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27Mai/10Off

Youtube funktioniert: Jenny von Poshposh und die russische Duma

Autor des Artikels: Matias Roskos

Immer wieder kann man feststellen, wie gut Youtube funktioniert. Oder auch, wie gut diese Plattform ist. Als Entertainment-Kanal. Als virale Marketing-Schleuder ab und zu auch. Sogar als Aufklärungs-Hilfe. Hier zwei Beispiele, über die ich gestern gestolpert bin.

Zuerst einmal ist da Jenny. Jenny macht Werbung. Für Poshposh. Ja, es ist die alte Leier: Sex sells. Wobei das hier nur bedingt stimmt. Jenny macht Werbung. Blond, nettes Dekolleté. Sie macht nen guten Job vor der Kamera wie ich finde. Sie schafft den Spagat. Aber "verkauft" man mit so einem Video schon? Nein. Nicht direkt. Aber man sorgt für Aufmerksamkeit.

Kaum hatte ich das Video in meinem Facebook-Profil gepostet, gab es auch schon Kommentare. Und es wurde weiter gereicht. Viralmarketing. Ob sich wirklich jemand dort im Online-Shop anmeldet und letztendlich was kauft, sei dahingestellt. Aber als Marketingbaustein hat es erst einmal funktioniert.

Und dann stolperte ich bei n-tv (via iPhone-App) über den Hinweis zu einem Video aus der russischen Duma. Es geht darum, dass bei einer Abstimmung nur 88 Abgeordnete anwesend waren, was keine Seltenheit ist. Erstaunlich war dann aber das Abstimmungsergebnis: 449 Ja-Stimmen von 450 Abgeordneten. Soso. Auf dem Video ist nun zu sehen, wie einige Abgeordnete fleißig die Ja-Knöpfe an den leeren Abgeordneten-Plätzen drücken. Was für eine Farce. Dank Youtube nun auch weltweit zu sehen, wie es mit russischer Demokratie ausschaut. Erst wenige Tage alt und komplett in russisch, hat es schon knapp 200.000 Aufrufe. Für solche Geschichten liebe ich Youtube!

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