Manchmal werden Träume Wirklichkeit. Wenn man den Mut hat sie mit anderen zu teilen. Das Social Web machts möglich, viel mehr Menschen zu erreichen.
Vielleicht auch den Star, mit dem man einmal im Leben tanzen will. Für Nicole Muxo wurde ein solcher Traum wahr. Dank viraler Verbreitungswege im Social Web:
Es ist mal wieder ESC-Zeit. Zeit, sich die Facebook-Zahlen anzuschauen. Dieses Jahr haben den Job die Kollegen von Fanpage Karma gemacht. Sie schreiben.
Die berühmteste Teilnehmer, Cascada aus Deutschland, hat bei weitem die meisten Fans auf Facebook mit 1,9 Millionen. Das war zu erwarten nachdem sie schon in den Charts in mehr als 20 Länder in den letzten 10 Jahren vertreten waren.
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Welche Fanpage wächst am schnellsten? In der letzten Wochen, hat die Fananzahl von Takasa (Schweiz) sich mehr als verdoppelt. Bei eine Wachstumsrate von 218% pro Woche, liegt ihre Gesamtzahl von Fans bei 5.821. Wie erwartet kommen ihre Fans meistens aus der Schweiz. Allerdings, haben sie interessanterweise eine hohe Anzahl von Fans, die sowohl aus Aserbaidschan als auch aus Rumänien kommen – zusammen mehr als 30% der gesamten Fangemeinde. Leider hat es ihnen gar nicht geholfen, denn sie sind bereits im Halbfinale ausgeschieden.
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Die Teilnehmer wurden auch in Bezug auf Fananzahl als Prozentanteil der Bevölkerung des ganzem Heimatlandes untersucht. Sängerin Valentina Monetta hat den höchste Anteil mit 8,3% von San Marinos Bevölkerung als Fans. Zweiter war Gianluca aus Malta mit 3,15% der Bevölkerung. Deutschland hat den dritten Platz mit Cascada und 2,37%. Es sollte noch hinzugefügt werden, dass nicht alle Fans einer Fanpage aus dem Heimatand des Sängers kommen. Cascada zum Beispiel hat mehr Fans in den USA als irgendwo anders. Die meisten Fans allerdings kommen doch aus dem selben Land wie der Teilnehmer.
Manche Künstler waren bereits auf Facebook bevor sie an den Wettbewerb teilgenommen haben, während andere sich eine Fanpage wegen des Wettbewerbs geschaffen haben.
Interessante Einblicke. Ich bin gespannt, inwieweit Facebook richtig liegt. In den letzten Jahren war das nur bedingt der Fall. Aber ein guter Fingerzeig sind diese Charts auf jeden Fall.
Hier die Übersicht aus dem Hause Fanpage Karma. Danke dafür!
Spannend, was Google alles neu gemacht hat in Sachen Google+.
Die Zeit wird zeigen, ob sie damit Facebook ein Stück näher kommen können. Denn nichts anderes steckt dahinter. Das zeigt ganz klar der Trend in Sachen Design und Usability.
Wobei sie mit den Hashtags gebenüber Facebook Weiterlesen …
Instagram wächst und wächst. Doch wie funktioniert die Viralität auf der führenden Social Web Plattform für Fotos? Warum ist Instagram so erfolgreich?
Zuerst einmal liegt der Kern des Erfolges von Instagram darin, dass das Projekt als reine iPhone-App gestartet ist. Das Kernwachstum erfolgte allein über die mobile Welt. Sicherlich ein Vorbild für viele andere Startups. Der immense Erfolg von Instagram ohne Webseite (die es mittlerweile allerdings gibt) zeigte Plattformen wie zum Beispiel Facebook auf, wie wichtig der Bereich des mobilen Netzes geworden ist. Immer mehr Menschen surfen immer länger und immer öfter mit ihrem Smartphone im Netz. Davon profitierte Instagram massiv und wuchs parallel zur mobilen Internet-Nutzung.
Zum anderen spielen Hashtags eine große Rolle auf Instagram. Diese Raute-Symbolik wurde erfolgreich von Twitter kopiert und hilft sich in der gewaltigen Bilder-Fülle zurecht zu finden.
Jeder Nutzer kann seine Bilder unkompliziert und ganz direkt auf Instagram hochladen und sie dabei mit so vielen Hashtags versehen wie er möchte. Gleichzeitig kann er dabei einstellen, dass die Bilder parallel auch auf Twitter, Facebook, Tumblr, Flickr und Foursquare platziert werden. Alles mit wenigen Klicks machbar. Die exzellente Usability ist ein weiterer Grund für den Erfolg von Instagram.
