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Crowdsourcing und Twitter funktioniert, wenn…

Autor des Artikels: Matias Roskos

David Pogue, der personal-technology columnist der The New York Times, hat in einer Kolumne vom 9. September 2009 einmal getestet, wie gut Twitter für Crowdsourcing geeignet ist: "Tech Ideas From Twitterland". Nach diesem Test zeigte er sich schwer beeindruckt:

I’m pleased to present the results of the first Pogue Tech-Idea Crowdsourcing Exercise.
I asked my Twitter followers for their best tech-product enhancement ideas. They responded wittily, passionately — and immediately (this is Twitter, after all).

Hier ein paar Auszüge mit meinen Favoriten. Es ging dabei um Handys, Laptops und Kameras:

  • “Self-charging cell batteries that charge through kinetic motion as you walk around.” (Narniaexpert)
  • “Automatic shock feature, like invisible dog fencing, for people who ignore NO CELLPHONE signs in public places!” (FastFoodMom)
    Yeaah, da bin ich auch toootal für.
  • “Rate photos (thumbs up/down) while viewing on the camera. This would aid later sorting and pruning on the computer.” (barrybrown)
    Super Idee wie ich finde.
  • “Built-in solar panels.” (rkarolius) To which 2rz responded: “Or at least standardize laptop chargers, so that hotels/conference rooms can stock them for travelers.”
  • und passend dazu:

  • “Wireless power! Enough with the batteries and cords and chargers!” (argosan)

Oft ging es also um das leidige Thema Batterien. Vollkommen zu recht. Wer ist nicht davon genervt. Auch ich suche im Zug zuerst die nächstgelegene Steckdose und ärger mich scheckig, wenn diese wie neulich mit irgendwelchem Müll zugeklebt ist.

David Pogue von der New York Times hat live bewiesen, wie gut Crowdsourcing auf Twitter funktionieren kann. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen!

Man braucht erst einmal genug Follower die man fragen kann und die es auch gewohnt sind, dass man auf ihre Antworten eingeht. Viele Twitter-Nutzer blasen einfach nur so Statements raus, ohne auf die Meldungen anderer einzugehen. Das ist wenig sozial und schießt an der Grundidee des dialogorientierten Web 2.0 vorbei.

Und natürlich muss das Thema auch stimmen, dass man dort hineinstreut. Ohne spannendes Thema keine spannenden Antworten.

Inwieweit man das letztendlich als Crowdsourcing bezeichnen kann, lasse ich an dieser Stelle einmal dahingestellt. Für mich gehört zum Crowdsourcing noch ein wenig mehr dazu. Der kollaborative Gedanke ist bei einfachen Frage-Antwort-Spielen nur extrem gering. Doch sobald man sich ergänzt und auf die Ideen anderer eingeht, beginnen die Mechanismen von Crowdsourcing zu funktionieren.

Zum Abschluss noch etwas zum Schmunzeln. Danke an David Pogue für dieses herrliche und erfolgreiche Experiment.

“Gesture detection, via camera: wave your hand in the air to turn a page, trash a file, etc.” (macdac) But Gracels wasn’t so sure: “Gesture detection? I could delete all my files in one heated conversation. Have pity on Italians!”

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Autor Info's mit anzeigen Matias Roskos

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