Es geht um den ersten interaktiven Wein Deutschlands. Nein, keine virtuelle Spielerei, die man sich dann auf den Rechner downloaden kann. Echter Wein, den man in Flaschen nachhause geliefert bekommt und trinken kann. Hier die Beschreibung des Projektes auf der Webseite:
Werden Sie Internet-Winzer – mit Vinum
Welcher Weinliebhaber wollte nicht schon seinen eigenen Wein keltern? Entscheiden, wann die Traubenlese startet, oder ob der Wein „wild“ oder lieber mit Reinzuchthefen vergoren wird? Jetzt können Sie diese Entscheidungen treffen!
Beim Web 2.0 wird das Internet interaktiv – bei „WeinZwoNull“ wird es der Wein. Denn Sie legen fest, wie der Weinberg bearbeitet wird und wie der Ausbau im Keller geschieht. Als Mit-Winzer können Sie bei unseren Internet-Abstimmungen Ihre Stimme abgeben. Informieren Sie sich im Vinum-Blog über den Stand im Weinberg, lauschen Sie dem Winzer, wenn er über die von Ihnen entschiedenen Arbeiten in Videos berichtet, schauen Sie sich Fotos „Ihrer“ Lage an – und genießen Sie am Ende einen trockenen Spätburgunder von einer absoluten Spitzenlagen der Ahr. Die Rebstöcke stehen im Devonschieferboden des steil terrassierten Mayschosser Mönchbergs, der vom VDP (dem Verband deutscher Prädikatsweingüter) für „Große Gewächse“ klassifiziert wurde.
Spätburgunder aus Spitzenlage
Nach Ihren Vorstellungen an- und ausbauen werden den Wein Vater Wolfgang und Sohn Johann Hehle vom Weingut Deutzerhof, einem der besten Winzerbetriebe Deutschlands – vom Gault Millau Weinguide mit 4 von 5 Trauben ausgezeichnet. Als Mit-Winzer können Sie nach Anmeldung auch Ihren Wein direkt vom Fass probieren oder mit anpacken, wenn die Trauben des Weingutes gelesen werden. Los geht es sofort, die erste Abstimmung – wie der Rebschnitt erfolgen soll – steht an. Einsteigen können Sie aber über das ganze Jahr. Denn über zwanzig wichtige Abstimmungen stehen an – die Winzer erklären die Pros & Contras, aber Sie entscheiden!
Das Projekt hat den so wichtigen Spiel-Charakter, auf den übrigens auch die erfolgreichen Social Games auf Facebook wie zum Beispiel "Farmville" setzen. (Dazu demnächst ein Interview hier auf Socialnetworkstrategien.de). Menschen werden zu Winzern. Menschen werden eingebunden und können mitbestimmen. Das macht zum einen viel Spaß für jeden, der sich für Wein interessiert.
Zum anderen findet natürlich auf der zweiten Ebene Marketing für die Weinbauregion und für das Weinmagazin Vinum statt. Die Teilnehmer werden - absolut freiwillig - zu Botschaftern für die Weinregion bzw. das Weingut Deutzerhof.
Und - für mich sogar der wichtigste Aspekt! - die Weinbauern erfahren mehr über ihre Kunden. Darüber, worauf Weintrinker wert legen und was ihnen wichtig ist. Sie sind damit ganz nah dran am Kunden. Auf eine sehr sympathische, unaufdringliche, authentische, zeitnahe Art und Weise. Perfekt! Kundenbindung und Kundeninvolvement als gleichzeitiger Marketingbaustein um im Social Web seine Botschaften zu streuen. So macht man es. Daumen hoch.
Nachtrag: Ich glaub, ich mach da mit.
Nachtrag 2: Beim Thema Tee wär ich übrigens auch SOFORT dabei!
Die FHM hat keine eigene Webseite mehr. Denn: es gibt ja Facebook. Konsequent hat man die Webseite abgeschafft und leitet direkt auf die Facebook-Seite der FHM weiter.