Der Erfolg von Instagram-Fotos
Wichtig für den "Erfolg" von Bildern auf Instagram ist zum einen natürlich das eigene Netzwerk. Wieviele Follower habe ich? Sind diese besonders Like- und Kommentar-freudig? Aber auch das Sharing auf Facebook und Twitter sollte man bei der Nutzung von Instagram nicht unterschätzen. Auch wenn ein Instagram-Bild dort weiterwandert ist das meist durchaus im Sinne des Fotografen.
Ein weiteres "Erfolgsgeheimnis" von Instagram-Bildern sind die Hashtags. Viele filtern ganz bewusst nach bestimmten Hashtags. Außerdem können Bilder so leichter gefunden bzw. zugeordnet werden. Ich selbst tagge beispielsweise meine zahlreichen Bilder aus Garmisch-Partenkirchen mit #gapa und #garmisch oder auch #alps. In der Hoffnung, dass die Tourismusbehörde irgendwann einmal auf die sinnvolle Idee kommt, Bilder von Touristen und Einheimischen, die diese Region lieben und Instagram nutzen, für das Destination-Marketing zu nutzen. Doch noch ist man dort nicht so weit.
Hashtags machen also Sinn. Weil dadurch andere Nutzer schneller auf relevante Bilder stoßen. Und weil wiederum Markenverantwortliche so auf eine reichhaltige Sammlung von Bildern ganz gezielt zugreifen können.
Hashtag-Charts für Instagram
Hilfreich bei der Analyse von Hashtags ist die Webseite Hashtagig.com. Hier kann man die aktuell gefragtesten Hashtags sehen und sich dazu den Trend des Hashtags anschauen. Über die Suche können eigene Hashtags getestet werden. Das kann dann hin und wieder gerade mit Blick auf deutsche Schlagworte hin und wieder ein wenig ernüchternd sein, was die reinen Zahlen angeht. Die Instagram-API spuckt da anscheinend Null-Werte aus. Zu sehen sind aber durchaus Fotos. Hier funktioniert die API noch nicht optimal ganz offensichtlich
Trotzdem. Es ist interessant zu sehen, welche Hashtags viele Bilder auf sich vereinen. Doch oft ist gerade die Nische spannender, um passende Likes, Fans und Kommentare zu bekommen. Darum rate ich jedem, sich nicht allein an den populärsten Hashtags zu orientieren. Zumal man dort auch schnell untergehen kann in der Fülle von Fotos zu Schlagworten wie #Love, #instagood, #Me oder #Cute. Wie ich es in meinem Buch so ausdrücklich betont habe: Ausprobieren lohnt sich! Unbedingt eigene Erfahrungen sammeln. Das gilt nicht nur für das Agieren im Social Web ganz allgemein, sondern speziell auch für Instagram und die richtigen Hashtags.
Hierbei kann man auch auf etliche witzige Hashtags stoßen. Oder hätten Sie gedacht, dass #HotCheetosWithCheese über 2.000 Fotos ausspuckt? Oder sich unter #mountains 2,6 Millionen Instagram-Bilder finden? #NailArt liefert 3,9 Millionen Bilder, #nailartoohlala 182.000 und #nailartwow 93.170. Und so findet sich für so gut wie jede Nische zahlreicher Content auf Instagram.
Für den deutschen Markt ist mir bisher keine Analyse-Plattform bekannt, die Instagram mit im Angebot hat. Vielleicht wär das ja ein Punkt für die hochgeschätzten Kollegen von Fanpage Karma für die kommenden Monate. Instagram wird auch für Marken immer spannender. Und diverse Analyse-Möglichkeiten sind sicherlich gefragt. Zumindest das, was bisher machbar ist. Denn noch stellt Instagram wohl nicht allzu viele Daten für externe Analyse-Zwecke zur Verfügung.
Bei Hashtagig.com fehlt mir zum Beispiel die Möglichkeit einen vordefinierten Zeitraum (1.1. - 30.3. 2013) anzuschauen oder unterschiedliche Hashtags miteinander zu vergleichen. Oder auch die Performance eines Instagram-Accounts analysieren zu können. Da dürfte der Ball aber wiederum vermutlich bei Instagram liegen, die Zugriff auf die Account-Daten erlauben müssten. Dennoch, ein wenig geht ganz offensichtlich bereits in Sachen Analyse Hashtags.
In diesem Sinne: viel Spaß auf Instagram und beim Verschlagworten mit Hilfe von Hashtags.
