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29Mai/09Off

The Google Wave is coming

Autor des Artikels: Matias Roskos

Da ist er endlich, der große Wurf, auf den ich schon so lange gewartet habe. Google Wave ist DER Schritt in die Zukunft und ist aus meiner Sicht eine neue Evolutionsstufe in der Entwicklung des Internets. Google Wave setzt konsequent auf den Entwicklungen und dem Erfolg von Twitter und Facebook auf. Live-Kommunikation wie es sie in dieser Komplexität bisher nicht gibt. Eigentlich hätte man ein solches Projekt von Facebook erwarten können. Doch Google scheint schneller zu sein. Hier die Details die deutlich machen, warum ich glaube, dass Google Wave ein Meilenstein in der Entwicklung des Internets werden könnte:

Google Wave is a real-time communication platform. It combines aspects of email, instant messaging, wikis, web chat, social networking, and project management to build one elegant, in-browser communication client. You can bring a group of friends or business partners together to discuss how your day has been or share files.

Google Wave has a lot of innovative features, but here are just a few:

  • Real-time: In most instances, you can see what someone else is typing, character-by-character.
  • Embeddability: Waves can be embedded on any blog or website.
  • Applications and Extensions: Just like a Facebook (Facebook reviews) application or an iGoogle gadget, developers can build their own apps within waves. They can be anything from bots to complex real-time games.
  • Wiki functionality: Anything written within a Google Wave can be edited by anyone else, because all conversations within the platform are shared. Thus, you can correct information, append information, or add your own commentary within a developing conversation.
  • Open source: The Google Wave code will be open source, to foster innovation and adoption amongst developers.
  • Playback: You can playback any part of the wave to see what was said.
  • Natural language: Google Wave can autocorrect your spelling, even going as far as knowing the difference between similar words, like “been” and “bean.” It can also auto-translate on-the-fly.
  • Drag-and-drop file sharing: No attachments; just drag your file and drop it inside Google Wave and everyone will have access.

Live-Kommunikation; Wiki-Funktionen und damit perfekt geeignet für kollaborative Projekte vor allem im Bereich Crowdsourcing; Opensource, so dass es schnell ein neues Ökosystem um Google Wave herum geben wird inklusive Apps fürs iPhone und für Facebook; Filesharing und und und.

Mehr dazu gibt es auf Mashable. Der ein oder andere wird befürchten, dass es für die Nutzer da draußen zu unübersichtlich, zu mächtig ist. Über solche Äußerungen, die unter anderem auch immer wieder von den StudiVZ-Machern kommen, kann ich nur müde schmunzeln. Für wie blöd hält man den Nutzer da draußen eigentlich? Die Usability muss stimmen. Gar keine Frage. Die Seite muss übersichtlich sein und selbst erklärend. Das bedeutet aber nicht, dass man auf alle Tools verzichten muss. Man muss nur ein gutes Userinterface bauen.

Schade nur, dass Google Wave erst in ein paar Monaten seinen Rollout haben wird.

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Autor Info's mit anzeigen Matias Roskos

Kommentare (1) Trackbacks (2)
  1. Auch ich bin ziemlich optimistisch, was dieses neue Werkzeug angeht. Ich glaube zwar nicht, dass Google wave die E-Mail verdrängen wird, denke aber, dass es sich als Kollabarationswerkzeug sehr gut eignen wird. Es kommt in der Präsentation als spaßiges Freizeit-Tool daher, aber ich sehe seinen Wert eher im Business-Bereich und in der Projektarbeit. Mal sehen.

    Nur was deine Einschätzung der User angeht, bin ich weniger zuversichtlich, aber das liegt auch wieder daran, dass ich nicht so sehr an den Freizeitbereich denke (wo die Leute tatsächlich clever genug sind). Wenn ich so an gewisse Abstimmungsprozesse denke, für die ich Google waves als ideales Tool einschätze, mir aber die Probleme vor Augen führe, die gewisse User damit hätten, wird mir schwummerig. Ich kenne bis heute Leute, die nicht wissen, was ein pdf-Dokument ist, und die nicht mitbekommen, wenn sie vom Browserfenster in das Fenster einer anderen Anwendung wechseln.

    Trotzdem, ich denke, das wird was.

    Godwi