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14Dez/10Off

Das iPhone im Einsatz als journalistisches Arbeitsgerät

Autor des Artikels: Matias Roskos

Auf Meedia bin ich neulich über einen Artikel zur Berichterstattung von Journalisten aus Afghanistan gestolpert. Darin heißt es unter anderem:

James Dao und Damon Winter folgen im Auftrag der New York Times dem 1. Battalion der 87. Infantrie in Afghanistan. Und bloggen regelmäßig über ihre Erlebnisse an der Front.

Was verblüfft: James nutzt das iPhone 4 als Arbeitsgerät. Er schätzt die Authentizität: „Selbst die Soldaten knipsten sich gegenseitig mit ihren Telefonen. Da fiel ich weniger auf als mit meinem großen Equipment.“ Die geschossenen Bilder haben ihren ganz eigenen Charme. Ohne stilisierten Fokus. Ohne Bewegungsunschärfe. Sehr direkt, unmittelbar und authentisch. So, als würde der Fotograf komplett in seiner Umgebung aufgehen und nicht weiter auffallen.

Ja - das iPhone oder auch andere exzellente Smartphones (Ich muss unbedingt demnächst mal ein gutes Android-Smartphone testen. Immer mehr schwärmen von ihren Android-Geräten.) werden immer mehr zu echten Arbeitsgeräten für viele Menschen. Auch ich nutze mein iPhone4 eher weniger zum Spielen und Telefonieren. Viel häufiger schon zum Musik-Hören. Aber am meisten, um meine Facebook- und Twitter-Aktivitäten zu steuern, meine Blogs zu pflegen, Fotos und Videos zu machen und Emails zu schreiben (siehe meine Beiträge hier in diesem noch ganz jungen Blog.) Social Media und ein Smartphone gehören für mich seit fast zwei Jahren zusammen wie Skifahren mit Carving-Skiern.

Hier ein kleines Mini-Video, das ich neulich im Laden meiner Frau aufgenommen habe. Für sowas ist das iPhone4 perfekt.

Smartphones werden für viele Profis, aber auch semiprofessionelle Menschen die es für ihr Business gebrauchen können, zu einem großartigen Arbeitsgerät. Weil die Smartphones auf der einen Seite so mächtig sind (Videos, Fotos, Internet und mehr) und zum anderen so klein, leicht und handlich. Sie passen in jede Hosentasche.

Von vielen Nörglern wird das oft verkannt: man kann mit Smartphones arbeiten! Meins ist mir mittlerweile wichtiger wie mein Netbook. Ja - manchmal ist es auch eine Spielerei. Für mich aber seit fast zwei Jahren deutlich mehr. Gerade auch, wenn ich als Social Media Reporter unterwegs bin, ist es mein wichtigstes Arbeitsgerät. Das wird auch im Februar in Garmisch-Partenkirchen so sein, wenn ich anlässlich der Ski-WM Gap2011 zwei Wochen vor Ort sein werde. Und ich habe vor, 2011 noch deutlich aktiver zu werden in dieser Richtung. Weil es Spaß macht. Weil Bedarf da ist. Weil Social Media von interessantem Content lebt. Und weil man mit Hilfe von guten Smartphones wie dem iPhone4 richtig guten Content erstellen kann.

Schneiden und ein wenig betexten der Videos geht übrigens Dank der iMovie-App auch großartig mit dem iPhone (siehe Video). Nur für aufwendigere Sachen braucht man dann doch einen größeren Rechner.

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