Eine Facebook-Seite bietet so viele Möglichkeiten, dass die Internet-Macher der FHM ganz offensichtlich gesagt haben: "Weg mit der Webseite. Wir setzen auf Facebook." Das hat viele Vorteile, aber auch einige Nachteile.
Der Hauptnachteil: die Daten liegen nicht mehr auf dem eigenen Server, sondern bei Facebook in den USA. Ich bin damit dem Wohl und Wehe von Facebook ausgeliefert. Aber wem das nicht wichtig ist und wer Facebook vertraut, dass sie einem nicht den Saft abdrehen (warum sollten sie das auch tun?), der wird die vielen Vorzüge eines solchen Vorgehens zu schätzen wissen.
Das ist vor allem der hohe Aktualisierungsgrad verbunden mit der direkten Anbindung an meine Leser und Fans. Einfach und unkompliziert kann die Seite gepflegt werden. Wir als Social Media Berater sagen immer: "Sie müssen dorthin gehen, wo die Menschen im Netz bereits sind!" Das macht FHM in aller Konsequenz. Sie sind genau dort, wo die meisten Menschen im Web sich aufhalten. Auf Facebook.
Dank der Reiter einer Facebook-Seite ist es möglich nicht nur die Pinwand ständig mit aktuellen Informationen zu befüllen. Ich kann auch weitere Bereiche einrichten, wie es die FHM getan hat. Man findet dort ein Gewinnspiel (noch ein bissel dünne) und vor allem das aktuelle Heftcover.
Man spart sich so Serverkosten für die Webseite. Und den permanenten Druck eine schicke Webpräsenz zu haben, die man eigentlich alle sechs Monate relaunchen müsste, damit sie noch ganz nah am grafischen Zeitgeist ist. Darauf verzichtet man komplett mit dem Schritt hin zu Facebook. Denn ein individuelles Design ist dort bisher nicht möglich. Das erleichtert in dem Fall vieles. Und der Schwerpunkt der FHM ist ganz klar das Print-Heft, dass im Netz "nur" begleitet und beworben wird.
Von meiner Seite beide Daumen hoch für diesen mutigen und konsequenten Schritt der FHM.
Neulich wies mich der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Bühl, Herr Preis, vollkommen zu recht auf die Social Media Aktivitäten der Bank hin. Bei einer Konferenz am Bodensee konnten wir uns dann ein wenig näher kennen lernen. Und ich merkte, wie ernst es dem gesamten Team dort ist mit Social Media. Heraus gekommen ist ein Interview, das sicherlich Inspiration für viele andere Mittelständler sein kann. Einige Kernaussagen kann ich nur unterstreichen. Sie treffen nicht nur auf den Sektor Banken & Versicherungen, sondern auch auf viele andere Bereiche zu. Darum - viel Spaß mit dem informativen Interview.
Guten Tag Herr Preiss. Sie haben mich neulich im Vorfeld der Konferenz "Marketing & Vertrieb" am Bodensee auf die Social Media Aktivitäten ihrer Volksbank Bühl aufmerksam gemacht. Vielen Dank dafür. Seit wann ist die Volksbank Bühl im Bereich Social Media aktiv und welche Kanäle werden aktuell genutzt?
Die Volksbank Bühl ist seit Anfang 2009 im Bereich Social Media aktiv. Angefangen haben wir mit einer XING-Gruppe für Mitarbeiter und haben dann unsere Aktivitäten mit steigender Erfahrung über twitter, youtube, flickr und schließlich Facebook sukzessive ausgebaut. Wobei dazu gesagt werden muss, dass wir eine zweigleisige Strategie fahren: Die zentrale Nutzung als Institution und die dezentrale Nutzung über die Kolleginnen und Kollegen der Volksbank Bühl. Die zentrale Nutzung umfasst z.B. unsere Facebook Seite und wird von einem Kernteam gepflegt. Darüber hinaus ermuntern wir aber auch unsere Mitarbeiter Social Media zu nutzen. Zum Beispiel haben wir Mitarbeiter-Workshops durchgeführt, die zum einen das Phänomen Social Media erklären und dafür begeistern sollten und zum anderen aber auch die insbesondere im Bankenumfeld wichtigen Aspekte des Datenschutzes und der Datensicherheit thematisiert haben.
