthemen Social Web, Communities und Crowdsourcing zu tun. Aber es zeigt ganz wunderbar, wie toll das Internet als Medium, Kommunikationskanal (der nicht nur in einer Richtung wirkt) genutzt werden kann und immer mehr genutzt wird. Menschen von überall auf der Welt können zu jeder Uhrzeit auf Daten, Informationen, Bilder, Videos zugreifen. Wir können zeit- und ortsungebunden arbeiten. Das wird ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeitswelt-Zukunft sein. Und Projekte wie The Plant List zeigen, wo es hin geht.