SocialNetworkStrategien Crowdsourcing, Communities, Communitymanagement und Social Media Marketing

12Jan/09Off

Oliver Voss versteht noch nicht, wie Social Networks und Werbung zusammenpassen könnten

Autor des Artikels: Matias Roskos

"Es ist mir noch nicht klar, wie es funktionieren könnte"

so einer der führenden Kreativköpfe Deutschlands, Oliver Voss (bis vor kurzem noch Creative Director bei Jung von Matt in Hamburg) in diesem Videointerview.

Ich musste darüber schmunzeln im Zusammenhang mit der Diskussion zu diesem Artikel von mir und der Reaktion darauf auf Tourismus-Zukunft. Nein - die meisten dort draußen wissen noch nicht, wie man in Social Networks sinnvoll agieren kann und sie durchaus auch für spannende Marketingkonzepte nutzen könnte. Und die Social Networks sind erst dabei zu begreifen, wo genau ihre Umsatzmöglichkeiten liegen.

Es ist fast schon erschreckend solche Aussagen wie von Oliver Voss zu hören. Aber sie überraschen mich nicht mehr. Die Werber wissen noch nicht wirklich, was sie mit den Social Networks anfangen sollen. Ein tiefes Unverständnis des ganzen Web 2.0-Komplexes ist da deutlich heraus zu hören. Das betrifft aber nicht nur die meisten Werbeagenturen, sondern auch die Unternehmen, den Mittelstand, also die, die das neue Internet nutzen sollten statt Geld für Fernsehwerbung und wirkungslose Zeitungsannoncen rauszuhauen.

Herr Voss (und andere) - vielleicht bitte mal hier nachlesen: Die künftigen Erlösmodelle für Social Networks - So wird die Zukunft aussehen. Dort müssten doch genug Ansatzpunkte für Kreativdienstleister zu finden sein.

hat dir dieser Artikel gefallen?

Dann abonniere doch diesen Blog per RSS Feed!

Autor Info's mit anzeigen Matias Roskos

Kommentare (3) Trackbacks (1)
  1. Ich glaube, dass die herkömmlichen plakativen Marketingmethoden (Anzeigen, Banner etc.) in Communities nur störend wirken. Das Zauberwort heißt aus meiner Sicht Kommunikation, Kontaktpflege, Beiträge mit echtem Mehrwert. Das wiederrum bedeutet eine tägliche, kreative Arbeit in den Social Networks, die ganz klar nur durch Menschen erfolgen kann. Aus Marketingsicht entwickelt sich daraus ein neues Berufsbild ;-), denn Communities leben nicht durch Marken sondern durch Menschen.

  2. @Einfach Meer.
    Richtig. Aber bis zu dieser Erkenntnis sind die meisten Werber auch noch nicht vorgedrungen. Leider.
    Aber es kommt…

  3. autsch. Punkt.