Wie kam es zu dieser doch recht umfassenden Social Media Strategie? Im Vergleich zu anderen Banken ist man damit ganz vorn dabei.
Anfang 2009 wurde unsere Internetstrategie Weiterlesen …
Über die Old Spice Werbekampagne mit Ex-Football-Profi Isaiah Mustafa als Testimonial wurde in den vergangenen zwei Wochen schon viel geschrieben. Auch ich möchte meinen Lesern dieses Lehrstück für gelungenes Social Media Marketing nicht vorenthalten.
Worum geht es? Old Spice ist eine ein wenig angestaubte Duftmarke für Männer. Die Werbestrategen von Wieden & Kennedy haben sich deswegen etwas ausgedacht, was zu 100% ins Jahr 2010 passt. Hier die Bausteine:
Baustein 1: Ein attraktiver, in den USA gut bekannter Testimonial.
Baustein 2: ein ganz normales (sexy) Video, das zuerst im TV läuft - abgestimmt auf die Zielgruppe (Frauen, die ihren Männern was kaufen)
Baustein 3: nach TV-Austrahlung Platzierung des Videos auf Youtube
Baustein 4: Streuung im Social Web und Beobachtung der Resonanz = Monitoring (Twitter, Facebook, Blogs, Youtube)
Baustein 5: abgeleitet aus Analyse des Monitoring: Kommunikation durch Antwort-Videos
Baustein 6: Viralität wirkt - Mundpropaganda
Damit ist das Wichtigste bereits gesagt. Man hat nicht einfach ein Video fürs Fernsehen produziert und es nachdem es im TV lief noch schnell auf Youtube untergebracht. Nein. Man hat mehr draus gemacht. Statt der altbekannten Werbe-Einbahnstraße ist man in die Social Media Kommunikation eingestiegen. Man hat begriffen, wie die Welt im Jahr 2010 funktioniert. Will man Erfolg haben, möchte man Markenbotschaften transportieren, muss man den Dialog suchen. Mit den Menschen im Social Web.
Die betreuende Agentur suchte nach Kommentaren zum Video und ging dann auf die wichtigsten direkt ein. Man kommunizierte. Spannende Statements wurden von Isaiah Mustafa direkt und so zeitnah wie möglich per Video beantwortet! Etwa 200 Videos entstanden so.
Ja - das ist aufwendig. Ja, eine solche Kampagne ist kein Selbstläufer. Sie erfordert viel Engagement der Macher. Und sie kostet Geld. Aber: wenn sie heutzutage Werbung machen möchten - machen sie es genau so. Kommunikation statt plattes Phrasendreschen. Die Menschen wollen ernst genommen werden. Sie wollen, dass man ihnen zuhört. Und dass man ihnen zugehört hat, kann man beweisen, in dem man antwortet. In dem man mit ihnen kommuniziert. Zeitnah, offen, ehrlich, sympathisch, engagiert.
Ich verbeuge mich vor den Machern der Old Spice Kampagne. Ach ja - den Originalspot haben bereits über 15 Millionen Menschen gesehen. Und der Youtube-Kanal von Old Spice konnte so in relativ kurzer Zeit 135.000 Nutzer an sich binden.
Seit Anfang des Jahres 2010 häufen sich auf meinem Schreibtisch die Anfragen aus dem Bereich B2B für den Einsatz von Social Media und die möglichen Mehrwerte von Crowdsourcing. Auch im Rahmen der Social Media Akademie kam immer wieder die Frage nach der Relevanz von Communityaufbau, Socialnetworkstrategien und Social Media für B2B auf. Da ich jemand bin, der seinen Kunden ganz genau zuhört, habe ich mir mit meinem kleinen Team dazu zuletzt verstärkt Gedanken gemacht.
