10 Schritte zur eigenen Facebook-Präsenz
Immer wieder erlebe ich es, dass Menschen nicht genau wissen, wie sie auf Facebook auftreten sollen und wie sie dort eine Präsenz aufbauen. Darum hier 10 Schritte zur eigenen Facebook-Präsenz, die hoffentlich ein wenig Klarheit ins Facebook-Dunkel bringen für alle Neueinsteiger.
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1. Privat oder geschäftlich? Oder ein Mix aus beidem? Das sollten sie vorher für sich selbst klären. Erst danach loslegen.
(Ich empfehle, wenn sie Facebook geschäftlich oder teilgeschäftlich nutzen wollen, dass sie diese Social Media Aktivität in ihre vorhandenen Marketingaktivitäten integrieren und das Vorgehen aufeinander abstimmen. Machen sie ein Konzept und legen sie Ziele fest, was erreicht werden soll.)
2. Anmeldung.
Melden sie sich an. Wenn sie auf die Facebook-Seite gehen sind sie sofort im Anmeldeformular.
Ich empfehle jedem auch einmal in die Facebook-Datenschutzrichtlinien zu schauen. Schließlich haben wir es mit einem amerikanischen Unternehmen zu tun.
3. Einstellungen zur Privatsphäre
Kümmern sie sich zuerst um die Einstellungen zur Privatsphäre! Sie selbst sind der Herr über ihr Profil. Geben sie diese Oberherrschaft nicht leichtfertig aus der Hand. Stellen sie dort ein, wer was sehen darf und wer nicht. Nehmen sie sich dafür ruhig ein wenig Zeit. Sie können diese Einstellungen natürlich jederzeit ändern. Sie finden sie dann rechts oben unter dem Menüpunkt "Konto" (Stand März 2010)
(Noch ein kleiner Hinweis: Nicht alles hat was zu suchen im Internet! Zweideutige Fotos aus dem letzten Urlaub oder der Geburtstagsparty können auf Facebook und anderen Netzwerken schnell die Runde machen. Also: laden sie sie am besten gar nicht erst hoch.)
4. Vernetzung beginnen
Vernetzen sie sich mit Menschen, die sie kennen auf Facebook (und mit denen sie auch vernetzt sein wollen). Nutzen sie hierfür intensiv die Suche von Facebook. Die Suche befindet sich ganz oben auf Facebook.
Zum Thema "Freunde" auf Facebook habe ich bereits einen ausführlichen Artikel geschrieben, den sie unbedingt lesen sollten, wenn es dazu noch Fragen oder Unklarheiten gibt: "Social Web versus Reallife und die Sache mit den Freunden"
5. Bilder hochladen
Facebook lebt von Dialogen. Und nichts regt ein Gespräch so gut an wie Bilder (oder Videos). Also: laden sie Bilder hoch zu Themen, die sie spannend finden und von denen sie denken, dass andere sie spannend finden. Ein Facebook-Profil ohne Bilder ist wie eine Wohnung ohne Couch und Sessel. Das kann durchaus auch einfach mal was Lustiges oder ein guter Song sein. Bitte denken sie nicht immer nur ans eigene Business! Denn dann werden sie andere einfach nur langweilen.
6. Aktive Teilnahme
Bringen sie sich ein. Beteiligen sie sich. Das bedeutet: kommentieren sie Beiträge von Freunden. Klicken sie auf "Gefällt mir", wenn ihnen etwas gefällt. Suchen sie den Dialog, ohne es zu übertreiben. Auch Fotos können gern kommentiert werden. Sagen sie "Hallo" an den Pinwänden von Freunden und Bekannten. Nehmen sie Einladungen an, wenn sie die vorgeschlagenen Seiten und Gruppen auch mögen. Sie müssen nix, aber sie können. Auch ich selbst lehne regelmäßig Einladungen ab, wenn ich damit nix anfangen kann.
Wollen sie wahrgenommen werden, ist eine Beteiligung am Ökosystem Facebook unerlässlich.
Ich gehe ab jetzt davon aus, dass sie Facebook geschäftlich oder zumindest teilgeschäftlich nutzen möchten. Darum:
7. Fremde Seiten frequentieren
Schauen sie sich auf sogannten Fanpages, also "Seiten", um. Und schauen sie auch in Gruppen hinein.
Dies können Seiten sein, in denen Freunde und Kollegen von ihnen bereits sind. Oder sie nutzen erneut die Suche um für sie interessante Seiten zu finden.
Werden sie Fan von Seiten, möchten sie die dortigen Aktivitäten weiter im Blick haben. Oder werden sie Mitglied von Gruppen um zu sehen, was dort passiert. Das sollten natürlich vor allem Seiten sein, die sich mit einer ähnlichen Richtung wie ihrem eigenen Business beschäftigen. Aber auch themenfremde Seiten können für sie inspirierend und spannend sein!
Schnuppern sie einige Zeit (wenigstens zwei, drei Wochen) hinein in die Welt von Facebook, um ein Gefühl dafür zu bekommen.
8. Eigene Seite einrichten
Sie möchten Marketing betreiben in Facebook? Ihr eigenes Business ein Stück vorantreiben? Bitte: Übertreiben sie es nicht! Man braucht dafür viel Fingerspitzengefühl im Social Web. Schnell fühlen sich die Nutzer angespamt. Nichts ist auf einer Party schlimmer als der Typ, der die ganze Zeit nur von seinem neuen Cabriolet draußen vor der Tür spricht.
Aber: es ist durchaus legitim eine Seite einzurichten für die eigene Firma oder das eigene Produkt.
Dies geht über den Bereich "Neue Facebook-Seite erstellen" auf Facebook.
Ich werde zu diesem Komplex in den nächsten Tagen noch einen separaten Beitrag schreiben.
Bisher ist das Einrichten einer Seite kostenlos. Aber ich vermute, dass es in näherer Zukunft ein Premium-Modell geben wird. Darüber hatte ich hier schon einmal geschrieben: "Das kommende Geschäftsmodell von Facebook: Seiten für Unternehmen und Brands".
9. Die lebendige Seite
Füllen sie nun ihre Seite (oder auch Gruppe) mit Leben! Genau so wie sie es schon mit ihrem eigenen Profil getan haben. Bilder sind hier das Salz in der Suppe. Gern auch passende Videos. Und Links, Umfragen, Gewinnspiele und vieles mehr.
10. Seite Freunden vorschlagen
Laden sie nun ihre Freunde ein Fan der Seite zu werden. Und motivieren sie diese wiederum andere einzuladen, Fan zu werden. Leiten sie die Vernetzung ein.
Und vor allem: Bleiben sie am Ball! Wachstum geht nicht von heute auf morgen. Geben sie sich und der Seite ein wenig Zeit. Und unterschätzen sie nie den Zeitaufwand, den das Pflegen einer Seite kostet.
Über die notwendigen Erfolgs-Bausteine hatte ich hier schon geschrieben: "10 Bausteine für eine erfolgreiche Facebook-Fanpage – 1.000 Facebook-Fans in 6 Wochen"
Und nun wünsche ich viel Spaß und zugleich viel Erfolg auf Facebook!
Zum besseren Verständnis von Facebook lege ich ihnen auch den Artikel "10 Gründe warum Facebook besser ist als Twitter" nahe.
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Für 2011 planen wir gemeinsam einen eigenen, umfassenden Kurs mit Schwerpunkt Communityaufbau und Communitymanagement.
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