Christian Ulmen setzt auf Crowdsourcing als Marketinginstrument

Uwe Wöllner ist eine von mehreren Kunstfiguren, die Entertainer Christian Ulmen für sein Ulmen.TV erfunden hat. Geschmack soll an dieser Stelle nicht das Thema sein. Auch mir geht das Fremdschämen ab und zu deutlich zu weit. Aber der Mann hat was. Nicht umsonst klicken seinen Online-Kanal immer mehr Fans an.

Nun hat Christian Ulmen und sein Team ganz konsequent eine neue Rakete in Sachen Marketing gestartet: Crowdsourcing. Auf Secrettalents.de werden online neue Talente gesucht, wovon der Sieger letztendlich als Gast in einem der Ulmen.tv-Videos mitspielen darf. Klar erscheint es auf den ersten Blick wie eine reine Casting-Veranstaltung, wenn es da nicht zwei entscheidende Unterschiede gäbe.

Zum einen bedeutet Crowdsourcing, das man mit den Möglichkeiten des Internets arbeiten kann und die Community die Möglichkeit hat, zum einen virtuell abzustimmen und das über einen längeren Zeitraum. Und zum anderen kann man sich in den Kommentaren austauschen über die Qualität der Videos und welche man bevorzugt. Es findet also ein Gedankenaustausch statt, der wiederum auch von den Teilnehmern aufgenommen werden kann. Jeder kann sich einschalten und einbringen in eine Diskussion, egal ob Teilnehmer oder nur Ideengeber. Das ist EIN entscheidender Unterschied zu einem Casting wie bei Fernsehsendungen wie Popstars oder DSDS.

Der zweite Unterschied ist der Marketingaspekt! Hier findet nicht einfach nur ein Casting statt. Ganz offen und bewusst steckt eine Marke dahinter. In diesem Fall ist dies das Kunstprodukt Uwe Wöllner und damit Ulmen.tv. Diese Maßnahme ist also ganz klar: Marketing.

Immer wieder in meinen Präsentationen und Kundengesprächen weise ich darauf hin, das man Crowdsourcing geschickt als Marketinginstrument einsetzen kann. Noch viel zu selten wird das getan. Secrettalents ist ein gutes Beispiel, wie man es machen kann. Über einen spannenden Contest, bei dem jeder mitmachen kann, erreiche ich viele unterschiedliche Menschen. Talente oder auch nur Internetnutzer, die gern mitdiskuttieren wollen oder sich die eingesandten Arbeiten anschauen. Eine bunte Mischung verschiedener Menschen. Ich kann mit ihnen ins Gespräch kommen. Ich kann (und sollte) zuhören, was sie in den Diskussionen über mich und meine Marke denken und sagen. Ich kann erfahren, was sie sich wünschen für die Zukunft. Ich kann mir helfen lassen! Aber ich muss dazu bereit sein. Und ich muss es tun. Bevor meine Konkurrenten schneller und damit innovativer sind.

Mehr zu Secrettalents direkt auf der Projektseite und in einem Artikel der Berliner Zeitung.

Ein Kommentar zu “Christian Ulmen setzt auf Crowdsourcing als Marketinginstrument”

  1. Secrettalents-Sieger gekürt - SocialNetworkStrategien - Social Networks, Communitys, Crowdsourcing - alles rund um Social Networks, Communitymanagement, Marketing in Socialnetworks sagt:

    [...] hatte im Januar darüber berichtet, dass Christian Ulmen Crowdsourcing als Marketinginstrument einsetzt und Secrettalents für sein Ulmen.tv sucht. Nun wurden in Berlin die Sieger gekürt. [...]

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