Ganz klar - die Märkte weltweit sind seit Jahren in einem umfassenden Wandel. Immer neue Player erscheinen auf der Bildfläche. Alte Strukturen, über Jahrzehnte gewachsen, funktionieren zwar noch. Aber oft nur noch zum Teil. Neue Firmen, neue Produkte aus China, Indien, Südamerika oder auch Osteuropa drängen entweder als Konkurrent oder aber auch als potentiell neuer Kunde auf die Märkte. Dies ist eine Tatsache, vor der viele mittelständische Unternehmen die Augen nicht mehr verschließen können. Neue Absatzwege tun sich auf, neue Partnerschaften werden geschmiedet.
Was nun bedeutet das konkret für das Feld von Social Media mit Blick auf B2B?
In meinem umfassenden Artikel zum Thema Crowdsourcing neulich hatte ich es bereits versprochen: Wir haben 10 Punkte definiert, die aus unserer Sicht Social Media spannend auch für vor allem an Business-to-business (B2B) interessierten Unternehmen machen. Für einige davon arbeiten wir gerade an konkreten Konzepten, deren Umsetzung dann in den kommenden Monaten in Angriff genommen werden sollte.
1. Verständnis der Mechanismen wie Social Media funktioniert
Aus meiner Sicht ist es unerlässlich, dass jeder Unternehmer, der mit Kunden zu tun hat, egal ob B2C oder B2B, in der Zukunft verstehen muss, wie Social Media "funktioniert" und was in dieser neuen Kommunikationskultur wichtig und entscheidend ist.
Zuerst einmal steht also das eigene Lernen an vorderster Stelle. Dies kann und sollte bald auch mit eigenem Agieren einher gehen. Denn am besten lernt es sich, in dem man es auch tut. Eine alte Weisheit, die auch heute immer noch zutrifft.
2. Arbeit am eigenen Markenbild
Jedes Unternehmen ist eine Marke und hat ein Image. Ob ein Mittelständler das nun wahrhaben möchte oder nicht. Ich weiß, dass viele Unternehmer von Marketing nichts hören wollen. Das sei "Agentur-Firlefanz" und man wolle ihnen eh nur das sauer verdiente Geld Weiterlesen …
Im hauseigenen Twitter-Blog stolperte ich über eine wunderschön gemachte Grafik zu den enormen Aktivitäten auf Twitter während der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Twitter schreibt zu diesem gigantischen Erfolg für Twitter während der WM:
To illustrate that point, here are statistics and infographics that illustrate the global nature of the games and how fans’ interest & enthusiasm built over the course of the tournament on Twitter.
The World Cup final represented the largest period of sustained activity for an event in Twitter’s history.
Throughout the match, Tweets-per-second (TPS) were much higher than average; during the game’s final 15 minutes, this jumped to more than 2,000 TPS. (Spain’s winning goal in the final scored a 3,051 TPS.)
During the final, people from 172 countries tweeted in 27 different languages.
At the moment of the winning goal, people from 81 countries tweeted in 23 different languages. This moment is represented on this Wordle infographic.
Was sagt uns dies? Ganz klar: immer mehr Menschen nutzen Social Media. Sind aktiv, kommunizieren, lesen, tauschen sich aus, interagieren. Weltweit. Nicht allein auf Twitter. Aber unter anderem auch dort.
Ich bin ein Social Media Reporter. Manchmal. Immer wieder mal. Immer wieder gern. In einem meinerBlogs. Und sehr stark auch auf Facebook. Ein wenig auch auf Twitter. Oft unter Einbeziehung von Flickr.
Ich bin kein Bild-Reporter. Bin keiner von den Tausenden, die 685.595 Fotos an die Bild-Redaktion sandten, von denen letztendlich stolze 13.514 ins Blatt gelangten. Warum nicht? Weil ich keine Bildzeitung lese. Ist nicht mein Blatt. Wahrlich nicht.
Aber andere tun dies. Viele andere. Sie lesen die Bild. Und einige von ihnen wurden zu Bild-Reportern.
