SocialNetworkStrategien Crowdsourcing, Communities, Communitymanagement und Social Media Marketing

10Mai/10Off

Zeitungen tun mir Leid

Autor des Artikels: Matias Roskos

Eigentlich ist der Video-Clip extrem witzig. Ich hab herzhaft geschmunzelt. Denn auch mir geht das ganze Social-Media-Marketing-Buzz-Blabla auf den Keks. Auch wenn ich damit zum Teil meine Brötchen verdiene. Aber viele beten nur irgendwelche Marketing-Slogans heruntern, ohne den Sinn und die Möglichkeiten von Social Media Bausteinen zu begreifen. Leere Worthülsen, ohne Substanz. Damit spielt dieser Clip.

Nur - das Ende ist tooootal albern. Aber schauen sie am besten selbst.

Ganz ehrlich: Wen erreiche ich denn bitteschön mit meiner Zeitungswerbung in einem Lokalblatt?! So gut wie niemanden. Das wird überblättert. In keinster Weise wahrgenommen. Social Media, wenn ich denn verstehe es geschickt, authentisch, dialogorientiert einzusetzen, kann dagegen so bedeutend viel mehr. Mir sind doch als Marke 300 treue Fans, die ich immer wieder erreiche, tausendmal lieber als 10.000 Papierseiten, die bestenfalls zum Lagerfeuer anzünden verwendet werden. Oder wie sehen sie das?

Das Video sagt mir vor allem: diese Zeitung hat nichts verstanden. Sie haben Humor. Aber sie machen sich über den falschen Kanal lustig. Anstatt ihn sinnvoll zu erobern.

Gefunden beim Krawattenträger. Dort mehr Infos zur Kampagne.

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Autor Info's mit anzeigen Matias Roskos

Tags: Kommentare
Kommentare (2) Trackbacks (0)
  1. Ja, einen ähnlichen Eindruck hab ich auch. Wirkt eher hilflos als selbstbewusst. Das Ende ist kein Aha-Moment sondern für mich vielmehr ein Oh-Nein-Moment… ob eine (missglückte) Abwertung von Social Networks und co. die richtige Argumentation für Käseblatt-Anzeigen sind, stell ich mal akut in Frage.

  2. ich fand das video sehr amüsant und interessant: anscheinend gibt es noch mehr Leute, die sich über die zunehmende Komplexität ärgern.
    Natürlich ist eine Social Media Aktion mehr Wert als ein paar Anzeigen in einem Käseblatt. Aber darum geht es hier nicht, mMn. Was hier das Kopfschütteln auslöst ist der Gedanke, dass Social Media immer eine riesige Aktion (in der Realität) sein muss, die dann Interaktionen, Kommentare und ähnliches im Netz anstößt. Viele Social Media Kampagnen sind einfach viel zu kompliziert und fordern den unbeteiligten Nutzern zu viel ab. Und bei all dem Gedöns ist auch völlig unklar, ob es „cool“ ist oder tatsächlich zu den Marketing-Kommunikations-Zielen beiträgt.
    Natürlich ist das Video etwas überzogen – aber ein Stück Wahrheit ist bei dieser Satire – wie es sich gehört – dabei!


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