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15Mrz/10Off

Lieber Herr Raab, liebe Lena – ich wär dabei / Kreativcontest als Fan-Motivator

Autor des Artikels: Matias Roskos

Lena Meyer-Landruth ist unsere Sängerin beim diesjährigen Eurovision Song Contest. Und das ist ne super Sache, wie ich finde (und mehr als ein Mal auf Twitter Kund getan habe). Ich gehörte zu den ersten Fans auf Facebook und finde das Wachstum der Fangemeinde dort gigantisch.

Beim Mittag fragte mich heute ein Freund, was ich als "Web 2.0 Experte" (ich mag das Wort Experte irgendwie nicht) als nächstes tun würde, wenn ich was zu sagen hätte im Team von "Unser Star für Oslo".

Als erstes würde ich sämtliche Auftritte der TV-Shows auf Youtube freigeben, damit die Fans sie sharen, also teilen, können. Sharing gehört zum Grundprinzip des Social Web. Gern würden viele die Auftritte von Lena in ihrem Blog zeigen und auf Facebook abspielen. Doch das geht bisher nicht. Für mich komplett unverständlich. Denn es macht keinen Sinn. Wir wollen doch alle, dass sich ihre Musik verbreitet und möglichst viele Menschen erreicht.

Und als Zweites würde ich die Fans stärker einbinden um das Marketing weiter anzukurbeln. Damit schnell immer mehr Menschen sie kennen lernen. Und damit sie nicht so schnell wieder aus dem Gedächtnis gelangt. Da mein Lieblingsthema nunmal Crowdsourcing ist, denke ich da selbstverständlich an einen gut gemachten Contest, um Merchandising-Artikel erstellen zu lassen. T-Shirts bieten sich an, sind aber auch schon etwas ausgelutscht. Sitzsäcke wären genial! Denn sie passen zum Thema. Ja, ich weiß. Wir machen gerade einen Sitzsack-Contest. Der hat "55 Jahre Rock'n Roll" zum Thema und heißt "ROCK ON!". Aber darum schreibe ich das hier nicht.

ROCK ON! Design-Contest
(Ein Beispiel aus dem aktuell laufenden Contest von uns für CROW'n'CROW-Sitzsäcke)

Wir haben auch schon für Sony Ericsson gearbeitet oder Babyflaschen durch unsere Kreativ-Community designen lassen. Es macht Spaß, sich einbringen zu können und ernst genommen zu werden. Ein Prinzip, das während der Show ja auch praktiziert wurde.

Ich sehe Crowdsourcing als idealen Baustein, um Fans zu involvieren und bei Laune zu halten. Crowdsourcing ist ein großartiges Marketinginstrument, mit dem man verschiedene Kanäle bedienen kann. MountainDew und Doritos haben es zuletzt wunderbar vorgemacht. Crowdsourcing bedeutet: ständig Action. Immer wieder kommen Einsendungen rein. Über diese wird diskutiert. Das Voting fängt an. Es entstehen Ranglisten. Und letztendlich Ergebnisse, mit denen sich was anfängen lässt. Das Gute ist, das wir dabei unsere Kreativ-Community mit ins Spiel bringen können und damit die Qualität der Einsendungen absichern. Ein Punkt, der gern mal unterschätzt wird. Doch man will doch bei sowas vor allem auch gute Sachen sehen und nicht Einheitsbrei. Und die Ergebnisse sollen sich am Ende verkaufen.

Also: Ich würde für Lena Meyer-Landruth einen Design-Contest machen, der kurz und knackig angesetzt ist, damit er pünktlich zum Eurovision Song Contest ausläuft. Und die Leute dann die designten Dinge auch ordern können. Dabei würde ich unsere vorhandene Kreativ-Community aktivieren und unser eingespieltes Communitymanagement-Team involvieren. Die Fans auf der "Unser Star für Oslo" Seite würden dann für die Designs voten und fleißig kommentieren. Eine Schnittstelle hin zur Facebook-Fanseite macht sicherlich ebenfalls Sinn. Letztendlich entscheidet Lena selbst, welches ihr offizieller Fan-Sitzsack wird. Interviews gibts dann nur noch auf dem eigenen Sitzsack!

Also Herr Raab, liebe Lena. Wenn ihr Bock zu solch einem Design-Contest habt um das Lena-Marketing anzukurbeln und den Fans Action zu bieten - ich wär dabei. Und auf die Frage meines Freundes, ob ich das auch für umsonst machen würde, sagte ich ihm: "Für Lena - ja. Da würde ich unsere Agentur-Leistung sogar für umsonst zur Verfügung stellen!" Nur die Prämien sollten allerdings eingebracht werden durch das Management von "Unser Star für Oslo". Hach - das würde Laune machen. Falls jemand Herrn Raab kennt, sagt ihm Bescheid!

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