Ich find die Idee der Bild-Reporter Klasse! Die Nutzer einbeziehen. Super. Über Qualität will ich jetzt und hier nicht reden. Ein anderes Mal. Vielleicht. Wenn Zeit ist. Hab ich wenig.
Ich bin Social Media Reporter. Immer wieder gern. Freiwillig.
Viele andere Blogger sind Social Media Reporter. Von sich aus. Aus freien Stücken. In der Freizeit. Oder mit der Hoffnung dadurch auch einen Teil des Lebensunterhaltes zu bestreiten. Funktioniert nicht. Jedenfalls nicht direkt als Social Media Reporter.
Warum eigentlich nicht?
Weil der Wert, den Social Media Reporter schaffen, noch nicht erkannt wird. Außer von Bild.de. Puh.
Wäre ich in einem Redaktionshaus verantwortlich, würde ich Weiterlesen …
Der Begriff Crowdsourcing ist - als ein wichtiger Part von Open Innovation - in vielen Unternehmen und Marketingagenturen angekommen. Und das ist gut so. Doch noch geht das Verständnis der Prozesse, der Einsatzmöglichkeiten und vor allem auch der diversen Mehrwerte, die generiert werden können, nicht tief genug.
Cases aus den vergangenen drei Jahren zeigen die verschiedenen Mehrwerte, die Crowdsourcing wirklich wertvoll machen. Und erst die Summe aus den unterschiedlichen Mehrwerten macht Crowdsourcing so enorm spannend und wertschöpfend. Doch dafür muss die strategische Ausrichtung vorab klar definiert sein und passende Rahmenbedingungen abgesteckt werden.
Unternehmen und Markenverantwortliche müssen verstehen, dass beim Crowdsourcing in fast allen Fällen auch die Mechanismen des Social Web greifen: Offenheit, Authentizität, Dialogbereitschaft, Glaubwürdigkeit. Nur dann kann man ein Crowdsourcing-Projekt meiner Meinung nach auch zum bestmöglichen Ergebnis führen.
Wer die Menschen im Netz nur als "Clickworker", als billige Sekundenlöhner sieht - wie ich es schon mehrmals in Vorträgen voll Grauen mit anhören musste - wird langfristig keinen Spaß daran haben. Und vor allem nur wenige der Mehrwerte abschöpfen können.
Doch was bedeutet Crowdsourcing nun eigentlich? Es gibt zahlreiche verschiedene Definitionsansätze. Jeder versteht etwas anderes darunter. Viele haben nur schwammige, oft sogar unkorrekte Vorstellungen.
Ich arbeite bereits seit über vier Jahren in diesem Feld und habe seitdem zahlreiche Crowdsourcing-Projekte nicht nur mit konzipiert, sondern viele auch selbst umgesetzt und betreut. Eigene praktische Erfahrung ist für mich unerlässlich, möchte ich über solch ein noch junges Gebiet sprechen und beratend tätig sein, wie ich es tagtäglich tue. Das wird hoffentlich auch in meinen Vorträgen und Kundenmeetings deutlich. Deswegen werde ich auch immer wieder als Crowdsourcing-Experte weiterempfohlen. Das freut und ehrt mich. Und spornt mich an, nicht nur einen guten Rundum-Blick auf neue und alte Crowdsourcing-Projekte zu haben, sondern auch immer weiter voran zu denken und für jeden Kunden nach individuellen und passenden Wegen und Konzepten zu suchen.
Was nun konkret verstehe ich unter Crowdsourcing.
Kurzdefinition Crowdsourcing
Unter Crowdsourcing versteht man das Involvieren einer Gruppe von Internetnutzern außerhalb der Strukturen des Unternehmens in einem vorher klar definierten Rahmen (Software, Zeitraum, Teilnahmebedingungen, Incentivierung) zur Generierung unterschiedlichster Mehrwerte (siehe weiter unten) für einen Auftraggeber (Unternehmen, Dienstleister, Webplattform, Einzelperson).
