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Die Riesen waren in Berlin – und sie wissen wie mans macht. Das mit dem Web 2.0

Am vergangenen Wochenende waren die Riesen in Berlin. Ein dreitägiges, unglaublich beeindruckendes Märchen auf den Straßen in Berlin. Leider hatte ich nur den ersten Tag Zeit zwei Stunden mit dabei zu sein. Dabei entstand diese Fotostrecke, die schon viel Aufmerksamkeit auf Twitter und in der Blogosphäre bekommen hat. Vielen Dank dafür!

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Diese Inszenierung hat mich zutiefst beeindruckt. Selten habe ich Kunst gesehen, welche die Menschen so stark in der Seele berühren konnte. Es war unglaublich. Aber darum soll es hier eigentlich gar nicht gehen. Ich möchte über einen anderen Umstand berichten, der mich wenige Tage später ähnlich beeindruckten konnte und bei dem es ganz direkt um mein berufliches Steckenpferd geht.

Ich hatte meine Bilder vom Aufwachen der Riesin auf Flickr hochgeladen und danach in einen Blogartikel eingebunden. Getaggt hatte ich sie auf Flickr mit "Riesen in Berlin". Nur wenig später wurde ich auf Flickr durch einen Administrator der Flickr-Gruppe "Royal de Luxe Central" kontaktiert und gefragt, ob ich nicht der Gruppe beitreten möchte. Royal de Luxe Central ist die Künstlergruppe, die diese Riesen erfunden hat und das Event realisierte.

Ich war baff, wie schnell man mich als begeisterten Fan ausfindig gemacht hatte. Dass das im Social Web an sich problemlos geht, weiß ich. Ist schließlich mein Job. Aber ich habe selten erlebt, dass eine Firma bzw. Marke tatsächlich auch so zeitnah reagiert. Was natürlich total Sinn macht, da das Event ja an diesem Wochenende stattfand. Ein riesen Kompliment an das Social Media Team von Royal de Luxe Central für dieses gekonnte Agieren!

Aber es gibt nicht nur diese Flickr-Gruppe. Man hat extra für die Aufführung in Berlin die Webseite Riesen in Berlin aufgesetzt und sie mit (fast) allen relevanten Social Media Bausteinen vernetzt. Dort konnte man nicht nur an Twitter und StudiVZ andocken (Warum fehlte eigentlich Facebook? Tz tz), sondern auch aktuelle Bilder und News konsumieren. So schaut eine moderne Webpräsenz aus. Davon können sich viele viele andere Eventdienstleister mehr wie nur eine Scheibe abschneiden.

Das Einzige was mir eigentlich noch fehlte - neben einer Facebook-Fanpage - ist, dass man auf der Homepage nicht gleich auch den Twitter-Stream zum Event sowie die aktuellsten Flickr-Bilder eingebunden hat. Das geht relativ problemlos. Doch die wenigsten trauen sich bisher da heran. Schade. Es hätte gepasst.

Aber ich bleibe dabei: Royal de Luxe haben nicht nur künstlerisch etwas Großartiges auf die Beine gestellt in Berlin. Auch das Agieren im Web 2.0 ist vorbildlich und hat mich positiv überrascht.

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Autor Info's mit anzeigen Matias Roskos

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