Aus und vorbei. Die re:publica 2013. Toll war es. Richtig richtig gut. Endlich wieder die Wurzeln des Social Web in Deutschland erspüren. Ganz nah dran am Puls. Herrlich.
Es tut gut mal wieder "altbekannte Gesichter" zu treffen und mit ihnen zu plaudern. Aber auch neue Gesichter endlich einmal zu sehen, nachdem man sich nur zig Male virtuell über den Weg gelaufen ist. Das macht Spaß. Und zeigt, was das Social Web in erster Linie ausmacht: Kommunikation von Menschen miteinander. Hier wird es gelebt. Draußen auf dem Hof oder im Weiterlesen …
Danke für einen genialen Vortrag zum Thema Trolle in einem Blog. Mit vielen Lachtränen in den Augen. Aber auch Ideen und Konzepten, die absolut Sinn machen. Wenn es darum geht, Trolle abzuwehren. Entstanden sind die Analysen und Konzepte durch Linus Neumann und Michael Kreil auf der Basis der Kommentare auf re:Fefe.
Die beste Methode um Trollen den Spaß zu nehmen und sie somit mittelfristig los zu werden, ist: sie zu ignorieren. Klar. Nix Neues. Aber immernoch richtig und effektiv.
Viele Grüße von der re:publica aus Berlin. Die beste Konferenz Deutschlands. Mit 5.000 Teilnehmern und Hunderte von Referenten.
Hier für mich das Highlight der Konferenz: Tanja und Johnny Häusler über unsere Kinder und Jugendlichen. Und die Chance, die sie nicht haben. Im Kampf gegen die Übermacht der Alten. Die Kids, die still sitzen müssen, stundenlang. Nicht vor dem Monitor, wie so viele "Alte" behaupten. Sondern in der Schule. In einem Schulsystem, dass hundert Jahre alt ist.
Lassen wir den Jugendlichen die Freiheit, im Netz. Damit sie das lernen können, was sie lernen wollen. Und das, was sie brauchen. Für ihre eigene Zukunft. Ja, wir müssen sie lassen. Denn es ist ihre Jugend. Es geht um ihre, und damit auch um unsere, Jugend.
Bitte lauf aufdrehen und anhören. (Es fehlen leider die ersten zehn großartigen Minuten. Aber auch diese Worte sind es Wert gehört zu werden.)
Johann Beurich nennt sich "Der Fuchs" auf Youtube. Und erklärt singender Weise Mathe. Klasse. Die Abrufzahlen zeigen, dass es funktioniert. Man mag sich über seine Gesangsleistung streiten, aber er scheint die Kids zu erreichen. Darum dick den Daumen hoch dafür! Bildung im Jahr 2013. Wir sehen den Anfang...
Twitter als Fernsehsender 2.0? Bisher kaum vorstellbar. Mit Vine ist Twitter bereits einen Schritt Richtung Online-Video gegangen. Nun folgt diese Woche ein weiterer, sehr spannender Schritt. Zusammen mit Comedy Central (die zum Viacom-Konzern gehören) veranstaltet Twitter ein fünftägiges Comedy-Festival. Start war gestern, am 29. April.
Doch dieses Festival ist ganz anders als andere Festivals. Es findet rein online statt. Nur der Hashtag #ComedyFest verbindet alle Jokes miteinander. Zu einem ComedyFest.
Eine wunderbare Idee. Die einmal mehr zeigt, was im Social Web möglich ist, wenn man der Kreativität auch mal die Chancen lässt sich zu entfalten. Ich bin mir sicher, dass Weiterlesen …
Auf Knickstagram sammeln die New York Knicks, eines der besten Basketball-Teams der NBA, die Instagram-Fotos ihrer Fans. Hierfür erfassen Sie alle Fotos mit den Hashtags #knickstape und #knicks und platzieren die besten davon dann auf einer Wall auf der Knickstape-Microsite. Das Engagement der Fans wird auf diese Weise belohnt. Klasse!
Schade, dass es nicht möglich ist über die Fotos auf die Instagram-Platzierung zu kommen, um dann auf Instagram dieses Foto zu liken oder gar dem Fotografen zu folgen. Links sind leider nicht mit eingebunden.
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Viel Spaß auch auf meinem Reiseblog "Burgen, Berge, blauer Himmel". Dieses werde ich Schritt für Schritt ausbauen und soweit es die Zeit zulässt als Social Media Reporter agieren. An Orten, die ich schön, sympathisch, spannend finde. Ich freue mich über jeden neuen Leser dort.