Dabei kommen die vielfältigen Mechanismen des Social Web zum Einsatz, um eine Zusammenarbeit der Nutzer zu ermöglichen. Dazu zählt man Kommentare, Wertungsmechanismen, Weiterempfehlungen und Verschlagwortungen.
Crowdsourcing ist ein Prozess, der auf einer eigenen Plattform oder unter Nutzung diverser schon vorhandener Web-Plattformen stattfinden kann. Unabdingbar ist das Nutzen des Internets, damit die Teilnehmer orts- und zeitunabhängig sich einbringen können.
Crowdsourcing ist ein noch sehr junger Baustein der virtuellen Wertschöpfungskette und setzt auf die Kraft der Vielen - die Kraft, die Kreativität und die Vielfalt der Menschen im Internet und ihre Ideen, kulturellen Backgrounds, beruflichen Qualifikationen und Erfahrungen sowie ihr Können.
Egal ob Profi oder Amateur. Jeder kann sich beim Crowdsourcing als wertvoller Bestandteil der Crowdsourcing-Community mit einbringen. Mit einer eigenen Idee oder auch als jemand, der seine Meinung in Form von Bewertungen und Kommentaren in konstruktiver Form einbringt. Oft sind gerade sogenannte Amateure, die aber häufig über ein tiefes Fachwissen verfügen, sowie "Querdenker", die aus ganz fremden Disziplinen kommen, diejenigen, die neue Sichtweisen, Ideen und vorwärtstreibende Denkanstöße einbringen.
Die Summe der Ideen, Erfahrungen und Meinungen führt zu neuen Egebnissen und Mehrwerten, wie sie bisher ohne das Internet nicht möglich waren.
Diverse Mehrwerte durch Crowdsourcing
Durch Crowdsourcing sind viele verschiedene Mehrwerte für den Auftraggeber zu erzielen. Welche Mehrwerte gewonnen werden, hängt von der strategischen Ausrichtung und der konkreten Umsetzung des Prozesses ab.
Hier 10 mögliche Mehrwerte, die durch Crowdsourcing generiert werden können, inklusive von Beispielen, wo dies in der Vergangenheit bereits erfolgreich praktiziert wurde.
Der "Roskos-Report für die Welt des Social Web".
Jeden Monat die 10 wichtigsten und interessantesten Artikel rund um Facebook, Twitter, Youtube, Blogs, Viralmarketing und Social Media Kampagnen. Dazu das Thema des Monats, ein Blog-Tipp, Follower-Tipps für Twitter, die Facebook-Seite des Monats und die aktuellen Facebook-Charts.
Gern begrüße ich Sie zum Community Manager Lehrgang an der Social Media Akademie, der unter meiner Leitung steht.
Mein Reiseblog
Viel Spaß auch auf meinem Reiseblog "Burgen, Berge, blauer Himmel". Dieses werde ich Schritt für Schritt ausbauen und soweit es die Zeit zulässt als Social Media Reporter agieren. An Orten, die ich schön, sympathisch, spannend finde. Ich freue mich über jeden neuen Leser dort.
Die Social Media Akademie
Die Social Media Akademie ist Deutschlands erste, virtuelle Akademie in Sachen Social Web. Ich selbst bin dort als Dozent Teil des Experten-Teams und für die Felder Communityaufbau, Crowdsourcing und Social Networks zuständig.
Für 2011 planen wir gemeinsam einen eigenen, umfassenden Kurs mit Schwerpunkt Communityaufbau und Communitymanagement.
Ski-WM 2011
Ich war auf der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen und berichtete in meinem WM-Tagebuch "Ich in Garmisch-Partenkirchen". Dort gibt es viele Fotos und Impressionen. Jeden Tag Neues. Und das Tagebuch kam super an.
Ich bedanke mich für die Unterstützung durch Shirtzshop.de!
Suchen Sie für sich auch einen erfahrenen Social Media Reporter, scheuen Sie sich nicht mit mir Kontakt aufzunehmen. Ich freue mich.
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