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19Dez/08Off

Können Virals einer Marke helfen?

Autor des Artikels: Matias Roskos

Unter den (wenigen) Viralmarketing-Experten entbrannt immer wieder ein Streit um sogenannte Virals, also Videoclips die sich von allein (bzw. zum Teil gesteuert) im Netz wie ein Virus verbreiten sollen, für die Marke tatsächlich erfolgreich sind oder ob der Charme des Videos letztendlich nicht hilft die Marke zum Konsumenten zu führen. Denn oft erinnert man sich zwar an das Video, nicht aber an die Marke, die letztendlich beworben werden sollte.

Ich möchte diese Frage hier und jetzt nicht beantworten. Vielleicht ist sie auch gar nicht beantwortbar.

Auf jeden Fall sorgen witzige Video, wie das Killathrill-Video für interessanten Content auf den Seiten wie Youtube, Facebook, MySpace & Co. Und über 3 Millionen Besucher sprechen eine deutliche Sprache.

Und wenn man dazu den umfassenden Bericht über diese Kampagne auf ViralMarketing.de liest wird klar, was solche Virals bewirken können.

Unter anderem schreibt Christian Wilfer auf Viralmarketing.de:

Zudem gab es bis heute über 350 Adaptionen auf YouTube, sprich mehr als 350 User haben den Clip noch mal selber auf YouTube hochgeladen. Weiter löste das Video in mehr als 200 nationalen und internationalen Foren und Communities sowie auf über 200 Blogs Spekulationen, Diskussionen und aktives Feedback mit zahlreichen Kommentaren aus.
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Außerdem wurde das Video sowie die Gerüchtewelle die es auslöste wie bereits angekündigt von der TV-Sendung Galileo auf ProSieben am 16. Dezember dokumentiert und analysiert.
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Um die Kampagne abzurunden und allen zweifelnden Usern, die sich online auf die Suche nach Hintergrundinfos rund um den Clip oder auch zum angeblichen Piloten James Andersson machten, gab die DSG der fiktiven Figur ein Gesicht:
So wurde für James zum Beispiel eine eigene Website aufgesetzt. Diese erfuhr keine Bewerbung, dennoch fand aus reinen investigativen Gründen ein massiver Zugriff auf diese Seite statt

Und das Fazit für den eigentlichen Auftraggeber lautet:

Für das zeitgleich gestartete Modelabel killathrill.com, bei dem die User das Design selber entwerfen und online abstimmen können welcher Entwurf in die Produktion geht, wirkte sich die Kampagne äußerst positiv aus.
Beachtlich ist, dass die Anzahl der Suchanfragen für das Keyword „killathrill“ innerhalb kürzester Zeit von praktisch Null auf viele Tausend anstieg.
Killathrill.com konnte also von der enormen Weitergabewürdigkeit des Videos partizipieren und damit die bis dato noch völlig unbekannte Marke bei tausenden von Onlineusern etablieren, einen ersten Buzz für die Marke auslösen, sowie Traffic auf der Website generieren.

Man konnte also Traffic herüber schaufeln in einem beachtlichen Rahmen. Und man konnte in Sachen Suchmaschinen-Auffindbarkeit Enormes bewirken. Die genannten Zahlen sind wirklich beeindruckend. Entscheidend ist es allerdings nun, was das junge Startup Kill a thrill daraus macht.

Hier nun noch das Video, um das es geht:

Herzlichen Glückwunsch an die Macher von Dialog Solutions aus Hamburg zu diesem erneuten Erfolg und der extrem gekonnten Umsetzung.

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