Crowdsourcing und Qualität – Doritos Superbowl-Spot auf dem 2. Platz

Letzte Nacht war Superbowl-Nacht in den USA: Millionen von Amerikanern saßen vor den Bildschirmen und sahen den Sensations-Sieg von New Orleans. Dies ist in den Staaten die Sendung mit den höchsten Einschaltquoten. Und dementsprechend teuer sind die Werbeplätze beim Superbowl. 30 Sekunden kosten 2 Millionen US-Dollar!

Doritos ließ sich seine Spots nicht von einer Agentur produzieren, sondern setzte zum wiederholten Male auf Crowdsourcing. Ich berichtete darüber. Auf der Crash the Superbowl Seite war zu lesen:

Make it one of the six finalists and win $25.000. Then, if America votes it in our Top 3 submissions, your video will be aired as a Doritos brand commercial durcing Super Bowl XLIV.
But that’s not it. If you get first place on the USA Today Ad Meter, we’ll give you $1.000.000. Second wins $600.000, and third wins $400.000. If we take the Top 3, everyone gets another $1.000.000. Sound good? We thought so.

Die letztendlich vier Siegerspots sind allesamt verdammt gut. Ich konnte herzhaft lachen beim Anschauen. Was wieder einmal belegt: Mit Crowdsourcing kann Gutes entstehen! Wenn man es richtig anpackt. (Aber es kann auch Bullshit am Ende bei herauskommen, wenn man die üblichen Fehler macht.)

Ich habe mir heute morgen den angesprochenen Ad Meter von USA Today angeschaut. Und – einer der Doritos Spots belegt den 2. Platz! Das bedeutet 600.000 Dollar zusätzlich für die Macher des grandiosen Spots mit dem Hund. Und dazu muss man sagen: die Konkurrenz war gewaltig!

doritos superbowl spot 2010

Und hier der Spot:

Und noch ein Doritos-Gewinner-Spot, der beim Ad Meter den 11. Platz belegte. Auch das ist verdammt gut.

Crowdsourcing funktioniert. Wenn man es richtig macht als Unternehmen. Wenn die Prämien stimmen, wenn das Thema spannend ist für Kreative, wenn man die Manpower bereit ist zu investieren, die eine solche Social Media Aktion erfordert. Danke, Doritos, für solche tolle Kampagnen!

Mehr dazu gibt es auch beim Krawattenträger, Adland und auf Mashable.

4 Kommentare zu “Crowdsourcing und Qualität – Doritos Superbowl-Spot auf dem 2. Platz”

  1. Tirolissimo 2010 - Wie die ARGE Tirolissimo den Werbepreis weiterentwickelt hat | ANDERS|denken Business Blog sagt:

    [...] wir die Kreativcommunity der 4.000 Köpfe zur Teilnahme am Coverwettbewerb motivieren. Wie wärs, Matias, wollen wir das im nächsten Jahr tun ;-) Anfangen könnten wir demnächst, denn auch beim [...]

  2. Matias Roskos sagt:

    Hallo Hannes,
    gern bringen wir unsere VOdA-Kreativcommunity mit ein, wenn es ein passendes Budget gibt.
    Aber dafür sollte man doch einen passenden Sponsoringpartner finden, oder?
    Habt ihr da schon wen in petto?
    Sag Bescheid, wenn wir es anpacken wollen!

  3. Das beste Crowdsourcing-Projekt der Welt: Innocentive - SocialNetworkStrategien - Social Networks, Communitys, Crowdsourcing – alles rund um Social Networks, Communitymanagement, Marketing in Socialnetworks sagt:

    [...] ° Crowdsourcing und Qualität – Doritos Superbowl-Spot auf dem 2. Platz [...]

  4. Crowdsourcing – Mehrwerte, Chancen, Definition - SocialNetworkStrategien - Social Networks, Communitys, Crowdsourcing – alles rund um Social Networks, Communitymanagement, Marketing in Socialnetworks sagt:

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