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17Sep/09Off

Guter Artikel zu PR 2.0 und Recht

Autor des Artikels: Matias Roskos

Dr. Carsten Ulbricht, mit dem ich selbst auch zusammenarbeite, hat vor ein paar Tagen einen für viele Unternehmen sicherlich extrem interessanten Artikel online gestellt. "PR 2.0 und Recht - Do´s and Dont´s in der modernen Unternehmenskommunikation" widmet sich dem Thema Krisenmanagement und wie man im Web 2.0 agieren sollte als Unternehmen, vor allem auch aus rechtlicher Sicht. Unter anderem auch vor dem Hintergrund der Jako-Krise neulich.

Als Rechtsanwalt, der fast ausschließlich mit entsprechenden Internetprojekten befasst ist, wird man seitens der Unternehmensleitung häufig mit Bedenken und potentiellen Gefahren konfrontiert, die (vermeintlich) lauern, wenn man zum Beispiel über einem eigenen Blog mit einer entsprechenden Kommentierungsfunktion den Rückkanal und damit ein Einfallstor für (unsachliche) Kritik und schädigende Äußerungen öffnet oder sich anderswo dem öffentlichen Diskurs aussetzt. Auch Echtzeit-Werkzeugen wie Twitter wird trotz interessanter Einsatzmöglichkeiten zunächst einmal ein grosse Skepsis entgegengebracht.

Eine Befürchtung, die sich in aller Regel als unnötig erweist, wenn man sich mit den avisierten Werkzeugen wie Corporate Blogs, Twitter & Co entsprechend auseinandersetzt, mit ein wenig Gefühl für die Internetszene herangeht und den wenigen rechtlichen Risiken mit entsprechenden Maßnahmen entgegenwirkt, indem man zum Beispiel für das eigene Corporate Blog den Besuchern einen klaren Rahmen vorgibt.
...
Fest steht, dass sich durch Weblogs, Podcasts und die sozialen Netzwerke auch für die Public Relations die Kommunikationsstrukturen und die Art, wie öffentliche Meinung entsteht, ändert. Aus meiner Sicht kann es sich heute kein Unternehmen mehr leisten, sich nicht mit diesen neuen Kommunikationsformen im Internet auseinanderzusetzen.

Da bin ich mal wieder zu 100% einer Meinung mit dir, Carsten.

Das Thema Webmonitoring - also wissen, was wo warum über mich im Web 2.0 geredet wird - ist ein Thema, das in diesem Zusammenhang immer mehr in den Fokus rückt. Das war auch auf dem Castlecamp Kaprun neulich der Fall. Hotels, Unternehmen, Persönlichkeiten haben begriffen, dass über sie geredet wird, ohne dass sie darauf großartig Einfluss haben im ersten Moment. Aber sie wollen mittlerweile wissen, wo das der Fall ist und was man über sie redet. Hierfür gibt es nur ungenügende Tools. Oft ist also für ein gutes Monitoring viel Handarbeit notwendig. Wir tun dies übrigens für unsere Kunden und wissen daher auch, wieviel Zeit in so etwas hineinfließt.

Aber es ist wichtig, vor allem um Krisen vorzubeugen und um zeitnah reagieren zu können. Denn Web 2.0 bedeutet nunmal: Kommunikation, Transparenz, Authenzität und Partizipation.

Wenn es um die Fragen rund ums Recht geht, bitte bei Dr. Carsten Ulbricht weiter lesen.

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Autor Info's mit anzeigen Matias Roskos

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