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13Jul/09Off

Der iPhone-Kindle kommt

Autor des Artikels: Matias Roskos

Ich habe gestern lange mit einer guten Freundin in den Staaten telefoniert, die dort ziemlich tief in der Web 2.0 Szene steckt. Und sie hat mir verraten, dass hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wird, dass es womöglich in einem halben Jahr, vielleicht schon zum Weihnachtsgeschäft, einen iPhone-Kindle geben wird. Eine Kooperation zwischen Apple und Amazon also.

Die kindle-Application fürs iPhone gibt es zumindest für die USA ja schon seit März. Wir hier in Deutschland müssen darauf wohl noch lange warten.

Konkret würde das bedeuten, wenn das Gerücht sich bewahrheit: ein abgespeckter Kindle, der fürs iPhone optimiert ist und bei dem das iPhone als Datenspeicher und Zentralrechner fungiert könnte für weniger als 250 Dollar auf den Markt kommen. Denkbar sind von der technischen Umsetzung zwei Varianten. Einmal wird der Kindle ganz normal über ein Vebindungskabel an das iPhone angeschlossen und kann separat in die Hand genommen werden.

Bei der zweiten Variante wird das iPhone wie bei einer Ladestation mit Boxen in den Kindle mit eingesteckt. Aber ob das letztendlich praktisch ist für ein Lesegerät, weiß ich nicht. Schließlich möchte man ja lesen und dafür das Teil auch in die Hand nehmen und die Stellung regelmäßig verändern. Dabei darf das iPhone nicht stören oder gar herausfallen.

Es gibt noch eine dritte Möglichkeit aus meiner Sicht, die aktuell aber wohl noch kein Thema ist: das iPhone sendet die Daten kabellos an den Kindle.

Abwarten. Noch ist das alles awirlich nur ein vages Gerücht, über das gemunkelt wird. Auf jeden Fall würde es extrem Sinn machen. iPhone-Apps wie textunes, das ich selbst sehr gern nutze, würden dadurch weiter aufgewertet werden. Bei textunes kann ich kostenlos in Bücher reinlesen. Gefallen sie mir, gelange ich von der App aus ganz einfach in den Appstore und kann mir dort das komplette Buch kaufen. Das Ganze ist bei textunes nahezu perfekt umgesetzt. Die Usability ist traumhaft. Und es macht Spaß die Bücher in textunes anzulesen. Hier werden echte Mehrwerte geschaffen, die man mit einem größeren Display, zum Beispiel dem angesprochen iPhone-Kindle, noch besser genießen und dadurch neue Käuferschichten für den Kindle wie auch für Literatur im App-Store erschließen könnte. Eine echte Chance, nicht nur für den Kindle, sondern auch für die Verlage, die hier neue Absatzwege für virtuelle Bücher beschreiten könnten. Wir dürfen gespannt sein, was da kommt. Vielleicht dann ja auch hier in Deutschland.

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Autor Info's mit anzeigen Matias Roskos

Kommentare (1) Trackbacks (0)
  1. Lieber Matias,

    du hast jetzt bei mir soviel Vorfreude geweckt, wehe das stimmt jetzt nicht und es kommt kein iPhone Kindle ;).

    Idee fände ich aber wirkich Klasse. War eh ziemlich enttäuscht als rauskam, dass der Kindle erst einmal nicht nach Deutschland kommen wird. Ich würde das Gadget liebend gern haben…


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